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Chorknabe

Das große Format: 6x17

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Für die verschiedenen MF-Formate gibt es ja schon einige Sammel-Threads - nur einer scheint noch zu fehlen: 6x17. Für mich persönlich ist das Seitenverhältnis von 3:1 extrem stimmig und strahlt eine große Faszination auf mich aus. Und die Negative oder Dias sind schlicht gigantisch groß. Nach Jahren des Grübelns habe ich daher eine 6x17 Kamera angeschafft: eine reichlich gerockte Fujica G617 mit fest verbautem Objektiv.
 
Hier nun erste Ergebnisse. Ich freue mich auf (rege?) Beteiligung!
 
 


Fujica G617 mit fest verbautem Fujinon SW 1:8/105; Kodak Ektar 100; Epson V800 mit Silverfast. Nachbearbeitung in Photoshop (viel Staub gestempelt, Farben zart angehoben, verkleinert und nachgeschärft).

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Für die verschiedenen MF-Formate gibt es ja schon einige Sammel-Threads - nur einer scheint noch zu fehlen: 6x17....

Sorry, aber selbst am 27-Zöller macht sich der Mehraufwand des riesigen Formates m.E. nicht bemerkbar.

Vielleicht doch nur etwas für Großraumprojektionen in Kongresssälen und Abzüge für Plakatwände?

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Ich kenne und schätze viele Deiner früheren Bilder, dies ist nun was ganz anderes!

 

Deswegen die provokative Frage:

Dieses Format, macht es die Bildgestaltung leichter

oder ersetzt es gar Bildgestaltung?

Klingt böse, aber ich gespannt auf weitere Motive,

nicht immer laufen wir ja durch einen Breitwandfilm.

 

Dennoch, weiter viel Spass mit der neuen Herausforderung

Detlef

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Sorry, aber selbst am 27-Zöller macht sich der Mehraufwand des riesigen Formates m.E. nicht bemerkbar.

Vielleicht doch nur etwas für Großraumprojektionen in Kongresssälen und Abzüge für Plakatwände?

 

Den Mehraufwand betreibe ich nicht wegen der Qualität - die ist nur nettes Beiwerk. Es geht mir eher um den gesamten Prozess - vor allem aber um die völlig andere Art mit einer Kamera umzugehen als bspw. mit einer M. Es ist das Gesamtpaket aus Stativ-Nutzung, Motiv aussuchen und Bild komponieren, Spotbelichtungsmesser, alles von Hand einstellen, zigmal alles Einstellungen machen etc. Diese Art der Fotografie tut mir zur Zeit sehr gut, deswegen habe ich auch so viel Freude daran.

 

Ich kenne und schätze viele Deiner früheren Bilder, dies ist nun was ganz anderes!

 

Deswegen die provokative Frage:

Dieses Format, macht es die Bildgestaltung leichter

oder ersetzt es gar Bildgestaltung?

Klingt böse, aber ich gespannt auf weitere Motive,

nicht immer laufen wir ja durch einen Breitwandfilm.

 

Hallo Detlef,

 

das Pano-Format will natürlich gestaltet werden - genauso wie jedes andere Format auch. Mit der XPan betreibe ich dieses Format ja schon eine ganze Weile, und mit ihr kann man ebenso dynamisch fotografieren wie mit einer M (im Grunde ist sie ja eine gestreckte M7). Und deswegen entstehen mit einer XPan auch leicht Bilder wie man sie au der M kennt. Mit einer 6x17 Kamera sind solche dynamsichen Bilder aber kaum möglich bzw. nur mit sehr viel Vorbereitung realisierbar. Genau das reizt mich zur Zeit.

 

Ich finde übrigens sehr wohl dass wir durch einen Breitwandfilm laufen - zumindest subjektiv. Die Sehwahrnehmung ist darauf trainiert nicht nur den Bereich vorm Auge sondern auch die Bereiche links und rechts des Augenwinkels wahrzunehmen und zu beachten - bspw. im Straßenverkehr. Das Panorama-Format trägt dieser Wahrnehmung Rechnung.

 

Aber ich gebe Dir recht - ein Format als Selbstzweck ist etwas dünn für ein gelungenes Bild. Aber das gilt ja auch für jedes andere fotografische Mittel

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Den Mehraufwand betreibe ich nicht wegen der Qualität - die ist nur nettes Beiwerk. Es geht mir eher um den gesamten Prozess - vor allem aber um die völlig andere Art mit einer Kamera umzugehen als bspw. mit einer M. Es ist das Gesamtpaket aus Stativ-Nutzung, Motiv aussuchen und Bild komponieren, Spotbelichtungsmesser, alles von Hand einstellen, zigmal alles Einstellungen machen etc. Diese Art der Fotografie tut mir zur Zeit sehr gut, deswegen habe ich auch so viel Freude daran.

