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Hallo Freunde der analogen Fotografie,

seit einer Weile fotografiere ich nun schon analog, erst mit einer Canon AE1 und jetzt mit einer Olympus OM1, da ich vollmechanische Kameras mehr mag, so kommt es auch, dass ich mir jetzt eine alte Leica zulegen will. Da mein Budget als Schüler begrenzt ist und ich Schraubleicas bald schöner als dass M-System finde, habe ich meine Suche auf die IIIF, IIIC und IIIG eingegrenzt, wobei die IIIG auch schon fast zu teuer ist. Dazu soll es noch ein schönes Elmar, Summitar oder sogar Summicron sein.

Da ich Händlern generell mehr vertraue bin ich auf 2 Angebote gestoßen:                                                                                                                                                                                                                                              Leica IIIC mit Summitar 50mm f/2 und Beli für 500€: https://www.meister-camera.com/de/gebraucht/5297/leica-iii-c                                                                                                                                                          Leica IIIF VLW mit Elmar 50mm f/2 für 445€: https://www.leica-store-muenchen.de/de/gebraucht/15166/leica-iiif-vlw-3550mm

Ich weiß wirklich nicht, welches Angebot ich nehmen soll, da beide Kameras ziemlich gleich sind (Der Blitzanschluss der IIIF ist mir egal).

       Die IIIC hat halt noch einen Belichtungsmesser und das bessere Objektiv für Naturlichtfotografie, jedoch, hat Sie kein Rückgaberecht, der Zustand ist schlechter (das Chrome blättert ab), sie hat                 Selbstauslöser (eigentlich ein cooles Feature, was jedoch kein Muss ist) und ich habe von vielen gehört, dass es nur selten ist, dass man ein Summitar ohne Kratzer findet, da dass Glas sehr weich           ist. Objektiv und Kamera sind beide von ca. 1949/50.

       Die IIIF hat an sich ein (licht-)schwächeres Objektiv (ist das ein großer Unterschied?), keinen Belichtungsmesser (welchen ich eigentlich nicht wirklich brauche, jedoch ist dieser ganz nett) und ist ein         Umbau (was nicht unbedingt schlecht ist?). Jedoch hat der Body einen besseren Zustand, die Kamera hat ein Rückgaberecht und ist 50€ günstiger. Der Body ist auch so von 1949/50, von dem                    Objektiv kenne ich aber Jahr, was auch bedeuten könnte, dass es keine Vergütung hat.

Ich gehe bei beiden Kameras davon aus, dass ich sie noch justieren lassen muss, dazu will ich sie für 120€ zu  Oleg Khalyavin schicken, hat da jemand Erfahrung?

 

Schon mal vielen Dank im Vorraus für eure Antworten!

 

Max

 

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Hallo Max, die alten Schraubleicas sind tolle Kameras, die nach meiner Ansicht auch heute noch die meisten Anforderungen abdecken. Ich komme z.B. damit deutlich besser zurecht als mit den späteren M-Modellen und den Leuchtrahmen. Dies ist aber immer eine sehr persönliche Angelegenheit, genauso ob es ein äusserlich sehr gepflegt oder abgetragenes Modell sein kann. Dir ist sicherlich bewusst, dass Du hier nach einer Kamera schaust, die schon ein paar Jährchen hinter sich hat. Diese Zeit

Berlin ist glaube ich ziemlich weit weg von Leipzig. Dort gibt es auch eine Niederlassung von Meister. Man kann im gut sortierten Handel mehrere Kameras in die Hand nehmen. Paßt der Entfernungsmesser bei Unendlich?, Decken sich die Teilbilder und sind sie hell? Klacken die kurzen Zeiten satt, oder knirscht was?, Sind die Verschlußvorhänge glatt?, Sieht man beim Blick ins Gehäuse (ohne Objektiv) die Filmandruckplatte, wenn man auslöst?. Auch bei den kurzen Seiten erkennt man den Schlitz, d

Lass Dich nicht verrückt machen, Max! Meister ist einer der besten, kundigsten und seriösesten Händler, an die du in Sachen Leica geraten kannst. Wenn Du eine der beiden Kameras, die beide empfehlenswert erscheien, kaufen willst, fahr nach Hamburg oder München, lass Dich vor Ort beraten und entscheide dann. Vielleicht senden die Münchner ja auch ihr Exemplar nach Hambur oder umgekehrt, so dass Du beide in die hand nehmen und vergleichen kannst. In beiden Städten gibt es eine große Anzahl vo

Vorerst kann ich dir raten, die Finger von einem zerkratzten Objektiv zu lassen!
Eine Leica darf ruhig schön sein, also nimm auch keinen Body mit Chromfehlern.
Und wenn sie schon von aussen so ausschaut, ist sie innen auch rostig.

