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Uhren-Thread


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vor 15 Minuten schrieb espelt:

Reflexionen versuche ich immer mit dem Polfilter zu bÀndigen. Meistens mach ich einen kleinen Aufbau auf dem Gartentisch. Wegen dem Licht. Dann kann ich bei Bedarf auch mal schön abblenden und etwas lÀnger belichten. Wobei ich ab und an Offenblende auch hier mag. Kamera auf dem Stativ, Hinter- bzw. Untergrund irgendwie zur Uhr passend. 

Mit Polfilter hab ich auch schon probiert. Kleine Blende sowieso. Die Farben bei Kunstlicht passen auch nicht. Am besten werden die Bilder mit dem Handy.

Schöne Uhr! Mir gefallen die 40 j Uhren am besten. Bekomm demnÀchst eine FERO Skelettuhr und eine Eckige Art Deco. Die werden die ersten sein, welche komplett zerlegt werden.

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vor 14 Minuten schrieb Reini:

Schöne Uhr! Mir gefallen die 40 j Uhren am besten. Bekomm demnÀchst eine FERO Skelettuhr und eine Eckige Art Deco. Die werden die ersten sein, welche komplett zerlegt werden.

Danke!
Ich mag die Art Deco Uhren auch sehr. Schöne Formen, oft richtig gute Werke. Und: Man kann da immer noch wunderbare StĂŒcke fĂŒr relativ kleine BetrĂ€ge finden. Oft laufen die wegen der nach heutigen Gesichtspunkten winzigen GrĂ¶ĂŸen unter "Damenuhren". Viel Erfolg beim Zerlegen! Und zusammenbauen...

Die hier hab ich auch unter "Damenuhren" gefunden. Wollte ich eigentlich angesichts des Zustandes als Ersatzteillager benutzten. Hab mich dann aber doch drangemacht. Das Blatt war eine eigene Herausforderung. Da ich aber schon einige Hamiltons habe, wußte ich, daß man die BlĂ€tter damals geĂ€tzt hat. Die Vertiefungen wurden anschließend mit Farbe gefĂŒllt und gebacken. Als letzte Schicht kam ein Schutzlack obendrauf. Und dieser hat in den letzen 80 Jahren krĂ€ftig gearbeitet. Am Schluß hab ich noch die Zeiger geblĂ€ut. Beim Polierversuch ging die goldene Farbe dahin. Und in silber war kein Kontrast mehr zum Blatt vorhanden. Da es die Yorktown aber auch mit geblĂ€uten Zeigern gab, hĂ€lt sich der Stilbruch in Grenzen. Am Werk war nur die Unruhwelle hinĂŒber. WofĂŒr ich noch Ersatz hatte und die ganze Unruh einfach tauschen konnte. Am kostspieligsten war hier dann der Spleen unbedingt ein Originalband von Hamilton aus der Zeit haben zu wollen... 

Hamilton Yorktown, 1941 Urzustand....

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...und nach der beschriebenen Zuwendung

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Sind diesmal auch Handybilder

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vor 7 Stunden schrieb Stefan2010:

Poste bitte mal ein Bild von der Timex, ich fand die als Kind immer toll :)

Stefan

Die Timex Rally ist zerlegt. Hier eine andere Timex. Vom Flohmarkt, ungereinigt, lÀuft aber brav.
M240, Nikkor Micro 50mm.
 

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Und eine vergoldete Nivada aus den 60er Jahren.

 

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Edited by mazdaro
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Dugena Tropica aus den 60ern

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vor 2 Stunden schrieb espelt:

Dugena ...

Dugena Alarm aus den 1970ern ersparte den Reisewecker.
Allerdings sollte man die nur ungefĂ€r einzustellende Weckzeit durch Auslösen mit Stunden- und Minutenzeiger prĂŒfen.
Und beim geweckt werden niemals vergessen, dass es keine Alarmwiederholung gibt...
Erstbesitz, viel getragen, einmal beim Uhrmacher zur Reinigung und Überholung, lĂ€uft und weckt tadellos.
Sieht bestimmt innen interessant aus mit dem eingebauten Wecker, aber ich möchte sie nicht öffnen.

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Am 29.11.2021 um 14:00 schrieb Reini:

Mit Polfilter hab ich auch schon probiert. Kleine Blende sowieso. Die Farben bei Kunstlicht passen auch nicht. Am besten werden die Bilder mit dem Handy.

