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Beste Nicht-Leica Objektive 21 - 35 - 50 (- 90)


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Hallo zusammen,

 

ich lese nun bereits seit geraumer Zeit mit und bin nun langsam soweit, dass es auch für mich eine Leica werden wird. Hierbei warte ich nun nur noch das Erscheinen der neuen M ab - dann wird es abhängig von der Preisentwicklung gebrauchter M9s entweder eben eine M9 oder eine neue M.

 

Hierzu werde ich dann allerdings nicht von Beginn an mit einem vollständigen Set an Leica-Objektiven starten können. Und das nicht nur wegen der Wartezeiten;) Daher schaue ich nun, in welchem Brennweitenbereich ich am besten mit Objektiven anderer Hersteller kompensieren kann.

 

Die Brennweitenreihe ist für mich eigentlich soweit fix: 21 - 35 - 50 - 90. Dies nutze ich so bereits auch schon an meiner 5D Mk3 (ok, ein UWW-Zoom und das 100L anstelle von 90mm - aber das ist eher unerheblich). Dabei ergibt sich für mich folgende Nutzung und Wünsche an die guten Stücke:

 

21mm: Landschaften, ein klein wenig Architektur, Lichtstärke eigentlich egal, Schärfe ist wichtiger

35mm: Reportage + 2. Immerdrauf, möglichst hohe Lichtstärke und dabei auch noch möglichst scharf *räusper*

50mm: Porträt + 1. Immerdrauf, Eigenschaften eigentlich wie das 35er (scharf + lichtstark)

90mm: Porträt, Lichtstärke sollte schon Blende 2.8 sein

 

Die Nutzung verteilt sich dabei von 21 - 90 ungefähr 15% - 30% - 40% - 15%.

 

Nun habe ich hierbei hauptsächlich an Zeiss-Optiken gedacht. Somit sind mir für 35 und 50 das Biogon 2.0 und das Planar 2.0 ins Auge gefallen. Insbesondere letzteres soll ja mit dem Summicron fast auf Augenhöhe sein.

 

Und daraus ergeben sich für mich dann diese Fragen:

 

[1] Wie steht Ihr zu meiner Auswahl für 35 & 50, würdet Ihr unter meinen Prämissen andere Objektive empfehlen?

[2] Welche Alternativen habe ich für 21 außer den beiden Zeiss Objektiven und wie sieht es bei diesen in Bezug auf die Abbildungsleistung aus?

[3] Was habe ich Porträt-Telebereich um die 90mm für Alternativen?

[4] Alternativ zu 21mm wären für mich auch 18mm interessant. Dann wäre der Blickwinkel eben ein wenig extremer. Aber da bin ich vollkommen blank, was wäre hier empfehlenswert?

 

Besten Dank für Eure Hilfe schon einmal im Voraus!

Edited by ThilliMilli
MM in "neue M" geändert
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Ich sag mal was zum Weitwinkelbereich: Das Zeiss 18mm ist extrem gut, relativ preisgünstig, erfordert aber manuelle Codierung und/oder Cornerfix (je nach Motiv und eigener Farbemfindlichkeit sogar beides) bzw. LR/C1-Profile, sonst gibt es bunte Ränder. Mich hat's genervt, deshalb habe ich auf das Leica 21mm SE gewechselt. Ist extrem gut, für ein Leica Objektiv nicht soo teuer und Du sparst Dir die Codierungs/Cornerfix/Profil-Faxen.

 

Im 50mm Bereich ist das Zeiss Planar eigentlich sehr gut. Bei wir hat es allerdings zwei mal nicht mit meinem Messsucher harmoniert (Front- oder Backfokus). Justage bei Leica geht nicht und bei Zeiss kann es problematisch sein. Ist es innerhalb der Zeiss Fertigungstoleranzen, werden genauere Justagen (individuelle Anpassungen an eine Kamera) auch bei neuen Objektiven nur kostenpflichtig durchgeführt (so ca. 150€). Ansonsten aber sicher ein empfehlenswertes Objektiv.

