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vielflieger^5

Einstieg mit Leica-T: Welches Objektiv gebraucht

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Moin zusammen,

ich wage mich nun an eine Leica ran. Ich habe beim T-Modell zugeschlagen und hoffe, dass das ein guter Einstieg ist. 

Nun stehe ich vor der großen Frage, welches Objektiv ist ideal für den Einstieg? Grundsätzlich bin ich häufig auf Reisen, möchte aber die Leica nun auch wirklich nutzen, also auch urban oder die Landschaft fotografieren. Ich habe hier bei euch schon einiges gelesen und festgestellt, dass ich mit dem 18-56 nicht viel falsch mache. Dennoch würde ich lieber weg von Standard und vielleicht sogar ein 11-23 nehmen, da mit Weitwinkelaufnahmen sehr gefallen. Mein Schwiegervater (Fotograf) hingegen rät mir zu einem Superzoom wie dem 55-135. Verzeiht mir, wenn ich hier mit den Fachbegriffen nicht so firm bin und vielleicht das ein oder andere vertausche. Ich lerne ;)

Nun würde ich mich freuen, von euch in die richtige Richtung gelenkt zu werden. Vielleicht hat hier auch jemand ein Objektiv übrig und verkauft es sogar. :)

Danke und Grüße

 

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Zuerst einmal Glückwunsch zur Kamera und willkommen im Forum!

Zu den Objektiven: Leica hatte früher den Ruf, teurer, aber eben auch besser zu sein als alle anderen Marken. Das von Dir angesprochene 18-56 erfüllt diese Vorgabe nicht. Es ist zweifelsfrei ein mindestens gutes Objektiv, aber der Konkurrenz nicht überlegen, dazu noch eher lichtschwach. Aber es ist relativ handlich und hält zumindest mit der Konkurrenz mit. Als Alternative bekommst Du das optisch überlegene, allerdings sehr viel größere Objektiv 24-105 von Panasonic zum selben Preis. Es ist eigentlich für das größere Kleinbildformat gerechnet, entspricht also an der T der Brennweite 35-150 (deckt also Weitwinkel bis Tele ab) und hat einen eingebauten Bildstabilisator namens OIS (Verwacklungsschutz).

Das von Dir ebenfalls angesprochene 11-23 ist qualitativ schon höher einzuschätzen, als das 18-56. Während Du ein 18-56 schon einmal um die 800-1000 € gebraucht bekommen kannst, geht ein 11-23 erst so um 1500 bis 1700 € los.

Ebenfalls nicht von überragender optischer Qualität (aber immer noch gut) ist auch das flachste aller Leica-Objektive, das 18er. Damit passt dafür die T in jede Jackentasche und es ist eine schöne Weitwinkelbrennweite. Auch hier liegst Du gebraucht bei um die 800 - 1000 €.

Die richtig tollen Leica-Objektive für die T (etwa da 1,4 / 35, das 60er Macro o.ä.) sind noch einmal deutlich teurer.

Wenn Du es finanziell aufbringen kannst, wäre das Leica 11-23 ein großartiges Objektiv.

Falls es Dir eher um den Anschaffungspreis geht: Das billigste Neuobjektiv stammt von 7Artisans und liegt neu um die 150 €, Du kannst Dir aber auch alle Objektive von Sigma und Panasonic mit dem sog. L-Mount (Leica-Anschluss) ansehen. Oder -mit Funktionseinschränkungen verbunden, z.B. nur Zeitautomatik möglich, aber durchaus möglich- Du kannst Adapter-Lösungen verwenden. Inzwischen kannst Du mit entsprechenden Adaptern unzählige Leica- und Fremdobjektive an die T anschließen.

Edited by DirkS

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Am 5. November 2019 um 21:10 schrieb vielflieger^5:

Moin zusammen,

ich wage mich nun an eine Leica ran. Ich habe beim T-Modell zugeschlagen und hoffe, dass das ein guter Einstieg ist. 