Schöne Uhr! Mir gefallen die 40 j Uhren am besten. Bekomm demnÀchst eine FERO Skelettuhr und eine Eckige Art Deco. Die werden die ersten sein, welche komplett zerlegt werden.

.

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vor 11 Stunden schrieb tri:

Am besten werden die Bilder mit dem Handy.

Warum nicht? Wenn das Licht stimmt, kann das durchaus passen. Geht vor allem schnell....
Hintergrund auf dem Tablet suchen, Uhr drauf, knipsen - fertig

Baume & Mercier Chrono mit Landeron Cal. 248, um 1963

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Gut, fĂŒr "am besten" fehlt noch etwas. Aber ich lass mich doch immer wieder gern von der Einfachheit und Schnelligkeit mit der man mit den Dingern 
mittlerweile Bilder machen kann beeindrucken. Wenn man sich ein wenig MĂŒhe gibt, wird es auf jeden Fall besser wie ein hingeschludertes High-End-Kamera Bild.

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....diese Uhr könnte auch aus den 60er Jahren sein  (sie lÀuft noch und ist m.W. nie in der Wartung gewesen. )

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Edited by Talker
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vor 2 Stunden schrieb Talker:

....diese Uhr könnte auch aus den 60er Jahren sein  (sie lÀuft noch und ist m.W. nie in der Wartung gewesen. )

Schön. Mitte bis Ende 60er kommt wohl hin. Sollte ein schönes AS Automatikwerk drin sein. Und das GehÀuse ist evtl. Gold? Schau mal ob da irgendwo ein Stempelchen ist...

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"Skindiver" waren in den 60ern der letzte Schrei. Nicht so große, dicke GehĂ€use und filigraner. Damit nicht so dicht bzw. fĂŒr grĂ¶ĂŸere Tiefen ausgelegt dĂŒrften 30m im Normalfall locker gereicht haben. Die Zodiac Seawolf hatte einen gewissen Kultstatus. Den man aktuell mit einer Neuauflage wieder etwas aufleben lassen möchte. Lediglich die GrĂ¶ĂŸe wurde dem heutigen Zeitgeschmack angepasst. Retrowelle.... Seither sind kaum mehr Originale zu bekommen. Und wenn mal was auftaucht, dann zu Preisen... Ist etwas wie bei den analogen MÂŽs. 
Sucht man jetzt eine M4 oder 6 staunt man nicht schlecht. Vor ein paar Jahren hat man das Zeug zwar nicht hinterhergeworfen bekommen, aber man fand was man wollte deutlich gĂŒnstiger. In Zustand "deutliche Gebrauchsspuren" ohne Laufgarantie hab ich die Kleine vor Jahren fĂŒr einen zweistelligen Betrag aus der Bucht geangelt. Daß sie nicht lief, lag lediglich an aus den Zeigern gebröselter Leuchtmasse. Die den Lauf blockierte. Gereinigt, Zeiger neu gefĂŒllt - lĂ€uft. Gestalterisch muß ich bei der Uhr immer an die "Nautilus" und KapitĂ€n Nemo denken....

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vor 1 Stunde schrieb espelt:

Schön. Mitte bis Ende 60er kommt wohl hin. Sollte ein schönes AS Automatikwerk drin sein. Und das GehÀuse ist evtl. Gold? Schau mal ob da irgendwo ein Stempelchen ist...

Danke fĂŒr die Einordnung  in den Kalender... ich habe das nur wg.Familienereignissen vermutet.Ja ist 750er Gold.... ich habe die Uhr aber noch nicht aufgemacht.... die meiste Zeit hat sie wohl in Schubladen gelegen.Ich kann mir bei der Art meines Vaters (1973 verstorben) gar keine aufwendige Anschaffung vorstellen. Ich halte auch nicht viel von wertvollen Uhren... ich möchte es möglichst genau und robust...ich  möchte  die Uhr nicht alle Naselang ablegen...und wenn sie dann mal 2 Tage liegt... die Uhr wieder neu stellen mĂŒssen.
Ich finde das schon sehr praktisch.... meine Alle-Tage-Uhr (bis max. 200 €) höchstens beim Batteriewechsel stellen zu mĂŒssen.... aber da kommt mir immer der Wechsel Sommerzeit/Winterzeit dazwischen. 😀

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vor 21 Minuten schrieb Talker:

Ich finde das schon sehr praktisch.... meine Alle-Tage-Uhr (bis max. 200 €) höchstens beim Batteriewechsel stellen zu mĂŒssen.... aber da kommt mir immer der Wechsel Sommerzeit/Winterzeit dazwischen.

