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Kopier Apparat ELDIA


buck
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Vermutlich hast Du Dich verschrieben - oder ich sehe es völlig falsch.

Es geht wohl nicht um Kontrastaufsteilung, sondern um Kontrastreduzierung.

 

Und ist dieses Verfahren nicht in erster Linie für Dia-Dups oder Farb-Dia zu Farbnegativ interessant?

 

nachdem telewatt so für das Gerät jubelt, und Du nun auch - welche Vorteile der Gradationsänderung mit der Gradationsteuerung bei

Dia zu SW Negativ

Dia zu Digi

Oder gibt es noch andere Vorteile bei der Kontraststeuerung?

LG

LF

 

Hi,

natürlich geht es um die Vermeidung der Kontrastaufsteilung, ich dacht das währe allen klar.

 

Nun ist es heute so, beim Film war ja keine nachträgliche Korrektur möglich, mit einer RAW Datei ist das kein Problem.

Insofern die Gradationssteuerung nicht mehr so schwer ins Gewicht fällt.

Ich mache es so, eine ganz leichte Gradationssteuerung beim Kopieren, den Rest in PS CS 2.

 

Auf Film kopiere ich heute nichts mehr, dass währe Unfug, das Labor würde es beim weiterverarbeiten erneut digitalisieren.

 

Dies ist auch genau der Grund warum ich für Papierbilder keinen Film mehr nehme.

 

Einzige Ausnahme s/w und Selbstverarbeitung, die bei Farbe heute keiner mehr bezahlen will.

 

Gruß

Horst

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  • 8 years later...

Hallo,

 

viele s/w Dias ("Positive"), die mit dem ELDIA hergestellt wurden, habe ich von meinem Vater geerbt und inzwischen abfotografiert. Durch das Umkopieren Schicht auf Schicht hatte aber die Qualität der Bilder abgenommen -wie bei jedem Kopiervorgang. Mich interessierte nun, wie groß der Verlust ist.

Leider existieren nur zu einigen aus der Nachkriegszeit die Negative.

Hier ein Vergleich anhand eines Bildes aus dem Jahr 1956.

Negativfilm AGFA ISOPAN F,

Kopierfilm war "PERUTZ POSITIV 35mm Feinkornfilm".

 

Blick auf den Kölner Hauptbahnhof. Das Negativ wurde mit der Sony A7 und Makroobjektiv im Abbildungsmaßstab 1:1 abfotografiert.

 

 

100% Crop daraus:

 

 

Der gleiche Ausschnitt vom Negativ mit etwa Abbildungsmaßstab 5:1 fotografiert und dann verkleinert.

 

 

Der gleiche Ausschnitt vom Positiv mit etwa Abbildungsmaßstab 5:1 fotografiert und dann verkleinert.

 

 

Gruß,

Stuessi

Edited by Stuessi
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Naja, ein Verlust ist zwar sichtbar, aber im richtigen Leben d.h. in der Projektion im Verlaufe eines Diavortrags halte ich diese Verluste für wenig relevant weil das Bild trotzdem einen durchaus scharfen Eindruck macht und die Verluste wegen des fehlenden Vergleichs schlecht wahrnehmbar werden - es ist ja immer nur ein Bild zur Zeit sichtbar - und für Papiervergrößerungen hast Du ja normalerweise das Negativ zur Verfügung. Darüber hinaus wird der subjektive Schärfeeindruck in der Projektion sehr stark von anderen Faktoren beeinflusst: Vergrößerungsmaßstab, Betrachtungsabstand, Bildhelligkeit usw. und nicht zuletzt von der Güte der Projektionsoptik.

 

Freundliche Grüße zum Wochenende

 

Wolfgang

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