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S/W-Portraits, welcher Film, welches Papier,etc


fsb

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Hallo

 

habe im Stern online

 

stern-Fotografie "Yousuf Karsh": Bitte nicht lächeln - Fotografie | STERN.DE

 

diese Portraits gesehen. Die Aufnahme sind zum Teil ca. 50 Jahre alt? Sagenhaft

 

Wie schafft man solche Aufnahmen, was sind die Tricks

 

Welcher Film, Papier, Entwickler Beleuchtung ????

 

Fragen über Fragen, Kennt jemand die Tricks?

 

FSB

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Die ganzen Verbrauchsmaterialien gibt es nicht mehr, das waren komplett anders zusammengebaute Komponenten, als es sie heute gibt: Filmemulsionen, Papiere usw.

 

Generell sollte man sich immer mit dem Licht beschäftigen, das ist immer noch das wichtigste: Zangenlicht, Oberlicht, Unterlicht, Rembrandlicht usw.

 

Yousuf Karsh konnte prima mit Licht umgehen und Licht setzen, wie man sieht, so etwas sehe ich bei neuer Fotografie selten bis gar nicht, die pappen alle ihre Softboxen irgendwohin und haben überall gleichmäßiges, weiches Arschlochlicht, wie ich es nenne.

 

Kann man toll finden, muss man aber nicht.

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Guest MikeN

Tolle Fotos :) ...danke für den Link!

 

Der Welt-Porträtist im Anzug, mit einer 8x10 Plattenkamera von Calumet, Lampen, armenischem Akzent und empathischer Aura.

 

Wollt' ich's ähnlich gestalten: Große Kamera, 4x5 oder größer, Trix320, Adox MCC110

Das Licht ist das typische Marlene Dietrich Licht der damaligen Filmproduktionen. Hauptlicht von oben (rechts) - von daher nicht sehr innovativ (für die damalige Zeit) ;)

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Die ganzen Verbrauchsmaterialien gibt es nicht mehr, das waren komplett anders zusammengebaute Komponenten, als es sie heute gibt: Filmemulsionen, Papiere usw.

 

.

 

Und welche Komponenten nimmt man heute?

 

Mit APX100, Rodinal und Agfa Brovira schaff ich das nicht. Waran liegt's?

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Ich bin auch der Meinung, daß Film und Papier hier das geringste sind, worüber man nachdenken müßte.

Wie schon mehrfach gesagt. Das richtige Licht ist das A&O und in erster Linie für die Wirkung der verlinkten Fotos verantwortlich. Grundsolides Handwerk sozusagen.

Eine ordentliche GF-Studiokamera kann desweiteren auch nicht schaden.

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Guest Alexander Unruhe

 

Yousuf Karsh konnte prima mit Licht umgehen und Licht setzen, wie man sieht, so etwas sehe ich bei neuer Fotografie selten bis gar nicht, die pappen alle ihre Softboxen irgendwohin und haben überall gleichmäßiges, weiches Arschlochlicht, wie ich es nenne.

 

 

 

Das was Karsh da zeigt ist vom Licht her nicht viel anders als die Arbeiten einer Jill Greenberg, nur das es da halt bunt ist...

 

Jill Greenberg lighting setup and lighting diagram | Lighting For Photo

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Für seine Portraits hat er auch noch einen kleinen Trick verraten: Die Portraitierten sollten nicht direkt in das Objektiv schauen, sondern auf einen weißen Punkt, der oberhalb des Objektivs eigens hierfür angebracht war. Erst dann war er - wie er sagte - mit der Abbildung der Augen zufrieden.

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Guest Alexander Unruhe
Alexander, es gab und gibt jede Menge guter Fotografen, die mit Licht umgehen können, natürlich.

 

Wie war noch mal die Frage?

 

Die Frage war:

 

 

Wie schafft man solche Aufnahmen, was sind die Tricks

 

Welcher Film, Papier, Entwickler Beleuchtung ????

 

Und der Link, den ich oben nannte zeigt sogar eine Skizze des Lichtaufbaus.

 

Insoweit verstehe ich Deine Frage nach der Frage nicht ganz.

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Guest Randle P. McMurphy

Nun mit Kunstlicht zu arbeiten ist in vielen Belangen etwas einfacher

als mit Blitzlicht da es keine Diskrepanz zwischen Einstellicht und Blitz

gibt. Karsh hat hier sicherlich die damals üblichen Spots oder Strahler

verwendet. Gerade zu diesen typischen "Hollywood-Portraits" gibt es

massenweise Buch/Bildbeispiele oder halbwegs brauchbare Filmchen

bei Youtube.

 

Portrait Lighting Hollywood Style - YouTube

 

Im Studioblitzbereich habe ich als Zubehöhr gerne den Portraitreflektor

(silber) oder einen mittelgroßen Silberschirm als Hauptlicht verwendet.

Gerichtetes Licht - um einiges knackiger als das von Softboxen.

Für kontrollierte Aufhellung reicht da schon von der anderen Seite eine

einfache Styroplatte.

Normalreflektor mit Wabe für das Haarlicht und ein weiterer Blitz für

den Hintergrund - fertig.

 

Ich persönlich arbeite lieber mit nur einem sehr großen Octalight als Hauptlicht.

Vom Effekt näher an diesem klassischen Nordlichtfenster der Malerei oder

frühen Portraitfotografie.

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Guest Randle P. McMurphy
Also ich sehe da große Unterschiede.

 

Ich ebenfalls und da ich gerade mal bis Drei zählen kann habe ich bei

den Effektlichtern irgendwann aufgehört...............

 

Für Anfänger würde ich erst einmal empfehlen die unterschiedlichen Positionen

des Hauptlichtes auszuprobieren.

Stefan Tell hat hier in seinem Blog ein sehr ansehliches Beispiel für ein Portrait

mit nur einer Lampe vorgestellt.

Frei nach dem Motto "Erst die Hose - dann die Schuhe" kann man(n) sich da

ja "weiter-entwickeln".

 

One Light Portrait — Stefan Tell, Sweden

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