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Hallo.

 

Gestern Nachmittag, bei sonnigem Wetter, habe ich auf einem Feld ein paar Fotos geschossen. Hinterher nach dem Importieren im Lightroom ist mir aufgefallen, dass auf diesen Teile des Himmels nicht blau, sondern grau dargestellt wurden. Das Foto ist nicht sonderlich überbelichtet, das sollte also nicht das Problem sein. Vorstellen könnte ich mir nur, dass es am eingestellten Weißabgleich liegen könnte. Dieser stand auf Tageslicht.

 

Heute habe ich noch ein paar Testaufnahmen mit automatischem Weißabgleich gemacht, das Phänomen von gestern konnte damit nicht mehr feststellen.

 

Hat jemand eine Idee, was das Problem gewesen sein könnte?

 

Vielen Dank.

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XOONS empfiehlt Film.

Ich habe mal im Bücherregal gekramt und dabei etwas für die Mit-Film-wär’-das-nicht-passiert-Fraktion gefunden. Es ist Seite 16 aus Adrian Birchers „Belichtungsmessung – Korrekt messen, richtig belichten“ – diese Ausgabe stammt aus dem Jahre 2002 und ignoriert die Digitalfotografie noch völlig. Gleichwohl wird hier genau das Problem beschrieben, um das es in diesem Thread geht; sogar das Beispielfoto passt erstaunlich gut. Bircher beschreibt hier die Verweißlichung der Farben, zu der es bei eine

Ich fasse die im Thread genannten sachlichen Lösungsvorschläge für dich gerne nochmals in Kurzform zusammen, damit auch du verstehst, dass es durchaus verschiedene Ansätze gibt, das vom OP angesprochene Clipping-Problem vorurteilsfrei zu beleuchten: Vermeidung von Pull 80 (Grund: Begrenzung des Kontrastumfangs) Eher unterbelichten (Grund: Mehr Zeichnung in den Lichtern, Ausnutzen der Reserven in den Tiefen) Anwendung der HDR-Technik (Grund: Erhöhung des Dynamikumfangs) Verwendung von Fil

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Hallo,

 

ich denke, dass der Kontrastumfang des Sujets einfach so gross war, dass es der

Chip nicht mehr zur Gänze darstellen konnte. Das ist kein Leica Phänomen, sondern allgemein so. Man muss dann irgendwo auf Zeichnung verzichten oder ev. auf

HDR Technik umschalten (mehrere verschieden belichtete Bilder zu einem zusammenfügen), was aber bei Naturaufnahmen mit bewegten Dingen (Wolken) nicht ganz unproblematisch ist. Manchmal hilft auch schon ein Pseudo HDR aus einem Bild.

 

Grüsse

Heinz

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Vielen Dank für eure Antworten. Überbelichtung war auch mein erster Gedanke. Allerdings wäre in diesem Fall keine Zeichnung mehr vorhanden.

 

Im DNG schaut der Himmel genau aus, wie auf dem JPG.

 

Eben habe ich noch ein zweites Bild rausgesucht: http://dannyotto.com/upload/L1001177.DNG

 

Dieses ist links im Bereich der Sonne zwar überbelichtet, rechts tritt jedoch der gleiche Effekt auf. Wenn man im Lightroom alle Einstellungen auf Nullwerte zurücksetzt (nur Wiederherstellung auf 20) und mit der Farbtemperatur spielt, kann man schön sehen, was passiert.

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Warum ziehst du die Empfindlichkeit ohne Not auf ISO 80/20° herunter? Das führt zu einer Begrenzung des Dynamikumfanges in den Lichtern. Die Bilder sind überbelichtet, ganz einfach ... auch wenn die 8-bit-RGB-Werte deutlich unterhalb von 255 lliegen.

 

Stelle die Empfindlichkeit auf den Basiswert ein, d. i. ISO 160/23°. Und unterlasse die Belichtungskorrektur von +0,7 LW. Dann wird's besser.

Edited by 01af
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Vor allem ist das Aquamarin im Himmel sehr sehr hässlich.

Ja, es ist überbelichtet. Immer per Histogramm schauen, dass im Himmel keine

"toten" Flächen sind. Ist die Wiese dann zu dunkel, kann man problemlos die unteren

Mitteltöne anheben (dng vorausgesetzt).

Eigentlich kann man digital ähnlich belichten wie mit Dia Film.