Gerd,

das nÀchste Mal kaufst Du die diese Uhr hier

https://www.casio-europe.com/de/produkte/uhren/funkuhren/lcw-m100tse-1aer/

und Du brauchst weder die Batterie zu wechseln (weil solargetrieben) noch eine Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit durchzufĂŒhren (weil Funkuhr). Und sie geht immer auf die Sekunde genau, weil sie ĂŒber Funkempfang an einer (der jeweils nĂ€hesten) von 6 Atomuhren hĂ€ngt (hier in Deutschland ist der Sender in oder bei Frankfurt). In der Bucht gibt es die Uhr fĂŒr etwas ĂŒber 200,- € (ich habe fĂŒr meine 225,- € bezahlt). Neben Uhrzeit, Tag und Datum kann sie ĂŒbrigens noch eine ausgewĂ€hlte andere Zeitzone anzeigen, kann sich 5 verschiedene Weckzeiten merken (und somit als Wecker dienen), hat eine Stoppuhrfunktion und Timerfunktion (nĂŒtzlich beim Nudelkochen oder Tee aufbrĂŒhen) und ist wasserdicht bis 50m. Ach so, und selbst ohne Sonnenlicht lĂ€uft sie sicher 6 Monate lang.

Meine eigene Erfahrung damit: Mehr Uhr braucht kein Mensch. Bei Licht betrachtet ist so eine Uhr jeder Rolex, Omega etc. um Lichtjahre voraus.

GrĂŒĂŸe,

Andreas

Edited by wizard
ErgÀnzung
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Das ist doch mal wirklich ein Tipp..... lieber Andreas der mich anspricht!!! Schau ich mir auf jeden Fall an.....
Ich eiferte ĂŒber Jahrzehnte meinem Ă€lteren Bruder (12 Jahre Ă€lter als ich) nach und als der sich in den 50er Jahren eine "Junghans, Edelstahl, mit Stoppeinrichtung" kaufte... war fĂŒr mich alles gelaufen. Ich war 15 und "wenn ich mir mal eine Uhr. kaufen kann....usw.usw.   die Sucht hat dann bald nachgelassen... ich war mehr an meinem Bruder interessiert als an seiner Uhr. Wie es so geht im Leben.... aber ich hatte immer mehr als eine Uhr !!!

Edited by Talker
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vor 17 Minuten schrieb Talker:

... ich habe die Uhr aber noch nicht aufgemacht..

Das ist gut. Ohne geeignetes Werkzeug kann da bereits alles mögliche schiefgehen. 

vor 18 Minuten schrieb Talker:

Ich kann mir bei der Art meines Vaters (1973 verstorben) gar keine aufwendige Anschaffung vorstellen.

Nun, damals war eine ordentliche Uhr durchaus eine "aufwendige Anschaffung". Und so eine mit 750er GoldgehÀuse - das war schon was. Automatikwerk ebenfalls. Da hat sich Dein Papa durchaus was gegönnt. Halt sie in Ehren.
Oft genug schauen die Preise in alten Werbungen oder Katalogen auf den ersten Blick nicht hoch aus. Aber nur auf den ersten Blick. Die kleine, schlanke Hamilton oben hat 1941 laut Katalog um die 55,- Dollar gekostet. Wenn man aber bedenkt, daß die meisten in der Woche keine 20,- Dollar verdient haben.... 

vor 43 Minuten schrieb Talker:

ich möchte es möglichst genau und robust...ich  möchte  die Uhr nicht alle Naselang ablegen...und wenn sie dann mal 2 Tage liegt... die Uhr wieder neu stellen mĂŒssen.
Ich finde das schon sehr praktisch.... meine Alle-Tage-Uhr (bis max. 200 €) höchstens beim Batteriewechsel stellen zu mĂŒssen.... aber da kommt mir immer der Wechsel Sommerzeit/Winterzeit dazwischen.

