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Bildoptimierung für den Druck?!


Honk

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Hallo zusammen,

 

ich habe eine kleine oder große Frage zur Aufbereitung von Bildern. Ich hatte vor einiger Zeit die Möglichkeit mit einem renommierten Profi-Fotografen auf kleine Fototour zu gehen und danach einige Bilder digital aufzubereiten. Die Bilder sind, da MM, alle schwarz-weiss und mit Lightroom entwickelt und optimiert. Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden.

Was mich nun etwas ins Nachdenken gebracht hat war die recht flüchtige Aussage zum Schluss, dass die Bilder nun fertig seien aber man zur Aufbereitung zum Drucken nun in Photoshop wechseln müsse um letzte Feinheiten herauszuarbeiten. Das würde aber sowohl zeitlich, als auch inhaltlich den Rahmen sprengen.

Ich muss gestehen, ich bin weder ein Photoshop-Profi, noch kenne ich mich mit dem Drucken wirklich aus, versuche da aber aktuell etwas mehr Wissen zu sammeln. Darum würde mich nun interessieren, was man denn gemeinhin mit seinen Bildern in Photoshop so anstellt um sie für den (möglichst hochwertigen) Druck vorzubereiten. Gibt es da verbreitete Workflows oder handhabt das jeder irgendwie anders?

 

Danke für Kommentare/Hinweise/Tipps

 

Honk

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Ich halte das für Quatsch bzw. Geschmacksfrage. LR bietet zum teil vielfältigere Druckfunktionen als PS.

 

Besonders aufbereiten muss man nicht viel, außer Anpassungen an das Papier (Helligkeit, Bildton, Kontrast). Das sind aber immer dieselben Einstellungen für das jeweilige Papier, weil Bildschirmansicht und Druck nicht komplett übereinstimmen.

 

Interessant ist, dass ich mit einem Freund, ein eingefleischter PS-Nutzer, eine ähnliche Diskussion hatte. Er wollte mir nicht glauben, dass man aus LR ebensogut drucken kann. Nachdem er LR ein wenig kennengelernt hat, hat er mir recht gegeben - nutzt aber weiterhin PS, ACR und Bridge, weil er daran gewöhnt ist und weil das Zusammenspiel mit Indesign wohl besser klappt.

 

Elmar

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Frag doch beim Profi-Fotografen kurz nach, was genau er den "letzten Feinheiten" meinte. Mit "Aufbereiten zum Druck" sind normalerweise a) die Einstellung der Bildgrösse und B) die von der Bildgrösse abhängige Ausgabeschärfung gemeint.

 

Da Du eh nicht umhin kommst, Dir Deinen eigenen Workflow zu erarbeiten, könnte sich möglicherweise die Anschaffung dieses Buches lohnen: Fine Art Printing für Fotografen.

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Danke. Ich möchte nicht selbst drucken, da sich das für mich nicht lohnt und ich wohl mehr Tinte für die Reinigung verwenden würde als für das Drucken selbst. Werde das wohl eher an Spezialisten abgeben. Ist das Buch dann dennoch interessant?

 

Ich werde ihn mal fragen was denn konkret gemeint war, dachte nur dass hier ja auch einige Fachmänner sind die mir helfen können...

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Danke. Ich möchte nicht selbst drucken, da sich das für mich nicht lohnt und ich wohl mehr Tinte für die Reinigung verwenden würde als für das Drucken selbst.

 

 

Nicht für die Reinigung, aber es geht erst einmal ordentlich Tinte drauf, bis sich das System „Anwender-Software-Papier-Drucker“ kennengelernt hat.

 

Danach macht es Spaß und man kann viele Weisheiten aus Foren und Büchern besser einschätzen.;)

 

Viele Fotos werden erst durch den Druck sehenswert. Das kann aber kein Dienstleister so schnell leisten, wie der eigene Drucker.

 

Seit ich selber drucke (und dabei besser werde) gefallen mir einige frühere Drucke von Super-Dooper-Fachanbietern auch gar nicht mehr so gut.

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Danke. Ich möchte nicht selbst drucken, da sich das für mich nicht lohnt und ich wohl mehr Tinte für die Reinigung verwenden würde als für das Drucken selbst. Werde das wohl eher an Spezialisten abgeben. Ist das Buch dann dennoch interessant?

 

Ich werde ihn mal fragen was denn konkret gemeint war, dachte nur dass hier ja auch einige Fachmänner sind die mir helfen können...

 

Hi,

zu den letzten Feinheiten gehört zu Wissen, welchen Drucker er verwendet.

Darauf abgestimmt werden die Bilder aufbereitet.

Wissen muss man noch die Papiersorte und die Bildgröße die ausgegeben wird.

 

Gerade wenn S/W Druck erfolgen soll, geht dies meist in die Hosen...........:rolleyes:

 

Die alles macht man vor den Druck in PS oder LR und überlässt die Berechnung nicht dem popeligen Druckertreiber.

