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Reini

Wie macht ihr das beim Analog Fotografieren? Spulen, Meterware?

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Wäre interessant. Bin skeptisch, aber auf diesbezügliche Erfahrungen gespannt.

Der Film sitzt ja noch ein paar Millimeter tiefer im Gehäuse. Da im Dunkeln mit einer spitzen Schere in der Leica rumzufumeln wäre dann doch nicht mein Ding. Vermutlich ist der Spalt aber eh so eng, dass das vielleicht ohnehin nicht realistisch wäre. Sobald man versucht den Film mit der Patrone etwas rauszuziehen wölbt er sich schon unangenehm im Bildfenster und bekommt leicht Knicke oder Druckbelichtungen da er ja durch die Perforierung vorne noch auf der Rolle hängt.

Hatte mal einen Film, der sich aus der Patrone verabschiedet hatte und also nicht mehr zurück zu spulen ging. Habe ihn im Dunkeln dann mit einer Pinzette aufgewickelt, was bei den innersten Bildern zu leichten Blessuren führte, obwohl ich ihn ja gerade aufrollte. Damit ich ihn überhaupt zu fassen bekam musste ich das Ende ja erstmal etwas schräg aus der Kamera fischen.

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Leica von Schraub bis M7 , nun ja ncht billig, zum Teil gebraucht gekauft, Objektive nur das Beste... man lebt nur einmal..... aber die Kosten für die Filme. !!!!! Au weia, weiß jemand wo es Sonderangebote gibt ?

Da gibt es nur eine Lösung..die billige digitale.

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Wenn ich einen mit der M teilbelichteten Film entwickeln will, verwende ich den Tageslichtentwicklungstank Jobo 2400. Hier kann man präzise jede beliebige Anzahl von Negativen einspulen, dann wird der Film in der Dose getrennt, und der restliche Film fällt zur Weiterverwendung heraus.

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Teilbelichtete Filme:

Bei den Nichtspiegelreflexleicas verwendet man das Messer "ABCOO".

Mit diesem kann man den Film in der Kamera zerschneiden und mit der Aufwickelspule rausziehen.

 

 

 

 

Freilich geht das mit Exakta leichter. Da ist das Messer schon drin.

 

 

 

Man kann sogar von Patrone zu Patrone spulen und den teilbelichteten Film bei Tageslicht entnehmen.

 

Wer Probleme mit dem Laden einer Patrone hat, bricht einen alten Zollstock bei 1, 60 m ab, mißt daran den Film

und wickelt ihn  mit "ASPUL" auf die Spule. (Mit ABLON kann man ihn korrekt anschneiden).

 

 

Hilfreich sind für Schraubgewinde- und Bajonettleicas (vor der M5) die bekannten Leica-Kassetten, am besten die mit dem verchromten Knopf)

 

 

 

Gruß

Thomas

Edited by thomas_schertel

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Ein interessantes Messerchen, diese Abcoo. Bei der M 7 könnte ich aber die Aufwickelspule nicht herausnehmen. Wäre diese Operation bei völliger Dunkelheit nicht auch mit Risiken verbunden?

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einfach Kamera im Wechselsack öffnen, Patrone entnehmen, Film an der Patrone abschneiden und dann Film "rausziehen". Keen Problem, gibt keine Kratzer

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Früher wurde auch empfohlen, den Verschluß auf B zu stellen und mit einem Bleistift ein Kreuz auf den Film machen. Im Dunklen zurückspulen und in der DUKA fühlt man die  Markierung und kann schneiden.

 

Gruß

Thomas

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Ein interessantes Messerchen, diese Abcoo. Bei der M 7 könnte ich aber die Aufwickelspule nicht herausnehmen. Wäre diese Operation bei völliger Dunkelheit nicht auch mit Risiken verbunden?

 

BIs mindestens zur M 5 geht das.

Risiken? Eher keine, wenn die Kammer dunkel ist. Und um sich mit dem Messer zu schneiden, muß man sich ziemlich Mühe geben. Scharf ist es nur in der Kerbe. 

 

 

Gruß

Thomas

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Früher wurde auch empfohlen, den Verschluß auf B zu stellen und mit einem Bleistift ein Kreuz auf den Film machen. Im Dunklen zurückspulen und in der DUKA fühlt man die  Markierung und kann schneiden.

