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Reini

Wie macht ihr das beim Analog Fotografieren? Spulen, Meterware?

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Hab das noch nicht ganz durchschaut, wie ihr da vorgeht.

 

Man sieht im Fotoforum oft Bilder, die anscheinend recht frisch sind.

 

Oder sind die hauptsächlich aus eurem Bestand?

 

Schiesst ihr einen ganzen Film aus?

Oder nehmt ihr Meterware und schneidet bei Bedarf, nach Lust und laune, oder weil man's grad haben will, in der Dunkelkammer ab und rein in den Entwickler?

 

Bin nämlich auch im überlegen, ob ich mir so eine 30 Meter Rolle zulege und auch kürzere Stückerl nach ein paar Bildern raus.

Da hat man ja genug Spielraum bei dieser Länge.

Mit 30 Meter müssten sich ja an die 800 Negative ausgehn. Oder hab ich mich verrechnet?

 

Bei der Gelegenheit:

Welchen Filmlader könnt ihr empfehlen?

 

 

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Früher[tm] in meiner Sturm- und Drangzeit habe ich mal Meterware gekauft (später geschenkt bekommen), der Weisheit letzter Schluß ist das aber nicht. So gut wie Hr. Ilford, Kodak, Agfa oder Fuji bekommt man es nicht eingespult (Kratzer, Dreck, ...).

 

Irgendwann probiert man dann quasi zwangsläufig aus, wieviele Aufnahmen man ein eine Agfa/Orwo/... Patrone gespult bekommt (50 gehen ganz gut, dann knirscht es und kratzt) und dann merkt man beim einspulen in die Entwicklerdosenspirale, daß die letzten Lagwn Film nicht mehr in die Spirale gehen. Abschneiden? Sicher beim pulitzerpreisverdächtigsten Bild des ganzen Films! Überlappen lassen? Unentwickelte, zusammenbappende letzte Aufnahnen (allesamt wären sicher extrem pulitzerpreisverdächtig gewesen) ... aber das muß man mal gemacht haben.

 

Am Ende ist es auch mitunter doof, Entwickler für 12er Abschnitte anzusetzen und den ganzen Kram zu machen ...

 

Also 36er kaufen, wenn es brennt einfach halbvoll zurückspulen und entwickeln. Meterware spart nur etwas, wenn man sie geschenkt bekommt und der Filmlader nicht zu teuer ist.

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Ok, werd mir das durch den Kopf gehn lassen.

 

Sicher, schonender sind übliche Filmpatronen schon.

Kratzer geht garnicht.

 

War so eine Idee. Weil den Entwickler kann man ja eine zeitlang aufheben.

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Ich habe immer nur ganze Filme verschossen. Alles andere wäre mir zu aufwändig.

Dann mindestens 2 bis 3 zusammenkommen lassen und entwicklen.

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Als Student (vor mehr Jahren als ich zugeben mag) hatte ich mir Meterware gekauft. Dass ich einen Film nicht in die Spirale der Entwicklerdose bekommen habe, ist mir nur einmal passiert. Von dann an war die Spirale das Normal für die Länge des Films, der in die Patrone kommt. Das hat mir dann jeweils 42 Bilder pro Film gegeben.

 

Damals hatte ich eine Exakta. Die hat ein Messer, um den Film nach dem zuletzt belichteten Bild abzuschneiden. Wenn Du den belichteten Film in eine Patrone aufgewickelt hast, konntest Du den teilweise belichteten (und abgelängten) Film bei Tageslicht aus der Kamera nehmen.

 

Tempi passati. Die SDHC-Karten musst Du nicht mehr abschneiden, wenn sie nur zum Teil gefüllt sind. Das ist Fortschritt.

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Also 36er kaufen, wenn es brennt einfach halbvoll zurückspulen und entwickeln. Meterware spart nur etwas, wenn man sie geschenkt bekommt und der Filmlader nicht zu teuer ist.

 

Es gibt noch eine ganz gute Zwischenlösung:

 

Wenn es mal sein  muss, kann man sich die Zahl der geknipsten merken und zurückspulen. Dann nimmt man sich einen unbrauchbaren Film (ich habe z.B. ein paar verschossene 6-er-Negativstreifen) und bemisst im Dunklen die Anzahl der belichteten Fotos indem man eben z.B. 12 Bilder aus der Spule zieht (unter Zugabe von 2-3 Fotos wegen Filmanang etc.).

