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Fokussieren mit der M240 ...


leitna

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nachdem ich schon einige Erfahrungen mit Fokusdifferenzen (Backfokus) mit einigen meiner Objektive mit der M9 gemacht habe, würde mich interessieren wie das bei der M aussieht.

 

- ich denke mal Backfokus bleibt Backfokus (egal ob mit M9 oder M240)

- andererseits liest man von einem verbesserten Messsucher (was auch immer damit gemeint ist).

- Live View ist natürlich klar, dass das der Fokus passt, das lasse ich mal weg.

 

ist diese Problematik bei der M240 weniger "brisant" ?? ... ja oder nein ??

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:rolleyes:

 

Blödsinn.

 

Bei Leica könnte es aber stimmen. Wenn man bei Offenblende und Sucherlupe scharf stellt und erst vor dem Auslösen auf Arbeitsblende abblenden muss, weil man bei Arbeitsblende und Liveview nix genaues sieht (Display zu dunkel). Dann schlägt der Fokusshift zu.

 

Ist das so?

 

Oder trifft eher "Blödsinn" zu?

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Fokusshift ist nicht nur bei Leica ein Problem. Auch die OMD 10 misst beispielsweise den Fokus bei Offenblende und stellt die gewählte Arbeitsblende erst kurz vor dem Auslösen ein. So kommt es beispielsweise beim Panasonic Leica DG Summilux 15mm f/1.7 ASPH zu mehr oder weniger stark ausgeprägten Unschärfen, die sich viele Anwender nicht erklären können. Hier hilft nur das konsequente Fotografieren bei Offenblende.

 

LG Frank

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- ich denke mal Backfokus bleibt Backfokus (egal ob mit M9 oder M240)

 

 

ist diese Problematik bei der M240 weniger "brisant" ?? ... ja oder nein ??

 

Objektiv und Kamera justieren lassen, das ist unabhängig von M8/9 oder M (Typ 240) ;) Und dann schaun ob's passt; auf das Sonderthema Blendendifferenz möchte ich nun hierbei nicht eingehen

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Oder trifft eher "Blödsinn" zu?

Wenn man bei Finsterniss nicht gerade auf Blende 8 abblendet, bleibt der Sucher erstaunlich lange ausreichend hell. Also misst man bei Arbeitsblende - bei Blende 8 braucht man sowieso kaum messen - wenn man f8 bei Dunkelheit braucht, ist man sowieso mit Stativ unterwegs....

 

Also messen wir wie wir auslösen, nämlich bei Arbeitsblende - was sich gegenüber SLR-Systemen wegen oben genannter Problematik oftmals als Vorteil erweisen dürfte. Daß etwas auf dem Bild nicht scharf wäre, das mir im EVF scharf angezeigt worden wäre, kann ich nicht behaupten.

 

Im Studio ist helles Einstelllicht natürlich von Vorteil, sofern man dort stark abgeblendet und mit EVF fotografieren möchte

Edited by Unbekannter Photograph
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Wobei das Messen bei Arbeitsblende aufgrund des recht großen Schärfebereiches, der dann auch im Peaking so angezeigt wird, oft nicht sehr genau ist …

Viel genauer ist genaues Messen bei Offenblende und anschließendes Abblenden. Ist zwar umständlich, aber es lohnt sich. Voraussetzung ist natürlich kein Fokusshift.

Man sollte das Verhalten seiner Objektive daher gut kennen.

 

Frank

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Wobei das Messen bei Arbeitsblende aufgrund des recht großen Schärfebereiches, der dann auch im Peaking so angezeigt wird, oft nicht sehr genau ist …

Viel genauer ist genaues Messen bei Offenblende und anschließendes Abblenden. Ist zwar umständlich, aber es lohnt sich. Voraussetzung ist natürlich kein Fokusshift.

Man sollte das Verhalten seiner Objektive daher gut kennen.

 

Frank

In Grenzen kannst Du dem entgegentreten, indem Du bei Arbeitsblende die elektronische Lupe einschaltest.

Je nach Vergrößerung kann es aber dann sein, daß das Peaking sehr schwach oder weg ist. Bei den SONY's kann man deshalb den Verstärkungsfaktor der Peaking-Funktion in mehreren Stufen wählen.

