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M240 - Belichtungsmessung


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Hallo, 

 

wieder mal eine Frage an die M240 Besitzer - wie messt ihr die Belichtung (Spot/Mittenbetont/Mehrfeld).

 

Hängt natürlich von den Motiven ab.

 

Ich habe jetzt die M240 längere Zeit nicht benutzt, neulich habe ich bei einer Veranstaltung ein paar Bilder gemacht. Im Freien bei bewölktem Himmel. Die Einstellung bei meiner Kamera war "mittenbetont" - keine versehentliche Belichtungskorrektur, etc. 

 

Alles im Automatikmodus gemacht, die Belichtung war grossteils erschreckend daneben, va. meist stark unterbelichtet - ich habe keine Erklärung dafür wie das möglich ist, weil ja das alles andere als eine schwierige Belichtungssituation war.

 

Natürlich kann ich korrigieren, aber im Automatikmodus sollten doch bei "normalen" Lichtbedingungen auch automatisch richtig belichtete Bilder kommen.

 

Wie geht's Euch bei der Belichtung mit der M240 ?

 

Fg. Toni.

 

 

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Ich benutzen nur die klassische Messung. Über die Clipping-Anzeige überprüfe ich, ob die Lichter ausfressen und regle gegebenenfalls runter. Stelle alles manuell ein. Automatik nutze ich nie. Habs mal probiert, aber die lag mehr daneben als ich. Dürfte vielleicht gehen, wenn man immer den Korrekturfaktor nachregelt, da stelle ich aber lieber alles manuell ein. Für manche ist das wohl die präferierte Methode, aber ich arbeite einfach weiter wie mit der M6 gewohnt.

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Guest mapi65

Hallo,

 

in der Bedienungsanleitung zur M6 steht es herrlich beschrieben, wie die Belichtungsmessung arbeitet und wann und wie nachgeregelt werden muss. Google mal nach der Bedienungsanleitung und gib mir Deine eMailadresse, dann sende ich Dir den Abschnitt zu. 

 

So etwas sollte Leica eigentlich auch in die heutigen Bedienungsanleitungen mit einbringen. 

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Hallo zusammen,

 

mein Reden seit 45, Leica neigt zum Unterbelichten. Natürlich nicht allzu stark.

 

Nun ja, auch beim automatischen, mitten-betonten Belichten sollte man etwas mitdenken. Macht man ja bei Spotmessung auch.

 

Gruß,

Kladdi

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Guest mapi65

 

 

[...]

 

mein Reden seit 45, Leica neigt zum Unterbelichten. Natürlich nicht allzu stark.

 

Nun ja, auch beim automatischen, mitten-betonten Belichten sollte man etwas mitdenken. Macht man ja bei Spotmessung auch.

 

[...]

 

 

Und nicht zuletzt Mut gewinnen, nicht immer auf das Display zu schauen. Solange die Lichter nicht ausfressen, sollte i. d. R. das Wesentliche aus den Tiefen nachträglich heraus zu arbeiten sein. Der Dynamikumfang der M läßt das zu.

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Und nicht zuletzt Mut gewinnen, nicht immer auf das Display zu schauen. Solange die Lichter nicht ausfressen, sollte i. d. R. das Wesentliche aus den Tiefen nachträglich heraus zu arbeiten sein. Der Dynamikumfang der M läßt das zu.

 

klar, dass man mitdenken muss und bestimmte Lichtsituationen (Schnee, dunkle Flächen) den Belichtungsmesser täuschen können.

Der Dynamikumfang ist auch recht und schön, trotzdem möchte ich annähernd korrekt belichtete Bilder, die ich dann nur noch minimal anpassen muss. Ich schaue auch nicht ständig auf das Display, im Gegenteil so wenig wie möglich oder gar nicht. Meist habe ich ein Halfcase dran, bei der das Display abgedeckt ist.

 

Hier ein Beispiel, wo ich mich echt gewundert habe, warum die Kamara im Automatikmodus (Mittenbetont) so unterbelichtet hat. 

Im Bereich, der wahrscheinlich für die Messung massgeblich ist, befinden sich vorwiegend dunkle Flächen. 

Dementsprechend müsste die Kamere eher über- als unterbelichten.

 

In 4 Wochen darf ich eine Hochzeit fotografieren, wahrscheinlich wird die Leica zu Gunsten der Canon zu Hause bleiben.

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Guest mapi65

 

 

klar, dass man mitdenken muss und bestimmte Lichtsituationen (Schnee, dunkle Flächen) den Belichtungsmesser täuschen können.

Der Dynamikumfang ist auch recht und schön, trotzdem möchte ich annähernd korrekt belichtete Bilder, die ich dann nur noch minimal anpassen muss. Ich schaue auch nicht ständig auf das Display, im Gegenteil so wenig wie möglich oder gar nicht. Meist habe ich ein Halfcase dran, bei der das Display abgedeckt ist.

