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Leica M9 Korrosion - Sensoraustausch M9, M9-P und M-E beginnt!


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XOONS: Vor genau 10 Jahren hat Herr Kaufmann uns noch Bettelbriefe geschrieben. So schnell kann‘s gehen. 

Vielleicht sind Sondereditionen die eine besondere Form von Bettelbriefen? 

xyz.

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Leica hat mich im Juli gebeten, den geänderten Sensor in der Praxis zu testen. Das habe ich getan. Vor dem Einbau des neuen Sensors habe ich mit dem alten Sensor eine Farbkarte (SpyderCheckr) bei bedecktem Tageslicht, Studioblitzlicht und (farblich recht gutem) Neonlicht aufgenommen und jeweils ein Farbprofil in Lightroom erstellt. Dasselbe habe ich mit dem neuen Sensor gemacht.   Mein Kurzfazit: Der alte verhält sich wie der neue Sensor, insbesondere bezüglich der Farbcharakteristik. Laut L

Leica M9 Korrosion - Sensoraustausch M9, M9-P und M-E beginnt!     Leica hat gerade bekanntgegeben, dass die neuen Sensoren für Leica M9 & Co. jetzt bereitstehen, um in betroffenen Kameras ausgetauscht zu werden. Updates für die ebenfalls betroffene Leica M Monochrom folgen wohl in Kürze.     Quelle       Hello guest! Please register or sign in to view the hidden content. Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden!

Das magst Du so sehen, 24mgdriver, als vertrauensfördernd kann man es aber nicht bezeichnen, wenn erst  Austausch auf Kulanz unabhängig vom Alter kommuniziert wird, und das dann auf 5 Jahre nach Erstkauf begrenzt wird.  Es war zu erwarten, das es irgendwann keine Tauschsensoren mehr gibt. Das aber jetzt ein Geschäft daraus gemacht wird ist schon etwas schräg. Die meisten Kameras mit dem Sensor dürften älter als 5 Jahre sein. 

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vor 11 Stunden schrieb leitna:

..

Ich dachte immer so ein Defekt fällt unter Gewährleistung und war der Meinung Leica müsse den Schaden ohne zeitlicher Begrenzung beheben (wenn er vor dem Erwerb der Ware bereits bestanden hat)

Die Gewährleistung ist in Deutschland leider auf zwei Jahre beschränkt.

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Passt ja, wenn man bedenkt, dass die letzten betroffenen Kameras vermutlich 2015/2016 verkauft wurden. Ab Mitte/Ende 2015 war das Sensorproblem bei Leica gelöst und ich meine, ziemlich genau zwei Jahre später,  etwa ab Mitte/Ende 2017 war dann auch für die letzte "alte" M-E (Typ 220) oder M Monochrom Schluss mit Gratis-Sensortausch … und die Sache hat angefangen, Geld zu kosten. Um genau zu sein, für immer weniger Betroffene hat es angefangen, Geld zu kosten. Und weil es nur noch wenige Betroffene sind, muss Leica auch keine Angst mehr vor einem spürbaren Imageverlust haben … so wie noch 2014. Das sollte zu denken geben, denn falls es bisher untergegangen sein sollte: Der eigentliche Hammer ist, dass Sensoren, die bis zum Stichtag keine Auffälligkeiten gezeigt hatten, nicht im selben Zug auf Kulanz getauscht wurden, obwohl jeder wusste, dass die Zeitbombe tickt. Wer heute oder morgen die Sensorpest in seiner Kamera entdeckt, ist der Gelackmeierte und darf 1550 Euro abdrücken … und Leica reibt sich einmal mehr die Hände.

Mit einem Wort: Ich finde das schäbig.

 

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vor einer Stunde schrieb Macro-Elmarit:

Die Gewährleistung ist in Deutschland leider auf zwei Jahre beschränkt.

...zwei Jahre beschränkt.....tzzzzz.  steht auf dem Papier.....

 

Das ist doch  eine High End Camara und liegt die meiste Zeit nur rum, wird eher sehr selten benutzt.... 

