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R-Objektive an Olympus OM-D


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Hallo!

Vorweg: Ich mache immer noch gerne Dias mit meinen R-Kameras.

Nachdem ich eine Zeit lang versucht habe, meine Objektive an der Canon zu verwenden, aber damit absolut nicht zufrieden war, bin ich nun zu Olympus gekommen. Und hier klappt es wunderbar. Der einzige Nachteil ist der 2fache Crop, was die Verwendung der Ww-Objektive sinnlos macht. Aber die Belichtung stimmt immer, der Stabi ist perfekt und der E-Sucher ist einfach klasse. Allerdings musste ich leider feststellen, dass meine R-Objektive im Vergleich mit den O-Objektiven nicht wirklich besser sind. Das 60mm-Makro von Olympus ist eindeutig besser als das 60er Leica. Sogar das 100er Makro ist nur minimal besser. Auch das 3,4/180 (bei Olympus dann 360mm) , dass ja unbestritten super ist, kann mit dem neuen 2,8/40-150 von Olympus nicht mithalten. Traurig aber wahr.

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Hallo!

Vorweg: Ich mache immer noch gerne Dias mit meinen R-Kameras.

Nachdem ich eine Zeit lang versucht habe, meine Objektive an der Canon zu verwenden, aber damit absolut nicht zufrieden war, bin ich nun zu Olympus gekommen. Und hier klappt es wunderbar. Der einzige Nachteil ist der 2fache Crop, was die Verwendung der Ww-Objektive sinnlos macht. Aber die Belichtung stimmt immer, der Stabi ist perfekt und der E-Sucher ist einfach klasse. Allerdings musste ich leider feststellen, dass meine R-Objektive im Vergleich mit den O-Objektiven nicht wirklich besser sind. Das 60mm-Makro von Olympus ist eindeutig besser als das 60er Leica. Sogar das 100er Makro ist nur minimal besser. Auch das 3,4/180 (bei Olympus dann 360mm) , dass ja unbestritten super ist, kann mit dem neuen 2,8/40-150 von Olympus nicht mithalten. Traurig aber wahr.

 

Warum traurig. Es wird immer wieder mal Unterschiede geben und Leica verliert über die Jahrzehnte der Objektiventwicklung gegenüber den Mitbewerbern etwas, von dem meiner Meinung nach immer noch vorhandenem Vorsprung.

Man kann sich ja immer für das angeblich noch Bessere entscheiden.

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Hallo!

Vorweg: Ich mache immer noch gerne Dias mit meinen R-Kameras.

Nachdem ich eine Zeit lang versucht habe, meine Objektive an der Canon zu verwenden, aber damit absolut nicht zufrieden war, bin ich nun zu Olympus gekommen. Und hier klappt es wunderbar. Der einzige Nachteil ist der 2fache Crop, was die Verwendung der Ww-Objektive sinnlos macht. Aber die Belichtung stimmt immer, der Stabi ist perfekt und der E-Sucher ist einfach klasse. Allerdings musste ich leider feststellen, dass meine R-Objektive im Vergleich mit den O-Objektiven nicht wirklich besser sind. Das 60mm-Makro von Olympus ist eindeutig besser als das 60er Leica. Sogar das 100er Makro ist nur minimal besser. Auch das 3,4/180 (bei Olympus dann 360mm) , dass ja unbestritten super ist, kann mit dem neuen 2,8/40-150 von Olympus nicht mithalten. Traurig aber wahr.

 

Die Objektive von Oly sind erstens für den Sensor gerechnet und zweitens finden jede Menge Abbildungskorrekturen bereits in der Kamera statt. Bei der Oly bringt es nur Spaß an der Freud, Leica R Objektive zu verwenden, einen offensichtlichen Vorteil bei der Bildqualität im Vergleich zu den angepassten Oly-Linsen wirst Du selten finden.

 

Meine bescheidenen Erfahrungen für den Einsatz von R-Objektiven an 'Fremdkameras' sind folgende:

 

Canon (Vollformat): Sehr gute Bildqualität aber Probleme mit Scharfstellen und Belichtung

 

Sony A7R: Eigentlich sehr gut bei der Beli und beim Scharfstellen aber bei WW gibt's Probleme und die Kamera ist mir zu futtelig

 

mFT (Oly und Pana): funktioniert technisch auch sehr gut aber die Bildergebnisse lassen zu wünschen übrig aufgrund der fehlenden Korrekturen über den Bildprozessor

 

Nikon (Df): Die Beli stimmt und man kann auch über den optischen Sucher sehr gut Scharfstellen. Derzeit ist die Df meine adäquate Lösung, mit der ich vollends zufrieden bin beim Einsatz von R-Linsen

 

M(240): zu wenige Erfahrungen, daß ich dazu was sagen könnte

 

alle APS-C Kameras (System- und SLR): nicht meine Welt, dazu kann ich auch wenig sagen

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Also ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht! Das 100 Apo Macro ist auf der OMD E M1 eine herausragende Optik, ebenso wie das 2,8/280 Telyt.

