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leute,

 

nach ner stunde suchen hab ich keine sinnvolle antwort auf meine frage gefunden (außer welche aus dem jahr 2009).

 

ist es sinnvoll/notwendig meine 25 jahre alten objektive (2.8/28 + 2.0/50 + 2.0/90) nachträglich codieren zu lassen. die 2-3 jahre alte antwort für ne m8 war eindeutig: unnötig.

 

dazu muss ich sagen, dass ich aus zeitgründen nur mit jpeg arbeite und ich auf exif-infos keinen besonderen wert lege.

 

danke für eure hilfe

 

jm

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Ein Teil der genannten Obhektive würfte gar nicht zu codieren sein. (Die Liste der codierebaren Objektive findet sich auf dem home-page von Leica.)

Bis auf das 28 ist weder eine Codierung noch eine manuelle Eingabe nötig. Die Objektiverkennung ist außer beim 28er abzuschalten.

Alles Nötige findet sich in der Bedienungsanleitung.

str.

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Ob es sinnvoll oder notwendig ist, ältere Objektive zu codieren, betrifft zunächst einmal die Frage, ob die Objektivererkennung der Kamera für den Einsatz der Linsen notwendig ist. Bei Brennweiten von 50mm oder länger möchte ich das verneinen.

 

Bei Weitwinkeln sieht es u.U. anders aus. Wenn die Objektive an der M9 eingesetzt werden, gibt es die Möglichkeit mit der manuellen Eingabe von Objektiven zu experimentieren (das muss übrigens nicht immer exakt das im Menü angezeigte Objektiv sein, auch ein ähnliches kann Ergebnisse zeigen). Wenn bei manueller Objektiverkennung keine Unterschiede bei der Korrektur von Vignettierung und/oder Farbverschiebungen an den Rändern im Vergleich zur abgeschalteten Objektivererkennung sichtbar sind, bringt auch die Codierung nicht mehr (außer der Eintragung in der EXIF) - ist also nicht notwendig.

 

Sinnvoll kann sie sein, wenn man häufig Objektive unterschiedlicher Brennweiten wechselt. Bei manueller Einstellung - z.B. eines 90mm - gibt es mit einiger Sicherheit nachteilige Wirkungen, wenn man vergisst, diese Einstellung zu ändern und ein 28mm benutzt. Die Codierung nimmt einem - bei automatischer Objektiverkennung - insofern das Denken ab.

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besten dank an alle!

 

ich werds ausprobieren und dann entscheiden. wenn, dann lasse ich das bei van manen in den niederlanden machen: der halbe preis bei besten referenzen.

 

im rahmen meiner suche nach antworten wurde auch immer das "neujustieren" der linsen bei älteren objektiven (meine sind von 1985) angesprochen. hat hier jemand erfahrung?

 

cs meinte, es wäre sinnvoll.

 

ich will mal sagen: aus meinen uni tagen kenne ich mich etwas mit messfehlern aus. sind nicht die manuelle scharfeinstellung und die übertragung (vom objektiv auf den entfernungsmesser) werte, die eine potenzielle dejustierung der objektive überwiegen? es wäre außerdem sinnvoll (lt. leica) die kamera mit einzuschicken, damit die objektive genau angepasst werden können. meine gegenfrage war: passen die dann noch an meine analoge m6 – antwort: natürlich, in der analogfotografie sind die toleranzen viel höher als in der digitalen. sehr eigenartig: entweder ein objektiv bildet scharf ab oder nicht, unabhängig, ob sich ein sensor oder ein film in der schärfenebene befindet!?!?!?!?!?

 

sind meine überlegungen falsch??????

 

danke für eure infos/meinungen!

 

jm

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Uncodierte Objektive kannst du manuell (M9) eingeben. Eine Codierung ist also nicht unbedingt notwendig. Mein uncodiertes Minolta 1:4/90 funktioniert auch ohne Codierung prächtig.

