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Volker Schwarz

M11 mit 47 MP

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Ohne elektronische Scharfstellhilfe, dürfte bei dem Sensor in der M aber keine Freude aufkommen.

Zumindest bei denen, die es gewohnt sind ihre Schärfe bei 100% anzuschauen.

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vor 9 Minuten schrieb jmschuh:

Ohne elektronische Scharfstellhilfe, dürfte bei dem Sensor in der M aber keine Freude aufkommen.

Zumindest bei denen, die es gewohnt sind ihre Schärfe bei 100% anzuschauen.

Meine Erfahrung mit der M10 und der Sony A7II (beide mit 24MP) sagt mir was anderes. Die sog. elektronische Fokushilfe (Zoom und/oder Fokus Peaking) ist eben nicht grundsätzlich das "Gelbe vom Ei". Und mit 47 MP umzugehen ist grundsätzlich auch nicht wesentlich schwieriger, als mit 24 MP.So meine Einschätzung mit meiner Z7. Insofern .... ;)

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vor 5 Minuten schrieb Volker Schwarz:

Meine Erfahrung mit der M10 und der Sony A7II (beide mit 24MP) sagt mir was anderes. Die sog. elektronische Fokushilfe (Zoom und/oder Fokus Peaking) ist eben nicht grundsätzlich das "Gelbe vom Ei". Und mit 47 MP umzugehen ist grundsätzlich auch nicht wesentlich schwieriger, als mit 24 MP.So meine Einschätzung mit meiner Z7. Insofern .... ;)

Mhhhh. Die Z7 hat aber keinen Messsucher, wie willst Du das vergleichen? 

Worauf ich hinaus will: Die Präzision des Messsuchers ist am Ende der Fahnenstange angekommen. Wenn Du bei 47MP noch Pixelschärfe haben möchtest, wird das mit dem aktuellen Messsucher und hoch geöffneten Optiken ein Zufallsspiel.

Ich kann Sony nicht beurteilen und den Liveview der M10 auch nicht, kann Dir aber sagen, dass das manuelle Scharfstellen bei einer Q(2) nicht das geringste Problem darstellt.

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vor 6 Minuten schrieb jmschuh:

Mhhhh. Die Z7 hat aber keinen Messsucher, wie willst Du das vergleichen? 

Worauf ich hinaus will: Die Präzision des Messsuchers ist am Ende der Fahnenstange angekommen. Wenn Du bei 47MP noch Pixelschärfe haben möchtest, wird das mit dem aktuellen Messsucher und hoch geöffneten Optiken ein Zufallsspiel.

Ich kann Sony nicht beurteilen und den Liveview der M10 auch nicht, kann Dir aber sagen, dass das manuelle Scharfstellen bei einer Q(2) nicht das geringste Problem darstellt.

Offensichtlich habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Die Trefferqoute (richtig scharfgestellter Bilder) ist mit optischem Messsucher höher, als mit elektronischem Sucher (Fokus Peaking und/oder Zoom) an der Sony A7II. Beide haben 24 MP. Insofern glaube ich an die Theorie, dass man unabhängig von der Auflösung eigentlich mit elektronischer Unterstützung einfacher, besser und präziser und mit besserer Quote scharfstellen können müsste. Meine persönliche Erfahrung ist dennoch eine andere.

Dass meine Z7 keinen Messsucher hat, ist mir bekannt und bewusst. Hier ging mir es um den Vergleich 24 MP vs. 47 MP und dem bekannt krankhaften Pixelpeeping. ;))

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vor 10 Minuten schrieb Volker Schwarz:

Offensichtlich habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Die Trefferqoute (richtig scharfgestellter Bilder) ist mit optischem Messsucher höher, als mit elektronischem Sucher (Fokus Peaking und/oder Zoom) an der Sony A7II. Beide haben 24 MP. Insofern glaube ich an die Theorie, dass man unabhängig von der Auflösung eigentlich mit elektronischer Unterstützung einfacher, besser und präziser und mit besserer Quote scharfstellen können müsste. Meine persönliche Erfahrung ist dennoch eine andere.