Belichtungsmessr kann man auch einen anderen nehmen.
Einen (moderneren) der sicher funktioniert.

Leichter Stosschaden? 😵
Wie kann man ruhigen Gewissens sowas anbieten?

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vor 43 Minuten schrieb max.mlzr:

Die IIIC hat halt noch einen Belichtungsmesser und das bessere Objektiv für Naturlichtfotografie, jedoch, hat Sie kein Rückgaberecht, der Zustand ist schlechter (das Chrome blättert ab)

Max, du kaufst besser keine von beiden.

... und bis Du eine Schraubleica kaufst, mein Tipp: Informiere dich über alte Belichtungsmesser mit Selenzellen, geeignete Objektive für die Fotografie mit vorhandenem Licht auf Film, unverkratzte Summitare, die Verchromung von Leicas aus der Nachkriegszeit (Reini, du auch), die Sinnhaftigkeit von Ferndiagnosen ahnungsloser Forenten zum Zustand alter Kameras und wie das in Deutschland mit dem Rückgaberecht bei Online-Bestellungen funktioniert.

 

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Zur Ferndiagnose. Mir reichen die Bescheibungen und Bilder, um zu raten, sie nicht zu kaufen.

Soweit hab ich mir über die Verchromung noch keine Gedanken gemacht.
Ob sie vor- oder nachkrieg besser oder anders war.

Wenn eine Leica nicht schön ist, spricht sie mich auch nicht an.
Rost lässt mich auf schlechte Lagerung schliessen.
Und es sind in der Leica genug Metallteile, die darauf (Feuchtigkeit) ansprechen.

Guter Erhaltungszustand kann alles sein.
Hier steht bei beiden nix von >überholt, serviciert, ja nicht einmal ob die Zeiten passen.<


 

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vor 1 Minute schrieb Reini:

Soweit hab ich mir über die Verchromung noch keine Gedanken gemacht.
Ob sie vor- oder nachkrieg besser oder anders war.

...

Rost lässt mich auf schlechte Lagerung schliessen.

...

Für eine IIIc ist abgeblättertes Chrom nicht untypisch. Rost kann ich keinen erkennen. Der Zustand der Verchromung der IIIc sagt absolut nichts über das Funktionieren der Kamera aus.

 

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vor einer Stunde schrieb max.mlzr:

Hallo Freunde der analogen Fotografie,

seit einer Weile fotografiere ich nun schon analog, erst mit einer Canon AE1 und jetzt mit einer Olympus OM1, da ich vollmechanische Kameras mehr mag, so kommt es auch, dass ich mir jetzt eine alte Leica zulegen will. Da mein Budget als Schüler begrenzt ist und ich Schraubleicas bald schöner als dass M-System finde, habe ich meine Suche auf die IIIF, IIIC und IIIG eingegrenzt, wobei die IIIG auch schon fast zu teuer ist. Dazu soll es noch ein schönes Elmar, Summitar oder sogar Summicron sein.
Schon mal vielen Dank im Vorraus für eure Antworten!
Max

Preisgünstig hin oder her, von nicht revisionierten oder wenigstens "servicierten" (Danke, Reini ;) ) alten Schätzen würde ich die Finger lassen, wenn ich damit photographieren wollte (bei Sammlern mag es anders aussehen).
Guck lieber nach den Preisen einer M2/M3, spare darauf hin und kauf erst, wenn der optischer Zustand des Zielobjektes tadellos ist und die Technik einwandfrei funktioniert. Für Objektive gilt das gleichfalls.

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vor 1 Stunde schrieb max.mlzr:

....... erst mit einer Canon AE1 und jetzt mit einer Olympus OM1, da ich vollmechanische Kameras mehr mag, so kommt es auch, dass ich mir jetzt eine alte Leica zulegen will. .....

Hi Max,

schön, dass Du Dich mit analoger Fotografie beschäftigst! Du bist mit zwei Spiegelreflexkameras unterwegs, die prima sind. Messucherfotografie, wie mit den Schraubleicas, die Du Dir ausgekuckt hast, geht ein bißchen anders und ist nicht unbedingt jedermanns Sache.

Bevor Du viel Kohle in ein Leica-Messucherprojekt versenkst, empfehle ich Dir eine günstige Messucherkamera zu kaufen (Revue 400, Voigtländer Vito-Reihe, etc.) um mal auszuprobieren, ob das was für Dich ist.

Gruß aus Stuttgat

Tom

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Mich hat ja auch von Anfang an die Technik, das Design und das handling der Schraubleicas fasziniert.
Hab mich auch nur dazu entschlossen, weil ich wusste, da kann ich selber was reparieren. Bei einer M2, M3 vielleicht nicht mehr so sicher...