 

Bei 35 und 90 kenne ich nur Leica, da müssen andere was sagen.

 

Boris

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Hallo zusammen,

 

 

 

[1] Wie steht Ihr zu meiner Auswahl für 35 & 50, würdet Ihr unter meinen Prämissen andere Objektive empfehlen?

[2] Welche Alternativen habe ich für 21 außer den beiden Zeiss Objektiven und wie sieht es bei diesen in Bezug auf die Abbildungsleistung aus?

[3] Was habe ich Porträt-Telebereich um die 90mm für Alternativen?

[4] Alternativ zu 21mm wären für mich auch 18mm interessant. Dann wäre der Blickwinkel eben ein wenig extremer. Aber da bin ich vollkommen blank, was wäre hier empfehlenswert?

 

Besten Dank für Eure Hilfe schon einmal im Voraus!

 

Hallo,

zu 1) ich würde genau das Biogon T* 2,0/35 empfehlen, das Planar T* 2,0/50 sicher auch, das habe ich jedoch nicht, da ich seinerzeit (vor eineinhalb Jahren) ein Summilux 1,4/50 asph. gekauft habe, da es unmittelbar verfügbar war.

 

zu 2) das Biogon T* 2,8/21 ist sehr zu empfehlen, da brauchst Du kein Cornerfix und es ist bereits bei Offenblende sehr gut.

Schau Dir die zwei Fotos mit dem London-Panorama auf meinem Flickr- Account an. Einmal mit dem 21er und einmal mit dem 35er. Kamera war auf dem Balkongeländer aufgelegt.

 

zu 3) ich hab' zu einem gebrauchten Summarit 2,5/90 gegriffen. Das ist nicht viel teurer als das Zeiss, hat eine ordentliche Lichtstärke und ist einfach Klasse.

 

zu 4) zum Distagon T* 4,0/18 kann ich nicht viel sagen - ich habe mich bewußt für das 21er entschieden, zumal ich den Sucher von der Contax IIIa meiner Mutter dazu nutze, und der sieht auf der stahlgrauen M9 und später auf der M240 sehr gut aus.

Nach den Kennlinien verzeichnet es mehr als das 21er und ist auch nicht so scharf und kontraststark. Die Nachteile wurden ja schon erklärt.

 

Viel Spaß mit Deiner Entscheidung.

 

Grüße aus Luxemburg

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Ein wenig werden meine ursprünglichen Gedanken zur Linsenauswahl bestätigt, nur bei den 35mm bin ich mir unsicher.

 

21mm: Zeiss Biogon 21/2.8

Das Super-Elmar ist einfach doppelt so teuer wie das 2.8, welches dann wiederum nur einen kleinen Abstand zum Zeiss 4.5 aufweist. Weiterhin sollte die Abbildungsleistung für den geringen Nutzungsgrad in jedem Fall ausreichen.

 

50mm: Zeiss Planar 50/2.0

Wieder eine Entscheidung zu Gunsten des Preises. Das Planar ist einfach ein P/L-Wunder. Das Summicron kostet das dreifache - und das Summilux bleibt erstmal aufgrund des Preises ein Wunsch. Entweder nehme ich 3-4 Objektive zum Start oder nur das 50er Summilux. Da ich die Kamera aber hauptsächlich auf Reisen einsetzen möchte, wäre hier ein Objektiv zu wenig.

 

90mm: Leica Summarit

Bei 90mm genügt für Porträts 2.5 als Offenblende allemal. Eher wird noch abgeblendet.

 

35mm: Unsicher ;) Zeiss Biogon 2.0?