...

Hier können aber nur die Ergebnisse auf unseren Bildschirmen betrachtet und ggf. besprochen werden.

Und... langsam geht mit M oder Schraubleica immer, wer meint, die seien schnell, möge mal mit moderner ausgestatteten Fotofreunden losziehen.

M.E. lenken langes und umständliches Einstellen der Apparate nur von der Motivfindung, geschweige Bildkomposition ab. 

So entsteht der Eindruck des Brötcheneinkaufs morgens mit dem 30-Tonner.

 

Wie scannst Du 6x17cm? Der Epson V800 soll bis 9x13cm verarbeiten können, werden dann Teilbilder vereinigt? 

Edited by mnutzer

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Hier können aber nur die Ergebnisse auf unseren Bildschirmen betrachtet und ggf. besprochen werden.

Und... langsam geht mit M oder Schraubleica immer, wer meint, die seien schnell, möge mal mit moderner ausgestatteten Fotofreunden losziehen.

M.E. lenken langes und umständliches Einstellen der Apparate nur von der Motivfindung, geschweige Bildkomposition ab. 

So entsteht der Eindruck des Brötcheneinkaufs morgens mit dem 30-Tonner.  ...

 

 

Was willst du uns oder dir denn da wieder weismachen? Dass die außerordentliche Qualität deiner eigenen M8-Werke auf unseren Bildschirmen voll zur Geltung kommt? Dass du mit deinem Equipment nicht mit Kanonen auf Spatzen schießt? Dass man mit schnellen Kameras nicht langsam und sorgfältig arbeiten kann? Dass man mit einer M nicht auch schnell arbeiten kann? Dass das Bemühen um korrekte Kameraeinstellungen den Blick für gute Motive vernebelt und zu schlechten Bildkompositionen führt? Dass hervorragende Bilder, die mit adäquatem Equipment aufgenommen wurden, im Forum nicht gezeigt werden sollten?

 

Manchmal weiß ich wirklich nicht, ob deine Bilder deine Beiträge toppen oder ob es umgekehrt ist.

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Den Mehraufwand betreibe ich nicht wegen der Qualität - die ist nur nettes Beiwerk. Es geht mir eher um den gesamten Prozess - vor allem aber um die völlig andere Art mit einer Kamera umzugehen als bspw. mit einer M.

Yepp, so ist das.

 

Mit der G617 habe ich auch schon geliebäugelt, es war mir dann aber zu viel Spaß, ohne den *für mich* ausreichenden Sinn.

 

Ich kann aber gut verstehen, mit Rollfilmen und Riesenkameras und ohne Automatik, zu hantieren, es macht einfach Spaß.

Eine Fuji GSW 690 habe ich kürzlich verkauft, eine GW 690 mit leichtem Fungus hätte ich ebenfalls abzugeben, mir reicht jetzt eine Makina 67 um schlechte Bilder in groß zu machen.

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So entsteht der Eindruck des Brötcheneinkaufs morgens mit dem 30-Tonner.

 

Wie scannst Du 6x17cm? Der Epson V800 soll bis 9x13cm verarbeiten können, werden dann Teilbilder vereinigt? 

 

Es ist doch immer die Frage was man eigentlich will. Selten kommt man bei der Beschreibung von Hobbies mit Begrifflichkeiten wie Effektivität oder Plausibilität weiter. Denn im Grunde geht es beim Hobby vor allem um Freude, innere Anteilnahme, Erfüllung, Selbstfindung, Zeitvertreib und - machen wir uns nichts vor - auch mal ums eigene Ego. Keine M macht macht wirtschaftlich oder in irgend einer anderen Art und Weise Sinn. Aber sie verursacht (bei dem der sie zu schätzen weiß) Freude - und damit ist im Grunde alles gesagt. Um bei Deinem Bild zu bleiben - wenn ich gern 30-Tonner fahre, dann hole ich damit auch meine Brötchen.

 

Der Epson kann die 6x17 Negative in einem Rutsch scannen, ein Teilscan und Stitchen ist daher zum Glück nicht notwendig.

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Es ist doch immer die Frage was man eigentlich will. Selten kommt man bei der Beschreibung von Hobbies mit Begrifflichkeiten wie Effektivität oder Plausibilität weiter. Denn im Grunde geht es beim Hobby vor allem um Freude, innere Anteilnahme, Erfüllung, Selbstfindung, Zeitvertreib und - machen wir uns nichts vor - auch mal ums eigene Ego. Keine M macht macht wirtschaftlich oder in irgend einer anderen Art und Weise Sinn. Aber sie verursacht (bei dem der sie zu schätzen weiß) Freude - und damit ist im Grunde alles gesagt. Um bei Deinem Bild zu bleiben - wenn ich gern 30-Tonner fahre, dann hole ich damit auch meine Brötchen.