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Am 27.11.2018 um 08:17 schrieb xyz:

Zum Autovergleich: Als mein Vater alt geworden war, habe ich seinen BMW übernommen, nun, da ich alt wurde, übernahm ihn vor sechs Jahren mein Sohn. Vor kurzem ist er von der Zulassungsbehörde angeschrieben worden: Der Airbag wurde ausgetauscht. Nun gut, ein Rostsensor ist kein Sicherheitsmangel. Aber seine Mangelhaftigkeit wurde zu einer Zeit offenbar, als er zumindest nach Treu und Glauben hätte ersetzt werden dürfen.

Verspieltes Vertrauen ist sehr schwer einzuholen, zumal nicht durch abstoßende Sprüche zu Sondereditionen. Leica hat sich von seinem alten Kundenstamm verabschiedet. Es lebe der modisch aufgemotzte Protz!

xyz.

 

Nur ist allgemein bekannt, daß ein Airbag irgendwann aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden sollte, auch wenn er noch funktionieren würde. Der BMW selbst fährt aber wohl schon lange Zeit und konnte anscheined vom Großvater bis zum Enkel benutzt werden. Ob Deine Enkel noch eine funktionsfähige M9 in Händen halten können?

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vor 2 Stunden schrieb Fotoklaus:

Nur ist allgemein bekannt, daß ein Airbag irgendwann aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden sollte, auch wenn er noch funktionieren würde. Der BMW selbst fährt aber wohl schon lange Zeit und konnte anscheined vom Großvater bis zum Enkel benutzt werden. Ob Deine Enkel noch eine funktionsfähige M9 in Händen halten können?

die Autos der gehobenen Klasse, welche nach 2009 (Erscheinungsjahr der M9) gebaut wurden, haben soviel Elektronik verbaut...  der Vergleich hinkt.

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Ich werfe mal das Stichwort Produkthaftung in die Runde.

Verjährung erst nach 10 Jahren nach in Verkehr bringen. Problem: Verletzungserfolg? Nicht am Produkt selbst, sondern Mangelfolgeschäden sind erforderlich. Z.B. Gesundheit, hier psychische Schäden infolge grober ....  (bitte selber ausdenken) oder entstehende Mängel an den digitalen Negativen mit zusätzlichem Aufwand des Wegstempelns etc.

Rechtsfolge:

Mangelfolge Gesundheitsbeeinträchtigung -> Schmerzensgeld zum Ausgleich des erlittenen Unbills / Verringerung des Lebensfreude. Kosten für Psychiater oder Zwangsstörungen wie ständige Fahrten zum nächsten Leica-Laden oder überhöhte Stromkosten und Geräteabnutzung beim Tummeln im Leica-Forum oder .... (bitte selber ausdenken).

Mangelfolgen an Sachen / Rechten -> Kosten der Reparatur von fehlerhaften digitalen Negativen (Nachbearbeitungskosten).

Bin mir nicht sicher, ob die Rechtsabteilung von den "Machern" bei Leica so intensiv befragt wurde, wie das vielleicht erforderlich gewesen wäre, wenn man sich so dreist von eigenen Qualitätsversprechungen lossagen will, nach dem Motto: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Besonders überdurchschnittlich erfolgreiche "Manager" zeichnen sich ja nicht selten durch besonders unterdurchschnittliche Fähigkeiten in den Kompetenzen Moral und Recht aus. Als Gegengewicht dazu existieren allerdings höchst komplexe Rechtskonstruktionen, die zivilrechtliche Ausgleichsmöglichkeiten vorhalten. Unternehmen haben hier manchmal eine etwas selektive Sicht, die durch das subjektive Sollen und nicht durch das objektive Sein geprägt ist. Insbesondere dann, wenn die als "Bedenkenträger" abqualifizierten Fachleute aus der Rechtsabteilung vielleicht gefragt, aber nicht verstanden werden.

Und wenn alles nichts hilft, kann man als Kunde jedenfalls so lange öffentlich darüber streiten, bis die Kollateralschäden (Schädigung der Marke) so groß werden, dass den "Managern" ein Interessenausgleich vorteilhafter erscheint.

Schönen besinnlichen 1. Advent noch....

 

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vor 4 Stunden schrieb Heinz Wille:

die Autos der gehobenen Klasse, welche nach 2009 (Erscheinungsjahr der M9) gebaut wurden, haben soviel Elektronik verbaut...  der Vergleich hinkt.

Ein Kollege fährt VW-Fox. Kleines Auto. Er hatte einen Motorschaden, weil sich die Steuerkette so gelängt hat, daß sie übersprang und die Ventile die Kolben küssten.