Hier hätte ich am liebsten wegen der Bildwirkung ein 35/1.4 (damit ist dann auch das Biogon 2.8 oder das Summarit keine Alternative). Das Summilux ist aber preislich einfach nicht drin (siehe 50mm;)). Somit bleibt eigentlich die Wahl zwischen dem Biogon oder dem Summicron - was preislich klar in Richtung Biogon gehen würde. Von CV bietet sich hier nicht wirklich etwas an, wenn ich Wert auf Schärfe lege, oder?

 

Somit hätte ich für den Anfang ein feines Setup und bin ich eigentlich nur bei den 35mm ein wenig lost. Meine Anforderungen wären:

- Lichtstark (Blende 2.0 oder besser)

- möglichst scharf bei Offenblende (im Zentrum sollte genügen)

- deutliche Zunahme der Schärfe in den Rändern bei Abblenden

 

Frage: Das wäre doch eigentlich beim Biogon so zu realisieren, oder? Von Schärfe und Bokeh betrachtet meine ich herauslesen zu können, dass es zwischen dem Cron asph und pre-asph liegt.

 

Nach einiger Zeit kann ich dann schauen, wie und ob sich mein Nutzungsschwerpunkt verschiebt und dann entweder bei 35 oder 50 zu einem der beiden neuen Luxe greifen.

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Versteh nicht ganz - aber vielleicht stehe ich auch auf der Leitung?

Es soll also eine M her, die über 6TE kostet. Um dann Fremdhersteller-Gläser dran zu stecken?

 

Ich würde bei Leica vornehmlich deshalb landen, weil sie Weltklasse-Gläser herstellen. Die M und ihre neuen Funktionen in allen Ehren: da würde ich anders disponieren.

 

Da würde ich bspw. für Portrait eine D600 wählen und ein überragend gutes Glas wie das DC 2/105 wählen oder ein 1.4/85.

 

Wenn ich mir eine M leiste und dann NICHT ein Lux 50 asph.?

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Versteh nicht ganz - aber vielleicht stehe ich auch auf der Leitung?

Es soll also eine M her, die über 6TE kostet. Um dann Fremdhersteller-Gläser dran zu stecken?

 

Ich würde bei Leica vornehmlich deshalb landen, weil sie Weltklasse-Gläser herstellen. ...

 

Ich bin ganz Ohr für einen anderen Hersteller der einen digitalen Messsucher im Angebot hat? ;)

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Versteh nicht ganz - aber vielleicht stehe ich auch auf der Leitung?

Es soll also eine M her' date=' die über 6TE kostet. Um dann Fremdhersteller-Gläser dran zu stecken?

 

Ich würde bei Leica vornehmlich deshalb landen, weil sie Weltklasse-Gläser herstellen. Die M und ihre neuen Funktionen in allen Ehren: da würde ich anders disponieren.

 

Da würde ich bspw. für Portrait eine D600 wählen und ein überragend gutes Glas wie das DC 2/105 wählen oder ein 1.4/85.

 

Wenn ich mir eine M leiste und dann NICHT ein Lux 50 asph.?[/quote']

 

Im Prinzip gebe ich Dir recht, aber ich habe auch das Problem, dass mein Budget aufgrund des Kaufes der M9-P und dem 2,8/28mm ASPH so ziemlich erschöpft ist. Ich müsste jetzt eigentlich auch erstmal für die nächsten Leica-Objektive sparen und Übergangsweise evtl. n Fremdobjektiv kaufen. Ich mache es aber anders, ich guck mich bei den älteren gebrauchten Leica-Optiken um. Zum. beim 50er und 90er. In 21er schwebt mir auch vor, das muss aber erstmal warten.

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Versteh nicht ganz - aber vielleicht stehe ich auch auf der Leitung?

Es soll also eine M her, die über 6TE kostet. Um dann Fremdhersteller-Gläser dran zu stecken?

 

Ich würde bei Leica vornehmlich deshalb landen, weil sie Weltklasse-Gläser herstellen. Die M und ihre neuen Funktionen in allen Ehren: da würde ich anders disponieren.

