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hanskb

Hüttenwanderung mit 2 Objektiven - welche mitnehmen?

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Wenn man soo viel Auswahl hat, dass man sich fast nicht entscheiden kann...... sollte man sich, soweit es geht in die Zeit zurückdenken in der man mit seiner ersten Kamera, wahrscheinlich mit einem 50er Objektiv, überhaupt alles fotografiert hat. Und damit habe ich immer wieder mal zeitweise fotografiert. Unterwegs mit dem 50er. Tut manchmal gut... obwohl mir dann auch einfällt, wie schön es wäre jetzt ein schönes Vario .. so von 24 bis 75 mm in einer modernen Digi—Knipse dabei zu haben. 

Wenn man einen richtigen Foto- Urlaub machen will....... würde ich doch an einen größeren Rucksack denken.

 

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14 hours ago, pss said:

Wenn man eine Mehrtageswanderung im Hochgebirge macht, schleppt man ja sein ganzes dafür erforderliches Geraffel mit sich herum. Zusätzlich die Getränke und etwas zu essen für die jeweilige Tagestour. Da kommen mit Rucksack schon an die 14 Kilo zusammen. Jedes kleine Gramm zählt. So schön es ist in Gedanken seine Objektive im Gebirge auszuführen, so bitter wird es wenn es hart zur Sache geht: Unterwegs, die Sonne brennt oder es regnet oder schneit, dazu vom Schweiß am ganzen Körper nass, dann Erschöpfungspausen ohne Lust irgendetwas zu machen. Ist es nicht so, dass sich das geile Gefühl die jeweilige Tagestour geschafft zu haben erst abends beim Wein oder Bier einstellt? Das heißt für mich: Reduzierung auf ein Minimum! Bei mir M10 mit dem aktuellen Elmarit 2,8 28mm. Das Ding ist winzig, sehr leicht, sehr unempfindlich bei Gegenlicht, sehr scharf. Was will man mehr? Wer jedoch nur Tagestouren ohne großes Gepäck unternimmt hat natürlich mehr Möglichkeiten.

 

 

 

Das hängt völlig davon ab wozu mann eigentlich eine Hüttenwanderung machen will. Ich hab einige Monate her ein Trek in Patagonien gemacht mit meinem Sohn. Da haben wir uns am Anfang entschieden dass wir ausschliesslich für den Fotografie gingen. Haben also gar nicht auf Kamera’s und Objektiven gekürzt. Ich sehe auch eigentlich kein anderes Ziel einer Wanderung im Hochgebirge als ein fotografisches. Was soll mann da sonst machen, ein bisschen Sport? Mache ich lieber mit Fahrrad dann. Wir haben dann erfahren das wir gerade weil wir für den Fotografie da waren, wir mehr vom Landschaft genossen haben als wenn wir mit das Mindeste an Kamera’s gegangen waren. 

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Bergwanderungen mache ich vor allem wegen der ständig wechselnden An- und Aussichten.
Das ist interessanter als stundenlanges Gelatsche durch langweilige Nadelbaumplantagen in unseren Mittelgebirgen.
Das Fotografieren war mal zur eigenen Dokumentation und für evt. Interessenten gedacht, jetzt zählen nur noch einige - mitunter sehr wenige - Fotos wegen besonders ausdrucksstarker Motive und Lichtmomente.
Oft kommt zur Orientierung im Gelände und zum eigenen Sehgenuss - statt eines Wechselobjektivs oder überhaupt einer Kameraausrüstung - das kleine Monovid 8x20 mit, nach dem Motto "Wenn ihr schöne Fotos sehen wollte, müsst ihr euch schon selbst auf den Weg machen.😀"
Übrigens beschränken Bergsteigerbüros auf geführten Hüttenwanderungen in den Alpen das Gesamtgesicht jeden Rucksacks auf 11 kg.
In Oberstdorf hängt vor so einem Büro dafür eigens eine Federwaage und es gibt Schließfächer für das aussortierte Übergewicht.
Tricksereien wie Leeren der Wasserflasche und Verstecken der Kamera unter der Regenjacke vor dem Wiegen des Rucksacks werden ungern gesehen.

 

 

 

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Ich bin kein Kletterer, bin ein Bergwanderer, auch schon etwas älter. Jedoch suche ich die Herausforderung. Spannung, Anstrengung muss sein. Vielleicht sogar eine vorsichtige Grenzerfahrung. Oben angekommen sieht die Welt so anders aus. Kann keiner ermessen der nur von unten heraufschaut. Ich suche die Einsamkeit, deshalb vermeide ich Gruppen und überfüllte Hotspots. Jeder hat ein anderes Motiv für seine Bergbegehungen. Für alle die die Berge lieben, sich aber nicht trauen oder es gemäß Einsicht in eigenes Können nicht tun aber gerne würden, hier einige Bergbegehungen, bequem vom Sessel aus machbar:

http://project360.mammut.ch/de/#home

Ja, wenn es darauf ankommt mit wenig unterwegs zu sein, scheint das Weitwinkel, Brennweite je nach Verfügbarkeit und Vorliebe, die Wahl fürs Gebirge zu sein.

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Am 13.7.2019 um 11:21 schrieb nocti lux:

Noch mal ot: Oder eine Rollei 35 S/T/SE/TE.

+1. So ein 40mm Objektiv ist in den Bergen eine feine Sache. Noch dazu mit der optischen Qualität. Hatte meine noch vor einigen Jahren im Skiurlaub in Kanada dabei, die Bilder sind spitzenmäßig geworden.

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vor 19 Stunden schrieb pss:

 Für alle die die Berge lieben, sich aber nicht trauen oder es gemäß Einsicht in eigenes Können nicht tun aber gerne würden, hier einige Bergbegehungen, bequem vom Sessel aus machbar:

http://project360.mammut.ch/de/#home

Danke für den Link. Auch wenn ich weniger auf Gipfeln stehen werde, schöne Tourenbilder :)

 

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