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Für Leica mittelfristig eine Gefahr?


jmschuh
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Nicht morgen, aber mittelfristig ist es für Leica vielleicht keine gute Entwicklung, wenn man zum Fotografieren keine Optiken mehr braucht. Denn Leica ist ein Hersteller, der seine gute Reputation größtenteils aus der Entwicklung von Optiken bezieht.

 

 

https://www.dpreview.com/news/2611026820/caltech-research-team-develops-lensless-camera

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  • 2 weeks later...

Alles kann eine Gefahr sein, man muss es im Auge behalten. Und ist es nicht diese Entwicklung, so

können es andere sein. Der technische Fortschritt kann selbst die besten Produkte treffen. Fällt mir z.B. auf Anhieb die Firma Facit in der Vorelektronikära ein, die damals vorzügliche Rechenmaschinen

mit Elektroantrieb anbot und dann durch die technische Entwicklung ihre Stellung hierbei verlor. Odeer auch Leica selbst, wo man lange die grossflächieg Abkehr vom Film nicht ersnt genug genommen hat. Also

sicher ist eben nichts am technischen Sektor. Ich glaube allerdings, dass diese angesprochene

Angelegenheit keine ernsthafte Bedrohung darstellt, wie auch manche andere Dinge, über die in der

Vergangenhet berichtet wurde. Ist aber nur mein Bauchgefühl, jede vernünftige Firma wird das Umfeld

sorgfältig beobachten, so auch wohl Leica. Fehler kann man ein Mal machen, ein zweites Mal sollte so

was nicht passieren.

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Nicht morgen, aber mittelfristig ist es für Leica vielleicht keine gute Entwicklung, wenn man zum Fotografieren keine Optiken mehr braucht. Denn Leica ist ein Hersteller, der seine gute Reputation größtenteils aus der Entwicklung von Optiken bezieht.

 

 

https://www.dpreview.com/news/2611026820/caltech-research-team-develops-lensless-camera

 

Die Kommentare! Köstlich.

 

Davon ab: Warum sollte Leica es nicht schaffen, noch ein weiteres (überteuertes) Lifestyle-Produkt OHNE Optik auf den Markt zu werfen?

Schön poliert, evtl. mit Moncler-Logo und in unheterosexuellen Farben gehalten ... das schaffen die, und es ist gut so, denn es erhält ja die Arbeitsplätze und so.

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Dein Kommentar ist aber auch nicht besser. Der zwanghafte Zynismus in diesem Forum ist nur noch z.K.

 

Huch!

 

Zynismus? Ja, Zynismus ist BÖSE. Das war auch gar nicht zynisch gemeint, ich finde Moncler-Leicas toll. NIemand braucht solide Produkte mit super Technik vom Feinsten und Neuesten, schon gar nicht zu angemessenen Preisen.

 

Deshalb bin ich zuversichtlich, daß Leica den beschrittenen Weg der Lifestyle-Produkte konsequent weitergehen wird, und wenn es denn eines Tages eine neue Art "Pinhole" (oder sonstwie "optikfreie") Kamera geben wird, dann werden die da schon mitmachen.

 

So, ich muß los, um die Ecke soll es die Leica Sofort in einer limitierten Sonderserie (mit maßvollem Aufpreis) geben!

 

 

PS: Ich frage mich, ob es irgendwo (BWL, Wirtschaftspsychologie oder so) eine fundierte Untersuchung gibt, wie lange eine Firma braucht, sich mit guten Produkten "einen Namen" zu erarbeiten, und wie lange sie dann mit umgelableten hochgepreisten Schweineprodukten davon zehren kann ohne den Weg Rolleis zu gehen. Levis Jeans waren früher auch mal ein solides Produkt, kommen heute nicht mehr aus USA (werden überall auf der Welt, dafür in Schrottqualität produziert), noch läuft das wohl, aber frage mich, wann soviele Kunden sauer sind, daß der Absatz von Levis Jeans ernsthaft stockt. Also: Kopf hoch! Das Schlimmste kommt erst noch!

Edited by Jan Böttcher
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Huch!

 

Zynismus? Ja, Zynismus ist BÖSE. Das war auch gar nicht zynisch gemeint, ich finde Moncler-Leicas toll. NIemand braucht solide Produkte mit super Technik vom Feinsten und Neuesten, schon gar nicht zu angemessenen Preisen.