 

Diesen Teil wickelt man auf und ab in die Entwicklerdose.

 

Den restlichen (unbelichteten) Film schneidet man neu an und kann ihn in der Kamera wieder weiterverwenden.

 

2x 12 - 15 Bilder gehen sich damit locker aus!

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Heute lohnt sich Meterware fast kaum noch. Bei Kodak hat man inzwischen sogar die perverse Situation, dass der Film als Meterware deutlich teurer kommt als in fertigen Patronen.

Früher (1980er Jahre) kamen auch noch viele Filme in Patronen, die man wiederverwenden konnte. Heute muss man Patronen noch extra zukaufen. Lohnt sich also höchstens wenn man sehr viel macht.

Bei den meisten Kameras kann man die Kamera in der Dunkelkammer öffnen und den belichteten Teil des Films abschneiden und entwickeln. Den Rest in der Patrone einfach schräg anschneiden und weiter verwenden.

Leider geht das bei M-Leicas nicht wirklich, da wenn man die Patrone mittendrin rausnimmt den Film meist übel knicken muss.

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habe auch mal aus Kostengründen Meterware eingespült, aber die Erfahrung mit Kratzern usw... die Fummelei,,,,,,es lohnt sich nicht......habe immer noch 2 Einspulgeräte hier.....(falls jemand Interesse hat....)

Ich kaufe 36er Filme, meist mache ich die einfach voll.... entwickle dann den Film am selben Tag (meistens).....manchmal lasse ich auch 10 oder 15 Bilder unbelichtet ......oder ich öffne in der Duka die Kamera, schneide den Film ab (nur bei der M geht das nicht ohne Probleme oder besser gesagt hier geht es gar nicht), und ziehe den belichteten Teil raus..... das lohnt sich aber nur,  wenn der Film nur  etwa halb voll ist.... dann bleibt noch ein genügend großer Teilfilm ....

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Alles klar!

Dann werd ich diesen Gedanken wieder verwerfen. Falls die Neugier oder sonstiges eilt, den Teil aus der Kamera rausziehn. Zahlt sich wie du schreibst höchstens bei einem 36er aus, weil man ja doch ein paar Zentimeter verliert.

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Es gibt noch eine ganz gute Zwischenlösung:

 

Wenn es mal sein  muss, kann man sich die Zahl der geknipsten merken und zurückspulen. Dann nimmt man sich einen unbrauchbaren Film (ich habe z.B. ein paar verschossene 6-er-Negativstreifen) und bemisst im Dunklen die Anzahl der belichteten Fotos indem man eben z.B. 12 Bilder aus der Spule zieht (unter Zugabe von 2-3 Fotos wegen Filmanang etc.).

 

Diesen Teil wickelt man auf und ab in die Entwicklerdose.

 

Den restlichen (unbelichteten) Film schneidet man neu an und kann ihn in der Kamera wieder weiterverwenden.

 

2x 12 - 15 Bilder gehen sich damit locker aus!

 

Ja, machen kann man das alles, und jeder hier sollte es einmal gemacht haben ... aber es fällt mir schwer, mir die Umstände vorzustellen, unter denen man das danach nocheinmal machen muß.

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Benutze beides - von 100' (30 Meter) Rolle und als 36er Film. Filme, die ich bevorzugt nutze, lege ich mir als Rolle zu und rolle dann selbst, meistens fuer 36-40 Bildern. Kleinere Filmstrifen kann man damit auch sehr bequem machen, aber man verliert dabei immer etwas mehr an Rollfilm zwischen den einzelnen Rollvorgaengen. Ausserdem sind die Filmroller aufgrund ihres Designs unterschiedlich dabei - am wenigsten Material zwischen den Rollvorgaengen verbruacht der Lloyd-Lader, wesentlich mehr verschwendet der Watson Lader. Ich benutze momentan 2 Lloyd und einen aelteren Watson-Filmlader. 100' Filmrolle (oder 30 Meter) reichen erfahrungsgemaess je nach kuerzeren oder laengeren Aufrollvorgaengen fuer 20-23 Filmkartuschen. 

