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WSt

Micro-Macro-Beleuchtung

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Für SW im Maßstab 1 : 1 bis 3,5 : 1 (Photar 50 mm, Details von Münzen u. ä.) suche ich noch eine Beleuchtung mit scharf akzentuiertem Licht. Hat jemand eine Empfehlung?

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vor 11 Minuten schrieb WSt:

Für SW im Maßstab 1 : 1 bis 3,5 : 1 (Photar 50 mm, Details von Münzen u. ä.) suche ich noch eine Beleuchtung mit scharf akzentuiertem Licht. Hat jemand eine Empfehlung?

Kaltlichtlampen (LED) aus der Mikroskopie mit biegsamen Lichtleiterarmen könnten das Richtige sein. Das ist leider nicht ganz billig. Beim Optiker gibt es spezielle LED-Leselampen für Sehschwache, die auch gut geeignet sind, aber auch teuer und leider nicht verstellbar sind - Licht von oben und eher flächig.

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Danke für die schnelle Reaktion. "Licht von oben und eher flächig": Genau das will ich nun aber nicht. Macro-Spot mit flexiblen Lichtarmen von  Kaiser wird nicht mehr hergestellt. LED-Kaltlicht aus der Mikroskopie - wo gibt es das?

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vor 6 Minuten schrieb WSt:

Danke für die schnelle Reaktion. "Licht von oben und eher flächig": Genau das will ich nun aber nicht. Macro-Spot mit flexiblen Lichtarmen von  Kaiser wird nicht mehr hergestellt. LED-Kaltlicht aus der Mikroskopie - wo gibt es das?

Ich habe sowas und schaue heute Abend nach. Ich bin gerade unterwegs. Sehr lichtstark sind diese Systeme nicht, aber man wird ja ohnehin nicht freihändig arbeiten.

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Posted (edited)
vor 51 Minuten schrieb WSt:

Für SW im Maßstab 1 : 1 bis 3,5 : 1 (Photar 50 mm, Details von Münzen u. ä.) suche ich noch eine Beleuchtung mit scharf akzentuiertem Licht. Hat jemand eine Empfehlung?

GOSSEN GKL 500F mit drei flexiblen Schwanenhals-Lichtleitern. Besitze und benutze ich selbst mit Erfolg seit Jahren für derartige Vorhaben. Kann ich nur empfehlen, weil eingebauter Blitz und Dauer-(Halogen-)lichtquelle dimmbar ohne Veränderung der Farbtemperatur. Optische Vorsätze ermöglichen überdies eine Beeinflussung der Lichtabstrahlung und man kann dahinein Farb- oder auch Polfilter einlegen.

Ansonsten ist die IKEA JANSJÖ - Leuchte unter den Mikro- und Makro- Knipsern recht beliebt.

Freundliche Grüße

Wolfgang

 

Edited by wpo

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vor 18 Stunden schrieb WSt:

Für SW im Maßstab 1 : 1 bis 3,5 : 1 (Photar 50 mm, Details von Münzen u. ä.) suche ich noch eine Beleuchtung mit scharf akzentuiertem Licht. Hat jemand eine Empfehlung?

Fast hätte ich es doch vergessen: https://www.optical-systems.com/Euromex-LE-5210-Kaltlichtquelle-EK-1-100-Watt.html. Sehr geschmeidig sind die Lichtleiter nicht - etwas störrisch, aber es geht.

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Ich bin mal wieder dumm:

Kann mir jemand erklären, warum eine Farbtemperatur von 3200°K als "Kaltlicht" beschrieben wird - wie z.B. bei der oben verlinkten Euromex?

Ich befürchte, wenn man Licht dieser Farbtemperatur für Aufnahmen mit einer Digitalkamera benutzt, werden Silbermünzen "goldig".  

Padong: Ich überlas, dass es im Eingangsbeitrag hieß: "Für SW...". In schwarz-weiß ist der Vergoldungseffekt wahrscheinlich nicht zu befürchten.

Edited by UliWer

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vor einer Stunde schrieb UliWer:

Ich bin mal wieder dumm:

Kann mir jemand erklären, warum eine Farbtemperatur von 3200°K als "Kaltlicht" beschrieben wird - wie z.B. bei der oben verlinkten Euromex?

Ich befürchte, wenn man Licht dieser Farbtemperatur für Aufnahmen mit einer Digitalkamera benutzt, werden Silbermünzen "goldig".  

Padong: Ich überlas, dass es im Eingangsbeitrag hieß: "Für SW...". In schwarz-weiß ist der Vergoldungseffekt wahrscheinlich nicht zu befürchten.

Ganz einfach - das hat gar nichts mit der Farbtemperatur des Lichts zu tun, sondern mit der durch die Beleuchtung (nicht) einhergehenden Wärmeabstrahlung. Wenn man Eiskristalle fotografiert, ist das nicht ganz unwichtig. Das gilt auch für Museumsbeleuchtungen. Der Trafo wird natürlich schon warm.

