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Die Formgestalter der Leica M


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Von der Konstruktionsseite für die Leica M3 sind zu nennen:

Dr. Ludwig Leitz, LTG.gesammt, Willi Stein, Ltg. Konstruktion und Adolf Groß, Ltg. Formgestaltung sowie Prof. Scheuernstuhl als Bildhauer und sein Meisterschüler Heinrich Janke aus Hannover, der spätere Leiter dieser Abteilung.

Später bestand das Team aus Hans-Kurt Uellenberg, H.Janke, Ernst Rühl und Bernd Nickel (von links, siehe Abb.!).

Hier 3 Entwürfe für die Leica M3 aus den 50èr und 60èr Jahren.

1953,1956,1957 und 1961.

Heute nennt man das Design oder CAD bei Leica.

Eine leider früher und auch heute viel zu gering geachtete Species für neue Produkte und ihren Erfolg.

Damals hats aber geklappt

Grüße

Hendrik

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Guest Leicas Freund
Von der Konstruktionsseite für die Leica M3 sind zu nennen:

Dr. Ludwig Leitz, LTG.gesammt, Willi Stein, Ltg. Konstruktion und Adolf Groß, Ltg. Formgestaltung sowie Prof. Scheuernstuhl als Bildhauer und sein Meisterschüler Heinrich Janke aus Hannover, der spätere Leiter dieser Abteilung.

Später bestand das Team aus Hans-Kurt Uellenberg, H.Janke, Ernst Rühl und Bernd Nickel (von links, siehe Abb.!).

Hier 3 Entwürfe für die Leica M3 aus den 50èr und 60èr Jahren. 1953,1956,1957 und 1961.

Heute nennt man das Design oder CAD bei Leica.

Eine leider früher und auch heute viel zu gering geachtete Species für neue Produkte und ihren Erfolg.

Damals hats aber geklappt

Deine Erläuterungen sind nicht zutreffend - zu der von Dir exemplarisch vorgestellten Zeit mit Sicherheit, nicht zutreffend.

Schon bei der 1. Leica war klar - form follows function - und das ist über 80 Jahre her.

Ludwig Leitz insbesondere legte großes Gewicht auf die Formgestaltung der Produkte.

Du nennst selbst

Formgestaltung sowie Prof. Scheuernstuhl als Bildhauer und sein Meisterschüler Heinrich Janke aus Hannover,

Erinnert sei an das Mikroskop SM, das international prämiert wurde - wegen Form und Funktion - ein völlig neues Konzept für rel. einfache Mikroskope - zur gleichen Zeit etwas auf den Markt gebracht wie die M3.

Der Projektor Prado SM war ein wunderschöndes Design der 50er.

Die folgenden pradovit wieder "form follows function" pur und sehr gelungen.

Ebenso die Leicina, weitere pradovit, Cinovid

und ganz besonders auch das Mikroskop Orthoplan (etwa 1965)

Es ist bis heute Vorbild für Mikroskope weltweit

-seinerzeit den Zeiss-Mikroskopen weit voraus - den ostzonalem Krampf erst recht.

Auch die M 5 wurde aus einem klaren Desing-Konzept entwickelt - nur wurde bei der Gestaltung des technischen Innenlebens viel Zeit - wohl etwas 8 Jahre - "verdattelt"

Die Formgestaltung der 1. Leicaflex ist missraten, weil hier das "Innenleben für Außen" immer wieder geändert wurde, noch als Formen bereits fast fertig waren.

Sehr schöne und funktionale Gestaltung wieder bei den Leicaflexen SL und SL2 einschl. der Motoren.

Und natürlich das Trinovid - vergleiche das bitte mal mit dem Amplevid oder gar den anderen Ferngläsrn vorher.

Deine Bilder sind zT Prospektentwürfe.

Bitte stelle stärker komprimierte Bilder ein.

LG

LF

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Hätte Oskar Barnack diese Fotoentwicklungen ausgezeichnet,

würde er ihnen einen Preis geben, nämlich den erwähnten Formgestaltern!

Aber wir reden ja hier nur übers Foto!

Für alle Leica Freunde, es gab dafür 2 Varianten

Grüße

Hendrik

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Hallo Hendrik,

 

..in den 60er mußte die M3 nicht mehr gestaltet werden, oder?...es sind schöne Dokumente, die du hier eingestellt hast, aber mit der "Idee" zur Kamera hat das nixs zu tun...

 

...schaue dir mal die Nummern der Kameras und Objektive an...alle aus der Produktion raus....

 

..da müssen wir in die 40er Jahre gehen....

 

grüße,

Jan

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Das Objektiv an der ersten gezeigten Camera ist viel zu modern für sie, es ist

die spätere Variante des starres Summicron, die Ausführung der M3 ist aber die

früheste, sie ist noch ohne Bildfeldwählhebel und mit Schraube beim Sucherfenster.

Bei Osterloh findet sich ein Vergleich eines Entwurfs mit der endgültigen

Fassung.