Nun stehe ich vor der großen Frage, welches Objektiv ist ideal für den Einstieg? Grundsätzlich bin ich häufig auf Reisen, möchte aber die Leica nun auch wirklich nutzen, also auch urban oder die Landschaft fotografieren. Ich habe hier bei euch schon einiges gelesen und festgestellt, dass ich mit dem 18-56 nicht viel falsch mache. Dennoch würde ich lieber weg von Standard und vielleicht sogar ein 11-23 nehmen, da mit Weitwinkelaufnahmen sehr gefallen. Mein Schwiegervater (Fotograf) hingegen rät mir zu einem Superzoom wie dem 55-135. Verzeiht mir, wenn ich hier mit den Fachbegriffen nicht so firm bin und vielleicht das ein oder andere vertausche. Ich lerne ;)

Nun würde ich mich freuen, von euch in die richtige Richtung gelenkt zu werden. Vielleicht hat hier auch jemand ein Objektiv übrig und verkauft es sogar. :)

Danke und Grüße

 

Das 55-135 ist excellent, passend dazu wäre z.B. das 2/23, das auch um Längen besser ist als das 2,8/18.

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Hallo und willkommen in der Leicawelt,

mit der T und dem 18-56 hab ich angefangen. Und bei der CL gelandet.

ich bin mit dem 18-56 mehr als zufrieden, klein, kompakt und leicht. Mein Lieblingsfoto hängt seit Jahren mit 90x30cm an meiner Wand.

Unterwegs nehm ich meist das 23/2.0 mit.
Das 11-23 kann ich dir auch empfehlen und würde es dem 18-56 eher vorziehen.

Gruss Christian 

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Hallo ihr drei,

zunächst einmal vielen Dank für eure Einschätzung und Empfehlungen. Ihr unterstreicht meine Einschätzung, dass ich mit dem 11-23 anfangen sollte, auch wenn die Anschaffung ein wenig teurer sein wird. Wo schau ich denn nach guten gebrauchten? Online oder bei Calumet etc.? Dirk, das von dir angesprochene Mount Objektiv schaue ich mir auch mal an, bin aber bisher eher dabei ohne Mount arbeiten zu wollen, oder ist das keine wesentliche Einschränkung? Ich schaue in der Zwischenzeit mal nach euren Erfahrungsberichten. 
Danke!

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vor 42 Minuten schrieb vielflieger^5:

bin aber bisher eher dabei ohne Mount arbeiten zu wollen,

Vielleicht etwas weniger vielfliegen und ein bisschen mehr in die Mount-Thematik einarbeiten?

 

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Ich habe ebenfalls den Wiedereinstieg in Leica mit der ersten T gemacht, dazu auch das 18-56, der Klassiker wohl.

Irgendwann lief mir ein altes silbernes M 35mm zu, günstig und einfach nur schön, mit Adapter. Eines Tages im Cafe mit meiner Frau auf Lanzarote, sie nahm meine Kamera in die Hand wie schon öfters, stutzte kurz, ich erklärte ihr kurz wie sie damit umgehen kann, sah sich das Bild noch mal an, erstaut stellte sie fest dass man mit Festbrennweiten wesentlich bessere und schöne Bilder zaubern kann.

Ich würde sofort wieder nur mit einer festen Brennweite beginnen, erstaunlicher Weise reicht mir häufig nur ein Weitwinkel, damit kann ich sehr viel fotografisch umsetzen. Später kann ich jeder Zeit meine Ausrüstung entsprechend erweitern. Die Suche nach einem Zoom kommt meiner Erfahrung nach von der Gewohnheit doch mit einem Objektiv viele VArianten abzudecken, neigt man doch dazu zu knipsen, eine Festbrennweite bringt mich schnell dazu genauer und internsiver zu fotografieren.

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Deinen Präferenzen folgend benötigst du das 11-23er,  aber auch das 18-56er. Beide Objektive haben ja nichts mit einander zu tun. Und wenn die "Blaue Stunde" kommt, das 1:2/23er. Damit ist der Drop für 80% aller Motive gelutscht. Wegen einer nur vierfachen Vergrößerung würde ich diesen 55-135mm Boliden nicht durch die Gegend schleppen wollen. Das kann man inzwischen später anders bewerkstelligen.