Eine andere Möglichkeit wäre ein Grauverlaufsfilter. Das ist aber Geschmackssache, ob man gerne mit so viel Krimskrams fotografiert.

 

Stephan

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Vielen Dank für eure Antworten. Überbelichtung war auch mein erster Gedanke. Allerdings wäre in diesem Fall keine Zeichnung mehr vorhanden.

Jeder der drei Farbkanäle kann überbelichtet sein und die Zeichnung verschwindet erst dann völlig, wenn alle drei überbelichtet sind. Putzige Effekte treten aber schon auf, wenn nur ein einziger Kanal überbelichtet ist.

 

Das Licht des blauen Himmels enthält logischerweise vor allem Blau, weniger Grün und noch weniger Rot. Wenn man den Himmel überbelichtet, gerät als erstes der Blaukanal ans Limit, sodass sich dort großflächig ausgefressene Lichter zeigen. Im Grünkanal sind solche Flächen kleiner und im Rotkanal brechen die Lichter erst weg, wenn man krass überbelichtet. In diesem Fall ist der Blaukanal im Bereich des Himmels rettungslos überbelichtet, und um den Grünkanal steht es nicht viel besser. Allein der Rotkanal zeigt noch etwas Zeichnung. Wenn man nun im Raw-Konverter die Zeichnung im Himmel zu retten versucht, kann der Konverter dort, wo nur der Blaukanal überbelichtet ist, immerhin noch rekonstruieren, dass es dort blau ist – aber wie blau genau, das bleibt unklar, weshalb solche Rekonstruktionen immer etwas künstlich aussehen. Dort, wo dann auch noch der Grün- und schließlich der Rotkanal wegbrechen, kann der Raw-Konverter nicht mehr feststellen, welche Farbe dort vorherrschte, und belässt es daher bei Weiß. Wenn man dann verzweifelt an der Gradationskurve zerrt, kann man zwar noch aus Weiß Grau machen, aber weder Farbe noch Zeichnung kehren zurück.

 

Wie 01af schon schrieb, war die Wahl von ISO 80 hier kontraproduktiv. Den maximalen Dynamikumfang hast Du bei ISO 160; ISO 80 kostet Dich eine ganze Blendenstufe an Dynamikumfang, und vielleicht war es diese Blendenstufe, die Dich den blauen Himmel gekostet hat.

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Man kann das Problem auch einfacher lösen: Canon o.ä. mit Kit-Objektiv für 500 Euro kaufen, Programmautomatik einstellen und einfach draufhalten.......

Damit hätte man unter vergleichbaren Umständen dasselbe Problem. Überbelichten kann man mit jeder Kamera und auch bei Canons Modellen muss man beachten, dass die Wahl einer ISO-Stufe unter der Nennempfindlichkeit den Dynamikumfang beschneidet.

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Guest Digiuser
Damit hätte man unter vergleichbaren Umständen dasselbe Problem. Überbelichten kann man mit jeder Kamera und auch bei Canons Modellen muss man beachten, dass die Wahl einer ISO-Stufe unter der Nennempfindlichkeit den Dynamikumfang beschneidet.

 

Du hast schon Recht. Ich vergass zu erwähnen, dass man keinerlei Knöpfchen drücken oder Drehrädchen bedienen sollte. Kamera aus der Verpackung holen, Akku und Speicherkarte rein und Auslöser drücken. Möglichst auch keine Anleitung lesen, dass gar nicht erst der Wunsch zum Knöpfchendrücken aufkommt.......

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Guest Digiuser
Vielleicht gibts bei der M9P ja wieder eine 1/8000 s ...

 

Die nützt dir auch nichts, wenn du nicht weisst was du tust.

 

Vielleicht wird aber wieder die Blödelautomatik eingebaut wie seinerzeit bei der M8.2

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Die nützt dir auch nichts, wenn du nicht weisst was du tust.

 

Vielleicht wird aber wieder die Blödelautomatik eingebaut wie seinerzeit bei der M8.2

 

Die gibt es irgendwo im Verborgenen bei der M9 auch.

Den weißen bzw. grauen Himmel hatte ich übrigens auch, und zwar dann, wenn ich meinte, aufgrund sehr hellen Lichtes und weit geöffneter Blende ISO 80 einstellen zu müssen.

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      Liebe Mitglieder,
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      Vielen Dank
      Timo
       
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      Danke vorab!
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