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Wildlife (Afrika) - Denkanstösse gesucht


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13 replies to this topic

#1 Vogelweide

Vogelweide

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Posted 12 October 2017 - 09:52

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Ich befinde mich in einer Zwickmühle und finde keine Lösung...

Ich brauche eine Lösung die safaritauglich ist. Wenn ich die Bilder meiner letzten 5 grossen Safaritouren durchsehe und analysiere, dann entstanden die Mehrzahl der Bilder zwischen 200-350mm.

Leica bietet mit dem 90-280 die längste Brennweite für die SL mit  AF.
AF ist für mich hier zwingend, denn bei Action komm ich mit manuellem Fokus nicht klar.

 

Das Objektiv ist sicher ganz hervorragend - ich zögere allerdings beim Kauf, da die Brennweite nicht ganz ausreicht (ich also in der Mehrzahl der Fälle croppen muss) und es am langen Ende nur eine LS von 4 bietet. Das ist in der Dämmerung am späten Nachmittag auch grenzwertig.

 

Ich hab mir nun überlegt als reine Tierkombi bspw eine D500+Nikon 200-500/5.6 als Alternative zuzulegen. Die Lichtstärke ist hier auch problematisch, dafür stimmt die Brennweite und der AF ist der aus der D5. Ein Sigma 150-600 Sport wäre auch eine Alternative. 

 

Meine Frau meint ich solle das Leica 90-280 kaufen - ich bin auf Grund der Brennweite nicht ganz überzeugt.

Ich hab noch den Novoflex-Adapter aber alle bisherigen Adaptionsversuche waren eher mässig bis schlecht vom Ergebnis.

Irgendein Lösungsansatz den ich übersehen habe?

Danke :-)

 


#2 hverheyen

hverheyen

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Posted 12 October 2017 - 10:12

die Kombi D500 und 200-500 ist hervorragend. Ein Freund hat sie und ist sehr zufrieden (er hat auch D4s, D5, D850, D500 und Festbrennweiten bis 600mm von Nikon, u.a. eben auch das besagte 200-500er - kann das also beurteilen und fotografiert auch Wildlife)

 

Die Lichtstärke ist Dank der ISO-Möglichkeiten der akt. Nikons zweitrangig, zumal das Objektiv absolut offenblendtauglich ist.

 

Nach der Safari kannst Du die Kombi wahrscheinlich ohne großen Verlust verkaufen (falls Du das dann wirklich noch willst  ;)  )


Edited by hverheyen, 12 October 2017 - 10:12.

  • jmschuh and Vogelweide said thank you to this
Holger Verheyen

http://www.verheyen-foto.de

https://www.flickr.c...s/93765373@N06/

Analog/Digital: was dem Einen sein Korn, ist dem Anderen sein Rausch

#3 hofo100

hofo100

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Posted 12 October 2017 - 11:15

Da du nach Denkanstößen fragst ... im Juli war ich mit dem 90-280er in einem zugegeben kleinen Reservat unterwegs...dafür war die Kombi perfekt.

 

http://forstfotograf...de/blog/?p=3782

 

Gruß, Holger


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www.forstfotografie.de - Ostfriesland b&w bei blurb


#4 Vogelweide

Vogelweide

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Posted 12 October 2017 - 11:50

Danke Holger!

Wie stark hast du etwa gecroppt?



#5 hofo100

hofo100

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Posted 12 October 2017 - 12:17

Da ist nach meiner Erinnerung so gut wie gar nichts gecroppt - allerdings war es auch ein recht kleines Reservat wo man entsprechend nahe an die Tiere ran kam. 

 

Gruß, Holger


www.forstfotografie.de - Ostfriesland b&w bei blurb


#6 Vogelweide

Vogelweide

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Posted 12 October 2017 - 12:27

Danke!

Nah an die Tiere kommt man eigentlich immer wenn es sich um private Reserves handelt wo das verlassen der Wege erlaubt ist.
Ich glaub ich nehm das 90-280.



#7 mumu

mumu

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Posted 12 October 2017 - 15:37

Danke!

Nah an die Tiere kommt man eigentlich immer wenn es sich um private Reserves handelt wo das verlassen der Wege erlaubt ist.
Ich glaub ich nehm das 90-280.

und ich glaube, das ist die absolut richtige Entscheidung.

Alles andere ist irgend wie nur eine "halbgare" Lösung.
Ich konnte das 90-280 vor Wochen ausgiebig testen und war dermassen begeistert von der Qualität...

 

Viel Spass damit und lass mal ein paar Bilder davon sehen.


