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Lebensmittel-Fotografie


terra34

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Wer kann mir Tipps zur Lebensmittel-Fotografie geben. Erfahrungen, Literatur, Minimalausrüstung.

Ich habe: M8, 21mm, 35mm, 75mm und: Landschaften waren und sind meine Passion. Nun soll ich aber in anderem Terrain arbeiten.

Wer kann helfen?

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Wer kann mir Tipps zur Lebensmittel-Fotografie geben. Erfahrungen, Literatur, Minimalausrüstung.

Ich habe: M8, 21mm, 35mm, 75mm und: Landschaften waren und sind meine Passion. Nun soll ich aber in anderem Terrain arbeiten.

Wer kann helfen?

 

Ich schlage dir vor.

Mindestens Studioblitze und das 75mm.

Jedenfalls keine Studiolampen, da schrumpelt das leckere Ergebnis zu schnell, vor allem Obst und Gemüse.

Und wenn du den exakten Bildausschnitt haben willst, zudem die Perspektive und Schärfentiefe rate ich dir zur SLR.

Mit den anderen Objektiven wirds zu verzerrt.

Zuerst mal das Kochergebniss begutachten und ev. arangieren.

Hendrik

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Lieber hös, Du musst auch noch einiges lernen!!!

Food Fotografie ist die schlimmste Verarsche die es im Studio gibt. Von wegen "frisch gekocht"! Da wird nix gekocht, sondern geschummelt mit roher Ware usw.

Gruß auf die Insel.

GK

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Guest licht

Digitale Spiegelreflex-Kamera mit Makro- und Tilt/Shift-Objektiven oder noch besser Grossformatkamera mit digitalem Rückteil empfiehlt sich für diesen Aufgabenbereich.

 

Bei der M siehst Du nie richtig was auf dem Bild drauf ist und wo die Schärfe liegt.

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Bei den kleinen Bildformaten (selbst bei Canon Vollformat) ist ein Tilt/Shift-Objektiv in vielen Bereichen nicht mehr als ein Lippenbekenntnis. Hier kommen bei etwas Anspruch nur größere Formate in Frage!

 

Bei der M8 hat man wenigstens den Vorteil, daß man unter Verwendung eines Statives (eh ratsam!) den Bildausschnitt am Rechner/Display sieht und korrigieren kann. Am besten gleich das Resultat am Computer begutachten und ggfl. den Kamera-/Lichtaufbau wunschgemäss ändern.

 

Digital ist grundsätzlich u.a. wegen der Kontrolle des Weissabgleichs interessant, obwohl ein mir bekannter Food-Spezi wieder ganz bewusst auf Film setzt (er flucht nur, wenn die Hersteller ihre Emulsionen gelegentlich unangemeldet ändern!)

 

Wenns denn M sein muß und die M8 rausgerechnet ist (weil eh bereits vorhanden!), würde ich um einen Visoflex ergänzen, da gibt es einige interessante Objektive zu sehr lukrativen Preisen mit denen man bei Food gute Resultate bekommen sollte (da kommt -preislich- keine vergleichbare DSLR samt "guter" Makro-Objektive mit - wenn alles neu angeschafft werden müßte).

 

Grundsätzlich aber: Grossformat mit Digiback! (Kann man auch leihen!)

 

Gruß, Ronald

 

Digitale Spiegelreflex-Kamera mit Makro- und Tilt/Shift-Objektiven oder noch besser Grossformatkamera mit digitalem Rückteil empfiehlt sich für diesen Aufgabenbereich.

 

Bei der M siehst Du nie richtig was auf dem Bild drauf ist und wo die Schärfe liegt.

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Guest Leicas Freund
Wer kann mir Tipps zur Lebensmittel-Fotografie geben. Erfahrungen, Literatur, Minimalausrüstung.

Ich habe: M8, 21mm, 35mm, 75mm und: Landschaften waren und sind meine Passion. Nun soll ich aber in anderem Terrain arbeiten.

Wer kann helfen?

Die wichtigste Frage vorab:

Warum sollst Du in einem anderen Terrain - Food - arbeiten.

Warum und wofür.

Wer bezahlt - wie hoch ist das Budget.

 

Digi-Rückteil mit allem drumherum - das kostet richtig.

 

Im wesentlichen noch einmal präzisiert, was die sehr geehrten Vorredner bereits sagten:

Als Amatuer eine Großbildkamera, reduziert auf 6x9 Rollfilm.

Standard Brennweite 210.

Ordentlich Blitz weich von oben indirekt mit Reflektor mindestens 1,50, Diffusor davor - 3500 WS. Und dazu Aufhellblitze. Styropor allein reicht nicht.

Hintergrund ca 3,30 m

 

Dazu einen Koch, der alles rechtzeitig gar hat, oder bei einfachen Objekten noch mehr schummeln.

Ansonsten - wenn Du es einfacher willst - worum geht es?

 

Für die sog. Schweinebauchfotografie, für die Donnerstagsanzeigen in der Zeitung, da ist der Reprovit in weiten Teilen gut zu gebrauchen. Ansosnten - für diese Aufgabe orientiere Dich bei Gemüse an der Blumenfotografie.

Schweinebauchanzeigen - das muß man routiniert runterkloppen, ansonsten wird man dabei nicht glücklich.

Dafür kannst Du in einem Forum so ganz allgemein keine Tipps erwarten.