Gruß und noch viel Spass

LG Bernd

Edited by Bernd1959

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... warum nicht 'mal ein Voigtländer. Ich habe den Einstieg bei meiner CL mit einem Voigtländer Nokton 35mm/1.4 gewagt. M.E. ein tolles Objektiv mit M-Mount, das ich mit dem "M auf L-Adapter" angeflanscht habe. Mit gut 500,--€ immer noch bezahlbar sowie lichtstark und scharf.

Gruß Norbert

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Mein Tipp: Besorg Dir über eBay o.ä. das Heft Colorfoto 05/2019. Da wurden alle Leica- APS-C- Objektive (also alle Originalobjektive für Deine T) ausgiebig getestet. Das ist zwar nicht unfehlbar, aber die Laborergebnisse sind sicher aussagekräftiger und objektiver, als unsere Meinungen.  

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Die Leica T ist eine aps-c Kamera, d.h. bei allen genannten Objektiven die Brennweite x 1,5.

z.b. 55-135mm entspricht einem Kleinbildobjektiv von ca. 82-202mm, für den Anfang nicht optimal.

18-53mm = ca. 27-80mm, für den Anfang ein ordentliches Objektiv.

11-23mm = ca. 17-35mm, ein gutes Objektiv.

Zu meiner SL verwende ich noch eine TL2, erst mit dem 23mm und dem 60mm, jetzt zusätzlich mit dem 18-56mm (wollte ich nach dem Test im Color-Foto auf keine Fall haben), das mich nach einem Praxistest mit über 200 Aufnahmen  bei eine Auto-Veranstaltung komplett überzeugt hat.

 

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vor 14 Stunden schrieb DirkS:

Mein Tipp: Besorg Dir über eBay o.ä. das Heft Colorfoto 05/2019. Da wurden alle Leica- APS-C- Objektive (also alle Originalobjektive für Deine T) ausgiebig getestet. Das ist zwar nicht unfehlbar, aber die Laborergebnisse sind sicher aussagekräftiger und objektiver, als unsere Meinungen.  

für mich sind derlei Test eher nur zum Lesen, daran festmachen welches Objektiv ich mir zulege, würde ich nicht machen. Ein Test mit meiner Camera und dem entsprechenden Objektiv bringt mir viel mehr ans Licht. Für mich steht erst mal die Frage wie weit ich mich beschränken möchte. Mit einer eierlegenden Wollmichsau werde ich nie zu perfekten Ergebnissen kommen. Bei mir hat die Konzentration erst begonnen als mich mich beschränkt habe. 

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vor 15 Stunden schrieb DirkS:

Mein Tipp: Besorg Dir über eBay o.ä. das Heft Colorfoto 05/2019. Da wurden alle Leica- APS-C- Objektive (also alle Originalobjektive für Deine T) ausgiebig getestet. Das ist zwar nicht unfehlbar, aber die Laborergebnisse sind sicher aussagekräftiger und objektiver, als unsere Meinungen.  