 

danke für die info - auch ich hab noch etliche minolta objektive "rumliegen" und wollte insbes. 4/17mm und 2.8/200mm an der m9 benutzen. musste leider beim studieren der anleitung (kamera kommt erst noch) feststellen, dass der monitor anscheinend nur bei wiedergabe der bilder funktioniert. egal, man kann ja immerhin das ergebnis sofort kontrollieren und ggfs. "nachbessern";)

 

welchen adapter benutzt du? ein weiser voraussicht hab ich mir nicht minolta-md an panasonic-mft sondern minolta an leica und leica an panasonic von novoflex besorgt - kann somit ganz universell arbeiten (zus. m. schraub-adapter sogar theoretisch die ganz alten leica-objektive an die panasonic g1)).

 

gruß

 

jm

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Guest tadakuni
sind nicht die manuelle scharfeinstellung und die übertragung (vom objektiv auf den entfernungsmesser) werte, die eine potenzielle dejustierung der objektive überwiegen?

 

Selbst wenn dem im Einzelfall so wäre, dann wäre der sich aus der Kombination aller drei Faktoren ergebende Gesamtfehler trotzdem natürlich größer als bei korrekt justierten Objektiven.

 

es wäre außerdem sinnvoll (lt. leica) die kamera mit einzuschicken, damit die objektive genau angepasst werden können. meine gegenfrage war: passen die dann noch an meine analoge m6 – antwort: natürlich, in der analogfotografie sind die toleranzen viel höher als in der digitalen. sehr eigenartig: entweder ein objektiv bildet scharf ab oder nicht, unabhängig, ob sich ein sensor oder ein film in der schärfenebene befindet!?!?!?!?!?

 

Die Stärke der lichtempfindlichen Schicht des Films (insbesondere der Farbfilme) ist größer als die Stärke der "lichtempfindlichen Schicht" des M8/9-Sensors. Daher die geringfügig größere Toleranz der M6 in Bezug auf eine geringfügige Abweichung der Lage der Ebene maximaler Schärfe von der Lage der lichtempfindlichen Schicht.

 

Grüße

 

Achim

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Selbst wenn dem im Einzelfall so wäre, dann wäre der sich aus der Kombination aller drei Faktoren ergebende Gesamtfehler trotzdem natürlich größer als bei korrekt justierten Objektiven.

 

nicht unbedingt: wenn das objektiv eher zu einer näheren und der e-messer zu ner ferneren einstellung neigt, dann wär ich ohne justierung besser dran:confused:

 

auch für die info bzgl. film und sensor bin ich sehr dankbar - das würde aber bedeuten, dass 2 der drei schichten eines farbfilmes "unscharf" abgebildet und wiedergegeben werden mit der folge, dass das ganze bild farbige ränder hätten. wirds jetzt nicht akademisch? kann man diese "unschärfe" überhaupt sehen - und weitergedacht, kann man die "unschärfe" eines nichtjustierten objektivs beim digitalfoto sehen?

 

jm

Edited by leica-dux
unvollständige antwort
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Ein Teil der genannten Obhektive würfte gar nicht zu codieren sein. (Die Liste der codierebaren Objektive findet sich auf dem home-page von Leica.)

 

Bis auf das 28 ist weder eine Codierung noch eine manuelle Eingabe nötig. Die Objektiverkennung ist außer beim 28er abzuschalten.

 

Alles Nötige findet sich in der Bedienungsanleitung.

 

str.

 

 

sorry, aber da scheinst du falsch zu liegen; lt. liste der nicht mehr hergestellten objektive sind alle noch codierbar (nach aktuellen objekiven einfach weiterscrollen)

 

jm

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danke für die info - auch ich hab noch etliche minolta objektive "rumliegen" und wollte insbes. 4/17mm und 2.8/200mm an der m9 benutzen. musste leider beim studieren der anleitung (kamera kommt erst noch) feststellen, dass der monitor anscheinend nur bei wiedergabe der bilder funktioniert. egal, man kann ja immerhin das ergebnis sofort kontrollieren und ggfs. "nachbessern";)

 

welchen adapter benutzt du? ein weiser voraussicht hab ich mir nicht minolta-md an panasonic-mft sondern minolta an leica und leica an panasonic von novoflex besorgt - kann somit ganz universell arbeiten (zus. m. schraub-adapter sogar theoretisch die ganz alten leica-objektive an die panasonic g1)).

