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Zwei Anfängerfragen zu Belichtungsmesser und analoger Leica M


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äh- nö. das ist m.E. nicht richtig. man muss überhaupt nicht. es ist allerdings bei unterschiedlichen Kameras unterschiedlich sinnvoll, es zu tun. Es gibt Leicas mit eingebautem Belichtungsmesser. Bei diesen Kameras regelt die Einstellung der Empfindlichkeit die Anzeige des Belichtungsmessers. Plant man die Benutzung des internen Belichtungsmessers, ist es für dessen korrekte Funktion unerlässlich, die Filmempfindlich einzustellen. Das muss man bei jedem Belichtungsmesser machen. Die M7 bildet i

Fragen nach Taschen sind peinlich solche nicht ;-)   Wenn Du einen in der Kamera eingebauten Belichtungsmesser hast und mit einem Negativfilm fotografiert musst Du so oder so probieren tendenziell wird eher auf die weniger lichten Bereiche gemessen, da eine Überbelichtung nicht so leicht passiert wie im digitalen Prozess. Du misst eher auf die Schatten stellst ein, aus die Maus. ( Ausnahme Diafilm )   Das ISO Rad an den Leicas hat je nach Kameratyp entweder nur Erinnerungsfunktion, oder wi

Weiß die Prinzessin schon davon Hello guest! Please register or sign in to view the hidden content. Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden!  Ja, das musst du einstellen. Außer du benutzt eine M7.     Na ja, die Stichpunkte sind Licht- und Objektmessung. Da kannst du mal nachschlagen. Empfehlen würde ich dir M6 oder M7; da ist ein guter Belichtungsmesser drin. Ansonsten, wenn du auf der Straße fotografierst, bist du mit der Lichtmessung am schnellste

Hallo

 

Ich hoffe das liest jemand in den nächsten stunden. Ich habe die möglichkeite eine zu mindest optisch sehr schöne schwarze Leica M4-P kaufen für weniger als 500€.

Gibt es an der M4-P etwas negatives das mich daran hindern sollte das Angebot anzunehmen? Oder soll ich zuschlagen? Laut verkäufer ist damit alles in Ordnung und verkauft weil er noch zwei weitere Leicas im gebrauch hat und diese kaum nutzt.

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Von mir noch dazu: Ich empfehle beim Kauf einer 30, 40 oder 50 Jahre alten Kamera auf einen renommierten Händler mit Werkstatt und Rückgaberecht zurückzugreifen. Die Kameras sind dann zwar immer ein, zwei hundert Euro teurer als andere Angebote, aber Schnäppchen bei Ebay verrecken ganz plötzlich beim zweiten Film weil die Kamera 20 Jahre unbenutzt beim Opa im Schrank lag und sich niemand drumm gekümmert hat.

 

Sharif

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ich behaupte von mir jedenfalls, dass ich -wenn ich zwischen Tabellenschätzung und Messung einen Unterschied bemerke- in 75% der Fälle den Belichtungsmesser schlicht falsch bedient habe. und in den übrigen 25% der Fälle habe ich einen Fehler beim Gebrauch der Tabelle gemacht. aber wenn man diesen Fehler dann jeweils gefunden hat, stellt sich doch eigentlich immer heraus, dass die Tabelle stimmt. Die Suche nach dem Fehler schult den Umgang mit dem Belichtungsmesser.

 

Hm, was soll ich nun aus dieser Beschreibung deiner persönlichen Erfahrungen schlussfolgern?

1. Wenn Tabelle und Belichtungsmessung das gleiche Ergebnis zeigten, lagen beide richtig oder beide falsch, also Gleichstand.

2. Wenn es Unterschiede gab, kamst du mit der Tabelle 3x so häufig zu einem korrekten Ergebnis wie mit deinem Beli

Ergo wäre es in deinem Fall doch eindeutig schlauer, den Beli zuhause zu lassen. Wozu zusätzliches Gewicht und Volumen mitschleppen? Nur um über die Kontrolle mithilfe der Tabelle den richtigen Umgang mit dem Beli zu lernen oder zu kontrollieren, ob er noch richtig anzeigt?