Also, das sehe ich anders. Man sollte nach den eigenen Bedürfnissen gehen -  braucht man  einen Allrounder, etwas Lichtstarkes, Weitwinkel, Makro - es muss passen. Die Objektive sind alle nicht schlecht. Was die Qualität angeht, bestätigen die Tests sie oder auch manchmal nicht. Leica kommt meist vergleichsweise schlecht weg. Gemessen werden ja nicht alle Gesichtspunkte. Ich stelle aber immer wieder fest, dass meine eigenen Erfahrungen sehr weitgehend mit denen anderer Forenten übereinstimmen. Was die Qualität angeht, kann man sich getrost nach dem Verkaufspreis richten innerhalb der TL-Objektivpalette.  Nützt aber alles nichts, wenn man mit dem teuersten Objektiv unterwegs ist und braucht eine andere Brennweite. Ich möchte auch eine Lanze für das unterschätzte 18-56er brechen, das ich auch am  Anfang nicht haben wollte - wegen nicht überwältigender Tests. Es wurde das 23er Summicron (lichtstark, leicht), das ich heute so gut wie gar nicht nutze. Das Vario kam dann doch und ich vermisse es jedesmal, wenn ich nur mit Festbrennweiten unterwegs bin und dauernd wechseln muss. Es ist ein gutes Reiseobjektiv, das in der Praxis nicht enttäuscht. Das 11-23er ist wirklich gut, hat aber die Nachteile eines wirklichen Weitwinkels (Reflexempfindlichkeit, Verzerrung). Ich brauche unterwegs meist mehr als 23 mm (35 mm FF). Aber jeder nach seinen Vorstellungen.

P.S.: Es kann sein, dass man das Vario mehr schätzt, wenn man es nicht als erstes hat mit dem Gefühl, man macht einen Kompromiss und wollte eigentlich „etwas Besseres“.

Edited by EUSe

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vor 16 Stunden schrieb DirkS:

Mein Tipp: Besorg Dir über eBay o.ä. das Heft Colorfoto 05/2019. Da wurden alle Leica- APS-C- Objektive (also alle Originalobjektive für Deine T) ausgiebig getestet. Das ist zwar nicht unfehlbar, aber die Laborergebnisse sind sicher aussagekräftiger und objektiver, als unsere Meinungen.  

Unsere Fotos sind aussagekräftiger als irgendwelche Testergebnisse. Wir sind objektiv, denn wir haben keine Werbeverträge. Und später wird niemand fragen, mit welchem Objektiv was, wie aufgenommen wurde. ;) Laborergebnisse sind Laborergebnisse. Mehr aber auch nicht.

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Wenn ich raus gehe zum Fotografieren überlege ich was ich machen möchte, mein Blick richtet sich nach dem welche Brennweite ich dabei habe. Vier Wochen Neuseeland mit meiner Frau und meiner Mutter zusammen, vier Wochen Reise und Urlaub und Landschaft und Personen, vier Wochen nur ein Objektiv, vier Wochen SL mit M 1,4 / 35 mm. Dabei ist ein Buch entstanden für die ganze Familie welches alle mit Begeisterung immer wieder in die Hand nehmen. 

Ich denke das Thema ist so komplex wie unterschiedlich, jeder ist auch auf einem andern Level und hat einen anderen Anspruch an das was er bereit ist mitzunehmen, zu investieren, zu fotografieren. Ich kann nur von mir sprechen, ich habe das Glück vorher ausgiebig zu testen was ich möchte und dann in Ruhe zu entscheiden für was ich investiere.   Spannend find ich immer wieder die Unterschiede wie ich zu meinen Fotos komme. 

Am 15.11.2019 um 09:26 schrieb EUSe:

Also, das sehe ich anders. Man sollte nach den eigenen Bedürfnissen gehen -  braucht man  einen Allrounder, etwas Lichtstarkes, Weitwinkel, Makro - es muss passen. Die Objektive sind alle nicht schlecht. Was die Qualität angeht, bestätigen die Tests sie oder auch manchmal nicht. Leica kommt meist vergleichsweise schlecht weg. Gemessen werden ja nicht alle Gesichtspunkte. Ich stelle aber immer wieder fest, dass meine eigenen Erfahrungen sehr weitgehend mit denen anderer Forenten übereinstimmen. Was die Qualität angeht, kann man sich getrost nach dem Verkaufspreis richten innerhalb der TL-Objektivpalette.  Nützt aber alles nichts, wenn man mit dem teuersten Objektiv unterwegs ist und braucht eine andere Brennweite. Ich möchte auch eine Lanze für das unterschätzte 18-56er brechen, das ich auch am  Anfang nicht haben wollte - wegen nicht überwältigender Tests. Es wurde das 23er Summicron (lichtstark, leicht), das ich heute so gut wie gar nicht nutze. Das Vario kam dann doch und ich vermisse es jedesmal, wenn ich nur mit Festbrennweiten unterwegs bin und dauernd wechseln muss. Es ist ein gutes Reiseobjektiv, das in der Praxis nicht enttäuscht. Das 11-23er ist wirklich gut, hat aber die Nachteile eines wirklichen Weitwinkels (Reflexempfindlichkeit, Verzerrung). Ich brauche unterwegs meist mehr als 23 mm (35 mm FF). Aber jeder nach seinen Vorstellungen.