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Leica SL, das Wesentliche


#8 hverheyen

hverheyen

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Posted 12 October 2017 - 16:47

ja, gute Entscheidung.

 

Die Nikon-Kombi entsprach ja, bezogen auf den Bildwinkel von KB in etwa wie 300-750mm. Schon etwas eingeschränkter als 90-280 und eher Ergänzung als Ersatz.  ;)


  • jmschuh said thank you to this
Holger Verheyen

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#9 dynix

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Posted 12 October 2017 - 17:14

Ich bin des öfteren in Namibia und fotografiere Wildlife in den Nationalparks.

Meiner Meinung nach sind 280mm viiiiel zu wenig.

 

An Wasserlöchern bewege ich mich eher meist bei 400-600mm (ausser natürlich ich will zB eine ganze Herde ablichten).

Aber wenn Du die possierlichen Tierchen :-) auch mal im Detail fotografieren willst, was Du bestimmt wollen wirst, kommst Du m.M.n. mit 280mm nicht weit...


Viele Grüße!
Alexander
 


#10 halo

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Posted 12 October 2017 - 23:27

Leica wird in absehbarer Zeit keine längere Brennweite für die SL anbieten, auch wegen der fehlenden Nachfrage, bei der man noch auf die Erfahrungen mit dem Modulsystem für die R zurück greift. Dieses wird nicht AF-aufgerüstet, da es konstruktiv nicht machbar ist (Fokuseinheit zu schwer). Eine Neuauflage des Modulsystems im MF für die SL wird es ebenfalls nicht geben, da der Gebrauchtmarkt für die kleine Nachfrage gesättigt ist und Adapter zur Verfügung stehen. Kunden, die extreme Telebrennweiten benötigen, werden auf Digiscoping-Lösungen aus dem eigenen Haus verwiesen. Die Bildqualität aus einem solchermaßen adaptierten APO-Televid sei weitaus besser, als sie auf Film mit R und Modulsystem bei entsprechendem Bildwinkel je erreichbar gewesen sei.

 

Wer die Entwicklung von Superteles einschließlich einiger Exoten in der Fotogeschichte nachvollziehen will, ist gerne zu meinem Vortrag beim Leica Historica - Treffen am morgigen Samstag, 14. 10. im Wetzlarer Hof um 20.30 Uhr eingeladen. Gäste sind bei freiem Eintritt immer willkommen.

 

Dort wird man u.a. eine oben genannte Digiscoping-Einheit aus dem Haus Leica sehen und auch einmal durch das 5.6/1000mm Spiegeltele von CZJ schauen können, um sich dann zu fragen, ob man damit auf Safari gehen möchte...

 

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Edited by halo, 12 October 2017 - 23:38.


#11 halo

halo

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Posted 12 October 2017 - 23:35

Nicht dabei haben werde ich das Monster-Teyt für den Scheich aus Absurdistan, das hier am letzten Tag des Umzugs von Solms nach Wetzlar noch immer verlassen im ausgeräumten Foyer stand. Damit mal ein Porträt einer Wüsten-Springmaus zu versuchen, ist doch eine echte Herausforderung, oder?

 

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Edited by halo, 12 October 2017 - 23:35.

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#12 Holger1

Holger1

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Posted 13 October 2017 - 15:47

warum nicht so?

Foto: Leica-Archiv

 

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#13 halo

halo

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Posted 13 October 2017 - 16:14

Stimmt!

 

Wo doch die Selbstfahrlafette weniger als das Geschütz gekostet hat.

 

Doch moment!, wo ist die Springmaus???? ohh schon weggesprungen :-(((


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#14 Pedrocolonia

Pedrocolonia

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Posted 17 October 2017 - 19:57

Ich schließe mich dynix an, war 3 Wochen auf Fotosafari in Kenia mit nur 2 Personen im Jeep. Es ging nur ums fotografieren.

Was man braucht: 3 Kameras pro Person. Zum Beispiel:

1. Nikon D850/D500 mit 500mm f/4, -> nicht soo schwer (ich halte nicht viel von Zooms)

2. Nikon D4S/D810 mit 70-200mm E f/2.8

3. Ricoh GR II oder Leica Q für den Rest, also für Landschaft/Umgebung

Leica würde ich nicht mitnehmen. Tipp: Objektivwechsel grundsätzlich immer vermeiden. 

 

Buchempfehlungen:

Wildlife-Fotografie von Uwe Skrzypczak

Masai Mara von Fritz Pölking

 

Viele Grüße und viel Spaß in Afrika 

Peter




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