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weißabgleichsobjektivhauben


feuervogel69

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sacht mal-wieso ist im zeitalter der digitaltechnik nicht eigentlich jedes objektiv mit einer weißabgleichsfähigen plastikhaube/deckel geschützt???

 

es wäre so einfach wie sinnvoll, das angenehme mit dem nützlichen zu verbinden.

stattdessen schwarze plaste wohin das auge blickt :-( sind fotografen schwarzseher?

 

habe gerade die front des 21er biogons umgebaut und von diesem sinnlosen plastikklemmdeckel erlöst, dabei kam mir die idee.

 

gibts sowas evtl. schon? wenn ja, wo?

 

lg matthias

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Manche Ideen sind - einmal ausgesprochen - recht lustig...

 

Mal ernst genommen: Weißabgleichdeckel/karte heißt spektral absolut farbneutral, metameriefrei, lichtresistent. Welcher dem Sonnenlicht ausgesetzter Kunststoff garantiert das auf Dauer?

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Guest Juerg B.
sacht mal-wieso ist im zeitalter der digitaltechnik nicht eigentlich jedes objektiv mit einer weißabgleichsfähigen plastikhaube/deckel geschützt???

 

gibts sowas evtl. schon? wenn ja, wo?

 

Hallo Matthias

 

Schau mal nach bei http://www.expodisc.com. Die sind recht teuer. Darum ist es vielleicht nicht sinnvoll, auf allen Objektiven eine Wallace Expodisc zu montieren. Ich weiss ich nicht, ob die robust genug sind für den Alltagsgebrauch als Objektivschutz. Die Expodisc ist halbtransparent, damit überhaupt Licht für den Weissabgleich verfügbar ist. Deshalb bin ich mir auch nicht sicher, wie sich das verhält, wenn die Scheibe aussen dreckig wird.

 

Grüsse Jürg

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Gab es schon Mitte der 90er Jahre bei Sony HI8-Kameras

 

 

Gruß Rolf

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na bitte-geht doch! und wann machts die fotobranche nach?

 

ansonsten: klar, daß man da nicht über high end superduper weißabgleichsplaste redet. die einwände von winsoft sind da nicht unbegründet, der preis der expodisc hat sicher ursachen.

 

Aber: wieviele fotografen behelfen sich ganz spontan mit tischtennisbällen, blättern weißen papieres, schnee etc....

 

der automatische WB der M8 würde mit 100%iger sicherheit ganz ohne neue alghorythmen von einfachsten weißen objektivdeckeln profitieren, wo man kurz einen manellen abgleich macht.

 

es muß doch nicht alles gleich high end sein, zumal in raw die feinheiten des WB eh eingestellt werden können. ich sehs ja einfach als einfachste zusätzliche option.

 

charles: ja eigentlich genau so was. aber mit gewinde isses halt zu umständlich. es müßte eben einfach zum aufstecken sein.

 

lg matthias

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zum "austecken" problematisch aufgrund uunterschiedlicher Objektivdurchmesser.

Die bereits erwähnte Expodisk deckt das alles ab (bspw als 77er Filterdurchmesser - wird zum Weissabgleich einfach kurz vor das Objektiv gehalten).

"Teuer" ist relativ - in Relation zu den übigen Anschaffungswerten vernachlässigbar klein - dafür aber excellente Qualität und universeller Einsatz; wir reden hier über einen Schmatz über 100euro...

 

Gruss - Klaus

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Guest klaudie

... also, auch wenn sichs zu einfach anhört: Ich hab meinen manuellen Weißabgleich immer in der Hosentasche - Papiertaschentücher (Tempo). So nah dran gehts nicht billiger und ist um manches besser als manche Kamera automatisch abgleicht. Falls wirklich mal ein Bild exakter sein soll -> PS. Dennoch: Ein Glühlampenbild soll ja nicht weiss werden oder?

Gruß

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Die bereits erwähnte Expodisk deckt das alles ab (bspw als 77er Filterdurchmesser - wird zum Weissabgleich einfach kurz vor das Objektiv gehalten)
Hallo starwatcher,

- besitzen Sie diese ExpoDisk?

- Setzen Sie sie regelmäßig ein?

- Was halten Sie von den Ergebnissen?

- Würden Sie dieses Ding für professionelles Arbeiten, wo es um zuverlässig farbverbindliche Aufnahmen geht, sehr empfehlen?

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Hallo, Herr Schlessmann,

 

ich habe sie mir vor einiger Zeit auf anraten eines unserer geschätzten Forumsmitglieder zugelegt (Hallo, Ferdl, liebe Grüsse :) )

 

Einsetzen tue ich sie eher unregelmässig, da ich überwiegend RAW Format nutze und nachträglich abgleiche. Dort, wo sie eingesetzt wird, funktioniert sie einwandfrei.

Da sie als "passives Element" keiner Art von Verschleiss unterliegt (es sei denn, man würde sie verkratzen oder verdrecken) ist kein klassisches nachlassen der Funktion gegeben.