Außerdem zittert das Bild bei Vergrößerung natürlich mehr.

 

Bei manueller Fokussierung dauert das alles und ist daher nur geeignet für ruhige Motive.

Ansonsten habe ich den Meßsucher an der M240 erst so wirklich schätzen gelernt.

Die Objektive mit deutlichem Focusshift sind ja bekannt. Teilweise kann man sich - natürlich nicht perfekt - darauf einstellen wenn man die Charakteristik eines solchen Objektivs studiert hat.

Das Gros der Objektive geht hinsichtlich Scharfstellung meiner Meinung nach mit dem Meßsucher tadellos.

Edited by rilvi
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Man sollte das Verhalten seiner Objektive daher gut kennen.

Frank

Die Objektive mit deutlichem Focusshift sind ja bekannt. Teilweise kann man sich - natürlich nicht perfekt - darauf einstellen wenn man die Charakteristik eines solchen Objektivs studiert hat.

 

... habe verstanden ... DANKE!

 

übersetzt heißt das:

Mit einer Leica muss man wirklich gut fotografieren "können" ... zuerst muss man manuell fokussieren und anschliessend (abhängig vom verwendeten Objektiv) die Fokusdifferenz manuell ausgleichen. Wenn dann das Motiv noch da ist, DANN bekommt man wirklich gute Leica Fotos !

 

man gibt ja nicht so viel Geld aus um sich das (Fotografen)Leben einfacher zu machen ;)

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.

... zuerst muss man manuell fokussieren und anschliessend (abhängig vom verwendeten Objektiv) die Fokusdifferenz manuell ausgleichen. Wenn dann das Motiv noch da ist, DANN bekommt man wirklich gute Leica Fotos !

 

;)

 

Das muss man bei jedem Apparat machen - vorausgesetzt die vom System gelieferte Bildqualität ist so gut, dass man evtl. Fehlfokussierung überhaupt erkennt :D

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... habe verstanden ... DANKE!

 

übersetzt heißt das:

Mit einer Leica muss man wirklich gut fotografieren "können" ... zuerst muss man manuell fokussieren und anschliessend (abhängig vom verwendeten Objektiv) die Fokusdifferenz manuell ausgleichen. Wenn dann das Motiv noch da ist, DANN bekommt man wirklich gute Leica Fotos !

...

 

So ist es! Sofern Du den Meßsucher nimmst für die "schwierigen" Objektive.

 

Auch der beste Meßsucher kann die Physik nicht aufheben.

 

Focusshift bleibt Focusshift und immer kleiner werdende Tiefenschärfe durch

 

- längere Brennweiten

- große Blendenöffnung

 

erhöht das Risikio der Fehlfokussierung.

 

Genau in diesen Anwendungsfällen kann der EVF-Aufstecksucher Abhilfe schaffen.

 

Ich benutze Brennweiten von 21 bis 90 mm.

 

Alles funktioniert mit dem Meßsucher tadellos von 21 mm bis 75 mm (als Summarit 2,5 / 75 mm) und incl. des Summilux 50 mm bei Bl. 1,4 .

 

Schwierig und EVF-"pflichtig"sind das 23 Jahre alte Summilux 75 im Nahbereich bis ca 10m und Blenden zwischen 2 bis 5,6

sowie das 19 Jahre alte Summicron 2,0 / 90 mm (pre ASPH) wg. der geringen Tiefenschärfe im Nahbereich und Blende 2,0 bis ca. 4,0.

Nennenswerten Focusshift kann ich bei dieser Linse nicht feststellen.

Edited by rilvi
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Schwierig und EVF-"pflichtig"sind das 23 Jahre alte Summilux 75 im Nahbereich bis ca 10m und Blenden zwischen 2 bis 5,6

sowie das 19 Jahre alte Summicron 2,0 / 90 mm (pre ASPH) wg. der geringen Tiefenschärfe im Nahbereich und Blende 2,0 bis ca. 4,0.

Nennenswerten Focusshift kann ich bei dieser Linse nicht feststellen.

 

... ja der EVF kann ja bei gewissen Objektiven eine wirkliche Hilfe sein

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