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Guest Widukind

Leica Ferngläser und Spektive (Sammelthread)

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Guest Widukind

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Mein LEICA DUOVID 10+15 x 50 ist auf Ansitzen zur Naturbeobachtung (fast) immer dabei.

Für die Naturfotografie ist ein guter Feldstecher einfach unersetzlich. Erst sehen - dann schießen (mit der Kamera) !

 

Ich fände es interessant, wenn hier auch Erfahrungen (inkl. Bilder) aus dem Bereich der Leica-Digiskopie Einzug fänden ...

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Guest Widukind

 

Ich fände es interessant, wenn hier auch Erfahrungen (inkl. Bilder) aus dem Bereich der Leica-Digiskopie Einzug fänden ...

 

Ist hier wirklich niemand mit einem LEICA-Spektiv unterwegs, der ein paar Bilder aus seiner Digiscoping-Kiste zeigen kann, oder zumindest seine Erfahrungen zu den Möglichkeiten mit den LEICA Spektiven hinsichtlich der Digiskopie mitteilen (kann) möchte ...

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Hi,

es sind hier sicherlich nicht so viele damit unterwegs.

Zur M passt es nicht wirklich, die, die D-Luxen haben,

haben die als 2. Kamera.

Und die DSLR Fraktion nimmt lange Telelinsen.

 

Grundsätzlich sicher ein Thema, und auch recht schwierig in der Anwendung.

Und hinterher jedem DSLR Bild mit 500/600 mm Brennweite unterlegen.

 

Aber natürlich, wer beides hat, warum nicht.

 

Gruß

Horst

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Guest Widukind

Moin Horst,

 

danke für Deine Antwort. Du hast recht, Digiscoping ohne zu verwackeln ist eine schwierige Angelegenheit. Da kann schon zuviel Seitenwind zum Verhängnis werden ...

 

Und früher - in analogen Leica SLR Zeiten - waren noch einige "Wildlife-Fotografen" mit dem LEICA APO-TELYT-R - System unterwegs.

 

Mich würden trotzdem die Ergebnisse der Leica-Digiskopen interessieren. Vllt. traut sich ja doch noch jemand seine Resultate (rein interessehalber. Kein Schönheitswettbewerb) hier einzustellen.

 

Gruß Peter

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Guest Widukind

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Die Digiskopie-Anordnung o. i. Bild (kein Leica Spektiv) nutze ich so nicht mehr. Nur das Spektiv solo.

Mein Leica Duovid ist aber weiterhin fast täglich im Einsatz

 

Ich hatte mir dann seinerzeit für meine FZ 50 eine "Brille" gekauft. Und zwar eine 2,2 - fach Televorsatzlinse von Raynox. Damit erreiche ich bei 10 MP Auflösung ca. 924 mm Brennweite und bei Reduzierung auf 3 MP ca. 1650 mm Brennweite (KB-äquivalent). Das sind dann schon in etwa Längen, wie man sie auch mit einem Spektiv zu erwarten hätte. Klar, die BQ ist jetzt nicht der Hammer, aber als "Belegfotos" sind sie dennoch brauchbar.

 

Ich stelle hier mal spaßeshalber drei Test-Bilder ein.

 

Nr. 1 Ein Buntspecht mit 10 MP / 924 mm

 

Nr. 2 Ein Jägerzaun mit 10 MP / 924 mm

 

Nr. 3 Der Jägerzaun mit 3 MP / 1650 mm

 

Alle drei Bilder ohne Stativ. Lediglich aufgelegt

 

.

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Die Leica-T hat mit dem letzten Update extra ein ein Programm für Digiskopie bekommen, ausserdem gibt es für die T ein spezielles Objektiv welches gegen das Normalobjektiv getauscht wird und hierzu wiederum einen speziellen Adapter welcher ans Spektiv montiert wird. Ich konnte diese Kombination bei den Naturschutzwochen in Zingst testen und es funktioniert prima.