 

Deshalb bin ich zuversichtlich, daß Leica den beschrittenen Weg der Lifestyle-Produkte konsequent weitergehen wird, und wenn es denn eines Tages eine neue Art "Pinhole" (oder sonstwie "optikfreie") Kamera geben wird, dann werden die da schon mitmachen.

 

So, ich muß los, um die Ecke soll es die Leica Sofort in einer limitierten Sonderserie (mit maßvollem Aufpreis) geben!

 

 

PS: Ich frage mich, ob es irgendwo (BWL, Wirtschaftspsychologie oder so) eine fundierte Untersuchung gibt, wie lange eine Firma braucht, sich mit guten Produkten "einen Namen" zu erarbeiten, und wie lange sie dann mit umgelableten hochgepreisten Schweineprodukten davon zehren kann ohne den Weg Rolleis zu gehen. Levis Jeans waren früher auch mal ein solides Produkt, kommen heute nicht mehr aus USA (werden überall auf der Welt, dafür in Schrottqualität produziert), noch läuft das wohl, aber frage mich, wann soviele Kunden sauer sind, daß der Absatz von Levis Jeans ernsthaft stockt. Also: Kopf hoch! Das Schlimmste kommt erst noch!

 

Das war jetzt aber Sarkasmus, oder? 

 

LG

Bernd

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Die Kommentare! Köstlich.

 

Davon ab: Warum sollte Leica es nicht schaffen, noch ein weiteres (überteuertes) Lifestyle-Produkt OHNE Optik auf den Markt zu werfen?

Schön poliert, evtl. mit Moncler-Logo und in unheterosexuellen Farben gehalten ... das schaffen die, und es ist gut so, denn es erhält ja die Arbeitsplätze und so.

 

Nur keine Neid.....unsere Entscheidungen in Konsum aber auch anderweitig sind MEISTENS ohne Ratio.....alles Emotionen, dafür wird halt die meiste Kohle raus gehauen der ware Wert ist zweitrangig 

Edited by MEX1
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  • 2 weeks later...

Ich habe keinen Zweifel, dass - sollte die optikfreie Fotografie tatsächlich sehr gute Fotos ermöglichen -, sich dieses Prinzip durchsetzen und den Kameramarkt revolutionieren wird.

 

Aber würde das das Ende von Leica bedeuten? Ich wage die Prognose: Nein!

 

Nach dem Siegeszug der Smartphones brauchen wir weder hochwertige Fotoapparate noch hochwertige mechanische Uhren. Der Blick aufs Display hat das alles überflüssig gemacht.

 

Dennoch gibt es einen weitgehend stabilen Markt für hochpreisige Armbanduhren mit Handaufzug und Automatik. Und für hochwertige und hochpreisige Kameras wie Leica. Warum?

 

Sehr, sehr gute mechanische Armbanduhren sind nicht gangenauer als digitale Uhren oder Quarzuhren. Im Gegenteil: Wenn man nicht gerade Komapatient ist und sein Handgelenk ganz, ganz ruhig hält, können die Abweichungen bei mechanischen Uhren nach einigen Tagen klar ablesbar sein. Und ständig muss man sie aufziehen! Und ganz ehrlich: Brauchen wir denn jetzt wirklich eine Leica? Knipsen kann man doch mittlerweile mit nahezu allem.

 

Natürlich brauchen wir eine Leica. Der subjektive Umgang mit der technischen (mechanischen und elektronischen) und immer nur nahezu vollkommenen Perfektion und dem Motiv unserer Wahl ist die stetige Herausforderung, der wir uns stellen. (In meinem Fall bdeutet "subjektiver Umgang" zudem noch "Suche nach möglichst geringer Wahrscheinlichkeit für Versagen...") Ich kenne zudem mehr Fotografen die analog als digital fotografieren.

 

Ganze Konzepte von Ästhetik und Funktion haben sich um die Formen unseres Umgangs mit eigener oder technischer (Un)Vollkommenheit entwickelt. Der subjektive Faktor macht die Leistung eines Geigenvirtuosen ebenso einmalig wie die eines ausgezeichneten Fotografen.

