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MikeN

Kompaktleuchtstofflampe & Film

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Hallo Leute, kann ich mit dem Licht einer Tageslichtkompaktleuchtstofflampe (aka Energiesparlampe or Compact Fluorescent Lamp) problemlos Farbfilm (Tageslicht) belichten? Gibt's Unterschiede zu Negativ vs. Dia oder gäbe es irgendwas zu beachten?

Danke!

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Mittlerweile hab' ich ein paar interessante Antworten gefunden. Kurzversion: "Fluoros are a pain on film, with the exceptions of kinos and others that are designed for it."

Vielleicht hat jemand schon mal das "Schoeller Licht" gesehen. Er benutzt auch "continuous light" auf Portra. Ich will keine Photos machen wie Schoeller ;) ...mir get's nur um 'ne Dauerlichtquelle, die ich zuverlässig für Tageslicht Film nutzen kann (und nein, ich will keine Filter nutzen). In erster Linie für Dia; sprich Color Rendering sollte perfekt sein. Gibt's sowas? :)

Thanks!

Edited by MikeN

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Heute antworte ich mal selber auf meine Fragen :) ...Schoeller benutzt Kino Flows; ähnliches wie sowas hier. Kommt scheinbar auf'm Portra gut rüber; aber wie sieht's auf Dia aus?

Gab's "früher" außer Blitz nix für Film?

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Ja es gibt Tageslichtleucten von Normlich, hab son Ding noch da liegen, mit fünf oder sechs Leuchtstoffröhren.

Gerd

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Moin,

JUST Leuchtkästen für Diatische und Tageslichtlampen zur farblichen Beurteilung von Aufsichtsvorlagen sind für Diafilm auch zur Beleuchtung geeignet (nehme ich hin und wieder dafür)

Meine Repro-Beleuchtung von KAISER (KAISER RB 5000) enthält Leuchtstoffröhren, welche ebenfalls mit Tageslicht-Diamaterial kompatibel sind. Ich habe diese Einrichtung in Verbindung mit einer Linhof-Säule und daran mit Rollei und Linhof etliches an KODAK-Diamaterial verarbeitet - mit über Jahre konstantem Ergebnis.

Freundliche Grüße 

Wolfgang

Edited by wpo

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vor 3 Stunden schrieb MikeN:

Hallo Leute, kann ich mit dem Licht einer Tageslichtkompaktleuchtstofflampe (aka Energiesparlampe or Compact Fluorescent Lamp) problemlos Farbfilm (Tageslicht) belichten? Gibt's Unterschiede zu Negativ vs. Dia oder gäbe es irgendwas zu beachten?

Danke!

Hi,

das ist mit einem Satz nicht zu beantworten...………..

Die Frage ist was willst Du denn genau tun??

Willst Du nur was abfotografieren

Willst Du es als Studiolicht benutzen, usw.

Auf jeden Fall, ist zu beachten der Farbfilm wenn es kein Kunstlichtfilm ist

in der Regel auf 5500 Kelvin ausgerichtet.

Der Dia Film reagiert stärker auf falsches Licht wie der Farbnegativfilm

der durch seine Maskierung mehr Spiel bei der Weiterverarbeitung mitbringt.

In deinem Fall, mit unbekannter Lichtwirkung musst Du halt einfach mal einen Film

opfern und schauen ob was bei rauskommt.

Ggf. eignen sich die Lampen auch gar nicht wenn sie bei bestimmten Belichtungszeiten

ein Flackern auf die Bilder bringen.

Also gibt es dazu keinen 100% Rat.

Gruß

Horst

 

 

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Hallo,

ich hab (fälschlicherweise...) 3 LED-Birnen in kaltweiss erstanden (sind mit 6400K angegeben). 2 Testbilder mit Kodak Portra haben ganz nette Ergebnisse erbracht, Hauttöne waren jedoch nicht dabei. War halt ein Zufall, wenn man sowas suchen würde, wirds bestimmt nix... Weil die meisten modernen Lichtquellen einen ganz unregelmässigen Verlauf über die verschiedenen Wellenlängen habe.

Viel Erfolg, Stefan

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Das Problem ist, dass Neonröhren und auch LEDs kein kontinuierliches Wellenspektrum haben. Ich habe mit Osram-Kaltweiß-LEDs gute Erfahrungen gemacht, auch als sehr gute, farbechte Beleuchtung bei Ausstellungen, zu denen sich auch Tageslicht problemlos mischen kann.

Ansonsten hat man Tageslicht-Diafilme schon immer bei Kunstlicht mit entsprechenden Korrekturfiltern vor der Optik genutzt. Für die meisten Fälle reichte ein KB12-Filter.Aber eben auch nur für die meisten, denn Kustlicht reicht von der Kerze bis zur Halogenlampe über ein sehr weites Spektrum. Ungedimmtes Halogenlicht = 3400°Klevin plus KB12 harmoniert sehr gut.

Edited by halo

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vor 9 Stunden schrieb halo:

Das Problem ist, dass Neonröhren und auch LEDs kein kontinuierliches Wellenspektrum haben. Ich habe mit Osram-Kaltweiß-LEDs gute Erfahrungen gemacht, auch als sehr gute, farbechte Beleuchtung bei Ausstellungen, zu denen sich auch Tageslicht problemlos mischen kann.