 

Oben wird im Kommentar #2 erwaehnt, dass Meterware nichts spart, was nicht richtig ist: Der Preis von Ilford-Filmen verringert sich dadurch fuer mich von $6-8 pro 36er kaeuflicher Filmkartusche auf $2 selbstgerollt von 30 Meter Rolle. Das zahlt sich besonders aus, wenn man die ca. $40 fuer den Filmroller und einige Kalt Kassetten zum Aufrollen schon erworben hat und wiederverwendet. Ich habe bislang HP5+, FP4+ und Pan F+ B&W Filme von 30 Meter Rollen erfolgreich benutzt. 

 

Ich sollte erwaehnen, dass man bei den Filmladern sehr einfach einen kritischen Fehler machen kann, wenn man das erste Mal einen Film aufrollen will. Der in den Anleitungen meist sehr kurz gehaltene oder gar nicht erwaehnte, aber essentielle Teil des Vorgangs ist das Einsetzen der Aufladerolle in den Lader. Einfache Faustregel zum Merken: den Stumpf mit dem schmaleren Ende entgegengesetzt zu der danach eingesetzen Filmwendel einsetzen. Danach die Filmkartusche von der Seite der Filmwendel (bzw. der Filmwendeloeffnung) aufstecken. Der Lloyd Lader hat leider keine Blockade, die ein falsches Einsetzen verhindert...ich rollte meinen ersten Film falsch herum auf und bemerkte das erst als ich ihn in die Kamera einlegen wollte und die Emulsionsseite hinten lag. 

 

Zweiter Tipp: ich wiege den aufgerollten Film, um sicherzugehen, dass nicht einige Drehungen der Filmwendel am Lader ins Leere gingen. Mit Kartusche wiegt ein 36-40 Ilford-Film 18 Gramm. 

Edited by Martin B

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Ja, machen kann man das alles, und jeder hier sollte es einmal gemacht haben ... aber es fällt mir schwer, mir die Umstände vorzustellen, unter denen man das danach nocheinmal machen muß.

Das ist viel unkomizierter als es sich anhört. Habe ich auch schon öfter gemacht. Geht ruckzuck und birgt keinerlei Gefahren.

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Das ist viel unkomizierter als es sich anhört. Habe ich auch schon öfter gemacht. Geht ruckzuck und birgt keinerlei Gefahren.

 

Doch, Gefahren gibt es, besonders dann, wenn man das erste Mal einen Lader benutzt. Ich nannte oben bereits eine Fehlerquelle in meinem Kommentar. Ich empfehle auch, sich vor Einsetzen einer neuen 30 Meterrolle im Stockdunkeln erstmal den Lademechanismus des Laders geoffnet einzupraegen, da man es danach einfacher hat, im Dunkeln die Rolle aufzustecken auf die Spindel, und das lose Filmende richtig durchzufaedeln. Vor allem sollte man den Originalkarton der 30 Meterrolle mitsamt dem schwarzen Plastiketui bereithalten, falls es Probleme gibt beim Einsetzen der Rolle - so kann man ruhig die Rolle im Dunkeln wieder in die Originalverpackung legen, ohne etwas daran zu zerstoeren im Licht. 

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Ich habe zu Zeiten bis zu 10 Filme (manchmal auch mehr) pro Arbeitstag aufgespult und später S/W Negativ und Umkehr oder E-6 entwickelt. Es werden über die Jahre wohl etliche 1000 Stück unterschiedlichster Emulsionen von Agfa und Kodak gewesen sein. Probleme mit Kratzern hatte ich äußerst selten und wenn dann lag es ausnahmslos an mangelhafter Sauberkeit bzw. Pflege der Geräte. Wenn das anders gewesen wäre, hätte ich wohl auch ernstzunehmende Probleme bekommen - habe ich aber nicht.

Edited by wpo

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Es soll nicht großkotzig klingen.... aber der Preisvorteil des 30 Meter-Films wird womöglich die Segnung der gut eingeführten fertig konfektionierten Filmpatrone zunichte machen.

Das ist ja lange Erfahrung.... haben oft nicht gereicht die 36 Bilder, aber man hatte ja je nach Vorhaben entspr. Mengen an Filmen in der Tasche. Auch die Profi-Fotografen greifen schlicht zum nächsten frischen, lichtdicht verpackten 36 Film anstatt Madame zuhause die 30 Meter-Spulen umpacken zu lassen.

Außerdem ist es doch angenehm, einige weitere Filmsorten greifbar zu haben, auch wenn man einen bestimmten Film favorisiert.

Ich hatte für kurzere Vorhaben auch immer einige 24 Patronen zur Hand. ( Ich weiß nicht, ob es noch 12er Patronen gibt ?)