Die erzeugten Ergebnisse sind einwandfrei - ich kann allerdings wirklich nur meinen kleinen wenigen Erfahrungen einbringen. Da wird mancher Fotograf, der sie ebenfalls besitzt, mehr beitragen können. Vielleicht kontakten sie per PM mal den "ferdinand"; er wird ihnen gerne weitere Auskünfte dazu geben.

 

Was den Einsatz in farbverbindlichen Arbeitsketten angeht, sehe ich nur Vorteile im Gebrauch der Expodisk, da sie Aufnahemn nicht verschlimmbessert. Meine eigenen Erfahrungenbeim Einsatz des DMR sind in in Bezug auf korrekte Farbttemperatur zwiespältig. Ein im Garten anvisiertes Motiv unter konstanten Lichtbedingungen (blauer Himmel) in Reihenaufnahme fotografiert, zeigt immer wieder mal ein- zwie Aufnahmen die sichtbar in Punkto Farbtemperatur aus der Reihe tanzen. Nachdem, was ich im Internet in diversen Foren gelesen habe, aber kein Leica Spezifikum...

 

Mit bestem Gruss - Klaus-D. Finke

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Hallo Herr Finke!

 

Vielen Dank für Ihre Auskunft!

 

Mit dem unzuverlässigen AWB des DMR geht es mir ähnlich! Bei Auftragsfotos in extrem kontrastreichen Umgebungen mache ich Reihenaufnahmen für HDR (High Dynamic Range, Programm: Photomatix) mit AWB und stelle ebenfalls große Abweichungen der Farbtemperatur zwischen einzelnen Aufnahmen fest, obwohl ja innerhalb der kurzen Zeitspanne der Reihenaufnahme alles konstant blieb. Das ist sehr ärgerlich und verändert das fertige HDR-Bild zum Teil inakzeptabel stark.

 

Eine recht mühsame Arbeit ist, zuvor alle DNG-Einzelbilder im C1-Konverter auf die gleiche Farbtemperatur zu bringen, wobei die "korrekte" Farbtemperatur ja gar nicht bekannt ist. Also, nur stümperhaftes Vorgehen! Das ist keine Lösung! Umsomehr interessiert mich eine Lösung mit zuverlässigem Weißabgleich für solche Projekte schon zum Zeitpunkt der Aufnahme.

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  • 3 weeks later...

Nun habe ich seit heute das ExpoDisk in der 67 mm Version. Die Abbildungen sind ja wohl bekannt, auch das mitgelieferte Zubehör. Deshalb verzichte ich hier auf das Produktfoto.

 

Mit der Milchglasseite wird es vor das Objektiv gehalten, das Wabenmuster also in Richtung Lichtquelle, und macht einen manuellen Weißabgleich (je nach Kamera verschieden). Die drei winzigen Kugeln am Umfang, die in ein 67 mm Filtergewinde einrasten sollen, taugen nichts. In meinem Objektiv mit 67 mm Filtergewinde hält das ExpoDisk nicht und fällt wieder raus.

 

Wirklich von deutlicher Wirkung erscheint es mir nur in einigen, recht speziellen Situationen:

- Schatten im Gegenlicht draußen

- Innenräume mit Fensterlicht im Rücken

 

Bei Rücken- und Seitenlicht draußen und Kunstlicht in Innenräumen konnte ich keine überzeugende Wirkung gegenüber dem Automatischen Weißabgleich (AWB) feststellen. Aber vielleicht haben andere User hier mehr Erfahrungen gesammelt.

 

Hier ein paar Fotos mit manuellem WB mittels ExpoDisk (MWB, jeweils das erste Bild) und AWB (jeweils das zweite Bild):

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Hi,

das teuere Teil habe ich mir erspart,

habe ich doch noch meine " Wallner Kolotte " aus Analogzeiten,

zum Coloranalyser, das funktioniert auch heute noch bestens im

Digitalen Zeitalter und kostet nichts.

 

Die Fassung mit E55 Gewinde ist allerdings Eigenbau.

 

Gruß

Horst ( mit Drehbank im Keller )

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Guest leicageek

Wenn man keine normierten Farbtafeln fotografiert, sieht man zwar schöne Unterschiede, aber nichts was einem weiterhilft.

 

Immer dran bleiben, immer weiter testen! Testen ist das halbe Leben!

 

 

Was interessiert eigentlich die RAW-Könige neuerdings der Weißabgleich? Wenn ich fragen darf.....

 

Gossen hat da ein nettes Gerät: Colormaster 3F

 

Wenn ich so genau auf die Farben angewiesen bin, dann sollte mir so etwas nicht zu teuer sein.

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damit habe ich auch ein Verständnisproblem

 

- entweder fotografiere ich in RAW -> AWB = egal

 

- oder in Jpeg (ich z.B.) dann sind es in 99,9% der Fälle Einzelaufnahmen (AWB stimmt schon)

 

- oder JPeg in Reihenaufnahmen, dann die erste Aufnahme akribisch einstellen und die Farbtemperatur fest vorgeben - fertig

 

Seit Digi ist es ein Thema, bei Film war es herstellergewollt und musste wörtlich erfahren werden.

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