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Longboarder9

My City Tokyo: Old Camera, Old Eyes. iiif

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Sometimes when you're a middle-aged fogey, the magnified finder of the iiif does the trick.  It's also small enough to be an every day portable carry...perfect for, when out of the blue,  a bizarre sunset happens upon you, ( and 30+million other people in the city).  Imperial Palace Tokyo. July 2015.  Leica iiif 5cm Summarit screw. Fuji Natura 1600iso

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A very nice night capture with makesw ke one feel the lovely atmosphere.

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    • By ashley12234
      Hello everyone!
      I'm new to the leica film cameras but I came up a rather very nice iiif in great condition which comes with a summarit 50mm f1.5 going for about $550. This sounded like a pretty good deal to me, however, upon closer inspection the lens seemed to have a lot of haze (not sure about fungus) as when I performed the light test there were specks everywhere. It seemed to be internal and in the second glass?? Not sure how to fix it or if I even can, also the focus ring was pretty stiff (but that isn't a deal breaker or anything). Like I said, the body of the camera was in very good condition however the lens is my biggest concern. As most of you are owners/experts and such please help me out and let me know if this is a good deal or not. 
      Thanks, Ashley
    • By frame-it
      is this a collapsible viewfinder ? does it have a Code name ?

      Hello guest! Please register or sign in to view the hidden content. Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden!
    • By Shlomo
      Sick cultures show a complex of symptoms such as you have named...but a dying culture invariable exhibits personal rudeness. Bad manners. Lack of consideration for others in minor matters. A loss of politeness, of gentle manners is more significant than a riot. This symptom is especially serious in that an individual displaying it never thinks of it as a sign of ill health but as proof of his / her strength..."
      - - - Robert A. Heinlein - - - 
      Die Unterschiede zwischen dem geliebten Vietnam (das bei mir ein lang anhaltendes nostalgisches Delir auslöste) und dem geliebten Japan sind schwer in Worte zu fassen, sozioökonomische und geografische Verschiedenheiten sind offenkundig, doch weder die weißen Baumwollhandschuhe der würdevoll erzürnten japanischen Taxifahrer, die nichts verstehen und alles wissen und deren Durchschnittsalter weit über 120 Jahren liegt, noch die kurzen Röcke der Damen in Vietnam erklären ausreichend die unterschiedlichen Ebenen der Faszination. Vielleicht hilft ein musikalischer Vergleich. Das sinnliche, verwildert schöne Vietnam ist Jim Morrison, Japan hingegen . . . . . . ist auch Jim Morrison, Jim, der virtuos eine Bach – Sonate spielt.
      Japans riesige Städte sind sprichwörtlich aufgeräumt, viel schöner als auf google.maps, fast schon besinnlich und, bedenkt man die 40 Millionen hart arbeitenden Einwohner von Tokyo / Yokohama, von einer eigentümlichen, harmonischen Stille, so kann den Ankommenden im Hotelzimmer ein offenes Fenster mitten in Shibuya durchaus irritieren, denn die von der Straße kommenden Geräusche beschränkten sich auf ein kaum hörbares unbestimmtes Rauschen und so ist das Zentrum von Tokyo ein Ort, an dem es Autos ohne Hupen gibt und keine Schurken lauthals auf der Straße die großartigen Pläne ihres nächsten Verbrechens verkünden. 
      Stellvertretend für meinen Eindruck von Japan, wenn es auch nur winzige zwei Wochen gewesen sind, ist obiges Zitat von Robert Heinlein, denn Japan schien mir in nahezu jedem Augenblick das genaue Gegenteil einer sick culture zu sein, wo auch immer meine Neugier mich hintrieb. Während in den großen Städten man auf freundliche und gelassene (ähnlich wie in New York) und vor allem auf fast schon beschämende Weise hilfsbereite Menschen trifft, eine Hilfsbereitschaft, die vielleicht selbst die der Israelis übertrifft, war das ländliche Japan, wenn auch hier ich dessen in seiner ganzen Schönheit eigentümliches Leuchten nur durch einen winzigen Ausschnitt betrachten konnte, von einer geradezu spirituellen Entspanntheit. 
      Japan ist ein Kaufparadies, das Angebot ist überreich, von höchster, tatsächlich sprichwörtlicher japanischer Qualität, die Läden sind aber auch diffus verstreut. Nützlicherweise sollte man schon vorher wissen, was man wie und wo haben möchte und, noch wichtiger, auch Geschäfte, in denen es die schönsten Photobücher der Welt (natürlich auf japanisch) oder kaum Schuhe unter 1000€ gibt, liegen träge und schön oftmals ganz still hinter grauen Vorhängen, hinter Türen ohne jede Aufschrift oder schläfrig verborgen im Tiefpaterre einer unspektakulär farblosen Seitenstraße. Andererseits schienen uns Waren und einfache Dienstleistungen genau so oder nur unwesentlich teurer, dennoch ist Japan der falsche Ort, um heimlich die verbliebenen Münzen zusammenzukratzen, man sollte einfach das Geld ausgeben in der sicheren Gewissheit, das wir nur dieses eine Leben haben. 
      Die Befürchtung, wir würden in den riesigen U Bahn - Stationen Tokyos uns staunend mit offenen Mündern und unglücklich geschwollen Füßen verirren, nie mehr in das gemütliche Hotel zurückkehren, die Aussicht auf ein sauberes Bett am Abend und ein Frühstücksei am Morgen durch entsetzliche Dummheit für immer ruiniert zu haben und überhaupt für immer aus den Reihen der Menschheit zu verschwinden, war lächerlich unbegründet, alle Wege waren in englisch ausgeschildert. Ich bin überzeugt, daß man dem immer hilfsbereiten Personal und allen übrigen, erstaunlich stressfreien Japanern vor, während und nach ihres 25Stunden – Tages schon bald höchst bedeutsame Orden für ihre vornehme Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft überreichen wird. Unzumutbare Gerüche beim Betreten der Waggons oder Passagiere, die nicht aufhören wollen, laut und überdeutlich ein smartphone zu benutzen und die darüberhinaus ein Repertoire der wohlklingensten Stimmen dem gesamte Zugabteil zu gönnen in der Lage sind (wir denken an verhinderte Opernsänger, Stimmenimitatoren oder Frauen, die niemals atmen müssen, während sie sprechen), ja, all diese Personen sind entweder bereits vor Reiseantritt nach Berlin teleportiert worden, oder es hat sie einfach niemals in Japan gegeben, der öffentliche Nahverkehr in Japan ist das pure Vergnügen.
       