P.S.: Es kann sein, dass man das Vario mehr schätzt, wenn man es nicht als erstes hat mit dem Gefühl, man macht einen Kompromiss und wollte eigentlich „etwas Besseres“.

 

Edited by pietchen

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vor einer Stunde schrieb pietchen:

Wenn ich raus gehe zum Fotografieren überlege ich was ich machen möchte, mein Blick richtet sich nach dem welche Brennweite ich dabei habe. Vier Wochen Neuseeland mit meiner Frau und meiner Mutter zusammen, vier Wochen Reise und Urlaub und Landschaft und Personen, vier Wochen nur ein Objektiv, vier Wochen SL mit M 1,4 / 35 mm. Dabei ist ein Buch entstanden für die ganze Familie welches alle mit Begeisterung immer wieder in die Hand nehmen. 

Ich denke das Thema ist so komplex wie unterschiedlich, jeder ist auch auf einem andern Level und hat einen anderen Anspruch an das was er bereit ist mitzunehmen, zu investieren, zu fotografieren. Ich kann nur von mir sprechen, ich habe das Glück vorher ausgiebig zu testen was ich möchte und dann in Ruhe zu entscheiden für was ich investiere.   Spannend find ich immer wieder die Unterschiede wie ich zu meinen Fotos komme. 

 

Das bewundere ich. Ich sehe unterwegs leider immer vieles, was gerade aufgrund der Einschränkung auf ein, zwei Objektive gerade nicht geht... Aber angesichts der Massen von Bildern ist das ganz gut so. Ich überlege mir auch vorher, was ich machen will. In Zukunft werde ich allerdings wieder immer ein Standard- oder Weitwinkel-Vario dabei haben. 35 mm (FF) sind nicht so unbedingt meins, aber ich kann mir vorstellen, dass das ganz gut funktionieren kann. Viel Spaß weiterhin mit dem Summilux-M! Ich mag es sehr (an der M).

P.S:: Wenn ich wirklich mal mit nur einem Festbrennweiten-Objektiv unterwegs bin, dann ist es auch 28 oder 35 mm, es sei denn, ich will nur Makro.

Edited by EUSe

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gerade die Beschränkung bringt für mich den Vorteil, mit dem Umzugehen was man hat, alles kann ich nicht euf einmal haben. Es schärft meinen Blick auf das, bzw. es zwingt mich dazu zu überlegen wie ich das was ich sehe mit dem was ich dabei habe umzusetzen. Natürlich kann ich nicht mit einem 35 er den Spatzen auf der Kirchtumuhr ablichten. Aber die Frage ist ja dann ob ich das in dem Moment auch als ersterbenswert erachte.

Edited by pietchen

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Alles Geschmackssache, aber seit ich in den 80ern mit einer 2-äugigen Rolleiflex herum gezogen bin, möchte ich mich nie wieder auf nur eine Brennweite beschränken. Der Blick mag sich geschult haben (nicht zuletzt dadurch, dass ein Bild 6 x 6 um die 2 DM kostete), aber mir sind viele großartige Bilder entgangen, weil sie einfach nicht möglich waren.

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So sind die Anforderungen und Umsetzungen eben total unterschiedlich, gerade deshalb finde ich es auch wichtig sich Gedanken zu machen was mir liegt und was ich wie gerne umsetzen möchte. Das ist ja genau die Frage wenn ich überlege was ich mir anschaffe, bzw. was mir liegt und was ich damit zeigen möchte.  

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