OK, vielleicht nimmst du auch keinen Beli mit, weil du einen eingebauten hast. Aber wozu dann eine Kamera mit eingebauten Beli, wenn eine Tabelle, nach der man das Jahr über mit maximal 5 Lichtwerten auskommt, wenn man nicht gerade des nächtens knipst und nach der es genau 7(!) verschiedene typische Beleuchtungssituationen gibt, viel zuverlässiger zur richtigen Belichtung verhilft?

 

Und was, um alles in der Welt, sollte dann überhaupt diese völlg overengineerede Agfa Scheibe, die alles wieder über den Haufen wirft?

Herrgott, muss denn der penible Deutsche stets über's Ziel hinausschießen?

Konnte er nicht wenigstens in diesem einen Fall mal begreifen, dass das Ziel erreicht war?

Nein, konnte er natürlich nicht, denn er ist geldgeil und den Konsumenten zu melken, war der einzig wahre Grund der später noch folgenden Erfindung und Einführung des Belichtungsmessers.

Ach, es ist alles so hoffnungslos.

Edited by Signor Rossi
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@claudio, #42

 

Was macht Dich so sicher, mit einer Messsucherkamera überhaupt umgehen zu können? HAst Du mal ausprobiert, wie das geht, wie Du den Ausschnitt nur relativ grob festlegst (gegenüber einer Mattscheibenkontrolle bei einer Spiegelreflexkamera) und wie Du dann noch die Schärfe mit dem einen Messfenster in der Mitte einstellst? Hast Du eine vage Idee, wie lange die Meister der Street-Fotografie gelernt haben, bevor sie zu ihren Ergebnissen kamen, wie sie in ständiger Übung waren? Wahrscheinlich wirst Du erst einmal mit einem 50mm-Normalobjektiv auszukommen wollen oder müssen. Weißt Du, welche Einschränkung das bedeutet?

Wie willst Du mit einer Kamera ohne Belichtungsmesser auskommen, wenn Du im Eingangsposting zugegeben hast, von richtiger Belichtung keine bzw. nahezu keine Ahnung zu haben?

Willst Du immer einen externen Belichtungsmesser nutzen?

 

Ich bezweifel, dass Du mit einer M4-P als Messsucher-Anfänger glücklich werden wirst!

 

Nimm wenigstens eine M6, um durch den eingebauten Beli wenigstens unterstützt zu werden. Sei Dir auch dann bewußt, dass Du viel Geld in die Hand nehmen musst, um einen Objektivpark von Weitwinkel bis Tele aufzubauen. Sei Dir bewußt, dass Du bei starken Weitwinkeln immer noch die Krücke eines zusätzlichen Suchers benötigst und im Telebereich bei 135mm Schluss ist, die im Messsucher nicht mal sicher zu händeln sind. Wer hat Dir gesagt, dass all diese Einschränkungen für Dich passend sind? Wie bist Du überhaupt auf Leica gekommen?

 

Worum geht es Dir? Um analoge Fotografie? Um analoge Schwarzweißfotografie, bei der Du zumindest den Film selbst entwickeln willst / musst?

Geht es Dir um Leica? Um Messsucherfotografie? Wieso? Um den Roten Punkt, das Statussymbol?

Was ist an einer Nikon F6 falsch? Du kannst doch auch dort Zug um Zug alle Automatiken abschalten?

Warum nicht der Empfehlung folgen und eine billige SLR der 70er, 80er kaufen und erst mal den Spaß oder Frust mit der analogen SW-Fotografie preisgünstig ausprobieren?

 

Sei ehrlich, wenn Du Dir all diese Fragen beantwortest - nur Du kannst es und nur Du musst dann mit den Folgen leben, wenn Du Dir in die Tasche lügen solltest.

 

Zur aktuellen Frage allerdings kann ich nur sagen: lass die Finger davon! Du bist in meinen Augen noch nicht reif für eine solche Kamera, der Frust wäre in vielerlei Hinsicht vorprogrammiert - so Du ihn Dir dann eingestehen würdest...

