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vbehrens

Minderwertiges Objektiv?

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Dann wäre der Preis der Q, deren teuerstes Element ja die Optik sein soll, mehr als gesalzen. Dass es diese Verzeichnung gibt zeigt auch Iridient Dev. mehr als deutlich. Ich was schon überrascht. Gerade wo DxO doch propagiert, dass es bei den heutigen FF-Sensoren auf Spitzenoptiken ankommt.

Wer sagt denn, dass es nicht eine Spitzenoptik ist? Bedeutet "Spitzenoptik" automatisch, dass es für Film vollständig auskorrigiert ist?

 

Ich fine, die Q hat eine Spitzenoptik, die dem Anspruch von Leica mehr als gerecht wird. :-)

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Hallo,

ich kann mir das bei der Leica Q nicht vorstellen.

Moritz, es ist wie es ist. Und die Ergebnisse der Q sind meines Erachtens nach höchst untadelig. Was will man mehr?

 

Gruß,

 

Jens

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So ist es Michael. Damit dürfte die Sau auch ausser Atem sein und wir müssen Sie nicht mehr durchs Dorf treiben. ;-)

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Das läuft ja ein wenig aus dem Ruder...

 

Mich interessiert das bei der Q (obwohl mich die Kamera nicht interessiert, da 28mm nicht mein Ding sind und ich eine M habe...), da diese eine hochwertige (zumindest könnte man dies bei dem Preis denken) Leica verkörpern will. Denn das würde mir sagen, dass Leica in Zukunft auch bei Ihren hauseigenen Modellen an der Optik spart. 

 

Warum das so wichtig für mich ist?

 

Der 2. Teil meiner anfänglichen gestellten Frage läuft darauf hinaus, ob man eine kamerainterne Korrektur den Bildern (Randunschärfe) ansieht. Wenn ja, war es das für mich, da ich fast ausschließlich Bilder erstelle, die stark vergrößert werden.

 

Gruß

Volker

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Dass das Objektiv der Q eine relativ starke tonnenförmige Verzeichnung aufweist, die digital korrigiert wird, ist doch ein alter Hut. Drüben im internationalen Teil des Forums hatten wir das schon vor drei Monaten durchdiskutiert.

 

Ich frage daher noch einmal: Sieht an das den Bildern an?

 

Dank & Gruß

Volker

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Die "paar Hansl" aus dem Leica-Forum, die sich die Q kaufen, dürfen sich ruhig die Köpfe heiß reden........

wer weiß mehr ? kann ja auch Spaß machen.

Die anderen Käufer interessiert das sicher nicht die Bohne, sie können gar nicht danach fragen, weil sie es nicht wissen. Sie schauen sich vernünftigerweise ihre Fotos an und sind, so hört man, sehr zufrieden.

 

(Das beste aller Objektive... in bestimmten Einstellungen stark verzeichnend... aber garantiert nicht per Software korrigiert... Leica-Puristens Traum!

Das schlichteste aller Objektive mit perfekter Korrektur-Software und den besten Bildergebnissen ringt uns nur ein müdes Lächeln ab, nix für uns!)  

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Wer sagt denn, dass es nicht eine Spitzenoptik ist?

 

Wer derzeit sieht wie die Loxia für die A7-Serie korrigiert sind ist bei den unkorrigerten Bildern der Q durchaus überrascht. Mir ging es jedenfall so. Natürlich sind die (fertigen) Bilder der Q untadelig. Nur der neue Weg zum Bild wird uns noch öfter beschäftigen. Gerade beim Optiker Leica

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... ist bei den unkorrigerten Bildern der Q durchaus überrascht. Mir ging es jedenfall so. ...

Mir ging's auch so. Aber eine Überraschung ist ja noch nichts böses, und Überraschungen kommen in jeder Branche vor, manchmal sogar in derjenigen, in welcher man selbst beschäftigt ist.

 

Leica verkauft in diesem Fall ja nicht ein Objektiv sondern eine Maschine, mit der man Bilder machen kann.

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Die einfache Antwort auf die Frage, ob man es den Bildern ansieht, dass die Verzeichnung elektronisch und nicht optisch korrigiert wird, könnte sein: man sollte sich die Bilder anschauen.