      Tipps und Tricks: 
      Alles erforderliche elektronische Zubehör, z. B. 100 Volt – Adapter, Batterien, SD – Karten usw., usf., sollte besser vorher vollständig vorhanden sein, zwar schien das Ausmaß der Restaurants, der Kosmetik - und Kleidergeschäfte unerschöpflich, Elektronikgeschäfte hingegen waren kurioserweise ein rara avis in terris.  
      Der Erwerb des Japan Rail – pass ist tatsächlich die conditio sine qua non jeder touristischen Japanreise, bequem und unverzichtbar (https://www.der-japan-rail-pass.de/jr-pass). 
      Obligat ist das Studium des äußerst vielfältigen und komplexen Systems der verschiedenen Zug – und Bahnlinien, z. B. in google.maps, eine Reiseplanung erst vor Ort kostet wertvolle Zeit.  
      Viele Reiseführer könnte man auf 1/3 ihres tiefsinnigen Inhalts kürzen, ließe man endlich einmal diese doofen Restaurant - Empfehlungen weg. Am löblichsten und praktischsten: Lonely Planet (https://www.lonelyplanet.com/japan/tokyo). 
      Für die Metro sollte man Zeitkarten (https://www.tokyometro.jp/en/ticket/travel/index.html) oder smartcards benutzen (https://www.der-japan-rail-pass.de/services/pasmocard), zufällig verlorene Karten werden manchmal über längere Distanzen hinterhergetragen und mit einem unbezahlbaren Lächeln überreicht.
      Anbei ein Schnappschuss der beiden schönsten Deutschen von Tokyo, die Begegnung mit Andreas war einer der entspannendsten Momente meines Urlaubs (das wage ich genau hier zu schreiben, denn meine Frau ist nicht im LUF angemeldet), und wenn es jemanden gibt, der nach Japan passt, dann so ein feiner Mensch wie er. 
       
      LG, Shlomo 
       

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    • By Vieri
      Strong nature and human ingenuity characterise the lagoons of the river Po's Delta in Italy. Here is a "Casone", a typical construction in Comacchio's lagoons to keep an eye on pirate fishermen. A 3-seconds exposure taken almost three years ago at sunset with Leica S (007), Leica 30-90mm Vario-Elmar-S and, as always, my Formatt-Hitech Firecrest filters.

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      Vieri
    • By Vieri
      A view from the top of the Piccolo Lagazuoi, on the Dolomites, on a cloudy evening Leica SL, Leica Vario-Elmarit-SL 24-90mm and Formatt-Hitech Firecrest Ultra filters.

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      Vieri
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