Dass meine Z7 keinen Messsucher hat, ist mir bekannt und bewusst. Hier ging mir es um den Vergleich 24 MP vs. 47 MP und dem bekannt krankhaften Pixelpeeping. ;))

Ich könnte jetzt nur spekulieren, dass das Fokuspeaking bei manchen Herstellern einfach nicht gut funktioniert, weil die Kontrastbreite, ab der durch irgendwelche bunten Pixel die Schärfe angezeigt wird, viel zu groß ist. Vielleicht legen diese Hersteller auch nicht so furchtbar viel Wert darauf, weil sie davon ausgehen, dass die Kunden eh mehrheitlich die eigenen AF-Optiken benutzen.

Hier habe ich halt vielfach zur M10 gelesen, dass der Wunsch nach einem elektronischen Sucher besteht, weil bei lichtstarken Optiken das Scharfstellen nicht mehr so gut klappte wie früher beim Film mit seiner entsprechend hohen Schichtdicke im Vergleich zu einem Sensor.

Und ich denke mir, wenn Leica dieses Thema beim M-System überhaupt angeht, dann werden sie das schon so lösen, dass das mit einem elektronischen Sucher schon klappen wird. Also wenn das bei einer Q klappt, warum dann nicht bei der M?

Gruß

Jens 

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Weiss jemand wie die drei Sachen zusammenhängen:

1. Auflösung des Sensors

2. Genauigkeit der Entfernungseinstellung

3. Und die Schärfe der Abbildung?

Ich könnte mir vorstellen, dass je feiner der Sensor auflöst desto exakter müsste die Entfernung eingestellt werden um ein scharfes Bild zu erhalten.

Der Messucher hat bestimmte Einstelltoleranzen, die irgendwann nicht mehr reichen um sicher scharfzustellen. 

Meine Vermutung.

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vor 21 Minuten schrieb jmschuh:

Und ich denke mir, wenn Leica dieses Thema beim M-System überhaupt angeht, dann werden sie das schon so lösen, dass das mit einem elektronischen Sucher schon klappen wird. Also wenn das bei einer Q klappt, warum dann nicht bei der M?

Wenn Leica bei der M das klassische Messsucherprinzip antastet, dann ist es keine M mehr. Meine Meinung hierzu: Einen M-Ersatz bekomme ich überall. Eine M bekomme ich bisher nur bei Leica. Und wenn die ihre Kunden und deren Erwartungshaltungen kennen, dann wissen sie auch, was bei künftigen M10-NF zu machen ist.

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vor 21 Minuten schrieb duoenboge:

Der Messucher hat bestimmte Einstelltoleranzen, die irgendwann nicht mehr reichen um sicher scharfzustellen. 

Meine Vermutung.

Dass Mechanik Toleranzen hat, ist logisch. Meine Vermutung ist, dass man auch mit einem optischen Messsucher und einem 47 MP Sensor knackscharfe Bilder hinbekommen kann.

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Es geht nicht nur um die Mechanik sondern um das opto-mechanische Messinstrument, was ein Messucher darstellt. Das hat seine Grenzen (z.B. wird die Messbasis in einem M Gehäuse nicht erweitert werden können u.s.w)

Sicher wird man das eine oder andere Bild scharf bekommen auch bei einer noch höheren Auflösung.

Die Frage wird irgendwann sein wie reproduzierbar und sicher ist es.

Ich wünschte ich hätte unrecht, befürchte aber wir oder besser gesagt Leica kommt langsam an die Grenzen des M Messuchersystems.

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Ich habe selbst keine M10 aber ich persönlich halte Fokus-Peaking für überbewertet.
Wobei es bei Sony besser funktioniert als mit dem Visoflex, aber ich arbeite lieber mit dem Messucher.
Worauf ich wirklich gespannt bin ist wie z.B ein 50er APO mit dem 47 MP Sensor abliefert.
 

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vor 19 Minuten schrieb Volker Schwarz:

Wenn Leica bei der M das klassische Messsucherprinzip antastet, dann ist es keine M mehr. 