 

Man kann aber auch versuchen, sich mit ein paar Erfahrungen, die es mit Objektiven gibt, der Sache anzunähern: 

 

  • Das Q-Objektiv ist ein mittleres Weitwinkel mit hoher Lichtstärke. Ist zu erwarten, dass die Randschärfe bei einem Weitwinkel  hoher Lichtstärke ebenso gut ist, wie mit einem objektiv geringerer Lichtstärke oder bei einem Objektiv vergleichbarer Lichtstärke aber längerer Brennweite? (Hierzu kann man die MTF-Grafiken des 28mm Summilux, Summicron und des Elmarits vergleichen, sollte dann aber auch die Preisliste daneben legen).
  • Es ist keine so große Kunst, ein praktisch verzeichnungsfreies Objektiv zu rechnen - siehe z.B. das 3,5/50mm Elmar bereits in seiner ersten Version, bei dem man dann allerdings nicht so genau in die Ecken schauen darf. Die Tatsache, dass moderne Objektive zwar deutliche Fortschritte in Bezug auf die Schärfe bis in die Ränder bringen, aber in Bezug auf die Verzeichnungsfreiheit  u.U. spürbar hinter einer Scherbe wie dem Elmar zurückbleiben, könnte darauf schließen lassen, dass es einen Zusammenhang zwischen beiden Parametern gibt: je besser das eine erreicht wird, um so schwieriger gestaltet sich das andere.  Auch zum Thema Verzeichnung kann man die Darstellung auf der Leica-Seite zu den  28mm Elmarit, Summicron und Summilux vergleichen. (Dass Leica für das Q-Objektiv keine derartige Darstellung auf der Webseite liefert, halte ich allerdings für ein empfindliches Manko.)  

Nimmt man solche Laienbetrachtungen zusammen, kann man die Erwartung an das Q-Objektiv vielleicht wie folgt zusammenfassen:

 

Bei einem mittleren Weitwinkel mit hoher Lichtstärke kann man nicht dieselbe Randschärfe erwarten, wie bei geringerer Lichtstärke und/oder längerer Brennweite - es sei denn, man ist bereit dafür einen hohen Preis zu zahlen.

Mit dem Verzicht auf die optimale Korrektur  der Verzeichnung lassen sich bei anderen Parametern - dazu gehört vermutlich auch die Randschärfe - bessere Ergebnisse erzielen, als bei deren optimaler optischer Korrektur - jedenfalls dann, wenn man die Kosten im Zaum halten will.

 

Die Befürchtung, dass die Randschärfe wegen der elektronischen Korrektur leidet, halte ich danach für wenig begründet - eher scheint mir die umgekehrte These plausibel: bei voller optischer Korrektur, wäre die Randschärfe geringer und/oder das Objektiv ganz erheblich teurer.

 

Leica wäre aber vielleicht sehr gut mir rein optischer Korrektur zurecht gekommen und hätte hohe Randschärfe und geringe Verzeichnung erreicht, wenn man sich z.B. mit einer Lichtstärke von 1:2,8 begnügt hätte. Das wäre aber zu Lasten der Freizeichnungsmöglichkeit wegen größerer Schärfentiefe gegangen. 

 

Kompromisse muss man machen, daran ändert auch eine Q nichts.

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Wer derzeit sieht wie die Loxia für die A7-Serie korrigiert sind ist bei den unkorrigerten Bildern der Q durchaus überrascht. Mir ging es jedenfall so. Natürlich sind die (fertigen) Bilder der Q untadelig. Nur der neue Weg zum Bild wird uns noch öfter beschäftigen. Gerade beim Optiker Leica

Ich glaube, das ist letztendlich alle ein Frage des Preises. Leica kann eben nicht preiswert und vollständig auskorrigiert. Wahrscheinlich scheitern Sie dann am eigenen Anspruch, was ich durchaus verstehen könnte. Bei der Q und anderen Kameras mit festem Objektiv habe ich aber wenig Probleme damit. Wenn es hilft den Preis niedriger zu halten, sollen sie meinetwegen das, was geht gerne digital korrigieren, wenn das Endergebnis nicht schlechter ist als eine rein optische Lösung. Machen die anderen Hersteller ja auch, selbst bei Wechseloptiken, da werden die Korrektur-Daten ja regelmäßig durch ein Firmwareupdate in der Kamera hinterlegt oder sind in der Optik abrufbar. Es ist jedenfalls nichts ungewöhnliches und Stand der Technik. Wenn man bestimmte optische Fehler nicht optisch wieder korrgieren muss, hat der Konstrukteur halt mehr Freiheiten bei der Verwendung der Gläser und der Größe der optischen Konstruktion. Es wäre nicht sehr praktisch sich durch irgendwelche hehre Ansprüche einzzuschränken, die beim Endergebnis keinen Unterschied ausmachen.

 

Gruß,

 

Jens

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Wenn es hilft den Preis niedriger zu halten, sollen sie meinetwegen das, was geht gerne digital korrigieren, wenn das Endergebnis nicht schlechter ist als eine rein optische Lösung. Machen die anderen Hersteller ja auch...

Was mich ein bisschen stört, ist die Tatsache, dass Leica zwar digital korrigiert, nur den niedrigen Preis der Q, den kann ich nicht wirklich erkennen.

 

Mich stört es ebenfalls nicht, wie die Q zu den Bildergebnissen kommt, ich habe nichts gegen digitale Korrekturen des Glases.