 

Da würde ich bspw. für Portrait eine D600 wählen und ein überragend gutes Glas wie das DC 2/105 wählen oder ein 1.4/85.

 

Wenn ich mir eine M leiste und dann NICHT ein Lux 50 asph.?

 

Mei, die Antwort ist einfach: Die M ist einfach eine kompakte Vollformat. Und die von Dir geschmäten Fremdhersteller-Gläser sind an Nikon/Canon nun einmal i.d.R. sogar die bessere Wahl. Auf Reisen möchte ich einfach nicht so viel mit mir rumtragen (einfach mal ne 5D mit den vier angesprochenen Brennweiten neben eine M mit eben diesen legen).

 

Weiterhin ist das der Einstieg, um meine Präferenzen kennen zu lernen und diese dann bei 35 und 50mm eben ggf. noch durch Leica Optiken zu ergänzen. Somit wären es dann 2:2 oder 3:1 im Verhältnis Leica:Fremd.

 

In diesem Kontext ist es dann durchaus schon ein Unterschied, ob ich 4k für Objektive hinlege, mit denen ich auch gleich eine Reise vollständig bestreiten kann oder eben 8k, bei denen dann noch nicht einmal eins der Summiluxe (35 oder 50) dabei ist.

 

Insofern (btw): Ich dachte, meine Fragen wären eingangs recht eindeutig formuliert - der Sinn sollte hier nicht diskutiert werden (alllenfalls, wenn es für eine Brennweite keine sinnvolle Kompensation gibt). Somit Danke für den zielführenden Kommentar.

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@ThilliMilli: Ich bin vormals ähnliche Wege gegangen - »günstiger« wurden sie deshalb nicht, ganz im Gegenteil.

Wenn nicht zwingend R-Objektive auch ins Spiel kommen sollen, dann würde ich eher auf eine immer günstiger werdende VF-M9 und ein hervorragendes Glas setzen.

 

Aber ich klinke mich mal aus. Werde wohl missverstanden.

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Die Brennweitenreihe ist für mich eigentlich soweit fix: 21 - 35 - 50 - 90. Dies nutze ich so bereits auch schon an meiner 5D Mk3 (ok, ein UWW-Zoom und das 100L anstelle von 90mm - aber das ist eher unerheblich). Dabei ergibt sich für mich folgende Nutzung und Wünsche an die guten Stücke:

 

21mm: Landschaften, ein klein wenig Architektur, Lichtstärke eigentlich egal, Schärfe ist wichtiger

35mm: Reportage + 2. Immerdrauf, möglichst hohe Lichtstärke und dabei auch noch möglichst scharf *räusper*

50mm: Porträt + 1. Immerdrauf, Eigenschaften eigentlich wie das 35er (scharf + lichtstark)

90mm: Porträt, Lichtstärke sollte schon Blende 2.8 sein

Vieles wurde schon beantwortet, aber zwei Fragen habe ich noch dazu.

Warst du mit den Zoom in den genannten Brennweiten zufrieden oder sollte es deutlich besser sein?

Die Frage zielt darauf ab ob du wirklich das beste Glas benötigst oder eine bestimmte Brennweite.

Die Zeiss Objektive sollten ohne Probleme mit einem Zoom mithalten können, so hoffe ich.

Welche Brennweite benötigst du am meisten?

Wenn du deine Fotografie verändern möchtest, wäre es dann nicht besser eine Brennweite zu wählen die nicht so oft in deinen Bildern auftaucht.

 

Gebraucht eine M9 zu kaufen wenn die neue M rauskommt ist schonmal eine gute Strategie.

Ob sie aufgeht wage ich zu bezweifeln, eine große Menge an Geld kostet das Gerät auf jeden Fall.

 

Zusatzfrage: Warum steht eigentlich ein Wechsel an?

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Warst du mit den Zoom in den genannten Brennweiten zufrieden oder sollte es deutlich besser sein?