"

Gruß

Thomas

Ja, an diese Zeiten kann ich mich auch gut erinnern. Damit wollte man partout auch die KB-Kamera "zonentauglich" machen. Von einem Stückchen Tesafilm war auch immer wieder die Rede.

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Ja, an diese Zeiten kann ich mich auch gut erinnern. Damit wollte man partout auch die KB-Kamera "zonentauglich" machen.

Das waren so Flausen im Kopf von Leuten, die die DDR nur vom Hörensagen kannten.

Ich kann an dieser Stelle eidesstattlich versichern, dass für's Knipsen in der Zone jede dahergelaufene Kamera taugte.

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Seid ihr schon mal auf die Idee gekommen anstelle des Films das Gehäuse zu wechseln?

Edited by FrancoC

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Du meinst, wenn man die ersten 10 Aufnahmen eines Films gleich benötigt, und nicht erst in 4 oder 8 Wochen oder wann immer man mal wieder zum knipsen kommt, bringt es einen weiter, zu einem anderen Gehäuse zu greifen?

Edited by Signor Rossi

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ich hab immer 30 Stück von den " Reportern " liegen

 

 

 

 

 

und bin direkt auf Kilometerware umgestiegen. Lohnt sich.

 

Sowas probiert man einfach mal aus kostet nicht die Welt, spielen macht doch spass.

 

 

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Bitte nicht immer alle durcheinander werfen.

Ich bezog mich auf Jans Kommentar und DER bezog sich auf den vom X_Beliebigen und DER wiederum dreht sich um keinen Lader, sondern ums Abschneiden und Entwickeln von teilbelichteten Filmen.

Und da lauern KEINE Gefahren.

Danke! Hast jetzt wieder ein Osterei gut bei mir.

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Guten Morgen allseits!

 

Da ich das Leica-System nicht zuletzt deshalb habe weil ich ausgesprochen gerne mit Metallbaukasten spiele - hier zusätzlich mit Glasbausteinen ergänzt - schrecke ich vor der Verwendung von Meterware nicht zurück. Es macht einfach Spaß mit den alten Wechselkassetten, den Aufspulgeräten und Entwicklungsdosen so zu hantieren wie es in längst vergangenen Photolaborzeiten einmal tägliches Brot war. Genauso wie man mit Agfa Varioscop 66, Variomat und Hochglanzpresse die Freizeit herumbringen kann. Ob sich das lohnt? Sicher nicht, wenn man wirtschaftliche Gesichtspunkte in den Vordergrund schiebt, aber muss man das beim Reiten des Steckenpferdchens unbedingt?

 

Alleine das Blättern in alten Laborhandbüchern wie jenen von J.M. Eder oder auch alten Unterlagen zu Laborgerät von schon lange nicht mehr existenten Herstellern macht mir zumindest einfach sehr viel Freude.

 

Ich wünsche Euch ein schönes und photographisch aktives Wochenende!

 

Wolfgang

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Wenn es um den Spieltrieb mit dem alten "Metallbaukasten" geht, an dem man möglichst jede Option mal benutzt haben will, sehe ich das ein.

Man lädt ja auch gerne mal eine Robot- Recorder, oder so.

Wenn es um die reine Kostenersparnis gehen soll, ist Meterware mittlerweile weitgehend uninteressant.

Wenn ein 36er-Film nicht an einem Tag voll werden will, dann vielleicht eine Woche später. Und falls wirklich 6- oder 8 lebenswichtige Bilder

entwickelt werden müssen, dann sollen 5 Euro dafür geopfert werden, alle 15 Jahre... ;-)

Edited by Fotoklaus

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Da hast Du natürlich föllich Recht, aber wenn ich heutzutage beim knipsen Kosten sparen will greife ich zweckmäßiger zum Teleklingel. Beim photographieren steht für mich der Spaß an der Sache an der allerersten Stelle und es ist ja glücklicherweise nun nicht so dass man sich beim Erwerb einer 100ft Spule Film gleich komplett urinieren würde, im Vergleich zum gleichen Kontingent Film fertig konfektioniert in Patronen. Das war es was ich damit sagen/schreiben wollte.

Edited by wpo

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