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Talker

Pflegetipps für Gummi, oder gummiartige Oberflächen

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Ich stelle an einigen Geräten, Olympus und Nikon Gehäuse, Kreuztisch-gummiauflagen und gummierte Knöpfe eine Klebrigkeit fest. Nicht feucht.. aber es klebt etwas an der Haut beim anfassen... so dass es richtig stört.

Hat das vielleicht jemand anders auch schon mal gehabt.... ich dachte zuerst sofort an eine Talkum-Wolke..... bin mir aber nicht sicher, ob nicht dann die "befallenen"Flächen alle hellgrau werden.

Die Geräte liegen in einem beheizten, bewohnten Raum in einem Vitrinen-Schrank (Schränkchen!!) einige Jahre fast unbenutzt.

In die Tonne und erledigt ... aber man hängt doch an so Sachen

Weiß da bitte jemand einen Tipp ?

Edited by Talker

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Ja, mit Babypuder einreiben und nach einem Tag abrubbeln. Gegebenfalls wiederholen.

 

Der Grund für die Klebrigkeit ist, dass sich die Weichmacher aus dem Kunststoff verabschieden.

 

 

... und nicht vom mitleidigen Blick der Drogeriefachverkäuferin irritieren lassen, wenn *Oppa Gerd* Babypuder kauft.

Edited by X2_Neuling

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Ja, mit Babypuder einreiben und nach einem Tag abrubbeln. Gegebenfalls wiederholen.

 

Der Grund für die Klebrigkeit ist, dass sich die Weichmacher aus dem Kunststoff verabschieden.

 

 

... und nicht vom mitleidigen Blick der Drogeriefachverkäuferin irritieren lassen, wenn *Oppa Gerd* Babypuder kauft.

Ach nur kein Neid, die Herkunft ist gesichert, würde ich dann sagen.  (Nach 2 Söhnen und zwei Enkelkindern kennt man Penaten-Creme und Puder und das wo es hin muss. Nämlich auf die Kamera! )

Also doch Talkum/Puder ... die Weichmacher die schlimmen!. Danke für den Hinweis. Wenn nichts zu retten ist, wird es ein Hammerschlag-Modell. 

Edited by Talker

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Gummi ist eine wilde Mischung aus allem möglichen Zeugs. Was man oft auf alten Gummioberflächen sieht, ist eine weißliche Schicht. Dabei handelt es sich wohl um austretendes Wachs, das im Gummi als Alterungsschutz dient. Schön sehen die Gummioberfächen wieder aus, wenn man sie mit Silikonöl abreibt. Es wird oft behauptet, dass dies der Konservierung diene, kann ich mir aber nicht recht vorstellen, wie das funktionieren soll. Mache ich aus optischen Gründen aber trotzdem bei Dingen wie Streulichtblenden.

 

Wenn Gummi außen klebrig wird, würde ich es erst mit Feuerzeug-/Waschbenzin abreiben, um das Klebzeugs zu entfernen. Dann der Optik wegen wie beschrieben mit Silikonöl abreiben. Hatte mal im Diaprojektor Treibriemen, die klebriges Zeugs absonderten und dadurch versagten. Hier hat das Abreiben mit Benzin geholfen. Ein Einölen  wäre bei dieser Anwendung aber kontraproduktiv gewesen ;-)

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Das passiert - ich hatte das mehrfach bei aelteren SLR-Kameras bei der Gummifassung zum Abfedern des klappenden Spiegels. Das fing an, sich abzupellen und zu broeseln - einzige Hilfsmassnahme dabei war, das komplette Gummi zu entfernen. Der Spiegel klappte dann etwas lauter, aber die Funktion war nicht beeintraechtigt. Es ist nicht nur die Oberflaeche des Gummis, die beeintraechtigt ist - die Klebrigkeit kommt aus dem gesamten Material. Da hilft nur komplett ersetzen (falls man noch Ersatz findet), oder schlicht entfernen falls moeglich. 