 

gruß

 

jm

 

Macrudi meinte in #2 bestimmt keine Minolta-Objektive aus der Spiegelreflexserie sondern "Minolta/Leica"-Objektive mit M-Bajonett.

 

Und nein, die M8 oder M9 haben keine Möglichkeit das Bild vor der Aufnahme auf dem Monitor zu betrachten. Es sind richtige Meßsucherkameras.

Edited by Asfaloth
Ergänzung im Text
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sorry, aber da scheinst du falsch zu liegen; lt. liste der nicht mehr hergestellten objektive sind alle noch codierbar (nach aktuellen objekiven einfach weiterscrollen)

 

jm

 

Str lag völlig richtig.

Die Liste der codierbaren Objektive enthält bei den nicht mehr lieferbaren Objektiven lediglich diejenigen, die codierbar sind. Nicht enthalten ist die Aufzählung der Objektive die nicht mehr geliefert/gerfertigt werden und nicht codierbar sind, also der Rest aller jemals bei Leitz/Leica gefertigten Objektive.

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Macrudi meinte in #2 bestimmt keine Minolta-Objektive aus der Spiegelreflexserie sondern "Minolta/Leica"-Objektive mit M-Bajonett.

 

Und nein, die M8 oder M9 haben keine Möglichkeit das Bild vor der Aufnahme auf dem Monitor zu betrachten. Es sind richtige Meßsucherkameras.

 

ok und danke - aber das müssten dann cle-objektive sein!? -- mir ist nicht bekannt, dass minolta (außer für die r-serie) objektive mit leica-m-bajonett abgefertigt hat. sollte ich mich irren, wäre ich für ne info sehr dankbar.

 

im übrigen waren die minolta-leitz objektive nicht die schlechtesten: zoom 75-200 (oder 210) mm hab ich selbst ausprobiert - mein minolta war minimal besser als das leitz!!!!

 

gruß

 

jm

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Str lag völlig richtig.

Die Liste der codierbaren Objektive enthält bei den nicht mehr lieferbaren Objektiven lediglich diejenigen, die codierbar sind. Nicht enthalten ist die Aufzählung der Objektive die nicht mehr geliefert/gerfertigt werden und nicht codierbar sind, also der Rest aller jemals bei Leitz/Leica gefertigten Objektive.

 

jetzt bin ich total verwirrt! also ich hab 2.8/28 + 2.0/50 + 2.0/90, alle aus 1985. leica-website: List of discontinued lenses that can be updated: da sind alle drei drin. lieg ich trotzdem falsch:confused:

 

danke für klarstellung

 

jm

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jetzt bin ich total verwirrt! also ich hab 2.8/28 + 2.0/50 + 2.0/90, alle aus 1985. leica-website: List of discontinued lenses that can be updated: da sind alle drei drin. lieg ich trotzdem falsch:confused:

 

danke für klarstellung

 

jm

 

Wenn die Objektive in der Liste stehen, dann sind sie codierbar. Baujahr 1985 ist ja auch noch nicht so alt.

Es gibt darüber hinaus aber auch Objektive die so heißen aber andere Bestellnummern und damit andere Baujahre haben.

 

Die Codierung würde ich mir gut überlegen. Ich habe gerade ein Elmarit-M 2,8/21 zur Codierung in Solms. Die Kosten sind nicht unerheblich. Vielleicht lieber manuell auswählen.

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Guest tadakuni
wenn das objektiv eher zu einer näheren und der e-messer zu ner ferneren einstellung neigt, dann wär ich ohne justierung besser dran:confused:

 

Da Du das im vorliegenden konkteten Fall aber wohl nicht genau weißt, halte ich persönlich die 40,00 EUR, welche meines Wissens die Überprüfung im Leica-CS kostet, für gut investiertes Geld, aber das ist natürlich Geschmackssache.

 

kann man diese "unschärfe" überhaupt sehen - und weitergedacht, kann man die "unschärfe" eines nichtjustierten objektivs beim digitalfoto sehen?