 

Gruß

Horst

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Ich lasse oft großformatig Drucken und Ausbelichten. Eine Anpassung des optimalen Bildschirmergebnisses ist bei manchen Dienstleistern in Bezug auf Schattenpartien notwendig, die sonst etwas zu dunkel ausfallen (große dunkle Bereiche wirken auf Papier dunkler, als am hinterleuchteten Bildschirm), selten auch mal der Gebrauch des Stempels wegen kleiner, aber in Vergrößerung stark störender Unreinheiten nötig. Darüber hinaus sind auch bei Formaten von 60x90 keinerlei Korrekturen nötig. Der Probedruck eines Ausschnitts in der endgültigen Vergrößerung auf dem gleichen Papier ist da sehr hilfreich.

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Mhh.

Aber wofür soll ich drucken? Bisher habe ich immer meine besten Bilder drucken lassen und diese an die Wand gehängt. Das sind ca. 10 Bilder die nun hier in 30x40 hängen und regelmäßig gewechselt und durch aktuelle ersetzt werden. Allerdings bleibt es eben eine sehr Überschaubare Anzahl. Der Rest meiner Bilder landet in Themenbezogenen Fotobüchern oder einem Best-Of-Buch pro Jahr.

Darum wird wohl mehr Tinte eintrocknen als ausgedruckt werden wird. Lohnt sich nicht wirklich.

Ok, wenn ich nun anfange selbst zu drucken und, wie erwähnt, ne Menge Drucke in die Hose geht, dann drucke ich natürlich öfter :)

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CS und Lr sind völlig unterschiedliche Programme was mir auffällt ist das die

Werkzeuge zur Bearbeitung der Bilder in CS wesentlich feiner ansprechen.

Bestes Beispiel die Gradationskurve, die ist in LR kaum zu gebrauchen

in CS sehr gut. Drucken tue ich allerdings aus Lr weil die Schnittstelle einfacher gemacht

ist.

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Gut. Danke schonmal. Dann fasse ich das mal zusammen, um zu gucken ob ich das alles verstanden habe.

 

Prinzipiell können nahezu alle Benötigten Bildoptimierungen auch in Lightroom vorgenommen werden. In PS kann man das aber feiner Abstimmen, was für das letzte Quäntchen an Qualität für den Druck nicht schlecht ist. Drucken selbst kann man aus Lightroom heraus besser, da das hier übersichtlicher gelöst ist.

Die Frage, die ihr nun wieder aufgewühlt habt, ist nun ob es nicht eventuell doch sinnvoll ist einen eigenen Drucker zu kaufen und selbst zu Drucken. Ist denn die Qualität denn wirklich deutlich besser? Ich habe bisher bei Saal drucken lassen und war damit recht zufrieden, ausserdem wollte ich mal den Monochrom-Service von White Wall ausprobieren. Aus Ökonomischen Gesichtspunkten ist ein eigener Drucker für mich sicher keine gute Idee.

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Die Qualität des mit Tintenstrahldrucker selbstgedruckten Bildes ist deutlich besser, die Auflösung ist viel größer als bei einem digital ausbelichteten Papier. Wenn Du aber nur wenig zu drucken hast, kannst Du Dir aber Dienstleister suchen, die auch auf Tintenstrahldruckern drucken. Gute Erfahrungen habe ich hiermit gemacht, als ich noch keinen eigenen Drucker hatte:

 

Fine Art Print - hochwertiger Fine Art-Druck auf erstklassigen Papieren

 

Der arbeitet mit derZeitschrift Fine Art Printer zusammen.

 

Elmar

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Saal für Farbe ist schon gut, SW bin ich zu Whitewall gewechselt und zufrieden.

 

Bei den Fineart-Prints bin ich ja immer erst ab 30x40 dabei, sonst gelegentlich mal ein Fotobuch in A4, wenn es im Angebot ist, zum blättern. Kleine Einzelausdrucke brauche ich fast nie, deshalb spare ich mir den eigenen Drucker.

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Ich habe mir das gleiche Motiv von Whitewall, einer kleinen (und nicht auf Fotodruck spezialisierten) Druckerei bei mir um die Ecke drucken lassen und ich habe es auch selber am Epson 3880 versucht.

 

Die Qualitäten unterscheiden sich ganz eindeutig voneinander.

Die Druckerei aus der Nachbarschaft machte es gar nicht gut. Der Druck war blass, grobkörnig und zuschneiden musste ich ihn mir selber, dafür aber sehr günstig.

 

Bei Whitewall kostete es mehr als das doppelte und die Qualität war viel besser. Damit war ich zufrieden und hatte kein großes Bedürfnis nach noch mehr.

 

Und dann habe ich selber gedruckt und es ging noch einmal ein sichtbares Stück besser als der Whitewall-Druck.

Die Kosten für den Selbstdruck könnte ich mir nun schön rechnen, aber es war wohl der teuerste Druck im Vergleich.

Nur Papier und Tinte gerechnet und die Anschaffung des 3880 mal außen vor gelassen, war es aber der günstigste Druck.