Nur der Ruf eines Top-Objektivherstellers, den Leica sich gerne unterstellen lässt, könnte bei der Preis-Objektiv-Konstellation der Q schon etwas leiden.

 

Und zu diesem Preis korrigiert dann wohl doch kein anderer Hersteller seine Objektive digital.

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Wer sagt denn, dass es nicht eine Spitzenoptik ist? Bedeutet "Spitzenoptik" automatisch, dass es für Film vollständig auskorrigiert ist?

 

Ich fine, die Q hat eine Spitzenoptik, die dem Anspruch von Leica mehr als gerecht wird. :-)

Volle Zustimmung! Das Ergebnis muss stimmen und nicht diese ewige Gefühlsduselei das Leica immer alles so machen muss wie früher. Die Ergebnisse sind, nach meiner persönlichen Einschätzung, auf M-Niveau. Mir reicht das aus.

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nur den niedrigen Preis der Q, den kann ich nicht wirklich erkennen.

 

Mich stört mehr, wenn ich den niedrigen Preis manch anderen Herstellers am Gerät auch direkt erkenne.

Ich habe an der Q nichts entdeckt was nach "billig" aussieht oder sich "billig" anfühlt, darum ist sie wahrscheinlich auch teurer als die anderen.

 

Und zu diesem Preis korrigiert dann wohl doch kein anderer Hersteller seine Objektive digital.

 

Und? Hilft's denn? Sind die Ergebnisse der anderen denn auch besser? Ich fürchte nein.

Edited by leila67

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Was mich ein bisschen stört, ist die Tatsache, dass Leica zwar digital korrigiert, nur den niedrigen Preis der Q, den kann ich nicht wirklich erkennen.

Vergleichst Du bitte mal das 28er für die M mit dem Preis der Q. Da ist immerhin eine ganze Kamera noch dabei. Dass Leica eher hochpreisig ist, dürfte klar sein.

 

Für viele haben sie die Schmerzgrenze in weiten Bereichen halt schon lange überschritten, das steht außer Frage. Leica ist Luxus, da muss man sich nichts vormachen.

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................ Und zu diesem Preis korrigiert dann wohl doch kein anderer Hersteller seine Objektive digital.

 

woher weißt Du das ??? wie ich anderen beiträgen hier entnehme sind digitale korrekturen stand der technik.

übrigens auch in anderen branchen. z.b., was müsste die autoindustrie für einen riesenaufwnad betreiben wenn sie zur verbrauchsoptimierung auf digitale motormangementsteuerungen verzichten würden.

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Weil kein anderer Hersteller eine vergleichbare Kamera für 4 Riesen vertickt.

 

empfehlenswert zum thema: im leica blog gibt es ein interessantes interview mit Peter Karbe zum bzw. über das objektiv der XVario. 

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Ganz gleich, ob es nun um ein Objektiv an der Q mit oder ohne elektronische Korrektur geht, oder um irgendein M-Objektiv usw.:

 

Die Erfahrung, dass Leica-Objektive - trotz ihres exorbitanten Preises - nicht zwingend in jeder Hinsicht perfekt sind, und dass es Wettbewerber gibt, die zu einem Bruchteil des Preises Objektive anbieten, die vergleichbar gut, wenn nicht besser sind, ist nicht neu.

 

Wenn also jemand meint, dass er von Leica - wegen des Preises - immer nur Perfektion und alles andere überragende Eigenschaften erwartet, dann sollte er zunächst mal seine Erwartung überprüfen. Weder die aktuelle Realität noch die Erfahrung aus der Vergangenheit rechtfertigen diese Erwartung.

 

Ja und? Wer meint, dass er immer nur das Non-Plus-Ultra verdient, sollte sich besser mit esoterischen Theorien befassen als mit teuren Industrieprodukten. Entweder jemand hat Spass an dem Geraffel aus Wetzlar (bzw. mit dem wetzlarer Punkt drauf), oder er ist woanders vielleicht besser bedient.

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Was bei Leica ein voll korrigiertes Objektiv kostet, sieht man bei den M-Optiken. Was kostet ein langsameres 28/2 da? Das weder AF noch Stabi noch Macro-modus kennt? Und was kostet sowohl bei Leica als auch bei Sony ein 35mm Body? Gemessen daran ist die Q wirklich fast schon als günstig zu bezeichnen - wenn sie denn Wechselobjektive hätte

 

Mein 12-40/2.8 von Olympus verwendet ähnlich starke Korrekturen wie die Q und ist aber insgesamt wohl das beste derartige Zoom das ich je hatte. Daher hat das Verfahren sicher Zukunft.

 

Viele Grüße,

Peter

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Nicht jeder ist Fan von Adobe. Blöd ist es dann wenn in anderen Convertern RAW wirklich noch RAW ist und die Verzeichnungen händisch auskorrigiert werden müssen.

 

Weiß hier jemand ob Capture One 8 Pro automatisch auskorrigiert?

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