LG

LF

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Lieber hös, Du musst auch noch einiges lernen!!!

Food Fotografie ist die schlimmste Verarsche die es im Studio gibt. Von wegen "frisch gekocht"! Da wird nix gekocht, sondern geschummelt mit roher Ware usw.

Gruß auf die Insel.

GK

 

Wohl nicht überall.

Wir arbeiten öfter mit einem "Food"-Photographen (Michael Wissing) zusammen und meine lieben Köche verzweifeln regelmäßig, weil sie alle Teller immer wieder und wieder neu kochen und montieren müssen, wenn ein Lichtlein, ein Glanz oder was immer nicht stimmt. Ein Teller kann schon mal 3 Stunden Arbeit kosten. Keine Fälschung und alles muß genauso so gekocht und vorgelegt werden, als äße dies ein strenger Kritiker vor Ort!

Wie überall, gibt es sicher Pfuscher - aber eben auch Handwerker, die ihren Job ernst nehmen.

Ist hier jetzt nicht so wichtig, mußte nur kurz auf Dein etwas absolutes Statement reagieren.

 

 

.

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Zum Beispiel um bei bestimmten, gewünschten Perspektiven die richtige Schärfebene zu bekommen.

wieso muß bei food geshiftet und getiltet werden? wer kann mir auf die sprünge helfen gedanklich?

 

lg matthias

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Lieber hös, Du musst auch noch einiges lernen!!!

Food Fotografie ist die schlimmste Verarsche die es im Studio gibt. Von wegen "frisch gekocht"! Da wird nix gekocht, sondern geschummelt mit roher Ware usw.

Gruß auf die Insel.

GK

 

Falls du es noch nicht gehört hast: man kann seine Meinung auch in einer Sprache ohne Kraftausdrücke verbreiten! Man wird dadurch auf keinen Fall unglaubwürdiger!

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Zum Beispiel um bei bestimmten, gewünschten Perspektiven die richtige Schärfebene zu bekommen.

 

 

danke! hatte nur an die entzerrung gedacht... ja, schärfeebenen is nich ganz so unwichtig beim gulasch oder den möhrchen, die dann wel in unschärfe versinken ;-))))

 

warum eigentlich nich mal ne mcdonalds werbung mit lensbaby?

 

lg matthias

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@terra34:

 

Nun soll ich aber in anderem Terrain arbeiten.

 

Verehrter Hartmut,

wie soll man diese Aussage verstehen?

Bezahlte Auftragsarbeit im Bereich "Lebensmittel-Fotografie"?

 

lg

Ludwig

 

Ich glaub, ich muss einige Missverständnisse aufklären:

Ich soll für ein Büchlein, mehr Broschüre, die Aufnahmen für die nebenstehenden Rezepte erstellen. Alles im "Selbstverlag". Da ich so etwas nie gemacht habe, stellte ich die Frage.

Nach all den professionellen Tipps lasse ich lieber die Finger davon.

Nochmals herzlichen Dank an alle.

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Guest Leicas Freund
wieso muß bei food geshiftet und getiltet werden? wer kann mir auf die sprünge helfen gedanklich?

Damit man eine schöne Aufsicht bekommt und den Teller sieht - ohne daß alles die Wirkung hat "wie unterm Reprovit", also Repro streng von oben.

Daß die Kamera nicht gekippt wird, und die Perspektive wirkt verzeichnet.

Am besten nicht mit Tilt und shift bei Kleinbild anfangen - besser eine preisgünstige Großbildkamera nehmen - und dann "Scheimpflug" machen, Höhenverstellung vornehmen.

Das lernt sich bei Großbild intuitiv.

Für Kleinbild sollte man es besser vorher schon am Großbild geübt haben.;)

Ganz abgesehen davon, daß bei Kleinbild die Verstellmöglichkeiten in weiten Bereichen Augenwischerei sind.

LG

LF

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Guest Leicas Freund
hat doch ronald schon beantwortet :-))))

 

hatte einfach nicht an die schärfe gedacht.

Nein - ich habe einen ganz anderen Aspekt hervorgehoben.

 

LG

LF

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@Hartmut:

Probieren geht über Studieren. Wenn Dein Lebensunterhalt nicht davon abhängt ist es doch einige kleine Versuche wert.

 

Mein Vorschlag: Kauf Dir einen Hamburger Royal TS, eine Tüte Pommes und Majo. Drapiere diesen Einkauf zuhause fürs Fotografieren mit allem Drum und Dran.

 

Wenn Du dann beim Anschauen Deiner Fotos immer noch Lust hast das Objekt zu essen, dann bist Du auf dem richtigen Weg.

 

lg

Ludwig

Nachsatz: ich denke, dass Du den Hamburger auf dem Foto nicht essen möchtest

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..jetzt brauche ich ja fast nichts mehr zu schreiben..

 

..aber nur noch eine "Gegenthese" ein Kolege fotografiert alle seine Bilder mit Leicaflex und 80er Summilux, nur Kochbuch-Geknipse. und die schauen richtig gut aus..:eek:

 

..aber der Haken ist, er macht das schon 20 Jahre mit all den Tricks, die hier schon beschrieben wurden...;)..und in diesem Bereich gibt es Spezialisten, die nur Schinken fotografieren..:eek::D

 

Grüße,

Jan

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