 

Hier ein Beispiel, wo ich mich echt gewundert habe, warum die Kamara im Automatikmodus (Mittenbetont) so unterbelichtet hat. 

Im Bereich, der wahrscheinlich für die Messung massgeblich ist, befinden sich vorwiegend dunkle Flächen. 

Dementsprechend müsste die Kamere eher über- als unterbelichten.

 

In 4 Wochen darf ich eine Hochzeit fotografieren, wahrscheinlich wird die Leica zu Gunsten der Canon zu Hause bleiben.

 

 

Du fotografierst in RAW, nicht wahr?! Dann ist die Aufnahme auf den ersten Blick recht gut belichtet. Ein bisschen Schwarz hochziehen und mit den Tiefen die Schatten aufhellen. Wenn Du tatsächlich in RAW fotografierst - so hoffe ich es doch - dann ist das RAW wie ein Negativ zu betrachten, welches beim anschliessenden Abzug auf Papier i. d. R. auch nachbelichtet wird. 

 

Möchtest Du eine harmonischere Abstimmung der Belichtung durch die Kamera, dann stelle Deine M mal so ein, dass sie neben dem RAW auch das jpg mitspeichert. Im direkten Vergleich in der Bildbearbeitung wirst Du dann die Unterschiede sofort sehen und feststellen, dass das jpg von der Kamerasoftware intern direkt beim Aufnahmeprozess bearbeitet worden ist. Dies entspricht dann Deiner notwendigen Nachbearbeitung beim RAW.  Ohne gehts nicht ...

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nein mir sind nicht einzelne Bereiche wichtig ... wie kommst du zu der Annahme ?

 

Weiß und schwarz in einem Bild. War so meine Vermutung, weil du auf 'zu dunkel' vorne verwiesen hast. 

 

Rein vom Histogramm her ist das Bild absolut ok. Alles von dunkel nach hell drin. Sprich die Kamera hat da wohl versucht "alles" mit ins Bild zu nehmen. Wäre das Bild heller geworden (also auf die 'Jungs und Mädels' vorne belichtet) - dann wäre der weiße Bereich im Hintergrund ziemlich ausgebrannt. 

Wenn du sowas willst - das geht nur über spezielles Anmessen/Verschwenken oder halt über Spot. Dann brennt's aber hinten aus. 

 

Ich persönlich finde die M240 eigentlich ganz gutmütig. Die Bilder der M10 muss ich meistens noch nen Drittel mehr oder noch weiter aufhellen. Also im Verhältnis ist die M240 doch schon 'recht hell'. So wie Martin das auch schreibt - man muss halt die Bilder nachher noch bearbeiten. Das schellste ist eine Automatische Korrektur in Lightroom... kann man z.B. schon direkt beim Import machen lassen. 

 

Ansonsten würde ich persönlich die M240 aber auch auf der Standard-Belichtung stehen lassen. Bei Spot muss man echt aufpassen und wissen was man macht. Bei wichtigen Sachen geht da schon mal was verloren. Spot mache ich persönlich eigentlich nur mit meiner Nikon - und das dann auch nicht mit einem einzigen Punkt sondern mit den gesamten AF-Punkten (bei der M ist's halt anders; extremer). 

Den 'Rest' in der Nachbearbeitung machen. 

 

Und wenn du vorher noch keine Hochzeit gemacht haben solltest: vielleicht entweder mal mit ner Bekannten und 'weißen Klamotten' testen gehen - oder wirklich die Canon einpacken. 

 

Wenn du die M mitnehmen willst zur Hochzeit mein persönlicher Tipp: eine Brennweite und darauf konzentrieren. Also nicht ständig wechseln... 

Je nach Location (groß, weit oder halt auch nicht) würde ich 50mm nehmen oder 35mm. Fertig. 

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danke - klingt plausibel - das mit parallel RAW und JPG fotografieren probier ich mal aus.

 

Mich schreckt's halt immer wenn ich solche - auf den ersten Blick - sehr dunkle Bilder sehe.

 

Werde noch ein wenig üben und entscheiden, mit was ich bei der Hochzeit verwende. Am liebsten wäre mir auf Film, aber davon das Brautpaar überzeugen wird schwierig und allzuviel Arbeit will ich für die Nachbearbeitung auch nicht aufwenden.

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Guest mapi65

danke - klingt plausibel - das mit parallel RAW und JPG fotografieren probier ich mal aus.

 

Mich schreckt's halt immer wenn ich solche - auf den ersten Blick - sehr dunkle Bilder sehe.

 

 

 

 

- RAW-Dateien sind unbearbeitete Bildformate, welche i. d. R. alle Informationen beinhalten. Diese Inhalte müssen aber angepasst werden. 