Ich glaube, dass man nicht auf den klassischen Messsucher deswegen verzichten muss. Technisch sollte es kein Problem sein, wenn eine entsprechende Präzision benötigt wird (zum Beispiel beim Summilux oder Noctilux) irgendwo im optischen Sucher ein vergrößertes digitales Bild einzuspiegeln, um die Schärfe direkt auf Sensorebene genau bestimmen zu können. Die Fuji X-Pro kann so etwas und dass muss ja nicht gleich die generelle Aufgabe des Messsuchers bedeuten.

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Posted (edited)
vor einer Stunde schrieb jmschuh:

Ich könnte jetzt nur spekulieren, dass das Fokuspeaking bei manchen Herstellern einfach nicht gut funktioniert, weil die Kontrastbreite, ab der durch irgendwelche bunten Pixel die Schärfe angezeigt wird, viel zu groß ist. Vielleicht legen diese Hersteller auch nicht so furchtbar viel Wert darauf, weil sie davon ausgehen, dass die Kunden eh mehrheitlich die eigenen AF-Optiken benutzen.

Also ich kenne das "Fokuspeaking" noch von den Profi-Broadcast-VideoCamcordern. Das gab es eh keinen AF und darum wurde dieses Hilfstool angeboten. Ich habe so gut wie niemals  Gebrauch davon gemacht. Ich fand es furchtbar. Wie auf Stelzen gehen. Bei den hervorragenden Wechseloptiken von Canon, Fujinon, oder Angenieux war es ein Vergnügen mit Hand und Auge scharfzustellen.

Edited by greybear

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vor 38 Minuten schrieb jmschuh:

Ich glaube, dass man nicht auf den klassischen Messsucher deswegen verzichten muss. Technisch sollte es kein Problem sein, wenn eine entsprechende Präzision benötigt wird (zum Beispiel beim Summilux oder Noctilux) irgendwo im optischen Sucher ein vergrößertes digitales Bild einzuspiegeln, um die Schärfe direkt auf Sensorebene genau bestimmen zu können. Die Fuji X-Pro kann so etwas und dass muss ja nicht gleich die generelle Aufgabe des Messsuchers bedeuten.

Damit könnte ich leben.

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Wo ist das Problem? Wer so gut wie bisher mit einer M fokussieren kann, der beschränkt sich auf 24 MP, heruntergerechnet aus 47 MP. Nichts ist schlechter oder unschärfer gegenüber der M10. Wer allerdings den glücklichen Moment erwischt hat, weil zufällig alles passt, der darf sich dann an scharfen Motiven in 47 MP erfreuen und findet vielleicht den Mut, für das Photo des Lebens ein einziges Mal eine Leinwand in 3 x 2 Meter in Auftrag zu geben. Dagegen ist doch nichts einzuwenden. Los geht´s!

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vor 13 Stunden schrieb SteelyDan:

Worauf ich wirklich gespannt bin ist wie z.B ein 50er APO mit dem 47 MP Sensor abliefert.

50mm dürfte bei 47 MPx wohl die längste vernünftig nutzbare Brennweite im M-System sein. 2/35 & 2/50 werden wahrscheinlich gut hinhauen, 1,4er vielleicht schwierig werden und das 50er Apo wird dann noch mehr Freunde finden, als zuvor. Allerdings macht die Canone 5 Mark IV wirklich Superbilder mit 30 MPx. Eine neue M11 mit 30 MPx statt 47 wäre wahrscheinlich Innovation und Kaufanreiz genug. Höher geöffnete oder Objektive mit längerer Brennweite als 50mm könnten dann ihr Dasein an der SL2 fristen ;) 

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14 hours ago, SteelyDan said:

Ich habe selbst keine M10 aber ich persönlich halte Fokus-Peaking für überbewertet.
Wobei es bei Sony besser funktioniert als mit dem Visoflex, aber ich arbeite lieber mit dem Messucher.
Worauf ich wirklich gespannt bin ist wie z.B ein 50er APO mit dem 47 MP Sensor abliefert.
 

ich habe das 50er APO an einer Sony A7R III und kann vorab sagen, dass die Auflösung, schärfe gewaltig ist. Bei f2 bleibt das Bild bis in die ränder scharf. Das einzige was stört ist, dass die Sony extrem hässlich ist :)

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