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Esphareph

Hallo aus Neuss

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Hallo Zusammen,

ich dachte, ich stelle mich mal vor und sage Hallo.

Mein Name ist Patrick, 33 und ich wohne in Neuss. Seit etwa einem Jahr +/- fotografiere ich analog da ich den tausenden digitalen Bildern nicht mehr Herr wurde. Zumeist belichte ich Schwarz-Weiß-Filme, die ich dann auch selber entwickle und scanne. Vergrößern "kann" ich auch (das Equipment und die Theorie sind da, die Zeit und somit Praxis dazu eher weniger), Farbfilme lasse ich entwickeln.

Analog zu fotografieren "entstresst" mich so wunderbar und meine bessere Hälfte ist auch mit Spaß und Interesse mit am Ball (Bonus :D ).

 

Es fing an mit einer Sony a6000, die ich bewusst für die Rennstrecke kaufte (schnellster Autofokus und so). Ich machs kurz: Wir waren zwei mal bei der MotoGP in Assen, ich machte je Rennwochenende etwa 3.000 Bilder, habe rund 600 davon gesichtet und sortiert, danach wurd's mir zu bunt.

Meine Frau hatte eine alte Cosina SLR aus den 70ern mit komplettem Objektiv-Fuhrpark. "Da sind immer so Streifen auf den Bildern, ganz komisch" sprach die Frau. Etwas selbstklebendes Moosgummi später war das Lichtleck behoben und die Kamera macht wieder tadellose Bilder.

Das Fieber hatte mich gepackt, G.A.S. nennt man das glaube ich. Es folgten eine Rolleicord Vb TLR, eine Rollei 35 (kleinste Kleinbild Kamera...aber ohne Fokuskontrolle) einige Point&shoot die ich hier und da geschenkt bekam und zuletzt eine Salyut-C (Kiev 88 Vorgänger und somit Hasselblad Klon).

"Wir machen eine Reise" sprach die Frau "nach Prag, nur wir beide". Super Idee, Fotos sollen uns später daran erinnern. Welche meiner Schönheiten darf denn mit? Die Cosina nimmt die Frau. Die 35 ist zu zufällig, die 'Cord unpraktisch, die Hasselbliad wiegt eine Tonne (mindestens). Fehlte da nicht die ganze Zeit eine Rangefinder in der Sammlung?

So wurde es nach dem Ausschlussverfahren eine Leica IIIf. Einen Russenklon hatte ich ja schon und wusste um die kreative Qualitätskontrolle. Eine M konnte/wollte ich mir nicht leisten, das Prager Bier will ja auch bezahlt werden (und irgendwann hört die Toleranz der Frau auch auf...). Ich kaufte sie Online im Leicashop in Wien. Ab einem bestimmten Betrag mag ich (gebrauchtes) nicht mehr bei Ebay kaufen, zu hoch das Risiko an eine Gurke zu geraten.

Jetzt ist sie seit einer Woche bei mir (Prag kommt bald) und ich beginne zu verstehen, wo die Faszination Leica herkommt. Ist das eine Schönheit, ein Handschmeichler sondergleichen, Feinmechanik zum verlieben.

Ich hoffe ganz viel von euch allen hier lernen zu können und stelle daher noch eine Frage hintenan: Gibt es eine Liste an Unternehmen/Menschen, die meiner IIIf mal tief in die Eingeweide blicken würden um hier und da ein Tröpfchen Öl fallen zu lassen? Auch müssten die Spiegel des Entfernungsmessers scheinbar einmal geputzt werden.

 

Freundliche Grüße aus Neuss

Patrick

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Willkommen in Club der Süchtigen!

Es gibt ja so viel zu entdecken, z.B. den Leicavit für die IIIf. Problematisch für den Geldbeutel wird es, wenn man dann zum ersten Mal eine M3 in Händen hält. Und der Spaß geht erst richtig los mit den Objektiven. Die Gehäuse hat Leica nur zum Anfixen gemacht, das eigentliche Suchtproblem ist die Sache mit den Objektiven.

Viel Spaß beim Entdecken!

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Hallo Patrick,

herzlich willkommen! Du müsstest mit deiner IIIf eigentlich nur über den Rhein zu Herrn Paepke. Ich vermute aber mal, es ist bei den Spiegeln mit kurz Drüberwischen nicht getan, meist müssen diese ersetzt werden - kostet aber auch kein Vermögen. Nach einer Überholung dort sollte sie wieder 1a laufen und alle Fenster klar sein.

Zeig mal nach Deiner Rückkehr die Bilder aus Prag :)

Viele Grüße aus Düsseldorf

Stefan

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Hallo zusammen,

vielen Dank für das Willkommen und die ersten Tips.

In Prag habe ich zusammen mit meiner Holden und ihrer Cosina 8 Filme belichtet. Wir "mussten" auch nur einmal die Digitale nutzen als wir das Beinhaus in Kutna Hora besichtigten. In der IIIf steckte ein 800er Cinefilm - gar keine Chance, in der Cosina ein Delta 3200 - schon besser aber wir hatten leider nur den einen dabei.

Ich bin noch nicht dazu gekommen, die sw-Filme zu entwickeln, habe mir dies aber für das kommende Wochenende auf die Agenda geschrieben.

Alles in allem: Die Leica ist leicht. Sie zu beladen ist nur ein wenig "schwerer" als meine Hasselbliad - mir ist bei Film "straffen" zwei mal das Stück wieder aus der Aufnahmespule geflutscht aber wir lernen uns ja erst kennen. In Prag habe ich eine Objektivkappe (1,50€) erstehen können die nur minimal zu groß für das Elmar ist. Ich werde von innen mit ein wenig Moosgummi füttern, dann passt das. Vielleicht finde ich mal eine Originale für unter meiner Schmerzgrenze für ein Stück Blech :D

Ich gebe Laut, wenn die Filme entwickelt und gescannt sind. Und ich brauche ein Weitwinkel

Grüße aus Neuss

Patrick

Edited by Esphareph

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