 

Die letzte gezeigte Camera ist eine M2, allerdings nicht aus ihrer Anfangszeit,

sondern mit dem MR-Belichtungsmesser, welcher 1966 eingeführt worden ist.

Seltsamerweise ist das danebenstehende starre Summicron eines in der ersten

Variante der äußeren Form. So waren die Prospektkünstler halt. Das 35mm

Objektiv auf der Camera wirkt wie dem Michelinmännchen nachempfunden.

 

str.

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Deine Erläuterungen sind nicht zutreffend - zu der von Dir exemplarisch vorgestellten Zeit mit Sicherheit, nicht zutreffend.

Schon bei der 1. Leica war klar - form follows function - und das ist über 80 Jahre her.

Ludwig Leitz insbesondere legte großes Gewicht auf die Formgestaltung der Produkte.

Du nennst selbst

Formgestaltung sowie Prof. Scheuernstuhl als Bildhauer und sein Meisterschüler Heinrich Janke aus Hannover,

Erinnert sei an das Mikroskop SM, das international prämiert wurde - wegen Form und Funktion - ein völlig neues Konzept für rel. einfache Mikroskope - zur gleichen Zeit etwas auf den Markt gebracht wie die M3.

Der Projektor Prado SM war ein wunderschöndes Design der 50er.

Die folgenden pradovit wieder "form follows function" pur und sehr gelungen.

Ebenso die Leicina, weitere pradovit, Cinovid

und ganz besonders auch das Mikroskop Orthoplan (etwa 1965)

Es ist bis heute Vorbild für Mikroskope weltweit

-seinerzeit den Zeiss-Mikroskopen weit voraus - den ostzonalem Krampf erst recht.

Auch die M 5 wurde aus einem klaren Desing-Konzept entwickelt - nur wurde bei der Gestaltung des technischen Innenlebens viel Zeit - wohl etwas 8 Jahre - "verdattelt"

Die Formgestaltung der 1. Leicaflex ist missraten, weil hier das "Innenleben für Außen" immer wieder geändert wurde, noch als Formen bereits fast fertig waren.

Sehr schöne und funktionale Gestaltung wieder bei den Leicaflexen SL und SL2 einschl. der Motoren.

Und natürlich das Trinovid - vergleiche das bitte mal mit dem Amplevid oder gar den anderen Ferngläsrn vorher.

Deine Bilder sind zT Prospektentwürfe.

Bitte stelle stärker komprimierte Bilder ein.

LG

LF

 

 

eigentlich wahnsinn, oder ?

mikroskope: führend, kameras: führend, ferngläser: führend...

 

und auf einmal sind firmen wie olympus, zeiss oder nikon ein bisschen fühender.

 

was ist da passiert ?

 

liebe grüsse hg

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Guest Leicas Freund
eigentlich wahnsinn, oder ?

mikroskope: führend, kameras: führend, ferngläser: führend...

und auf einmal sind firmen wie olympus, zeiss oder nikon ein bisschen fühender.

was ist da passiert ?

Eine ganze Menge ist passiert -

die "Design"- Highlights haben keinen Markt mehr

Also Kino - Leicina und Cinovid

Projektion pradovit

Auf dem Fernglassektor war man etwas unbeweglich - insbesondere hat man mit der Trinovid-Reihe BA Anfang der 90er den Leuten "Blei" um den Hals gehängt.

Fehler sind insbesondere auf dem kaufmännischen Sektor gemacht.

Die Probleme der Leica Produkte heutzutage sind nicht auf die Designfehler zurückzuführen zwischen 1954 und 1964 - dies deckt hös hier ab - sondern - sondern hat andere Ursachen.

Bei Foto hatte ich einiges schon angemerkt -

form ohne function - das funktioniert auch nicht.

Oder wenn function 8 Jahre zu spät kommt.

Man denke nur an die horrible Photokina-Präsentation 1963 von Leitz, Schnellschüsse, Bastelarbeit nicht koordiniert: mit einem nicht funktionierenden Focorapid, einen monströsen Filterrevolver und einem Visoflex III, der für die Maße der M 5 ausgelegt war, die erst 8 Jahre später kam. Das missratene 2,8/135 mit einem Suchervorsatz, der leicht dejustierte.

Wenn man es als Fortschritt ansieht - der Focomat IIc wurde wieder in die Produktion aufgenommen -

und die Zulieferer hatte man im Griff - Schneider brachte das neue 3,4/21 Super-Angulonj und Metrawatt den Leicameter MR - 2 Jahre früher als Leitz ander Leicaflex. Bei Leitz hatte man gerade die Bastelei an den Selen-Belichtungsmessern der Leicaflex und der M 5 eingestellt.

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Guest Leicas Freund
Die letzte gezeigte Camera ist eine M2, allerdings nicht aus ihrer Anfangszeit, sondern mit dem MR-Belichtungsmesser, welcher 1966 eingeführt worden ist.

Seltsamerweise ist das danebenstehende starre Summicron eines in der ersten

Variante der äußeren Form. So waren die Prospektkünstler halt. Das 35mm

Objektiv auf der Camera wirkt wie dem Michelinmännchen nachempfunden.