Die Frage zielt darauf ab ob du wirklich das beste Glas benötigst oder eine bestimmte Brennweite.

Die Zeiss Objektive sollten ohne Probleme mit einem Zoom mithalten können, so hoffe ich.

Welche Brennweite benötigst du am meisten?

Ich nehme an, Du spielst auf den UWW-Bereich. Die Antwort ist einfach, das UWW (16-35L) hat mir in den Ecken nicht gepasst. Um die 21mm habe ich es jedoch meistens genutzt. Sehr selten am unteren Ende. Somit passt das also.

Wenn du deine Fotografie verändern möchtest, wäre es dann nicht besser eine Brennweite zu wählen die nicht so oft in deinen Bildern auftaucht.

Möchte ich eigentlich gar nicht. Nur das Vehikel. Ggf. ändern sich dann jedoch meine Präferenzen zwischen Normal und Weitwinkel. Das könnte gut sein. Wäre aber eine Folge und keine Ursache.

Gebraucht eine M9 zu kaufen wenn die neue M rauskommt ist schonmal eine gute Strategie.

Ob sie aufgeht wage ich zu bezweifeln, eine große Menge an Geld kostet das Gerät auf jeden Fall.

Richtig, allerdings würde ich ggf. ab 3-3.5k auch über eine M9 nachdenken. Tendiere aber momentan deutlich eher zu einer neuen M.

Zusatzfrage: Warum steht eigentlich ein Wechsel an?

Wie oben geschrieben, oder besser: angedeutet: Ich möchte kompakter unterwegs sein. 5D + 4 Objektive ist auf Reisen viel zu schleppen. Das ist bei einer M + 4 Objektive einfach anders. Und meine Portraitsessions werde ich so auch mit der M hervorragend durchführen können. Manchmal nervt da der AF sogar eher.

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50mm: Hier kann ich dir aus eigener Erfahrung das Voigtländer Norton 50mm f1.5 ASPH empfehlen. Für 300-400€ bekommst du ein schön verarbeitetes, verhältnismäßig kompaktes und vergleichsweise leichtes (!) Objektiv was in der Preiskategorie bis 1500€ wahrscheinlich nicht zu überbieten ist (auch nicht vom pre APSH Lux). Die Optische Konstruktion ist nicht wie so oft schon das ein oder andere Jahrzehnt alt (Zeiss 1.5) sondern von Cosina komplett neu gerechnet. Bei Offenblende ist es schön scharf und hat bereits einen sehr guten Mikrokontrast, der sich mit Abblenden dann noch etwas steigern lässt. Zum Rand fällt es bei f1.5 natürlich sowohl in der Bildschärfe als auch Helligkeit etwas ab. Das Lux50mm Profil passt aber sehr gut zum Norton.

Angeblich hat bei der Objektivkonstruktion auch in irgendeiner Weise Zeiss mitgewirkt; wurde zumindest von den Zeiss Leuten auf der Photokina 2012 behauptet...

Jetzt kommt das ABER:

Das Nokton kann unverschämt gut sein, muss aber nicht. Es gibt recht große Schwankungen in der Serie, sodass du (genau) das Objektiv was du kaufen könntest vorher unbedingt ausprobieren solltest! Wahrscheinlich wird sich auch hier im Forum gleich noch jemand melden, der dir vom Nokton dringend abrät...

Ach ja eins noch: Front oder Backfocus hat es keinen, allerdings läuft die Fokusierung extrem steil! Das ist am Anfang etwas ungewohnt. Mit der Zeit lernt man es aber zu schätzen.

 

21mm: Hier gibt es von Zeiss und von Voigtländer diverse Alternative, die alle soweit OK sind. Qualitativ sind die jedoch (v.a. die Voigtländer Linsen) Meilen vom Super-Elmar entfernt... Sorry ;)

Edited by huluvu
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Das Zeiss Biogon 2/35 kann ich als Fremdobjektiv nur empfehlen.