Und wenn mal einige Negative leer bleiben ... hat man sich evtl. Arbeit erspart und arm oder reich wird man dadurch auch nicht.

Edited by Talker

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Gefahren hin oder her, wer Schuld hat an den Kratzern (Der Einspuler, das zum hundertsten mal gequälte Patronenmaul, die Kamera, das Labor) ... man sollte es mal selbst gemacht haben.

 

Hinterher kann man ja mal gucken (den Lieferanten und die Filmsorte habe ich mal willkürlich rausgepickt)

https://www.macodirect.de/film/schwarzweissfilm/ilford-hp5-plus-135-36              eine Patrone (bei sparsamsten einlegen wieviele Aufnahmen, 38?) 5,30€

https://www.macodirect.de/film/schwarzweissfilm/ilford-hp5-plus-35mm-x-17m    17m 39,95€

https://www.macodirect.de/film/schwarzweissfilm/ilford-hp5-plus-35mm-x-30-5m 30m 71,-€

 

Jedenfalls kann man wohl mit ca. 1,7m pro "36er" Patrone rechnen, das Klebeband organisiert man sich im Büro, die Patronen hat man (noch aus den 80ern), den Filmlader auch. Man "spart" also 2,-/Patrone, oder rund 1/2 x 5,30 wenn man nicht den halben Film nutzlos mitentwickelt.

 

Das kann man dann umrechnen in Lebenszeit (vor der Glotze/ mit den Kindern/ im Forum/...), privaten Stundenlohn, wieviel Pfandflachen (á 0,08€) man in der Zeit hätte im Park sammeln können, oder wie viele Patronen man selbst füllen muß bis man sich ein Noctilux zusammengespart hat.

 

Man kann auch einfach Spaß daran haben und sich gutfühlen, wenn man sofort die 14 Fotos von heute entwickelt ohne einen halben Film zu verschwenden und ohne noch zwei Wochen zu warten.

 

Wer seine E6 Filme im Labor abgibt, hat eine andere Rechnung vor sich.

Wer sich Short-Ends Kodak Vision 3 organisiert und mal selbst Remjet entfernen möchte hat keine andere Wahl

(Upps! https://www.ebay.de/itm/Kodak-Vision3-250D-35mm-Motion-Picture-Film-Two-Fresh-Rolls-of-30exp-/121875754166 ).

 

Wie schön, daß wir all diese Möglichkeiten haben

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Doch, Gefahren gibt es, besonders dann, wenn man das erste Mal einen Lader benutzt. Ich nannte oben bereits eine Fehlerquelle in meinem Kommentar.

Bitte nicht immer alle durcheinander werfen.

Ich bezog mich auf Jans Kommentar und DER bezog sich auf den vom X_Beliebigen und DER wiederum dreht sich um keinen Lader, sondern ums Abschneiden und Entwickeln von teilbelichteten Filmen.

Und da lauern KEINE Gefahren.

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Heute lohnt sich Meterware fast kaum noch. Bei Kodak hat man inzwischen sogar die perverse Situation, dass der Film als Meterware deutlich teurer kommt als in fertigen Patronen.

Früher (1980er Jahre) kamen auch noch viele Filme in Patronen, die man wiederverwenden konnte. Heute muss man Patronen noch extra zukaufen. Lohnt sich also höchstens wenn man sehr viel macht.

Bei den meisten Kameras kann man die Kamera in der Dunkelkammer öffnen und den belichteten Teil des Films abschneiden und entwickeln. Den Rest in der Patrone einfach schräg anschneiden und weiter verwenden.

Leider geht das bei M-Leicas nicht wirklich, da wenn man die Patrone mittendrin rausnimmt den Film meist übel knicken muss.

 

 

wäre es nicht möglich in der Dunkelkammer die Rückwand zu öffnen, mit einer Schere eine kleines Dreieck vom Film herausschneiden.

Dann den Film in die Filmspule zurückspulen, beim Aufspulen in die Entwicklerspule, den Film dann an der Markierung abschneiden.

 

Müssten man mit einem alten Film bei Tageslicht üben, aber könnte funktionieren.

Ich hab's selber noch nie ausprobiert, ich halte auch nichts vom Entwickeln von teilbelichteten Filmen, der Aufwand mit dem Entwickler, etc. ist für 36 Bilder schon sehr groß und erst recht für weniger.

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