Das Bild mit der M 2 ist wohl eine Vorgabe für ein Prospektfoto für den Prospekt Fototaschen..

Der Prospekt erschien 1960 und wurde 1961 mit Balken und neuen Preisen versehen.

Siehe Bild.

Hier wurde augenscheinlich der alte Entwurf geändert mit dem Ersatz des Leicameter MC durch Leicameter MR (1963).

Einmal ist die M 3 auf einem Klischee zu sehen.

Dies wurde beispielsweise im Oktober 1957 in den Leitz Informationen für den Photofachhandel 2/1957 angeboten.

Welche historische Erkenntnis sich aus diesen Fetzen von hös ergibt, das kann ich nicht sehen. Ich habe veröffentlichte und allgemein bekannte Bilder mit Quellenangabe reingestellt. Das möge der fortschreitenden historischen Erkenntnis und Einsicht dienen.

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Guest Leicas Freund
Sind nicht gar auf zwei Abbildungen (#4 + #5) M2´s zu sehen?

eben - so ist es. Bei dem Bild mit Tasche ergibt es sich auch aus der Objektivauswahl auf dem Foto.

Das hat nix mit Produkt-Design zu tun, nur mit Entwürfen bei der Prospektentwicklung.

 

Es ist eine Zumutung, die hös hier reinkippt.

Nur noch übertroffen durch seine LEICA-Fotografie Titel, in der anderen Reihe.

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Guest Leicas Freund
Heute nennt man das Design oder CAD bei Leica.

Meinst Du vielleicht nicht nur CD - Corporate Desingn?

Langsam dämmert mir, was Du vielleicht auch meinen könntest:

Als CAD bezeichnet man das Konstruieren am Computer.

Meinst Du hier vielleicht CI - Corporate Identity?

Die war 1960 ganz allgemein in Deutschland bei Industrie und Handel noch nicht nach heutigen Maßstäbnen gestylt - das kam erst Ende der 60er.

Von CI ist in der Tat in den Prospekten und Anzeigen aus diesen Jahren nur wenig zu erkennen - global schon gar nicht.

Insbesondere hatten die Vertretungen in den unterschiedlichen Ländern ihre eigene eigene "Werbesprache"

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Gerd, Du hast ja recht, die Komprimierung sollte nicht so weit gehen, daß man

auch gar nichts einstellen könnte.

 

Dennoch kann man wenigstens so viel sehen, daß der Prospektentwurf deshalb

eine veraltete Version des Objektivs zeigt, weil er ein altes Material aufarbeitet.

Für diesen Hinweis vielen Dank, Leicas Freund!

 

Freundlichst

str.

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Guest Leicas Freund
Die schönen Beispiele aus der Historie leiden ganz erheblich unter den Artefakten, werden teilweise unleserlich.

Ich habe Modem - und setze an meinem PC hier einen 19 Zoll Röhrenschirm mit 1280x1024 ein.

Den Bildschirm habe ich - den falschen nicht angeschlossen, weil auf dem Flachschirm Fotos schwerer zu beurteilen sind, die Farben nicht gut kommen.

Bei mir ist alles leserlich (nur nicht die Klischee-Nr. imTaschen-Prospekt), die Artefakte erträglich. Es geht mir bei der Bildqualität immer nur um die erforderlichen Infos.

Ist auch das Bild mit dem Klischee nicht klar und scharf?

Ich werde es mir mal an einem Flachschirm ansehen.

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Hendrik,

Danke für die Bilder. Ich finde die Auflösung absolut OK und aussagekräftig.

Zum Thema Leica besitze ich nämlich keine Fanbücher.

Die M3 steht für mich, technisch aber auch vom Design her, für die beste Zeit die LEICA je hatte.

 

Grüße, Frank

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Ich glaube, als langjähriger Leica Mitarbeiter muß ich mich nicht über die Bedeutung von CI und CAD erklären.

Der 2.Begriff wurde übrigens zur Formgestaltung 1961 von Leitz weltweit erstmals eingeführt , und zwar mithilfe von Wetzlar in Canada(für Foto!)

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Übrigens Leica Freund als Insiderinfo!

Ci in den 90èr Jahren war weltweit verbindlich und vorgegeben von Frau Dr. Verena Frey,

falls dir dieser Name etwas sagt, aber als Außenstehender kann man solche Internas natürlich nicht wissen!

Grüße Hendrik

der mit ihr fast 10 Jahre zusammengearbeitet hat

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Ich glaube, als langjähriger Leica Mitarbeiter muß ich mich nicht über die Bedeutung von CI und CAD erklären.

Der 2.Begriff wurde übrigens zur Formgestaltung 1961 von Leitz weltweit erstmals eingeführt , und zwar mithilfe von Wetzlar in Canada(für Foto!)

 

..was aber immer noch nicht erklärt, was du oben mitteilen wolltest....es sind schöne Bilder, vielen Dank!...haben aber mit CAD nichts zu tun oder?...

 

Grüße,

Jan

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