- jpeg-Dateien sind bearbeitete Dateien (kameraintern oder im Bildbearbeitungsprogramm

 

Auf jeden Fall sind Aufnahmen vorzuziehen, in denen die Lichter nicht ausgefressen sind (kein Anstoßen am rechten Rand des Histogramms). Leichte Unterbelichtungen von durchaus bis zu zwei Blenden sind i. d. R. zu retten, da die Informationen in den dunklen Bereichen in der RAW-Datei vorhanden ist - Stichwort: Iso-Invarianz. Probiere es spasseshalber aus und belichte mal gezielt unter und ziehe anschliessend in der Bildbearbeitung das Schwarz und die Tiefen hoch - Du wirst stauen.

Aber: Aus den Tiefen gerettete Bildinformationen können ggf. zu leichten Bildrauschen führen. Hier hilft es, die Kamera kennen zu lernen und gezielt solche Aufnahmen zu produzieren, um daraus Erfahrung zu schöpfen.

Edited by mapi65
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  • 2 weeks later...

klar, dass man mitdenken muss und bestimmte Lichtsituationen (Schnee, dunkle Flächen) den Belichtungsmesser täuschen können.

Der Dynamikumfang ist auch recht und schön, trotzdem möchte ich annähernd korrekt belichtete Bilder, die ich dann nur noch minimal anpassen muss. Ich schaue auch nicht ständig auf das Display, im Gegenteil so wenig wie möglich oder gar nicht. Meist habe ich ein Halfcase dran, bei der das Display abgedeckt ist.

 

Hier ein Beispiel, wo ich mich echt gewundert habe, warum die Kamara im Automatikmodus (Mittenbetont) so unterbelichtet hat. 

Im Bereich, der wahrscheinlich für die Messung massgeblich ist, befinden sich vorwiegend dunkle Flächen. 

Dementsprechend müsste die Kamere eher über- als unterbelichten.

 

In 4 Wochen darf ich eine Hochzeit fotografieren, wahrscheinlich wird die Leica zu Gunsten der Canon zu Hause bleiben.

Du hast sehr viel und sehr starkes Gegenlicht. Für mich ist das Gesamtergebnis nicht so schlecht belichtet. Die Personen sind aber zu dunkel.

Mein Vorgehen in solchen Situationen: Kamera leicht nach unten halten, Auslöser halb drücken, Ausschnitt neu festlegen und dann passt es perfekt.

Ich verlasse mich in solchen Situationen auch immer auf den LV. Eingestellt habe ich seit immer schon "Klassisch/Mittenbotont". Noch nie Probleme gehabt.

Nächstes mal wieder die Leica mitnehmen, und die Canon zu Hause lassen.

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  Die Vollkomputer sind sicher gutmütiger. Mit einer M ist aber (für mich) die "challenge" grösser und damit auch dir Freude über einen evtl. Erfolg. Und ich habe eher das Gefühl, die Kamera macht was ich will.

Deswegen wähle ichauch immer die einfachsten Eisstellungen.

Aber viel Erfolg!

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Auch mit einer Canon mache ich Hochzeiten immer im manuellen Modus - mit Leica nicht anders. Bei den Bildern ständig vorher eine Belichtungsspeicherungstaste drücken (Canon, Leica), kostet zuviel Zeit und Konzentration. Also: bewusste Spot-Messung -Canon mehr auf den Bräutigam- Leica mehr auf die Braut

 - und dann für die Serie manuell festsetzen.
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  • 2 weeks later...

habe mit der Canon und der Leica fotografiert. Die Canon 5D2 ist eigentlich eine richtig gute Kamera, natürlich auch die Leica.

 

Die Leica Dateien habe ich von den Farben einfach nicht befriedigend in Lightroom hinbekommen. Die Dateien der Canon sehr wohl.

 

Ich habe - obwohl ich mit dem Programm  C1 nicht so vertraut bin und die Oberfläche für mich etwas gewöhnungsbedürftig ist - die Leica Dateien in Capture One verarbeitet ... das ist meines Erachtens für die M240 (v.a. bei Personen) die deutlich bessere Wahl.

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  • 2 years later...

Hallo zusammen,

Kann man bei der M240 umschalten, ob Spot, Mittenbetont oder alles miteinbezogen wird?

man kann doch nur zwischen klassisch (messdiode) oder erweitert (über den Sensor) oder? Letzteres nimmt dann die komplette sensorfläche als messbasis... oder hab ich das falsch im Kopf. Hab grad keine m240 zur Hand...

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Wenn man über den Sensor die Belichtung misst (was nur im LV-Modus geht), dann kann man zwischen integral mittenbetont, Mehrfeld- und Spot-Messung wählen.

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