Edited by halo
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Wie willst Du mit einer Kamera ohne Belichtungsmesser auskommen, wenn Du im Eingangsposting zugegeben hast, von richtiger Belichtung bzw. nahezu keine Ahnung zu haben?

Willst Du immer einen externen Belichtungsmesser nutzen?

 

Wie schrob Meister Becker etwas weiter vorne?

 

Also bitte, etwas mehr Disziplin !

 

http://www.thephoblographer.com/wp-content/uploads/2016/04/Kodak-Sunny-16.jpg

 

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@claudio, #42

 

Was macht Dich so sicher, mit einer Messsucherkamera überhaupt umgehen zu können? HAst Du mal ausprobiert, wie das geht, wie Du den Ausschnitt nur relativ grob festlegst (gegenüber einer Mattscheibenkontrolle bei einer Spiegelreflexkamera) und wie Du dann noch die Schärfe mit dem einen Messfenster in der Mitte einstellst? Hast Du eine vage Idee, wie lange die Meister der Street-Fotografie gelernt haben, bevor sie zu ihren Ergebnissen kamen, wie sie in ständiger Übung waren? Wahrscheinlich wirst Du erst einmal mit einem 50mm-Normalobjektiv auszukommen wollen oder müssen. Weißt Du, welche Einschränkung das bedeutet?

Wie willst Du mit einer Kamera ohne Belichtungsmesser auskommen, wenn Du im Eingangsposting zugegeben hast, von richtiger Belichtung keine bzw. nahezu keine Ahnung zu haben?

Willst Du immer einen externen Belichtungsmesser nutzen?

 

Ich bezweifel, dass Du mit einer M4-P als Messsucher-Anfänger glücklich werden wirst!

 

Nimm wenigstens eine M6, um durch den eingebauten Beli wenigstens unterstützt zu werden. Sei Dir auch dann bewußt, dass Du viel Geld in die Hand nehmen musst, um einen Objektivpark von Weitwinkel bis Tele aufzubauen. Sei Dir bewußt, dass Du bei starken Weitwinkeln immer noch die Krücke eines zusätzlichen Suchers benötigst und im Telebereich bei 135mm Schluss ist, die im Messsucher nicht mal sicher zu händeln sind. Wer hat Dir gesagt, dass all diese Einschränkungen für Dich passend sind? Wie bist Du überhaupt auf Leica gekommen?

 

Worum geht es Dir? Um analoge Fotografie? Um analoge Schwarzweißfotografie, bei der Du zumindest den Film selbst entwickeln willst / musst?

Geht es Dir um Leica? Um Messsucherfotografie? Wieso? Um den Roten Punkt, das Statussymbol?

Was ist an einer Nikon F6 falsch? Du kannst doch auch dort Zug um Zug alle Automatiken abschalten?

Warum nicht der Empfehlung folgen und eine billige SLR der 70er, 80er kaufen und erst mal den Spaß oder Frust mit der analogen SW-Fotografie preisgünstig ausprobieren?

 

Sei ehrlich, wenn Du Dir all diese Fragen beantwortest - nur Du kannst es und nur Du musst dann mit den Folgen leben, wenn Du Dir in die Tasche lügen solltest.

 

Zur aktuellen Frage allerdings kann ich nur sagen: lass die Finger davon! Du bist in meinen Augen noch nicht reif für eine solche Kamera, der Frust wäre in vielerlei Hinsicht vorprogrammiert - so Du ihn Dir dann eingestehen würdest...

 

Ich werde mal von vorne beginnen...

 

Was macht Dich so sicher, mit einer Messsucherkamera überhaupt umgehen zu können? HAst Du mal ausprobiert, wie das geht, wie Du den Ausschnitt nur relativ grob festlegst (gegenüber einer Mattscheibenkontrolle bei einer Spiegelreflexkamera) und wie Du dann noch die Schärfe mit dem einen Messfenster in der Mitte einstellst?

 

 

1: Nichts macht mich sicher...gar nichts!  Würd ich nur Dinge tun bei denen ich sicher bin würd ich nur zu Hause sitzen und in den TV glotzen so wie du und jeder andere auch. Man muss sich ja nicht immer bei allem sicher sein, das man etwas auf anhieb gleich wie ein Meister beherscht oder? Man kann es auch üben, man kann sich Zeit lassen sich damit auseinander zu setzen.