War auch das erste Objetiv an meiner M9. Abbildungsleistung ist exzellent.

Bei dem 50 und 90 er würde ich aber bei Leica bleiben. Hier gibt es gute gebrauchte

Summicrone/Summarite die sicherlich über jeden Zweifel erhaben sind.

Das Zeiss 1,5/50 hat Frontfokus. Hatte auch schon mal mit dem Gedanken gespielt,

aber wenn ich bei jedem Foto nicht weiss wo die Schärfe liegt, lass ich das lieber.

Wenn es im Geldbeutel etwas klemmt, nimm gebrauchte Leicas.

Sind immer besser als neue Fremdobjektive. Bis auf das o.g. Zeiss Biogon,

das in der Leistung klasse ist.

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würde nicht direkt all-in gehen bei dem ganzen... du hast die brennweiten zwar an deiner 5D bzw die zooms. hattest aber da auch schon die linsen mit dem roten ring, nehme an wegen der qualität. du kaufst dir also ne messsucher kamera die bis ISO 6400 geht ohne wirkliches rauschen (ich habs in solms bei nem workshop gesehen...). da würde ich dir dann eher empfehlen leica glas zu holen. hier kennt keiner deine genauen gründe für die L optiken aber meiner erfahrung nach kauft sich jeder der sich ne digitale M holt früher oder später eines der summiluxe oder im schlimmsten fall das noctilux. brauchen ist da meist das falsche wort, eher wollen ;)

 

ich denke, dass wenn du dir die zeiss objektive holst dir früher oder später das kleine teufelchen auf der linken schulter den floh vom summilux ins ohr setzt. evtl wärs langfristig wert drüber nachzudenken ob sich das nicht lohnen würde sich eines gleich zu gönnen. (nur so n gedanke)

 

ansonsten würde ich das meiste geld in die wichtigste brennweite stecken (bei mir 50mm, hast ja 35 oder 50 zur auswahl)

 

bei voigtländer wird das 35mm f/1.2 II immer so hoch gelobt. ist nicht billig aber wenn dir gewicht und größe nix ausmachen hast da natürlich nen absoluten lichtriesen. scharf isses allemal. hatte es mal 3 wochen ausgeliehen da. mir hat die größe und das gewicht aber nicht gefallen

 

bei 90mm ist das summarit eine top wahl.

 

bei 21mm und wenn cornerfix kein problem ist dann schau dir bei nem händler mal das 21mm f/4 von voigtländer an. soll von der leistung bei film echt top sein, nur an digital eben wegen den farbfehlern an den rändern nicht so prickelnd...

 

@Photoauge: hast halt eh ein super objektiv mit dem 2.8/28 asph rausgesucht. braucht sich von der leistung nicht hinter meinem 50 1.4 asph verstecken

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weils noch nicht hier steht: die Konica M-Hexanon 28/50/90 2.8/2/2.8 mit M-Bajonett sind hervorragend. Das 50er hab ich leider mit meiner Hexar verkauft, das empfand ich als besser als das v3 Summicron das ich noch habe.

 

Verarbeitung sehr gut, fühlt sich noch wertiger, präziser an als die Leicas, Schärfe, Kontraste, etc. superb.

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Jeder hat mit M einmal angefangen... Ich würde, wie auch andere Forenten, lieber EIN gutes Leica- Objektiv empfehlen, als (auch viel) Geld in halbherzige Lösungen zu investieren. Mit welchem Du startest, ist persönliche Vorliebe (ich habe mit dem 50er Lux begonnen, im Nachhinein wäre das 35er sicher für mich besser gewesen). Wenn du sparen willst, nimm doch als Einstieg das Tri- Elmar 28-35-50 ;). Das kannst Du später als Reiseobjektiv weiter verwenden. Immer daran denken: Qualität ist Sparsamkeit auf Dauer. Lieber EIN perfektes Objektiv, als Kompromisse, die später bei EBay landen...:D

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