Das 60er Macro, hast du das im Makro Bereich oder im unendlich Bereich getestet? Auf Unendlich ist das Objektiv nicht so gut, da es für den Nahbereich korrigiert wurde.

Hast du deine Fotos aus der Hand oder vom Stativ gemacht? Der Unterschied bei hohen Brennweiten ist enorm. Weiter ist es von wirklicher Bedeutung den Shutter Shock der Kamera zu berücksichtigen. Dieser mindert bei diversen Belichtungszeiten das Ergebnis deutlich.

Der sonst absolut überzeugende Bildstabilisator wird bei Verschlusszeiten um 1/320 in Erschütterung versetzt die er nicht austarieren kann. Je nach Model wirkt sich das unterschiedlich aus. Es gibt Zeiten die sollten mit Bildstabilisator gemieden werden, für etwas Abhilfe sorgt die Funktion "Anti Schock" die irgendwo in den fürchterlichen Menüs vergraben wurde.

 

Hast du mit dem ja bisher noch nicht ausgeliefertem 40-150 schon Fotos gemacht?

Edited by FrancoC
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Also ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht! Das 100 Apo Macro ist auf der OMD E M1 eine herausragende Optik, ebenso wie das 2,8/280 Telyt.

Das 60er Macro, hast du das im Makro Bereich oder im unendlich Bereich getestet? Auf Unendlich ist das Objektiv nicht so gut, da es für den Nahbereich korrigiert wurde.

Hast du deine Fotos aus der Hand oder vom Stativ gemacht? Der Unterschied bei hohen Brennweiten ist enorm. Weiter ist es von wirklicher Bedeutung den Shutter Shock der Kamera zu berücksichtigen. Dieser mindert bei diversen Belichtungszeiten das Ergebnis deutlich.

Der sonst absolut überzeugende Bildstabilisator wird bei Verschlusszeiten um 1/320 in Erschütterung versetzt die er nicht austarieren kann. Je nach Model wirkt sich das unterschiedlich aus. Es gibt Zeiten die sollten mit Bildstabilisator gemieden werden, für etwas Abhilfe sorgt die Funktion "Anti Schock" die irgendwo in den fürchterlichen Menüs vergraben wurde.

 

.... ich denke, hier geht es mehr um dern Vergleich mit entsprechenden Oly-Objektiven und die Oly-Linsen haben zu den R-Objektiven (für mich die besten Linsen der Welt, zumindest die Filet-Stückchen davon) eindeutig systemimmanente Vorteile

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Zweifelsohne gibt es systeminterne Vorteile, selbst innerhalb des µFT Systems sind diese sichtbar. Panasonic Optiken werden weit weniger an der OMD an den lila Farbsäumen korrigiert als bei Panasonic Kameras. Genau so wird die Verzeichnung nicht richtig korrigiert wenn Panasonic und Olympus gemischt wird.

 

Meine Erfahrungen beruhen auf der GH2+3, OMD E M1

 

Bei der realen Bildschärfe ist mit jedoch bisher nichts nennenswertes aufgefallen. Der Einfluss des Verschlusses an der OMD E M1 ist viel größer als man vermuten möchte.

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Im Grunde vollkommen schnuppe das ganze.

Wichtig ist das Bild, ob es begeistert oder nicht, auch wenn das letzte Quäntchen Schärfe in irgendeiner Ecke fehlt.

Was gibt es im Moment schöneres als eine kleine µFT von Olympus mit den feinen, relativ billigen Objektiven?

Eine komplette Ausrüstung in einer kleinen Tasche.

Ich bin froh das ich mich bei Zeiten von dem R - System getrennt habe, auch wenn es finanziell schmerzte.

Easygoing mit wunderbaren Bildern in 40x60 an meinen Wänden.

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Ich hatte in der letzten Zeit (berufsbedingt) viel mit mFT-, APSC- und Vollformatsystemen gleichzeitig zu tun. Letztendlich sieht man am Monitor und am ausbelichteten Bild die systembedingten Qualitätsunterschiede (nicht bei jedem Bild aber in der Summe Aufnahmen). Was die Verwendung von R-Objektiven an FT- Oder mFT-Systemen angeht, so habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich die längeren Apo-Brennweiten sehr gut an auch an diesen Systemen verwenden lassen. Speziell an mFT-Kameras sind mir diese Brennweiten aber zu unhandlich.