 

Welches Ausmaß im Einzelfall die "Unschärfe" im letztendlich betrachteten Bild haben kann, bevor man sie als Unschärfe wahrnimmt, hängt im Einzelfall von der Güte des jeweiligen Wahrnehmungssystems des "man" ab, also zum Beispiel dem induellen Visus, sowie dem im Einzelfall vorliegenden Betrachtungsabstand.

 

Den Zusammenhang findest Du aus meiner Sicht verständlich erläutert zum Beispiel unter der Überschrift "Zerstreukreisdurchmesser" auf den Seiten 19 und 20 des unter folgender Internetadresse herunterladbaren Dokuments:

 

http://www.zeiss.de/C12567A8003B8B6F/EmbedTitelIntern/CLN_35_Bokeh_DE/$File/CLN35_Bokeh_de.pdf

 

Grüße

 

Achim

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Da Du das im vorliegenden konkteten Fall aber wohl nicht genau weißt, halte ich persönlich die 40,00 EUR, welche meines Wissens die Überprüfung im Leica-CS kostet, für gut investiertes Geld, aber das ist natürlich Geschmackssache.

 

 

 

Welches Ausmaß im Einzelfall die "Unschärfe" im letztendlich betrachteten Bild haben kann, bevor man sie als Unschärfe wahrnimmt, hängt im Einzelfall von der Güte des jeweiligen Wahrnehmungssystems des "man" ab, also zum Beispiel dem induellen Visus, sowie dem im Einzelfall vorliegenden Betrachtungsabstand.

 

Den Zusammenhang findest Du aus meiner Sicht verständlich erläutert zum Beispiel unter der Überschrift "Zerstreukreisdurchmesser" auf den Seiten 19 und 20 des unter folgender Internetadresse herunterladbaren Dokuments:

 

http://www.zeiss.de/C12567A8003B8B6F/EmbedTitelIntern/CLN_35_Bokeh_DE/$File/CLN35_Bokeh_de.pdf

 

Grüße

 

Achim

 

hallo achim,

 

ich werd mir mit sicherheit deine info ansehen - besten dank!!!!!!

 

nur mit den kosten bist du nicht auf dem laufenden: lt. gestrigem anruf bei cs kostet die codierung 140 € + mwst und die justierung 115 € + mwst, macht zusammen 315 € brutto - macht bei 3 objektiven 950 €

 

beste grüße

 

jm

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    • By Deido
      Weil ständig unterschiedliche Ansichten in den Foren kursieren: Meiner Kenntnis nach ist die 6-BIT- Codierung nur bei JPEG- Aufnahmen sinnvoll, da hier der kamerainterne Prozess Objektivfehler korrigieren kann.
      Bei RAW- Aufnahmen dagegen werden die Daten eben nicht korrigiert, also macht die Codierung keinen Sinn. Der einzige Vorteil wäre lediglich, dass die EXIF- Dateien helfen, zB. bei der Bearbeitung in Lightroom das Objektiv erkennen zu lassen und so eine Objektiv- Korrektur nachträglich vorgenommen werden kann, sofern das spezifischen Objektiv-Profil in Lightroom aufzurufen ist.
      Ist das so korrekt?!
    • By Greiffenclau
      Hi,
      habe mir gerade eine M8 zugelegt und möchte an ihr meine bisherigen M-Objektive weiter nutzen. Insbesondere für die Weitwinkel empfiehlt sich dabei aber eine Nachrüstung mit 6-bit-Code, um Vignettierungen zu vermeiden. Leica berechnet für eine Codierung so an die 200 Euro. Im Internet wird nun eine Schablone angeboten, mit der man die Objektive mit Hilfe von Schwarz- (Sharpie) und Weiß- (Edding) Stiften selbst codieren kann. Das kostet nur etwa 1/10 des Preises. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das eine langfristig brauchbare Lösung ist. Bei häufigem Objektivwechsel müssten die Farben doch abgenutzt werden, so dass die Kamera den Code dann fehlinterpretiert oder gar nicht mehr erkennt. Hat jemand mit diesem Verfahren persönliche Erfahrungen gesammelt?
       
      Walter
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