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Foto-Online

Leica Linsen an Sony A7 II vs. Sony A7 III - auch Tri Elmar 16/18/21

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11 minutes ago, LucisPictor said:

Hallo Carsten, vielen Dank. Den Bericht kannte ich noch nicht. Das mit der gefühlten Blende Unterbelichtung kenne ich auch von anderen Linsen, wenn sie nicht für den entsprechenden Body entwickelt wurden. 

Der Bericht bezieht sich aber nur auf die unterschiedliche Vingnettierung. Kein Wort über die Schärfe an den Rändern. Leider kann man durch die starke Vignettierung nichts erkennen. Wären das Samyang Linsen für 200€ - 300€, würde mir das reichen. Aber bei MF Linsen von 1.000€ und mehr finde ich die Wertung "brauchbar" nicht sehr überzeugend. 

Darf man an WW-Linsen nicht die Erwartungshaltung eines z.B. 50mm Summicron stellen? 

Matthias

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Matthias, ich wollte mit dem Artikel vornehmlich zeigen, dass solch ein Voigtländer an einer M um einiges besser ist als an einer Sony.
Dafür musste ich nicht sonderlich auf die Randschärfe eingehen. An der M ist das Voigtländer an Rand super, an der Sony "OK", stärker abgeblendet wird es ganz gut.

Beurteilungen sind immer schwierig, da dem einen völlig ausreicht, woran der andere sich stören würde.

Und in der Tat, ein 50er funktioniert an einer Sony völlig anders als ein Ultraweitwinkel. ;)

Wenn du an der Sony ein sehr gutes WW-Ergebnis erreichen willst, dann würde ich zu Spiegelreflex-Objektiven raten. Deren Hinterlinse ist durch den Adapter so weit weg vom Sensor, dass die Lichtstrahlen in keinem so spitzen Winkel auf den Sensor treffen und somit die Einschränkungen deutlich harmloser sind. Warum also nicht nach einem Elmarit-R 19mm Ausschau halten?

(Sensoren in der M gleichen dies ja durch spezielle Linsen aus, was m.E. sehr gut funktioniert.)

Edited by LucisPictor

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50 minutes ago, LucisPictor said:

Matthias, ich wollte mit dem Artikel vornehmlich zeigen, dass solch ein Voigtländer an einer M um einiges besser ist als an einer Sony.
Dafür musste ich nicht sonderlich auf die Randschärfe eingehen. An der M ist das Voigtländer an Rand super, an der Sony "OK", stärker abgeblendet wird es ganz gut.

Beurteilungen sind immer schwierig, da dem einen völlig ausreicht, woran der andere sich stören würde.

Und in der Tat, ein 50er funktioniert an einer Sony völlig anders als ein Ultraweitwinkel. ;)

Wenn du an der Sony ein sehr gutes WW-Ergebnis erreichen willst, dann würde ich zu Spiegelreflex-Objektiven raten. Deren Hinterlinse ist durch den Adapter so weit weg vom Sensor, dass die Lichtstrahlen in keinem so spitzen Winkel auf den Sensor treffen und somit die Einschränkungen deutlich harmloser sind. Warum also nicht nach einem Elmarit-R 19mm Ausschau halten?

(Sensoren in der M gleichen dies ja durch spezielle Linsen aus, was m.E. sehr gut funktioniert.)

Funktioniert doch alles mit den CV-Objektiven an einer unmodifizierten A7R.....einfach das RAW-Bild etwas mit dem frei verfuegbaren Adobe Flat Field Plugin an den Ecken auffrischen (dauert nur einige Minuten Bearbeitung), und das ist das Ergebnis dann. Als Beispiele gleich mal das Extrem im Ultra-WW Bereich, das CV 12/5.6 M-Objektiv (unbeschnittene Original-Bildausschnitte) - passt doch, oder? Ist schon witzig, wenn man vor Jahren einige Meldungen im Internet liest, dass angeblich (U)WW M-Objektive nicht an Sony Kameras nutzbar sind und das immer wieder falsch kopiert wird im Netz - stimmt naemlich nicht! Muss man selbst austesten, dann sieht man, wie gut das eigentlich klappt. 

Mit einer digitalen Leica haette ich das nicht besser machen koennen - bzw. eher schlechter mit Leica, da die Bilder unten besser hoch aufgeloest sind als mit Leicas 22 MP FF Sensor.....und bevor jemand sagt, dass ich eben ein rares super CV 12/5.6 habe, ich bekomme dieselben Ergebnisse an meiner A7R mit den CV 21/1.8, 28/2 und Leica 35/2 M-Objektiven. Naja und die ach so tollen speziell angefertigten Mikrolinsen in Leica-Sensoren - die moegen schon etwas helfen, sie aber nicht zu haben fuehrt bei meinen Bildern zu keinem negativen Effekt (mag daran liegen, dass der Sony-Sensor das mit anderen Eigenschaften ausgleicht wie besserer Aufloesung). 