 

2: Ich bin mir durchaus bewusst, wie man mit einem Messucher scharf stellt.

 

Wahrscheinlich wirst Du erst einmal mit einem 50mm-Normalobjektiv auszukommen wollen oder müssen. Weißt Du, welche Einschränkung das bedeutet?

 

 

Dem bin ich mir bewusst. Ich habe in den letzten 5-6 Jahren praktisch ausschliesslich mit Festbrennweiten fotografiert und bin zu 95% mit 28/35/50 ausgekommen. Ich bin durchaus geübt nicht Zoomen zu können...

 

Wie bist Du überhaupt auf Leica gekommen?

 

 

Nun, das ist eine sehr schwierige Frage und jeder der selber eine Leica nutzt und hat und einmal haben wollte kann das wahrscheinlich nicht einfach so sagen. Ich denke sehr viele Faktoren spielen da mit, das man sich dafür entscheidet, wofür man sich entscheidet. Einerseits wollte ich den Messsucherstil, dazu kommt Design, verarbeitung und natürlich auch etwas Mythos... Der rote Punkt allerdings ist mir egal. Und es wäre mir tausend mal egal wenn niemand merken würde, dass ich ne Leica nutze. Um den Prestige bei anderen geht es mir definitiv zuletzt. Es geht um mein Gefühl dabei... Ob Leica das richtige ist kann ich sagen, wenn ich eine über längere Zeit genutzt habe... Aber zur Zeit denke ich, das es am ehesten so ist.

 

 

Wie willst Du mit einer Kamera ohne Belichtungsmesser auskommen, wenn Du im Eingangsposting zugegeben hast, von richtiger Belichtung keine bzw. nahezu keine Ahnung zu haben?

Das was du da schreibts stimmt auch nicht. Ich schrieb nichts davon das ich von Belichtung keine Ahnung habe. Ich weiss durchaus mit Blende, Verschlusszeit und ISO umzugehen. Ich habe in der digitalen Welt auch manuel gearbeitet. Nur weil ich noch nie einen Belichtungsmesser in der hand hatte und nicht weiss, wie man diesen bedient, oder ich nicht weiss, für was das ISO Rad an einer Leica ist, heisst das noch lange nicht ich verstehe von Belichtung nichts oder? Zeigt mir einer in 5 Minuten wie ein Belichtungsmesser funktioniert, weiss ich auch wie damit umzugehen ist. Das behaupte ich jetzt einfach mal...

 

Soviel mal dazu....

 

Obschon ich vieles was du schreibts entkräften kann ist ganz klar.... Ich habe keine ahnung von analog und keine Ahnung wieviel ich mir zutrauen kann und sollte und wieviel nicht... Aber es ist ein Hobby und ich werde niemand sterben und keiner muss traurig sein, wenn ich damit nicht klar kommen sollte und ich von einer M4 auf eine M7 wechseln müsste... Was solls? ich habs probiert... Warum so schiss immer vor allem? Ich frage mich wirklich warum du (und andere teilweise) so tut als wäre das ganze einen fehler den ich für mein Leben bereuen könnte wenn ich das vieleicht falsche für mich kaufen könnte?

 

Ich weiss wirklich nicht, was ich kaufen werde... eine M4 eine 6er oder eine 7er... Ich werde sehen...

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Claudio,

 

nicht mir, sondern Dir selbst musst Du die Fragen beantworten, die ich in den Raum gestellt habe.

 

Wenn Du, wie ich die Tendenz sehe, trotz allem eher unbekümmert sagst: Ich mach's, auch wenn die Chance des Scheiterns / Frustes dabei gegeben ist, sage ich nur : Na dann, nur zu!

Dass Du dabei wahrscheinlich nicht gerade wenig Lehrgeld zahlen wirst, scheint Dir klar zu sein, Dich aber nicht zu schrecken. Also auch von daher nocheinmal: Dann tu es!