Edited by EUSe

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vor einer Stunde schrieb UliWer:

Ich bin mal wieder dumm:

Kann mir jemand erklären, warum eine Farbtemperatur von 3200°K als "Kaltlicht" beschrieben wird - wie z.B. bei der oben verlinkten Euromex?

Ich befürchte, wenn man Licht dieser Farbtemperatur für Aufnahmen mit einer Digitalkamera benutzt, werden Silbermünzen "goldig".  

Padong: Ich überlas, dass es im Eingangsbeitrag hieß: "Für SW...". In schwarz-weiß ist der Vergoldungseffekt wahrscheinlich nicht zu befürchten.

Nein, Uli, das ist nicht dumm. Genau das hab ich mich vor Jahr und Tag auch schon gefragt. Die Antwort bzw. technische Lösung liegt in einem dichroitisch beschichteten, kleinen Parabolspiegel welcher die leistungsstarke Halogenbirne umgibt. Während das sichtbare Licht von der Innenfläche des "verspiegelten" Glaskörpers reflektiert und gebündelt wird, tritt der langwellige infrarote Anteil der Strahlung weitgehend ungehindert durch die "Verspiegelung" und den Glaskörper des Hohlspiegels hindurch. Die hier erwärmte Luft wird durch ein kleines Gebläse abgeführt. Auf diese Weise wird der heiße Anteil der emittierten Strahlung vom kalten Anteil getrennt, welcher gleichzeitig von der Parabolspiegeloberfläche so schlank (unter einem Winkel von ca. 25°) gebündelt wird, dass der optimale Eintrittswinkel für die angeschlossenen Glasfaserkabel erreicht wird.

Würde man das Licht ohne diesen Kniff einfach so in die Glasfaserkabel leiten, würde man sich am Austrittsende nicht nur verbrennen können, sondern eine Verwendung solcher Kabel für die Endoskopie zum Beispiel im menschlichen Körper wäre nicht möglich. Auch so wird noch soviel an Wärme übertragen dass es bei Voll-Last am Austritt spürbar warm wird. Daher werden für empfindliche Untersuchungsbereiche zusätzliche Infrarot-Absorptionsfilter im Strahlengang installiert, die ihrerseits auch wieder gekühlt werden müssen.

Freundliche Grüße aus der Grauen Maus der bundesdeutschen Großstädte

Wolfgang

 

Edited by wpo

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# 7 - Danke für den Link. Ein solches Ringlicht ist nun aber für meine Motive nicht ideal.

Edited by WSt

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vor 8 Stunden schrieb wpo:

Die Antwort bzw. technische Lösung liegt in einem...

Das will ich glauben - oder besser: ich muss dran glauben, weil ich kein Wort verstehe.

Was heißt das nun für das Licht, das auf das aufzunehmende Objekt trifft: hat das 3200°K - was eine sehr "warme" Darstellung bewirken würde -, oder hat es mehr?

 

 

 

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Das Licht hat die Farbtemperatur von 3200°K, was bei der lichtgebenden Haloge3nlampe der Temperatur des Glühwendels entspricht. Da die entsprechende Wärmestrahlung aber nicht bzw. nur zu einem kleinen Teil mit übertragen wird, ist der Lichtaustritt nicht übermäßig heiß - "Kaltlicht" eben, nicht "kaltweiß"! Im Prinzip wie beim Sonnenlicht: Zur Mittagszeit hat es bei ns üblicherweise 5600°K Farbtemperatur(!), die damit einhergehende Wärmestrahlung erreicht in unseren Breiten selbst im Sommer nicht mehr als 40°, wenn man nicht ein Brennglas zu Hilfe nimmt.

Die Farbtemperatur wurde bis vor Kurzem als Lichtweiße eines Planckschen Strahlers definiert: ein Rußwürfel von 1cm Kantenlänge, der auf die entsprechende Temperatur gebracht wurde und dabei ein kontinuierliches Spektrum an Wellenlängen im sichtbaren Bereich abstrahlt. Das umgangssprachliche Paradoxon: Je heißer der Rußwürfel, desto "Kälter" die Lichtfarbe, d. h. desto stärker die Intensität der blau-Violetten Strahlungsanteile. Kaltlichtspiegellampen, wie sie WPO beschreibt, sind halt so verspiegelt, dass sie die kurzwellige Strahlung konzentriert reflektieren, die langwellige Wärmestrahlung aber nicht, so dass sie sich rundum verbreiten kann und nicht nur im konzentrierten reflektierten Lichtstrahl.

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vor 12 Stunden schrieb UliWer:

Das will ich glauben - oder besser: ich muss dran glauben, weil ich kein Wort verstehe.

Was heißt das nun für das Licht, das auf das aufzunehmende Objekt trifft: hat das 3200°K - was eine sehr "warme" Darstellung bewirken würde -, oder hat es mehr?

 

 

 

Guten Tag Uli,

sieh bitte einmal nach Deinem Postfach. Es scheint der Briefschlitz verstopft zu sein ...

Freundliche Grüße

Wolfgang

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