Kundendienst nicht bei VW machen lassen, Pech gehabt. Dieser Service hatte zawr nicht im entferntesten was mit der miesen Qualität der Bauteile zu tun, aber

die Firma VW war rechtlich aus dem Schneider. machen wir uns nichts vor: Nach3 , spätestens 5 Jahren interessiert sich der Hersteller nur noch bedingt für seine Kundschaft.

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vor 7 Stunden schrieb Fotoklaus:

Ob Deine Enkel noch eine funktionsfähige M9 in Händen halten können?

Derzeit schon, die IIIa ihres Urgroßvaters mit Sicherheit noch lange.

xyz.

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Am 27.11.2018 um 08:17 schrieb xyz:

Verspieltes Vertrauen ist sehr schwer einzuholen

Und ein guter Ruf ist nicht leicht zu ramponieren  , denn er ist schwer erarbeitet, der Fehler ist nicht einen Fehler zu machen, sondern ihn nicht zu beichten. ( menschlich) Der zweite Fehler kam mit der Verkündung des Limits des Austausches, hier waren jetzt die " Halter" gefragt, denn es war bekannt das alle Sensoren betroffen sind , gesammelt ihre Knipsen einzuschicken und auf Sensor Tausch zu bestehen.  Stattdessen kam dann plötzlich das kleine kaufmännische  Karo zu Vorschein, verständlich, rechtlich okay, aber dumm. Das alte Lied 

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Die Konstruktion der Objektive: Allergrößter Respekt!

Die Innovation und der Mut der leicht spleenigen Produkte: Cool!

Der Support durch die Mitarbeiter: Super!

Preis- Leistungsverhältnis: Na ja, wenn man die Marke schätzt, noch gerade so hinnehmbar, wenn das Prädikat "wertvoll" stimmt.

Die kaufmännische Entscheidung, den "Schaden" nunmehr auf die Kunden abzuwälzen: Sehr dumm, weil die Verantwortung völlig klar ist. Nicht durch Gebrauch, sondern weil der Sensor von Anfang an fehlerhaft war, entsteht der Schaden. Deshalb war eigentlich Rückruf geboten. Hier aber ein Rückruf mit der Bedingung verbunden, dass der Zufall den Fehler innerhalb einer willkürlichen Zeitspanne sichtbar werden lässt. Ansonsten die klare Botschaft: Wir haben zwar einen Fehler gemacht, aber jetzt hast Du lieber Kunde Pech gehabt. Nun wollen wir Dich abkassieren, damit meine Zahlen wieder ein bisschen besser aussehen.

Dämlich, wer dabei nicht bedenkt, dass nicht nur die geprellten Kunden, sondern auch alle, die von diesem Davonstehlen des verantwortlichen Herstellers erfahren, zukünftig einen Bogen um jene machen werden, die ein solches Geschäftsgebahren an den Tag legen.

Rechtlich zweifelhaft, nach Kaufmannsehre unterirdisch, und marketingtechnisch ein Riesenfehler, weil erarbeitetes Vertrauen planvoll in den Orkus geworfen wird. Werbesprüche wie "ein Leben lang... wertvoll" dürfen gestrichen werden. Die Aura "Leica" wird unnötig, aber "ein Leben lang" beschädigt. Wie dumm muss man sein? Wegen der paar verbleibenden Sensoren? Da dürfte jede Werbekampagne teurer sein.

Einzige Möglichkeit der Heilung: eine klärende Stellungnahme von Dr. Kaufmann (Kalauer: Ein Kaufmann mit oder ohne Kaufmannsehre?)

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mir wurde seinerzeit ein Upgrade von ME auf M240 angeboten - oder (damals noch gratis) Sensortausch - im Nachhinein bereue ich das Angebot angenommen zu haben, mit der M240 bin ich nie richtig glücklich geworden und mittlerweile habe ich sie verkauft - die ME hätte ich jetzt schon noch gerne ... aber das ist eine andere Sache.

 

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Ich finde es gut, dass Leica die M9 auch nach so vielen Jahren noch repariert und sogar einen soliden IR-Filter einbaut. Niemand muss den selben Fehler zweimal beheben lassen und zweimal dafür bezahlen.

Alles sieht danach aus, dass die M9 tatsächlich jahrzehntelang verwendet werden kann.

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