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Hallo zusammen

 

Ich bin 32 Jahre jung und komme aus der Schweiz. Ich habe bisher ca. 10 Jahre Fotografie-Erfahrung im Amateurbereich und kenne ausschliesslich die digitale Welt der Fotografie. 

Nun habe ich meine digitale  Ausrüstung verkauft, da ich die Fotografie neu entdecken möchte. Dabei habe ich mich für Leia entschieden. 

 

Nun zur eigentlichen Sache. Da ich keine Ahnung habe von Analoger Fotografie kommen immer wieder Fragen auch mich zu welche ich mir nicht beantworten kann. 

 

1. Bei der analogen Fotografie entscheidet ja der Film den ISO-Wert. Zum Beispiel Kodak Tri-X 400 hat ja ISO 400. Ich frage mich, warum man dann an der Kamera ein ISO-Rad hat? Muss ich dieses bei einer analogen Leica auf 400 einstellen wenn ich einen 400er Film verwende? Oder wie funktioniert das?

 

 

2. Wenn ich z.b eine Leica M5 benutze und mit einem externen Belichtungsmesser arbeiten möchte, verstehe ich folgendes nicht. Eigentlich muss ich ja mit dem Belichtungsmesser an das Objekt (zb. ein Gesicht) um den richtigen Wert zu ermitteln. Wenn ich aber auf der Strasse Fotografieren möchte, geht das ja nicht. Oder wenn ich Gebäude fotografieren möchte. Ermittelt ihr einfach den Wert der den Belichtungsmesser grad von sich gibt wo ihr steht und nutzt diese dann als Einstellung für die Kamera? Oder muss man mit einem Belichtungsmesser in die Richtung zeigen in die man fotografieren möchte dass es zu den richtigen Ergebnissen kommt? 

 

Entschuldigung für diese doch eher peinlichen Fragen... 

 

Grüsse

Claudio

 

 

Hallo Claudio,

Vielleicht hilft es dies zu lesen:

https://www.fotografie-in-schwarz-weiss.de/sw-fotografie/perfektes-negativ/16-belichtung-film.html

Etwas lang aber wenigstens sinnvolle Antworten :-)

Gruesse,

Jean

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Hi,

 

jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben. :-)

 

Wenn jemand eine Leidenschaft für etwas hat, dann sollte man ihn nicht bremsen. Ich kann mich noch gut daran erinneren als ich meine erste Leica III gekauft hatte, da hatte ich keine grosse Ahnung vom analogen Fotografieren. Kann man alles lernen.

 

Von daher meine klare Meinung, wenn du Lust hast mit der analogen Fotografie anzufangen, dann go for it. Falls du doch noch ein paar Monaten merkst das es nichts für dich ist, dann kannst du die Kamera entweder behalten oder weiterverkaufen...

 

Und wenn dein Herz für eine analoge Leica M schlägt dann kauf dir auch eine Leica M und keine andere Kamera. Ich habe eine M2 und eine MP. Die MP ist natürlich Luxus mit dem guten Sucher und dem eingebauten Belichtungsmesser, aber die M2 macht genauso gute Bilder. Ich benutze dort den Leicameter MC und das passt schon in den meisten Fallen was der anzeigt.

 

Ich geb ganz offen und ehrlich zu das für mich das Design einer Kamera eine wichtige Rolle beim Kauf spielt. Ich bin bei der M2 und MP gelandet weil mir das Design etwas besser gefällt als bei der M6,M7. Aber das ist Geschmacksache. Wäre es mir rein um das analoge Fotografieren gegangen und das Design hätte überhaupt keine Rolle gespielt, dann wäre ich evtl. auch bei einer Nikon F6 gelandet. Aber eben, deswegen fahren die Menschen auch BMW, Mercedes, Audi, Porsche, etc... würde es rein darum gehen von A nach B zu kommen, dann könnten wir auch alle Dacia Logan fahren.

 

Aktuell hat es beim Leica Store in Zürich eine schöne M3, das wäre meine persönliche Empfehlung zum Starten. Der Preis ist sicher kein Schnäppchen, aber dort bekommst du eine professionelle Beratung und du kannst sicher sein das die Kamera in Ordnung ist. Dazu gibt es dann auch noch Garantie.

