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Michel Ruck

Mittelformat-Look

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vor 17 Stunden schrieb hartgraef:

Nein, momentan habe ich keine S-Objektive, nur vier Pentax67-Objektive. Und nach derzeitigem Stand werde ich das S-System wohl auch nicht ausbauen. In puncto Bokeh ist das für den Vergleichstest verwendete Pentax67  2,4/105  recht berühmt und bin in dieser Hinsicht sehr zufrieden. Mit der offenblendigen  Schärfe hält sich meine Begeisterung in Grenzen.

Ich besitze zwar keins der Pentax Objektive aber was man so sieht find ich die Ergebnisse sehr schön und ausgeglichen.

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Ich sehe als erstes nur einen tiefen Blick in Lightroom, Photoshop & Co.
Das sind doch in erster Linie Bilder, die durch Softwareeinsatz entstanden sind, vermutlich bekommen Photoshop-Artisten das allermeiste auch mit einer Datei aus dem Handy hin.
 

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Muss Dir absolut Recht geben, Sharif. Eine absolut furchtbare Horroraugensammlung. Furchtbar! Und auch sonst in seinen Stilmitteln sehr, sehr begrenzt. Nein, da ist für mich aber auch absolut nichts Vorbildhaftes dabei.

 

Und, das Wichtigste, zumindest hier in diesem thread: mit Mittelforma (-Look???) hat das nichts zu tun, gar nichts.

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Am ‎09‎.‎02‎.‎2019 um 17:49 schrieb mein Lieblingsfotograf:

http://manuelpandalispure-blog.tumblr.com/

 

sieht für mich nach Mittelformatlook aus und begeistert.

Igittbabaah, was ist denn da Mittelformat? Das ist doch bestenfalls Mittelmaß, nämlich sehr(!) mittelmäßiges foddogeschobbe. Das isses dann aber auch schon. Mehr als effektheischendes Verunstalten von Gesichtern kann ich da nicht erkennen. Wenn der Knipser dafür unbedingt Mittelformat braucht, ist das bestenfalls Einbildung und der innige Wunsch: "Ich will `ne Hasselblad" oder so ähnlich.

 

Aber bitte, jedem sein persönlicher Geschmack. Bloß, wenn das Deine Referenz ist, wird mir manches an Deinen Kommentaren klarer. (oder vielleicht besser: es bestätigt den Eindruck, der mir im Laufe der Zeit aus Deinen Bildern und Kommentaren erwachsen ist)

Edited by wpo

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vor 20 Stunden schrieb Sharif:

Booah, nee. Diesen „Look“ kann ich nicht mehr sehen … 

Sharif

Die Bearbeitung mag hier und da etwas heftig sein, aber der Mittelformatlook (um den ging es doch, oder?) bleibt.

Ich habe nochmal gegoogelt, einige Aufnahmen sind anscheinend mit Leica S gemacht.

http://s-magazine.photography/ceemes/de/magazin/ausgabe-1.html

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vor 7 Minuten schrieb mein Lieblingsfotograf:

... aber der Mittelformatlook (um den ging es doch, oder?) bleibt.

 

Möchtest Du uns erheitern?

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vor 9 Minuten schrieb mein Lieblingsfotograf:

Das ist mein persönlicher Geschmack, aber das macht die Sache nicht unbedingt einfacher.

https://fraenkelgallery.com/portfolios/america-by-car

Und unnötiger über Mittelformat-Look zu reden.

Was sollen das für Fotos sein? Quadratisch, aha. Mittelformat-Look.

Das einzige was ich hier ein bischen bewundernswert finde ist, daß er mit der drum Kiste hinter dem Steuer Platz zum rausknipsen hat.

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vor 7 Stunden schrieb wpo:

Igittbabaah, was ist denn da Mittelformat? Das ist doch bestenfalls Mittelmaß, nämlich sehr(!) mittelmäßiges foddogeschobbe. Das isses dann aber auch schon. Mehr als effektheischendes Verunstalten von Gesichtern kann ich da nicht erkennen. Wenn der Knipser dafür unbedingt Mittelformat braucht, ist das bestenfalls Einbildung und der innige Wunsch: "Ich will `ne Hasselblad" oder so ähnlich.

 

Aber bitte, jedem sein persönlicher Geschmack. Bloß, wenn das Deine Referenz ist, wird mir manches an Deinen Kommentaren klarer. (oder vielleicht besser: es bestätigt den Eindruck, der mir im Laufe der Zeit aus Deinen Bildern und Kommentaren erwachsen ist)

ich glaube nicht das das eine mittelmässige Postbude gemacht hat. Normalerweise werden die Bilder von dem Manuel Pandalis von namenhaften Poststudios bearbeitet. Dieser Look dürfte zu 80% durch entsprechende SW Konvertierung erfolgt sein. Der Rest sind durchaus übliche PS-Retuschen und in diesem Fall haben vielleicht noch die Augen etwas besondere Aufmerksamkeit erfahren.
Solche Effekte haben wir im Labor übrigens auch  schon zu analogen Zeiten mit entsprechender Filmwahl(pan- oder orthochromatisch oder Infrarot je nach gewünschten Effekt und entsprechenden Farbfiltern erzeugt oder falls Farbfotos die Basis waren durch entsprechendes Vertauschen von Farbauszügen auf internegativ -positiv. Der gleiche Effekt heute mit LR und PS wird gleich als billig und mittelmässig deklassiert aber früher war es edle Lichtbildnerkunst 😉
An die Wand würde ich mir das auch nicht hängen aber es ist definitiv nicht Mittelmässig sondern einfach Geschmacksache…