 

 

Genau so ist das. Und deshalb wirst Du, Chorknabe, auch über kurz oder lang beim Großformat landen. 

 

Ich gehe teilweise ein paar Wochen mit einer Bildidee schwanger, bevor sich die Möglichkeit ergibt ein Foto zu machen (Störfaktoren: Wetter, Baustelle, Autos …). Das finde ich überhaupt nicht schlimm. 

 

Sharif

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Ich gehe teilweise ein paar Wochen mit einer Bildidee schwanger, bevor sich die Möglichkeit ergibt ein Foto zu machen (Störfaktoren: Wetter, Baustelle, Autos …). Das finde ich überhaupt nicht schlimm. 

 

Seit ca. 12 Jahren steht in einem sehr kleinen Ort bei uns, an der Strasse ein unglaublich abgerocktes Hymer-Wohnmobil. Und genau so lang möchte ich es fotografieren. Vor ca. vier Wochen bin noch mit dem Fahrrad daran vorbeigefahren, aber es sollte kein iPhone-Foto werden.

Letzten Sonntag habe ich die Makina geschnappt und bin losgefahren um das Bild endlich zu machen. Und dann stand da, wo sonst wie angenagelt das Hymer stand, ein neues Wohnmobil, in dunkelblau, mit geschmacklosem aufgemalten Sonnenuntergang über die die halbe Seitenfläche.

Wer zu spät kommt...

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Kauft Euch mal das Buch Engadin von Christopher Thomas, das er mit einer Linhof 617 fotografiert hat. Das ist schon beeindruckend.

 

Bevor ich das Buch bestelle, sind die Bilder immer über zwei Seiten gedruckt oder wenigstens zum aufklappen?

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Guest

Es ist wirklich schön zu sehen, wie zwei völlig unnötige und sachwidrige Nörgeleien zahlreiche durchaus lesenswerte Beiträge provoziert haben.

 

xyz.

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Da habe ich ja etwas losgetreten :-)

 

Ich möchte das Thema gern wieder auf den ursprünglichen Pfad zurückführen. Im Panorama-Format fotografieren können natürlich auch andere Kameras wie die Noblex, Widepan oder XPan. Und das Zusammensetzen von Einzelbildern zu Panoramen ist vermutlich fast so alt wie die Fotografie selbst. Hier soll es aber um 6x17 gehen.

 

Hier ein weiteres Bild:

 

Fujica G617, Ektar 100

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Hallo, Thomas, ich freue mich, dass der Herr C. Deine Kamera (unter wüstem Gefluche über die Länge der Lichtdichtungen) so hinbekommen hat, dass Du die Bilder damit machen kannst, die Dir vorschweben. Genieße Deinen 30-Tonner (ich hatte das gute Stück in der Hand) und fahr damit Brötchen holen (oder Windeln, oder...). Wir müssen jene Brötchen eben nicht mit Fotos verdienen, wir haben die wunderbare Freiheit, einfach nur unsere Ideen umzusetzen - und Deine gefallen mir.

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Seit ca. 12 Jahren steht in einem sehr kleinen Ort bei uns, an der Strasse ein unglaublich abgerocktes Hymer-Wohnmobil. Und genau so lang möchte ich es fotografieren. Vor ca. vier Wochen bin noch mit dem Fahrrad daran vorbeigefahren, aber es sollte kein iPhone-Foto werden.

Letzten Sonntag habe ich die Makina geschnappt und bin losgefahren um das Bild endlich zu machen. Und dann stand da, wo sonst wie angenagelt das Hymer stand, ein neues Wohnmobil, in dunkelblau, mit geschmacklosem aufgemalten Sonnenuntergang über die die halbe Seitenfläche.

Wer zu spät kommt...

Was sagt uns das?

Die beste Kamera ist die, welche...

Hättste mal das Handy genommenen.

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Hier mal etwas Vertikales. Das 3:1 Format hochkant ist schon eine Ansage, hat aber wie ich finde eine tolle Bildwirkung. Leider wirkt es auf Monitoren (die üblicherweise ein Querformat haben) nicht so optimal. Aber darauf kann man ja als Fotograf nicht immer Rücksicht nehmen ;-)

 

Fujica G617, 105mm, Portra 160; Epson V800

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Hi, Thomas, schönes Bild, aber könntest Du noch minimal nach rechts drehen, ohne zu viel Format zu verlieren? Oder habe ich Knick in der Optik? Ich habe kein Raster draufgelegt ;-)

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