 

Aber was soll das mit der Rechnerei.... wir knipsen mit Leicas, da macht ein Drucker der 1.000,-€-Klasse den Bock auch nicht mehr fett.:D

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Aber was soll das mit der Rechnerei.... wir knipsen mit Leicas, da macht ein Drucker der 1.000,-€-Klasse den Bock auch nicht mehr fett.:D

 

Das ist natürlich richtig. Aber wie verträgt es der Drucker, wenn er oft Wochenland nur rumsteht? Ich würde mit einem eigenen Drucker wahrscheinlich mehr Bilder drucken als heute, aber ausgelastet wäre er dennoch nicht. Das ist eigentlich mein Hauptbedenken. Und: Ich fotografiere ca. 80% mit der Monochrom und 20% mit der X2, darum iteressiert mich vor allem Schwarz-Weiss-Druck. Darüber liesst man häufig, dass viele das nicht wirklich monochrom hinbekommen und die Bilder am Ende einen farbstich haben. Wie sind denn da die Erfahrungen?

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Die Bilder aus den aktuellen Epson-Printern sind fast perfekt. Es hängt am meisten vom Papier ab. Dienstleister bekommen das SW auch nicht neutraler hin, sie benutzen dieselben Tinten. Alles andere als Tinte ist ohnehin schlechter. In der Märzausgabe von Photographie ist übrigens ein Überblick über Druckdienstleister im FineArt- Bereich.

 

Elmar

 

 

http://www.elmarstreyl.de

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Ich fotografiere ca. 80% mit der Monochrom und 20% mit der X2, darum iteressiert mich vor allem Schwarz-Weiss-Druck. Darüber liesst man häufig, dass viele das nicht wirklich monochrom hinbekommen und die Bilder am Ende einen farbstich haben. Wie sind denn da die Erfahrungen?

 

Wirklich objektiv kann ich nichts zur Qualität der s/w-Drucke aus dem 3880 sagen, mir fehlen die Vergleiche zu den Drucken der professionellen Anbieter.

Aber mir gefallen die s/w-Drucke außerordentlich gut!

Ich vermisse gar nix.

 

Ich drucke s/w mit dem Treiber des 3880 (sorry poseidon;)) auf Cameron-Papier und das ist richtig klasse!

Der 3880 druckt mit der drei verschiedene Schwarztönen (er verfügt sogar über vier verschiedene, hat beim Druck aber nur drei im Eingriff) und das ist kein Vergleich zu den Ergebnissen aus einem Tintenrotzer der 69,-€-Klasse.

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Wirklich objektiv kann ich nichts zur Qualität der s/w-Drucke aus dem 3880 sagen, mir fehlen die Vergleiche zu den Drucken der professionellen Anbieter.

Aber mir gefallen die s/w-Drucke außerordentlich gut!

Ich vermisse gar nix.

 

Ich drucke s/w mit dem Treiber des 3880 (sorry poseidon;)) auf Cameron-Papier und das ist richtig klasse!

Der 3880 druckt mit der drei verschiedene Schwarztönen (er verfügt sogar über vier verschiedene, hat beim Druck aber nur drei im Eingriff) und das ist kein Vergleich zu den Ergebnissen aus einem Tintenrotzer der 69,-€-Klasse.

 

 

Hi,

Nee Nee,

es gibt immer viele Wege nach Rom..............:D

Cameron ist einer davon.

Daher muss da auch jeder selber sehen wie er zurecht kommt.

Ich habe einen Stall voll verschiedener Papiere, für ganz unterschiedliche Anwendungen,

da hilft mir ein einmal erstelltes Profil angepasst auf Papier und Papierstärke und was noch so alles geht einfach mehr.

Das alles kann ich mit MIRAGE Händeln, auch die individuellen Umprogrammierungen des

Druckers, bzw. des Profils für die Papiersorte.

Es braucht ein paar Wochen bis man das alles wirklich durch und wirklich verstanden hat.

Zudem bereitet ein Software-RIP den Druck anders auf als ein normaler Druckertreiber.

Ich habe am Anfang nie das gedruckt bekommen was ich wollte, vor allem auch bei S/W

Das ging lange so, wurde langsam besser, aber nicht so wie ich es wollte.

Heute klappt es, und das ist dass was ich wollte.

 

 

Das macht sicher nicht jeder so, und braucht es ggf. auch gar nicht.

 

Gruß

Horst

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Vielleicht schaue ich mir Mirage in einer stillen Stunde noch einmal an.

 

Ich bin aber so schon sehr zufrieden und möchte mich beim Versuch die letzten 5‰ Qualität zu erreichen, nicht verrennen.

 

 

Hi,

Bernd,

muss man auch nicht............:D

Aber Du kennst doch die LEICA Freaks............:):)

 

Hier kannst Du unter Mirage z.B. individuelle Einstellungen die nur zu einer Papiersorte

geändert haben willst, speichern.

Wie gesagt, wer immer das gleiche Papier hat, braucht das auch nicht.

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Von diesen speziellen Einstellungen gibt es noch mehr, und Du kannst einmal ermittelt,

das wieder vergessen.

Bis der Rechner abraucht................:cool:

Gruß

Horst

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