Das ist das worum es im wesentlichen geht. FĂŒr die exakte Uhrzeit reicht mir mein Handy. Aber wenn man vom Mechanikwahn befallen ist und einen die kleinen, tickenden Dinger irgendwie faszinieren, dann fehlt etwas wenn man am Morgen nichts aufziehen kann. So ein bisschen Zen zum Start in den Tag. Aber das hat ja auch nichts mit Alltag, Praxistauglichkeit oder so zu tun. Das ist einfach eine interessante Leidenschaft. So wie die Sache mit den Fotos auch. So ein abgeliebtes und leicht derangiertes Ding wieder zum Leben zu erwecken - hat was. Auch die BeschĂ€ftigung mit den Details, HintergrĂŒnden und Geschichte - hochinteressant. Dann noch ein Glas Rotwein dazu und ein Geschichte wie die hier....

Es ist irgendwie in Vergessenheit geraten, aber England war einmal eine Hochburg und das Zentrum der Uhrmacherei. Eigentlich kein Wunder, wenn man bedenkt was fĂŒr eine Seemacht das einmal war. Und das haben sie zu einem Großteil ihren Uhrmachern zu verdanken. Wer da mehr wissen möchte: Larcum Kendall in die Suchmaschine eingeben.
Und es gab die Firma SmithÂŽs. Aber wer war denn diese Firma Smiths nun? Gut möglich, daß selbst hier nicht alle diese Firma kennen. Ein Bekannter fragte mich neulich nach der Uhr. Schmidt was? Ne Uhr aus England? Große Augen...

Dabei war man 1953 schon seit einhundert Jahren in England im GeschÀft. Sie ist nach dem Zweiten Weltkrieg die einzige englische Firma (von dem Billigproduzenten Ingersoll abgesehen), die noch Armbanduhren baut. Die EnglÀnder hatten ja einmal den Uhrenmarkt beherrscht. Bevor die Amerikaner kamen. Und so begann Samuel Smith im Jahre 1851 mit qualitÀtsvollen Taschenuhren. Durfte sogar Maker to the Admiralty auf das Zifferblatt und das Werk schreiben. Mehr geht in England nicht.
Dieses GeschĂ€ft gaben seine Nachkommen im frĂŒhen 20. Jahrhundert auf und setzten auf den Markt preiswerter Einfachuhren. Und auf etwas ganz Neues: Instrumente fĂŒr Automobile. In diesem Bereich arbeiteten sie mit einer Firma namens Jaeger zusammen, aus der eines Tages Jaeger Le Coultre werden wird. Insider wissen: Englische Oldtimer sind nur echt, wenn die Instrumente von Smiths sind. Die Verbindung zu Jaeger sollte sich nach dem Zweiten Weltkrieg fĂŒr Smiths noch auszahlen.
Da hatte nÀmlich der englische Handelsminister Sir Stafford Cripps beschlossen, dass England unbedingt wieder eine eigene Produktion von Armbanduhren brauchte.

Nun wird die Firma Smiths federfĂŒhrend in einer kleinen Industriegruppe die englische Uhrenindustrie anzukurbeln. Neben dem Flugzeugbauer Vickers-Armstrong, die FabrikgebĂ€ude im walisischen Ystradgynlais zur VerfĂŒgung stellten, ist der dritte Partner der englische Ableger der Firma Ingersoll. Mit denen grĂŒndet man jetzt die Anglo-Celtic Watch Co. Ltd. Die Firma Ingersoll (die wĂ€hrend des Krieges in ihrer Fabrik in High Wycombe BombenzĂŒnder gebaut hatten) wollte nach den BombenschĂ€den des Krieges eigentlich schon schließen. Der Londoner Direktor E.S. Daniells, der die Firma Ingersoll 1930 den Amerikanern abgekauft hatte und in England groß gemacht hatte, war gerade in Pension gegangen. Aber da winkte Sir Stafford Cripps mit staatlicher UnterstĂŒtzung von einer Million englischer Pfund. Ab da baut man dann Billiguhren (mit 5 statt 15 Steinen), die Empire oder Ingersoll Triumph heißen.
Doch nachdem man die erste Million Billiguhren gebaut hat, will sich Smith vom Pakt mit dem Teufel Ingersoll lösen. Schließlich hat Ingersoll keinen guten Namen. Die haben zuvor den Markt mit Mickey Mouse Uhren ĂŒberschwemmt – und das ist nicht unbedingt haute horlogerie. Man baut bei Smiths zwar noch billige Souveniruhren fĂŒr das Festival of Britain im Jahre 1951, aber man ist auch schon dabei, gute, zuverlĂ€ssige Armbanduhren zu konstruieren. Da ist es wunderbar, dass man mit Robert Lenoir gerade einen neuen Technischen Direktor hat, der zuvor bei Jaeger (UK) war. Und der entwirft dieses schöne Werk. Das zuerst nur vernickelt geliefert wird, ab 1951 ist es körnig vergoldet. Es gibt sogar eine LuxusausfĂŒhrung mit Breguetspirale. Ein Halbplatinenwerk wie bei frĂŒheren Taschenuhren. Es wird sich in den folgenden Jahren ein wenig verĂ€ndern. Das Smiths Uhrwerk hat eine sehr gute Glucydur Unruh und eine Stoßsicherung der Schweizer Firma KIF. Die gilt als etwas feiner als die der Firma Incabloc, weshalb sie von Patek Philippe und Ă€hnlichen Firmen verwendet wird, aber beide Fabrikate leisten letztlich das gleiche. Diese Glycydur Unruh ist von dem Schweizer Dr. Reinhard Straumann erfunden worden, der durch TĂŒfteln herausgefunden hatte, dass man den Unruhreif unabhĂ€ngig von Temperaturen und Magnetismus machen konnte, wenn man der Metalllegierung eine Portion Beryllium Bronze beimengte.
Ehrensache, daß man die Everest-Expedition 53 mit Uhren ausstattete. Rolex tat das auch. Aber das ist eine andere Geschichte.