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Guest Widukind

Ich komme ursprünglich vom Bewegtbild-Sektor und habe meine Naturbeobachtungen mit einer kleinen Profi-Videokamera aufgezeichnet. Bevor man aber z. B. einen Drosselrohrsänger filmen, oder fotografieren kann, muß man ihn erst einmal sehen. Hören kann man ihn sehr gut. Den kleinen, aber lautstarken Gesellen. Doch er versteckt sich derart geschickt im Schilf, daß man ihn ohne ein gutes Glas nicht findet. Mein Leica Duovid findet ihn ...

 

 

Arbeitplatz ...

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Zu diesem schönen Photo kann ich nur gratulieren, ich habe eine konkrete Vorstellung davon, dass man Rohrsänger erst einmal finden muss, und dann hat man noch lange kein Photo und erst recht kein scharfes.

 

Ich bin bei meinen Exkursionen mit einem Apo-Televid 82 sowie seit Mai diesen Jahres mit dem 1,8-Extender dafür unterwegs. Zwar habe ich auch das nötige Equipment zu Digiscoping, nutze es aber nur sporadisch. Mit dem Extender sprechen wir von 90facher Vergrößerung, das wäre so etwas zwischen 4000 und 4500mm Brennweite, da braucht man keine Kamera anzuschnallen, weil die Austrittspupille unter einem Milimeter liegt, das wird ohnehin nichts. Bei meinen Erkundigungen habe ich es auch meistens mit größeren Distanzen zu tun, wo sich Digiscoping wegen der Luftbewegung fast immer von selbst erledigt, da geht es mehr um ein Identifizieren von Arten -- beispielsweise auf dem Speichersee Ismaning, im Oderbruch bei Schwedt oder am Blankensee südlich von Berlin --, also auf ein paar Hundert Meter Entfernung.

 

Für das Televid beworben wurde von Leica immer die X2 zum Digiscoping, aber das ist nur bedingt tauglich, weil man sich auf den AF nicht verlassen kann/sollte, man also am Spektiv scharfstellt, was aber über den EVF einigermaßen gut zu sehen ist. Genau dann jedoch stellt sich das nächste Problem ein, dass die X2 keinen Drahtauslöseranschluss hat, man also bestensfalls mit Selbstauslöser zugange ist. Bei der X1 konnte man mit dem Drehknopf um den Auslöser noch den Selbstauslöser für fortlaufende Bildserien wählen, bei der X2 geht das nur noch einzeln über das Menü. Gemessen daran, dass mein Tierphotographie ohnehin einen riesigen Ausschuss hat, ist das ständige Aufs-Neue-Wählen des Selbstauslösers nach 30 Minuten nur noch ärgerlich. Bei 800mm Brennweite oder mehr ist aber von Hand auszulösen schon viel zu viel der Erschütterung, ganz egal auf welchem Stativ das steht. Es gibt von einer Drittfirma zwar einen Drahtauslöseradapter, aber der blockiert dann den Blitzschuh und den EVF-Stecker, man muss die Schärfe also am Bildschirm beurteilen -- bei gutem Wetter, naja, eigentlich bei jedem Wetter ein hoffnungsloses Unterfangen, etwas unausgegoren also, to say the least.

 

Es gibt jetzt seit kurzem auch einen T2-Adapter plus DSLR-Spektiv-Adapter für die M240, wobei man auf 800mm kommt. Aber wenn ich weiß, dass ich auf kürzere Entfernungen Viecher photographiere, dann nehme ich viel eher das Apo-Telyt 2,8/280 mit dem 1,4- oder 2fach APO-Extender, wenn's nicht anders geht, auch mit beiden, was durchaus passable Ergebnisse liefert, also durchaus besser als nur Belegphotos. Dabei ist die Lichtstärke größer als beim Spektiv, Fokus-Peaking habe ich auch, und das Packmaß ist eigentlich dasselbe. Für das reine Genießen bleibt dann das Ultravid HD 12x50, das man im Gegensatz zum Duovid (zumindest bei 15x) noch gut aus der Hand halten kann.

