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Am Arbeitsplatz....darf gern fortgesetzt werden


Talker
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... ein richtig dreckiger Job, der aber anscheinend Spass macht

  ...

 



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Talker, in der beengten Werkstatt wären en face Frontalbilder ohne weiteres nicht möglich gewesen. Ich habe ihm zugesagt, daß ich ihm nur über die Schulter schauen wolle und nicht stören. Es war ja keine Session sondern Schnappschüsse en passant in Berlin-Mitte. Bei den anderen Bildern, die ich noch habe  hängt er zum Schrauben tief gebeugt über seinem Tisch (schau mal wie hoch der eingestellt ist).

 

Das was er zeigt könnte man tatsächlich als Desinteresse während einer Fotositzung deuten  - aber es war keines - er hat vielmehr überhaupt nicht auf mich geachtet. Ja - gut gesehen- aber es waren 5 Sekunden in denen er ohne die Lupe abzusetzen offensichtlich immer wieder die Augen entspannte und akkomodierte.

 

Also leider nichts mit en face und Augen - aber ein Mann mit Deiner bildmäßigen Erfahrung kann sich sicher darauf einlassen, die Uhrmacherlupe ersatzweise als Symbol für das scharfe Auge eines Uhrmachers zu sehen.

 

Talker der thread ist sehr interessant und zeigt viele ungewöhnliche Bilder, ich weiß nicht warum ich erst kürzlich darauf gestoßen bin.

 

Gruß Berthold.

Edited by machmaphoto
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Bei den anderen Bildern, die ich noch habe  hängt er zum Schrauben tief gebeugt über seinem Tisch (schau mal wie hoch der eingestellt ist )

 

Völlig normal. Uhrmacher Arbeitsplätze sind so gebaut. Macht ja auch Sinn.  

 

http://shop.bergeon.ch/Catalogue/PDF/6005%20C%20D.pdf

Edited by MAX
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Mit meiner Ehrfahrung... ist das so eine Sache. Ob man 40 oder 60 Jahre fotografiert, die Kurve an Erfahrungsgewinn dürfte immer flacher werden.

Vom Uhrmacher ist immer ein Bild im Kopf..... wenn er aufblickt... schiebt er diese Lupe an die Stirn hoch um sein Gegenüber gescheit sehen zu können. Deshalb war ich so neugierig ob Du vielleicht ein Foto en face von ihm hast mit der Lupe vor dem Auge.

Und weil Uhrmacher und Juweliere mit ihren Arbeitstischen ganz oft direkt vor dem Fenster sitzen, kommt man selten in die Position vor dem Uhrmacher zu sitzen/stehen. 

Es gibt so ein berühmtes Leica-Foto... auf dem der Fotograf die Kamera am Auge hat und durch den Leica-Aufstecksucher schaut und mit dem zweiten Auge in Richtung Fotograf. Zudem wird durch einen starken Schattenwurf das Bild kreisförmig auf Gesicht und Kamera begrenzt. Ich weiß leider nicht wer es fotografiert hat...... Mein Namensgedächtnis ??????

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Mit meiner Ehrfahrung... ist das so eine Sache. Ob man 40 oder 60 Jahre fotografiert, die Kurve an Erfahrungsgewinn dürfte immer flacher werden.

Vom Uhrmacher ist immer ein Bild im Kopf..... wenn er aufblickt... schiebt er diese Lupe an die Stirn hoch um sein Gegenüber gescheit sehen zu können. Deshalb war ich so neugierig ob Du vielleicht ein Foto en face von ihm hast mit der Lupe vor dem Auge.

Und weil Uhrmacher und Juweliere mit ihren Arbeitstischen ganz oft direkt vor dem Fenster sitzen, kommt man selten in die Position vor dem Uhrmacher zu sitzen/stehen. 

Es gibt so ein berühmtes Leica-Foto... auf dem der Fotograf die Kamera am Auge hat und durch den Leica-Aufstecksucher schaut und mit dem zweiten Auge in Richtung Fotograf. Zudem wird durch einen starken Schattenwurf das Bild kreisförmig auf Gesicht und Kamera begrenzt. Ich weiß leider nicht wer es fotografiert hat...... Mein Namensgedächtnis ??????

 

Andreas Feininger

 

Und das Foto ist dieses hier - http://www.google.de/search?client=opera&rls=de&q=nadreas+feininger+portrait+life&sourceid=opera&ie=utf-8&oe=utf-8&channel=suggest

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Danke MAX und Talker für Euer Interesse.

 

Ja MAX, der hat eine Oberkörperhaltung beim Arbeiten, die mich mittlerweile binnen 1 Stunde zu meiner Physiotherapeutin treiben würde. Ich habe Riesenrespekt vor solchem Handwerk.

 

Talker, Danke für Dein Interesse, jetzt weiß ich natürlich genau was Du gemeint hast - ja das wäre natürlich ein Kracher gewesen. Du hast gut beobachtet, daß ich selbst wenn ich ihn nochmal belästige bei seiner Arbeitsorganisation ich eben nicht vor seinen Tisch komme. Natürlich könnte man alles arrangieren - aber das wäre dann Portraitarbeit, die ich nicht annähernd wirklich so beherrsche, daß ich ihn guten Gewissens deswegen von der Arbeit abhalten dürfte. Ich muß mit meinen Bordmitteln bei dem interessanten Faden "men at work" weitermachen und eben auf gewisse Authentizität setzen.

 

Grüße aus dem heißen Berlin von Berthold.

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Artisten

 

[summarit 2,4/75 - Emulation DxO Optics Pro 10 : "70er" Jahre, leicht nach meinem Gusto modifiziert]

(Ich denke wenn schon digital - wo, wenn nicht hier gerade in diesem Forum, kann man mal auch einen solchen Bearbeitungsversuch zur Diskussion stellen).

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Um mal was Betroffenes beizusteuern. Heimlich von meiner Frau gemacht: meine beiden Auszubildenden mit mir. Das Sitzen ist heute kein Problem mehr.

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