Die Uhr bzw. die Serie die Hillary auf den Everest begleitete verfĂŒgt ĂŒber ein wasserdichtes GehĂ€use der Firma Dennison mit geschraubtem Boden und Staubschutzdeckel.
Viele der nachfolgenden zivilen Modelle hatten einfachere GehĂ€use mit gedrĂŒcktem Stahlboden. Die Modelle mit Dennison GehĂ€use sind schwer zu finden und wenn, dann sind die Preise recht hoch. Auch ordentlich erhaltene Exemplare der deLuxe und Everest Serie sind mittlerweile schwer aufzutreiben. Entweder teuer oder fertig...

Die Smiths, die Edmund Hillary bei der Everest Expedition getragen hat, kann man ĂŒbrigens heute noch besichtigen. Sie ist in London im Museum der Worshipful Company of Clockmakers ausgestellt, seit Hillary sie im Oktober 1953 dem Museum geschenkt hat. Hillary suchte keinen Ruhm, sprach nie von einer Heldentat und sagte damals beim Abstieg nur: „Wir haben den Hund erledigt." Auf die Frage, weshalb er Everest bestiegen habe, antwortet er spĂ€ter lakonisch im typischen Kiwi-Stil: „Weil er da ist."

Heut braucht sie keine Bergtouren mehr fĂŒrchten. Höchstens mal einen Spaziergang am Sonntag im Park. Auf jeden Fall aber ein bisschen britischer Armbanduhrgeschichte, die auch Teil einer großartigen Abenteuergeschichte ist, die ich sehr gerne besitze. 

Smiths DeLuxe 1953

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vor einer Stunde schrieb wizard:

Gerd,

das nÀchste Mal kaufst Du die diese Uhr hier

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und Du brauchst weder die Batterie zu wechseln (weil solargetrieben) noch eine Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit durchzufĂŒhren (weil Funkuhr). Und sie geht immer auf die Sekunde genau, weil sie ĂŒber Funkempfang an einer (der jeweils nĂ€hesten) von 6 Atomuhren hĂ€ngt (hier in Deutschland ist der Sender in oder bei Frankfurt). In der Bucht gibt es die Uhr fĂŒr etwas ĂŒber 200,- € (ich habe fĂŒr meine 225,- € bezahlt). Neben Uhrzeit, Tag und Datum kann sie ĂŒbrigens noch eine ausgewĂ€hlte andere Zeitzone anzeigen, kann sich 5 verschiedene Weckzeiten merken (und somit als Wecker dienen), hat eine Stoppuhrfunktion und Timerfunktion (nĂŒtzlich beim Nudelkochen oder Tee aufbrĂŒhen) und ist wasserdicht bis 50m. Ach so, und selbst ohne Sonnenlicht lĂ€uft sie sicher 6 Monate lang.

Meine eigene Erfahrung damit: Mehr Uhr braucht kein Mensch. Bei Licht betrachtet ist so eine Uhr jeder Rolex, Omega etc. um Lichtjahre voraus.

GrĂŒĂŸe,

Andreas

Seelenloses Teufelszeug. Und ĂŒberhaupt: Da kann man ja gar nicht dran herumschrauben...Â đŸ€Ł

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