 

Gruß

Joachim

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Im Grunde vollkommen schnuppe das ganze.

Wichtig ist das Bild, ob es begeistert oder nicht, auch wenn das letzte Quäntchen Schärfe in irgendeiner Ecke fehlt.

Was gibt es im Moment schöneres als eine kleine.....?

Eine komplette Ausrüstung in einer kleinen Tasche.

.....

Easygoing mit wunderbaren Bildern in 40x60 an meinen Wänden.

 

Dies Lösung führt natürlich weg vom eigentlichen Thema "R-Objektive an...".

Konsequnterweise muss/kann man dann auch eine neue D-Lux ins Kalkül ziehen

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Dies Lösung führt natürlich weg vom eigentlichen Thema "R-Objektive an...".

Konsequnterweise muss/kann man dann auch eine neue D-Lux ins Kalkül ziehen

 

Ich denke das meine Lösung die einzige konsequente Lösung ist wenn man nicht die R Objektive weiterhin an analogen R Kameras verwenden will.

Was natürlich die beste Lösung wäre.

Das Adaptieren von R oder anderen Objektiven an µFT führt nur bedingt zum Erfolg.

 

Die Systemoptiken Olympus verwenden die Objektivdaten, u.a. die jeweilige Blende zur Korrektur der chromatischen Aberrationen und stellen die Schärfe passend dazu ein.

 

Um Forumskonform zu bleiben habe ich LEICA - Panasonic Objektive an meinen Kameras die unübertroffen sind.

 

Eine D Lux ist eine gute Kamera, aber die µFT mit den hochgeöffneten Objektiven mit Blende 1,4 sind eine gute Alternative zu den Vollformatkameras um auch auch noch ein Freistellen ermöglichen.

 

Panasonic Kameras waren bislang meine Favoriten, die Olympus µFT sind für mich die bessere Lösung.

Für den Einen werden sie die optimale Kamera sein, die Einstellmöglichkeiten und die Menüführung der Oly spricht mich mehr an und ich komme besser damit klar.

 

Wer sich ein wenig mit den modernen Spiegellosen befasst dem wird schnell klar werden wo die Kamera Zukunft liegt und wie ich schon anführte, Maße, Gewicht und Styling sind auch Faktoren die nicht außer Acht zu lassen sind.

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Eine D Lux ist eine gute Kamera, aber die µFT mit den hochgeöffneten Objektiven mit Blende 1,4 sind eine gute Alternative zu den Vollformatkameras um auch auch noch ein Freistellen ermöglichen.

.

 

Rolf, eine D-Lux heutiger Tage hat ebenfalls einen mFT Sensor

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... aber das alles führt von der Fragestellung weg

 

Ich bin nach wie vor der Meinung, daß an einer Olympus (z.B. EM 1) am besten die Oly-Linsen punkten, weil der Großteil der optischen Fehler in der Kamera gerade gebogen werden, sowie die Objektive genau für die mFT Sensorgröße gerechnet wurden.

 

Man kann R-Linsen an mFT gut verwenden, geht aber Kompromisse dabei ein. Z.B. bringt mein R 2,8/15 asph an mFT nur sehr bescheidene Ergebnisse, obwohl dabei nur der Bildwinkel einer 30er Brennweite genutzt wird. Bei den R-Telelinsen sieht es etwas besser aus aber auch in diesem Bereich haben die Oly-Linsen systembedingt die Nase ganz weit mit vorne. Und das bei vergleichsweise geringen Anschaffungskosten.

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... und Blende 1,7 ...

 

Deshalb ist es wohl eher Geschmacksache, was man lieber in der Hand oder vor den Augen hat. Technisch gibt es eh keine riesigen sichtbaren Bild-Unterschiede mehr ...

 

Trotzdem: das Ganze ist keine wirkliche Antwort auf die Frage des Fadens.

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Und das bei vergleichsweise geringen Anschaffungskosten.

 

Genau das ist der Punkt Ferdl.

Wenn ich bedenke was ich für meine R Linsen ausgegeben habe, was zu analogen Zeiten wohl sinnvoll war, dann wird mir heute noch schlecht.

 

Schaue ich Bilder die ich mit meinem 2,8/60 Oly Objektiv machte dann fallen mir fast die Augen aus, so scharf und detailliert sind die Bilder.

Ich stelle schon machmal die Schärfe in der Kamera auf - 1.

Monika freut sich dann

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