Der Spass beim analogen Fotografieren vergeht einem nämlich schnell wenn das Equipment nicht in Ordnung ist.

 

Bzgl. Belichtungsmesser, da hab ich ganz bescheiden mit einer iPhone App angefangen. Funktioniert auch, und mit der Zeit kriegt man dann ein Gefühl dafür.

 

Ich hoffe das hilft dir etwas weiter.

 

Viele Grüsse

Dirk

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Die M3 ist zu sehr auf 50 mm und länger fixiert, zu speziell. Schön zu haben, aber die 0,75 er Suchervergrößerung ist flexibler.

Und auf eine Leica gehört möglichst nichts aufgesteckt, Ausnahme die alten Schraubleicas mit ihren Microbensuchern.

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Hallo Claudio,

Vielleicht hilft es dies zu lesen:

https://www.fotografie-in-schwarz-weiss.de/sw-fotografie/perfektes-negativ/16-belichtung-film.html

Etwas lang aber wenigstens sinnvolle Antworten :-)

Gruesse,

Jean

 

 

Sinnvolle Antworten sicher, aber keine auf die gestellten Fragen.

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Hallo

 

Ich hoffe das liest jemand in den nächsten stunden. Ich habe die möglichkeite eine zu mindest optisch sehr schöne schwarze Leica M4-P kaufen für weniger als 500€.

Gibt es an der M4-P etwas negatives das mich daran hindern sollte das Angebot anzunehmen? Oder soll ich zuschlagen? Laut verkäufer ist damit alles in Ordnung und verkauft weil er noch zwei weitere Leicas im gebrauch hat und diese kaum nutzt.

Nein. Wenn alles ok ist, ist das eine hervorragende Kamera!

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... und diese kaum nutzt.

 

Das ist ein Hinweis, sehr genau hinzusehen. Derart in die Jahre gekommene Kameras laufen in der Regel nicht mehr ganz rund, wenn sie kaum oder nicht genutzt wurden (und in jüngerer Zeit keinen Service gesehen haben). Bei der M4-P lohnt sich zudem ein Blick in und durch den Sucher: Innen bildet sich gerne ein milchiger Belag. Insbesondere, wenn man von vorn in den Sucher sieht, sollte  dieser Belag nicht zu sehen sein.

 

Ansonsten bin ich nach wie vor der Meinung, dass die M4-P eine der besten je gebauten Ms ist.

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Moin,

 

Eure Bedenken in allen Ehren und die diversen Ratschläge zum Mess-Sucher und zum photographieren ohne Belichtungsmesser werden Claudio bestimmt helfen. Dennoch, der Eine oder Andere wird sich vielleicht noch an eine Zeit erinnern können, als eine Reflexkamera für die allermeisten jungen Leute unerschwinglich und die Benutzung einer Belichtungstabelle mangels Belichtungsmesser die Regel war ... und trotzdem haben wir unsere Filme entwickelt und meistens war auch was drauf, was sich vergrößern ließ. Den Rest machte nur bei Wenigen die großelterliche Weihnachtszuwendung und bei den Allermeisten schlicht die Übung .... und wenn Claudio bereit ist, ein paar Schwarzweiß-Filme und Entwicklungskosten zu investieren, dann wird das schon. Lasst ihn mal machen, seine Zeilen machen nicht den Eindruck als ob er zwei linke Hände hätte - und an jeder Hand fünf Daumen.

 

Viel Erfolg!

 

Wolfgang

Edited by wpo
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Hallo!

 

Das lehrreichste Buch zur Belichtungsmessung war für mich dieses:

 

https://www.amazon.de/Belichtungsmessung-Korrekt-messen-richtig-belichten/dp/3933131596/ref=sr_1_1?s=books-intl-de&ie=UTF8&qid=1475674622&sr=8-1&keywords=belichtungsmessung

 

Klarer und verständlicher geht es m.E. ohnehin nicht mehr.

 

Ich würde es empfehlen, egal ob Du mit eingebautem oder externen Belichtungsmesser arbeitest.

