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Christian Ahrens

DNG aus Leica Q verlustreich konvertieren? Sinnvoll?

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Hallo,

die DNG-Daten, die die Leica Q schreibt, sind mit 44,5 MB ja sehr groß, und es gibt leider keine Option auf eine verlustfreie Komprimierung, mit der sicherlich einiges an Speicherplatz einzusparen wäre. Ob es das Datenformat DNG nicht hergibt oder ob Leica diese Option einfach nicht anbietet, weiß ich nicht. 

Allerdings bietet der von Adobe kostenlos angebotene DNG-Konverter die Möglichkeit einer "verlustreichen" Konvertierung eines Original-DNG in ein datenreduziertes DNG. Letztere sind dann nur noch schlanke 7 - 8 MB groß, was natürlich ein erhebliches Einsparpotenzial bietet.

Bei einem ersten Check habe ich keine Qualitätsunterschiede feststellen können - allerdings bemerkt, dass der in den Originalen mögliche Bildwinkel von 26,5  mm Brennweite in den komprimierten DNG nicht mehr zur Verfügung stehen und nur noch der 28mm-"Crop" abgebildet wird.

Weiß jemand mehr über die Hintergründe des verlustbehafteten Speicherns? 

Ich weiß schon: "Festplattenplatz kostet nichts", das stimmt irgendwie schon. Andererseits ist mein PowerMac schon mit 5 x 10 TB-Platten ausgerüstet, und ein Ende ist durchaus in Sicht.... 🙂

VG

Christian

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vor einer Stunde schrieb Christian Ahrens:

Die DNG-Daten, die die Leica Q schreibt, sind mit 44,5 MB ja sehr groß, und es gibt leider keine Option auf eine verlustfreie Komprimierung ...

 

Aber selbstverständlich lassen sich die DNG-Dateien der Leica Q verlustfrei komprimieren – und zwar auf rund 26 MB.

Bei der Leica Q2 (unkomprimiert rund 86 MB pro DNG-Datei) geht's verlustfrei herunter auf etwa 53 MB und verlustbehaftet (nicht "verlustreich" :rolleyes:) auf ca. 20 MB.

Die Verluste des verlustbehafteten Kompressionsverfahrens sind zwar unmerklich klein und in der Praxis – auch bei hohen Qualitätsansprüchen – ohne Bedeutung. Dennoch würde ich es für Archivzwecke eher meiden. Ich benutze es gern, z. B. um Rohdateien übers Internet auszutauschen.

 

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vor 2 Stunden schrieb 01af:

Aber selbstverständlich lassen sich die DNG-Dateien der Leica Q verlustfrei komprimieren – und zwar auf rund 26 MB.

Bei der Leica Q2 (unkomprimiert rund 86 MB pro DNG-Datei) geht's verlustfrei herunter auf etwa 53 MB und verlustbehaftet (nicht "verlustreich" :rolleyes:) auf ca. 20 MB.

Hi,

aber nicht ab Kamera, sondern nur mit dem DNG-Konverter, richtig?

Und "verlustreich" ist die Original-Adobe-Bezeichnung in dem Tool, daher habe ich es zitiert.

Viele Grüße, Christian

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vor 2 Stunden schrieb Christian Ahrens:

... aber nicht ab Kamera, sondern nur mit dem Adobe-DNG-Konverter, richtig?

Ja, natürlich. Aber es ist schon merkwürdig, daß du die Möglichkeit zur verlustbehafteten Kompression im Adobe-DNG-Konverter gefunden hast und die zur verlustfreien Kompression nicht.

.

vor 2 Stunden schrieb Christian Ahrens:

Und "verlustreich" ist die Original-Adobe-Bezeichnung in dem Tool, daher habe ich es zitiert.

Adobe spricht original kein Deutsch. Es ist vielmehr eine Deppen-Übersetzung des englischen Begriffes "lossy". Leider hält Adobe es nicht für nötig, zur Übersetzung der Benutzerschnittstellen sprach- und fachkundige Übersetzer heranzuziehen – die würden ja Geld kosten. Daher gibt's leider viele solche Schnitzer (so wird zum Beispiel der Regler zur Verzeichniskorrektur In Camera Raw und Lightroom in der deutschen Übersetzung närrischerweise mit "Verzerrung" statt "Verzeichnung" beschriftet).

Edited by 01af

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Am 3.11.2019 um 23:11 schrieb 01af:

Ja, natürlich. Aber es ist schon merkwürdig, daß du die Möglichkeit zur verlustbehafteten Kompression im Adobe-DNG-Konverter gefunden hast und die zur verlustfreien Kompression nicht.

Hi,

das liegt einfach daran, dass ich es irgendwie widersinnig fand DNG in DNG zu wandeln - mir ist da allerdings nicht in den Sinn gekommen, dass bei dieser scheinbaren 1:1 Wandlung doch etwas passiert und die verlustlose Komprimierung angewendet wird.

Soweit so gut, damit steht ein recht einfacher Workflow zur Verfügung, die immense Dateigröße von über 44 MB pro Bild auf etwa die Hälfte zu reduzieren.

Ich gehe davon aus, dass damit keinerlei Nachteil verbunden ist, auch die volle Auflösung von 6461 x 4103 Pixel steht ja zur Verfügung, wenn man das Bild voll "aufzieht"

Viele Grüße, Christian 

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