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... und nicht vom mitleidigen Blick der Drogeriefachverkäuferin irritieren lassen, wenn *Oppa Gerd* Babypuder kauft.

 

So lange der Opa nicht zugibt für welche Gummisache(n) er das "weiße Puder" wirklich braucht wird das zu keinem Problem.  

 

https://www.amazon.de/Ganzk%C3%B6rperanzug-Ganzanzug-Costume-Catsuit-uniform/dp/B013JCNDA4/ref=sr_1_26/259-8465863-2599232?s=drugstore&ie=UTF8&qid=1513171239&sr=1-26&keywords=gummi+anzug&refinements=p_n_availability%3A181898031

Edited by SilentShutter

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Ich kenne das Problem von Fuji, Nikon und Leica. Alle drei Firmen haben innerhalb einer gewissen Zeit die klebrigen Gummiteile auf Kulanz getauscht. Bei Fuji war es die Allwetter-Unterwasserkamera HD-S und -M, bei der die gesamte Gehäuseoberfläche klebrig und weich wurde, der rote Gummi-Überzug des Auslöseres löste sich fast ganz auf. Bei Nikon wurden die Gehäuseschalen einer F100 getauscht. An einer Nikon-Rückwand habe ich das klebrige Zeugs mit viel Aufwand (u.a. Universalverdünner) komplett entfernt. Leica hat die dünne Gummierung des R8-Motors einmal erneuert bzw. das Gehäuse getauscht.

 

Ist also ein weit verbreitetes Altersphänomen, das allerdings irgendwann einmal nicht mehr zu beheben ist, da die Ersatzteile fehlen bzw. mit zunehmenden Alter vom gleichen Phänomen befallen sind. NOS ist keine Lösung. Vanitas Artium.

 

Wunderschön ist auch, wenn Schaumstoffeinlagen, die technisches Gerät bei Aufbewahrung und Transport schützen sollen, sich in eine klebrige Masse verwandeln. Ist das gleiche, wie bei den Lichtdichtungen, tut aber beispielsweise Mikrophonen oder Objektiven oder Filtern gar nicht gut...

 

Kurz und schlecht: es ist nicht zu vermeiden und auch nicht zu verzögern, zu stoppen oder zu reparieren. Die obigen Tipps bringen bestenfalls temporär Abhilfe, können aber den kosmetischen Wert der Gegenstände noch einmal mehr beeinträchtigen. Bitte auch unterscheiden zwischen Gummi - da hilft Talkum schon bei der Aufbewahrung - und sich ähnlich anfühlenden Kunststoffen, bei denen meiner Erfahrung nach nur abkratzen und ersetzen, so man kann, hilft.

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So lange der Opa nicht zugibt für welche Gummisache(n) er das "weiße Puder" wirklich braucht wird das zu keinem Problem.  

 

https://www.amazon.de/Ganzkörperanzug-Ganzanzug-Costume-Catsuit-uniform/dp/B013JCNDA4/ref=sr_1_26/259-8465863-2599232?s=drugstore&ie=UTF8&qid=1513171239&sr=1-26&keywords=gummi+anzug&refinements=p_n_availability%3A181898031

Ich könnte leicht Uropa sein, da würde mich die Frage eher amüsieren.

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Zur Behandlung von Gummiteilen benutze ich Sonax Gummiregenerierer ( Sprühdose) nicht der Kram für Türdichtungen.

Kann man dann auf einen Lappen sprühen, bei kleinen Teilen gehts auch mit Ohrenstäbchen.

Deutlich besser als Silikonspray.

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Ich hatte das Problem mal an eine analogen EOS (war ein Beifang), es gab da Tips mit Bremsenreiniger etc.. Ich hatte es im ersten Schritt mit Spiritus versucht, und damit die klebrige Schicht ( und vermutlich damit die gesamte Gummierung) abrubbeln können.

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