 

Ich verwende einen Gossen, habe aber auch einen alten Weston-Master V und diesen hier:

https://voigtlaender.de/sonstiges.html

(Runterscrollen - dann kommt der "Belichtungsmesser / VC Meter II"); der passt übrigens perfekt zur und auf die M2 oder M3.

 

Die Abweichungen zwischen den drei genannten Belichtungsmessern liegt bei ca. 1/2 Blende, was der Qualität der Negative keinen Abbruch tut. Viel wesentlicher wird das Eintesten der Selbstentwicklung Deiner SW-Filme sein. Aber das ist ein anderes Kapitel ...

 

Zur Leica M:

 

Ehrlich gesagt haben bei mir auch Prestige-Gründe mitgespielt (bei wem denn nicht, wenn es um Leica, Mercedes, BMW, etc. geht ?), als ich mir die erste M3 gekauft habe. Bin dann zur M2 gewechselt wegen der für mich besseren Sucherrahmen-Kombination (wollte den 35er haben).

Habe es nie bereut, und nach einem Service bei Leica funktioniert die M2 seit Jahren bestens.

 

Zum 50er habe ich mir (mit Zustimmung und Zuschuss von meiner besseren Hälfte

) eine MP gegönnt. Die ist schneller, weil eingebauter Belichtungsmesser, aber macht deshalb keine besseren Bilder ...

 

Die zwei SLR (Pentax K1000 / meine erste eigene Kamera ..., und die Pentax 67II) benutze ich viel seltener als die beiden Leica Kameras ...

 

Liebe Grüße,

 

Johannes

 

P.S.: Die hier hat zwar nicht das Prestige einer Leica, auch nicht deren Haptik und Aussehen, aber sie ist echt gut (arbeite damit seit 5 Jahren ohne Probleme, v.a. wenn es ganz schnell gehen soll / muss):

http://www.zeiss.at/camera-lenses/de_at/camera_lenses/zeiss-ikon/zeiss-ikon-kamera.html

 

Die ZEISS ZM wird zwar nicht mehr produziert, ist aber neu noch erhältlich / alle Leica M-Objektive sind kompatibel , aber die ZEISS-Objektive sind auch durchwegs gute Objektive und günstiger als Leica, und sie passen natürlich auch auf eine Leica M / Verschluss arbeitet eben nicht mechanisch, sondern elektrisch (= genauer, aber weniger "retro") / nicht so stabil gebaut wie eine Leica M, aber wer ein wenig aufpasst, wird auch diese Kamera schwer ruinieren können.

http://www.pc-magazin.de/news/zeiss-stellt-produktion-der-ikon-m-ein-1453105.html

Edited by JoRa
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Also liebe Leute

 

Ich habe heute zugeschlagen und es ist eine sehr schöne schwarz verchromte Leica M7 geworden in einem Top Zustand (mechanisch wie optisch). 

Bin sehr zufrieden mit dem kauf. Nun fehlt nur noch ein eine gute günstige Optik dazu bis ich mich ein Summilux leisten kann. 

Freu mich sehr darauf, wenn ich mein erster Film in die Kamera schieben kann... 

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Also liebe Leute

 

Ich habe heute zugeschlagen und es ist eine sehr schöne schwarz verchromte Leica M7 geworden in einem Top Zustand (mechanisch wie optisch). 

Bin sehr zufrieden mit dem kauf. Nun fehlt nur noch ein eine gute günstige Optik dazu bis ich mich ein Summilux leisten kann. 

Freu mich sehr darauf, wenn ich mein erster Film in die Kamera schieben kann... 

 

Gratuliere!

Viel Spaß und Erfolg damit wünsche ich Dir.

 

Ich darf mich kurz wiederholen:

 

Das lehrreichste Buch zur Belichtungsmessung war für mich dieses:

 

https://www.amazon.d...ichtungsmessung

 

Klarer und verständlicher geht es m.E. ohnehin nicht mehr.

 

Ich würde es empfehlen, egal ob Du mit dem eingebauten oder mit einem externen Belichtungsmesser arbeitest.

 

Liebe Grüße,

 

Johannes

Edited by JoRa
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