Edited by Martin B

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Hallo Carsten,

mir ist klar, das die Objektive mit M-Mount von CV am Besten an einem M-Body funktionieren. Daher habe ich bisher alles in M-Mount gekauft um vielleicht irgendwann einen M-Body zu kaufen oder auch bei einem anderen Body in der Adaption einheitlich zu sein. 

Es scheint so, dass die neueren Generationen wie z.B. die Z-Reihe bei Nikon mit entsprechendem Glas noch affiner umgehen. Ich will aber bei Nikon derzeit nicht einsteigen, da es bisher kaum Linsen für meine Anwendungen gibt. 

Elmarit R hatte mir auch der Leica Store Empfohlen. Die sind aber wieder deutlich größer, brauchen einen anderen Adapter....

Ich habe mir jetzt erst einmal ein 21mm f4 Color Skopar gekauft. Qualitativ OK und Vignettierungen und Farbsäume kann ich in LR bereinigen. Darüber hinaus ist es durch die Größe sehr portabel und gebraucht macht man kein Geld kaputt. Mit dem Tri Elmar werde ich mich vor dem Hintergrund der kommenden ML Kameras noch beschäftigen. Ist viel Geld für die Fragezeichein in der IQ, auf der M sind die Brennweiten nur sehr umständlich zu komponieren, man arbeitet vermutlich meistens nur mit 12mm und es gibt durchaus gute Alternativen. Allerdings gefällt mir die Linse einfach, aber das tun viele Sachen die teuer sind... (-; 

VG Matthias

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Hallo Martin, 

Danke für Deine schönen Beispiele. Dass das mit dem bereinigen per Software so gut geht, macht Hoffnung. Es gibt ja auch Corner Fix, DXO.... Dein Plugin Vorschlag schaue ich mir gerne an. Ein Plugin hilft immer den Workflow möglichst einfach zu halten. Vielleicht reicht ja auch Lightroom. 

VG Matthias

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2 hours ago, Foto-Online said:

Hallo Martin, 

Danke für Deine schönen Beispiele. Dass das mit dem bereinigen per Software so gut geht, macht Hoffnung. Es gibt ja auch Corner Fix, DXO.... Dein Plugin Vorschlag schaue ich mir gerne an. Ein Plugin hilft immer den Workflow möglichst einfach zu halten. Vielleicht reicht ja auch Lightroom. 

VG Matthias

LR allein reicht dazu nicht aus - maximal bei WW-Objektiven von 35 mm aufwaerts, wo die Bildecken fast normal sind. Das von mir erwaehnte Plugin funktioniert am besten mit eigens vorkalibrierten Bildern, wo man die Objektivvignettierung an der Kamera von kleiner bis weit offener Blende fotografiert. Abhaengig von der bei dem zu bearbeitenden Bild verwendeten Blende laed man das Kalibrierbild bei aehnlicher Blende ein und das Programm eliminiert dann entweder nur die Vignettierung oder auf Wunsch auch Farbsaeume. Das funktioniert eigentlich immer gut. Corner Fix ist auch ok, aber hier kann man keine vorkalibrierten Bilder verwenden, die eine bessere Nachbearbeitung er moeglichen mit dem Adobe DNG Flat Field Plugin. 

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Moin,

ich denke das größte Problem sind doch die Verzerrungen am Bildrand, habe die mit dem Wate an A7sII auch noch in den Ecken feststellen können.

Aber ich finde das da jetzt nicht so störend.

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4 hours ago, W124 said:

Moin,

ich denke das größte Problem sind doch die Verzerrungen am Bildrand, habe die mit dem Wate an A7sII auch noch in den Ecken feststellen können.

Aber ich finde das da jetzt nicht so störend.

Richtig. Das ist mit ein Grund, warum ich bei dem ersten "R" Modell der A7-Serie bleibe - die Sensoren in spaeteren A7-Kameramodellen sind zwar besser, aber zum Teil auch schwieriger in der Nutzung mit manuellen nicht-E-Anschluss-basierenden Objektiven wie den M-Objektiven. Bei der A7R ist schlicht das Problem, dass die Sensorglasabdeckung zu dick ist zum optimalen Ausreizen gerade der M-basierenden WW-Objektive. Dennoch stellte ich wie oben gezeigt fest, dass man dem gut mit anschliessender Korrektur in der Software abhelfen kann. Selbst Verschmierungen an den Ecken oder Raendern sind bei meinen WW-Objektiven kaum sichtbar (wenn ueberhaupt dann nur bei meinem CV 12/5.6). 

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