 

Hat man alle Zeit der Welt, Windstille, perfekte Fokussierung und ein statisches Motiv, dann muss ich aber auch sagen, dass die Schärfe des Televid den modernen DSLR-Objektiven bei gleicher Brennweite nicht nachsteht. Kurz gesagt: Die optische Leistung, die ein Spektiv bietet jenseits der 800mm Brennweite ist mit Photographie nur noch sehr bedingt kompatibel, und da drunter würde ich auch viel eher -- wie Horst schon angemerkt hat -- auf die klassische Photooptik zurückgreifen. Und ein noch anderes Kapitel wäre es natürlich, dass sich das Ganze ein wenig relativiert, wenn man außerhalb Europas unterwegs ist, weil die Fluchtdistanzen von Wildtieren auf anderen Kontinenten mitunter deutlich geringer ist, man also näher herangehen kann und gleich viel weniger Luftschlieren im Bild hat. Gruß, Ingo

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Guest Widukind

Moin Ingo,

 

erst einmal vielen Dank für Dein Lob zu meinem Foto (das allerdings mit einer APS-C DSLR + Sigma 4.0 / 100 - 300 entstanden ist) und Deinen ausführlichen Bericht.

 

Die Schwierigkeit ein unverwackeltes, scharfes Bild via Spektiv zu schießen ist sehr schwer. Schon zuviel Seitenwind (selbst beim Fernauslöser) kann das Resultat "vernichten" ...

 

 

... Für das reine Genießen bleibt dann das Ultravid HD 12x50, das man im Gegensatz zum Duovid (zumindest bei 15x) noch gut aus der Hand halten kann.

 

Das Gewicht beim 50´er Duovid hilft aber auch die 15 - fache Vergößerung ruhig zu halten. Allerdings ist es kein "Wanderglas" für kilometerweit um den Hals zu tragen.

Für diesen Fall haben meine Frau noch ein Leica 10 X 42 Trinovid und ich ein Zeiss 10 X 42 Victory

 

Gruß Peter

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Guest Widukind
Die Digiskopie-Anordnung o. i. Bild (kein Leica Spektiv) nutze ich so nicht mehr. Nur das Spektiv solo.

Mein Leica Duovid ist aber weiterhin fast täglich im Einsatz

 

Ich hatte mir dann seinerzeit für meine FZ 50 eine "Brille" gekauft. Und zwar eine 2,2 - fach Televorsatzlinse von Raynox. Damit erreiche ich bei 10 MP Auflösung ca. 924 mm Brennweite und bei Reduzierung auf 3 MP ca. 1650 mm Brennweite (KB-äquivalent). Das sind dann schon in etwa Längen, wie man sie auch mit einem Spektiv zu erwarten hätte. Klar, die BQ ist jetzt nicht der Hammer, aber als "Belegfotos" sind sie dennoch brauchbar.

 

Ich stelle hier mal spaßeshalber drei Test-Bilder ein.

 

Nr. 1 Ein Buntspecht mit 10 MP / 924 mm

 

Nr. 2 Ein Jägerzaun mit 10 MP / 924 mm

 

Nr. 3 Der Jägerzaun mit 3 MP / 1650 mm

 

Alle drei Bilder ohne Stativ. Lediglich aufgelegt

 

.

 

Anbei noch ein Foto von der Kombi: FZ 50 / V-Lux 1 mit dem Televorsatz Raynox DCR 2025 Pro.

Dieser hat übrigens ein Anschlußgewinde von 62 mm. Würde also ohne Adapter an die Leica V-Lux (Typ 114) passen.

Für einfache Belegfotos, oder Astrospielereien, hätte man somit eine einfache und preiswerte Alternative zur Digiskopie ...

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Ich habe jetzt die Leica Digiskopie-Ausrüstung vervollständigt. Ich betreibe das Apo-Televid 82 mit allen Adaptern an der Leica TL 2. Der APS-C Sensor ist schon mit dem grösseren Dynamikumfang und dem erweiterten ISO-Bereich richtig gut.

Das Leica Spektiv ist auf ein Manfrotto-Stativsystem angepasst. Man benötigt keine Stativplatte. Somit ist ein Teil weniger dran, was eventuell wackeln kann.

Hier ein paar erste Beispielbilder:

 

 

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