Es muss einem aber auch bewusst sein, daß es Einschränkungen gibt. Allein schon der kleine Sucher.
Und dann kommt kommt noch dazu, daß man nicht jedes Objektiv so einfach (ohne Aufstecksucher) verwenden kann.

Rost muss nicht immer rotbraun sein, ist ja schliesslich Messing.
Warum blättert das Chrom ab? Winzige Poren im Chrom, schweiss, Feuchtigkeit, das Messing oxidiert, wächst und das Chrom wegsprengt.

@Max, wenn es unbedingt eine Schraubleica sein soll, dann eventuell nach einer IIIg umschauen.
Grösserer Sucher! und man sieht im Sucher zu geschätzten 95% alles was ein 35mmobjektiv hergibt.
Der Leuchtrahmen im Sucher ist für 50mm und 90mm.

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Wer eine ältere Meßsuchercamera finden will und noch mit einer photographiert hat, wird erstens bei einem Händler in seiner Umgebung kaufen und zweitens jemand mitnehmen, der ihn gut kennt und weiß, welche Vorlieben er hat. Weiter muß er gut wissen, was an einer Camera und an dem Objektiv zu beachten ist. Was für den einen brauchbar ist, ist es für den andern nicht. Natürlich gibt es Händler, die diese Beratung leisten. Aber die muß man finden.

Eine Durchsicht durch eine gute Fachwerkstatt muß zum Kaufpreis dazugeschlagen werden. Sonst nützt die Camera gar nichts. Wer eine Brille benutzt, sollte bei einer IIIf die Kosten für die halbjährlich zu erneuernden Gläser einkalkulieren.

Ein Kauf über das Netz und ohne Beratung ist Russisch Roulette.

xyz.

Edited by Guest
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Auf jedenfall erstmal danke für eure Antworten, ich werde mich noch weiter nach justierten Schraubleicas umgucken.

Der Belichtungsmesser ist mir außerdem auch nicht so wichtig, ich finde es bloß ganz nett einen solchen zu haben.

Von Kameras mit abgeblätterten Chrom werde ich jetzt auf jeden Fall Abstand nehmen.

Ich bin mir auch sicher, dass es eine Schraubleica werden soll, ich habe bereits 2 ausprobiert und war begeistert.

Über das M-System habe ich auch schon nachgedacht, diese erachtete ich aber in jedem Fall als zu teuer.

Wie gesagt habe ich auch bereits eine Reparatur bei Oleg Khalyavin  eingeplant.

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Gerade eben schrieb Macro-Elmarit:

Oha:
" ... Oleg Khalyavin who is based several hundred kms east of Moscow ... "
 

Ich weiß der Versand und alles dauert lange und kostet einiges, ist aber im Vergleich zu deutschen Werkstätten um einiges günstiger, so bezahlt man für eine normale Reparatur um die 120€ und nicht 200-500€.

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Gerade eben schrieb xyz:

Wenn Sie auf den Erstenbesten hier hören, kaufen Sie einfach irgendeine Camera.

xyz.

 

Ich höre ja nicht ausschließlich auf den Erstbesten, ich nehme ja auch andere Meinungen war. Jedoch gewichte ich die Antwort von Reini aufgrund meiner übereinstimmenden Meinung beim Kauf einer alten Kamera.

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vor 21 Minuten schrieb xyz:

Wer die Leica-Camera-Geschichte kennt, muß nicht lange raten. Wer sie nicht kennt, sollte das Beraten lassen.

xyz.

Kannst gerne einen link zu diesem Thema bereit stellen. 😉
Ich rate: schlechte Mischung aus Kupfer und Zink? Zinkpest dringt durch wie bei den frühen Modelleisenbahnen?

Ist mir auch egal, ob es eine Zeit gab, als die Chrom-Qualität nach dem Krieg schlechter war.
Kauf eine Leica ja auch nicht aus sozial-Gründen, sondern weil und wenn sie mir gefällt.
 

 

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vor 11 Minuten schrieb xyz:

Wenn Sie auf den Erstenbesten hier hören, kaufen Sie einfach irgendeine Camera.

xyz.

 

Ich bin nicht einer der erstbesten. War nur der erste der hier geantwortet hat.

@xyz wie viele Leicas hast du schon revidiert? Komplett zerlegt, von innen gesehen?

Wo ist dein Rat zum Kauf einer Schraub-Leica?

 

p.s.: Von der Modelleisenbahn und Thema Zinkpest hab ich mal gelesen, daß es durch starke Temperaturschwankungen kommen kann.
Kamera wurde mal feucht mal trocken, also zb auf einem Dachboden gelagert. Dann können die Verschlusstücher rissig und ausgetrocknet sein.
 

Edited by Reini
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