Edit: was mich schon früher und heute immer noch  gestört hat, ist das bei solchen Bildern immer die Fotografen, Models, Masken und Stylisten in den Credits genannt werden. Aber das eigentliche Bild ist damals schon in der Post entstanden und heute umso mehr. Also sollten die Agenturen und Fotografen den Schneid haben auch das Poststudio oder den Retuscheur zu nennen…

Edited by verwackelt

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Er Ist mir bekannt er arbeitet auch als freeleancer bei diversen Poststudios. …und er ist garantiert nicht mittelmässig…;-)

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vor 2 Stunden schrieb verwackelt:

ich glaube nicht das das eine mittelmässige Postbude gemacht hat. Normalerweise werden die Bilder von dem Manuel Pandalis von namenhaften Poststudios bearbeitet. Dieser Look dürfte zu 80% durch entsprechende SW Konvertierung erfolgt sein. Der Rest sind durchaus übliche PS-Retuschen und in diesem Fall haben vielleicht noch die Augen etwas besondere Aufmerksamkeit erfahren.
Solche Effekte haben wir im Labor übrigens auch  schon zu analogen Zeiten mit entsprechender Filmwahl(pan- oder orthochromatisch oder Infrarot je nach gewünschten Effekt und entsprechenden Farbfiltern erzeugt oder falls Farbfotos die Basis waren durch entsprechendes Vertauschen von Farbauszügen auf internegativ -positiv. Der gleiche Effekt heute mit LR und PS wird gleich als billig und mittelmässig deklassiert aber früher war es edle Lichtbildnerkunst 😉

Ich will mich da nicht herumstreiten, aber ich finds einfach gräuslich was da produziert wurde, egeal ob in der Dunkelkammer oder vor dem Rechner und bloß weil das jemand gemacht hat, der einen Namen hat, heißt das nicht dass der auch mal Mist abliefern kann. Kommt oft genug vor.

In diesem gezeigten Fall mag viel Arbeit am Rechner darin stecken aber das Resultat empfinde ich als äußerst mittelmäßig. Ganz einfach weil die Bilder nicht mehr hergeben. Da helfen Labor und Bildbearbeitung auch nicht. Wie eine mir bekannte Laborantin es gerne formulierte:"Man kann aus Sch .... äh ... dingens  ...  keine Zwerge backen". Geht eben auch mal was in die Hose weil es beim Betrachter nicht den gewünschten "isjadoll"-Effekt sondern eher der Eindruck von "gewollt aber nicht gekonnt" hervorruft.

Wobei sich das Wort "mittelmäßig" in meinem Text oben eben auf die gesammelten unter diesem link zu findenden Bilder bezog und zugleich eher als ein Wortspiel in Verbindung zum hervorgehobenen "Mittelformat" zu verstehen war. 

Ich habe auch zu Filmphotographiezeiten oft und lange mit Labors und Retouche-Ateliers zu tun gehabt um zu wissen dass das alles im Wesentlichen auch in der Dunkelkammer und/oder mit dem Pinsel möglich war und auch gemacht wurde. Aber auch damals schon haben Experimente nicht immer den gewünschten Aha-Effekt erzeugt. 

... und was den Geschmack anbetrifft: in meiner Ausbildung damals hat man mir mal beigebracht dass man über Geschmack nicht diskutieren kann. Warum? Weil Geschmack definiert und festgelegt ist! Das ist zwar absichtlich stark überspitzt formuliert, aber trifft es insofern als das eben Experimente die im Resultat zu stark vom Zeitgeschmack abweichen, nicht unbedingt in die Hose gehen müssen, aber durchaus können.

vor 2 Stunden schrieb verwackelt:

Edit: was mich schon früher und heute immer noch  gestört hat, ist das bei solchen Bildern immer die Fotografen, Models, Masken und Stylisten in den Credits genannt werden. Aber das eigentliche Bild ist damals schon in der Post entstanden und heute umso mehr. Also sollten die Agenturen und Fotografen den Schneid haben auch das Poststudio oder den Retuscheur zu nennen…

Das ist nichts Neues. Beispielsweise hat, nachdem Herr Grzimek für seinen Film"Serengeti darf nicht sterben" einen Oskar errungen hatte, der für den Film verantwortliche Cutter davon nur zufällig von einem Kollegen erfahren. Der geehrte Autor selbst hielt das für unnötig.

Edited by wpo

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