 

Für das perfekte Bild wird irgendwann ein optikfreier Sensor reichen. Für das perfekte Foto braucht es Leica und uns.

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  • 3 weeks later...

Nicht morgen, aber mittelfristig ist es für Leica vielleicht keine gute Entwicklung, wenn man zum Fotografieren keine Optiken mehr braucht. Denn Leica ist ein Hersteller, der seine gute Reputation größtenteils aus der Entwicklung von Optiken bezieht.

 

 

https://www.dpreview.com/news/2611026820/caltech-research-team-develops-lensless-camera

 

Der Vorteil keine Optik zu benötigen, bedeutet nicht unbedingt bessere Bildqualität. Die in dem Video gezeigte Auflösung liegt eher bei 20 Pixel. Der Vorteil ist warscheinlich die damit verbundenen Miniaturisierung. Das könnte man in einer Kreditkarte mit eingebauter Gesichtserkennung oder in der Medizin gebrauchen.

Edited by Utz Nagal
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Der Vorteil keine Optik zu benötigen, bedeutet nicht unbedingt bessere Bildqualität. Die in dem Video gezeigte Auflösung liegt eher bei 20 Pixel. Der Vorteil ist warscheinlich die damit verbundenen Miniaturisierung. Das könnte man in einer Kreditkarte mit eingebauter Gesichtserkennung oder in der Medizin gebrauchen.

Nun ja, einfach mal ein paar Jahre abwarten. Die Entwicklung steht am Anfang.

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  • 3 weeks later...

Ich habe keinen Zweifel, dass - sollte die optikfreie Fotografie tatsächlich sehr gute Fotos ermöglichen -, sich dieses Prinzip durchsetzen und den Kameramarkt revolutionieren wird.

 

Aber würde das das Ende von Leica bedeuten? Ich wage die Prognose: Nein!

 

Nach dem Siegeszug der Smartphones brauchen wir weder hochwertige Fotoapparate noch hochwertige mechanische Uhren. Der Blick aufs Display hat das alles überflüssig gemacht.

 

Dennoch gibt es einen weitgehend stabilen Markt für hochpreisige Armbanduhren mit Handaufzug und Automatik. Und für hochwertige und hochpreisige Kameras wie Leica. Warum?

 

Sehr, sehr gute mechanische Armbanduhren sind nicht gangenauer als digitale Uhren oder Quarzuhren. Im Gegenteil: Wenn man nicht gerade Komapatient ist und sein Handgelenk ganz, ganz ruhig hält, können die Abweichungen bei mechanischen Uhren nach einigen Tagen klar ablesbar sein. Und ständig muss man sie aufziehen! Und ganz ehrlich: Brauchen wir denn jetzt wirklich eine Leica? Knipsen kann man doch mittlerweile mit nahezu allem.

 

Natürlich brauchen wir eine Leica. Der subjektive Umgang mit der technischen (mechanischen und elektronischen) und immer nur nahezu vollkommenen Perfektion und dem Motiv unserer Wahl ist die stetige Herausforderung, der wir uns stellen. (In meinem Fall bdeutet "subjektiver Umgang" zudem noch "Suche nach möglichst geringer Wahrscheinlichkeit für Versagen...") Ich kenne zudem mehr Fotografen die analog als digital fotografieren.

 

Ganze Konzepte von Ästhetik und Funktion haben sich um die Formen unseres Umgangs mit eigener oder technischer (Un)Vollkommenheit entwickelt. Der subjektive Faktor macht die Leistung eines Geigenvirtuosen ebenso einmalig wie die eines ausgezeichneten Fotografen.

 

Für das perfekte Bild wird irgendwann ein optikfreier Sensor reichen. Für das perfekte Foto braucht es Leica und uns.

 

Und wie kann Leica es schaffen sich weiter auf dem Markt zu behaupten: Über die Marke selbst. Diese muss als Luxus wahrgenommen werden, als Marke, die sich von anderen abhebt. Das tut sie ja bisher schon, aber das muss keins Selbstläufer sein. Hierfür muss man dann schon was tun, z.B. wie oben schon geschrieben: Ein (überteuertes)  Lifestyle-Produkt OHNE Optik auf den Markt zu werfen. Überteuert ist es ja eh nur für den, der es sich nicht leisten kann oder will.

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