Ansonsten hat man Tageslicht-Diafilme schon immer bei Kunstlicht mit entsprechenden Korrekturfiltern vor der Optik genutzt. Für die meisten Fälle reichte ein KB12-Filter.Aber eben auch nur für die meisten, denn Kustlicht reicht von der Kerze bis zur Halogenlampe über ein sehr weites Spektrum. Ungedimmtes Halogenlicht = 3400°Klevin plus KB12 harmoniert sehr gut.

Hi,

in der Praxis ist dass meist nix,

die Korrekturfilter fressen so viel Licht das es keinen Spaß macht.

Gott sei Dank heute kein Problem mehr...……...

Gruß

Horst

 

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Zu meinem Reprogerät habe ich mir die Beleuchtungseinrichtung selbst gebaut.

Als Lichtquelle benutze ich Osram Leuchtstofflampen mit der früheren Bezeichnung der Lichtfarbe 12, jetzt mit 954 bezeichnet. Diese Leuchtstofflampen haben eine Farbtemperatur von 5400°K und eine Farbwiedergabequalität von >90%.  Die L-Lampen werden bei mir mit elektronischen Vorschaltgeräten mit einer Betriebsfrequenz             von  >20kHz betrieben.

Mit dieser Kombination habe ich ohne Filterung bisber nur beste Ergebnisse erzielt.

MfG Rudolf

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Am 5.2.2019 um 21:32 schrieb poseidon:

Gott sei Dank heute kein Problem mehr...……...

Gruß

Horst

Dank 'Digiknipse' ?

 

Gruß

Andreas +

Edited by Andreas_Kreuz

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Posted (edited)

Ich habe jetzt mal getestet, und zwar mit diesem Set. Das ist zwar nur "Billigzeugs", macht aber im digitalen Einsatz, was es verspricht. Auf Film allerdings (Kodak E100G) gibt's, trotz Tageslichttemperatur, einen fetten grünen Stich :) (im Vergleich, hatte ich die Szene mit Blitz fotografiert; perfekt).

...bleibt die Frage: Gibt es sinnvolles Dauerlicht, was man auch für Film benutzen kann? :(

Edited by MikeN

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LED gibt es nun zu normalen Preisen, dimmbar und in E27 (und auch E14) Glühbirnenfassungen. 

Ich warte noch auf das Erscheinen von LED Birnen für meine (kleinen) Bron Blitze, um das Ventilatorengräusch zur Kühung der Halogenbirnen (Einstellicht) zu vergessen.

Und beim Betrachten alter Dias auf das Ventilatorensummen und auf den Wärmeschutzfilter verzichten können, das ist mir jetzt schon eine Vorfreude.

Edited by tri

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vor 7 Minuten schrieb tri:

LED gibt es nun zu normalen Preisen, ...

Ja aber was heißt das nun? ...sind die nahe 100% farbtreu, wenn sie als Quelle für Filmbelichtung genutzt werden?

Edited by MikeN

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Da kann man tausenden Kameraleuten im Fernsehen täglich bei ihren Interviews vor Ort über die Schulter schauen und selbst entscheiden, ob die moderne LED Farbwiedergabe den eigenen Ansprüchen genügt. Und die Hürde der LED Sonderlampen ist weg. Die fetten Jahre (für die Hersteller und hauptsächlich) für die Importeure sind vorbei. Hier in Frankfurt ist einer von ihnen seit Jahren bei jedem hochkarätigen Immobilienprojekt dabei und hat längst ausgesorgt.

Edited by tri

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vor 31 Minuten schrieb tri:

Da kann man tausenden Kameraleuten im Fernsehen täglich bei ihren Interviews vor Ort über die Schulter schauen und selbst entscheiden, ob die moderne LED Farbwiedergabe den eigenen Ansprüchen genügt.

Tausende Kameraleute vom Fernsehen zeichnen ihre täglichen Interviews vor Ort auf analogen Foto-Film auf?

Edited by MikeN

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Wenn ein Diaabend geplant ist, sollte man m M nach die Versuchsanordnung vor der eigentlichen Aufnahmenerstellung mit Gelfolien und den Lampen seiner Wahl durchtesten. Das Labor erfüllt die dementsprechenden Qualitätsansprüche wohl auch.

Edited by tri

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vor 9 Minuten schrieb tri:

Wenn ein Diaabend geplant ist, ...

Sorry, aber ich denke, wir diskutieren völlig aneinander vorbei. ...don't mind ;)

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m M nach kommt der Kernsatz von Friedhelm (halo) oberhalb seines Fotos im Beitrag # 8 

Die Frage ist auch, warum Blitzlicht nach wie vor benutzt wird.

Einen großen Normlicht Dialeuchtkasten habe ich hier, und man könnte ihn zum Ausleuchten kleiner Objekte benutzen.

Sehe gerade daß www.hadler-gmbh.de nach wie vor präsent ist. Keine Erfahrung damit weder vor Jahrzehnten noch jetzt.

Edited by tri

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