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Found 20 results

  1. Shlomo

    Japan

    Sick cultures show a complex of symptoms such as you have named...but a dying culture invariable exhibits personal rudeness. Bad manners. Lack of consideration for others in minor matters. A loss of politeness, of gentle manners is more significant than a riot. This symptom is especially serious in that an individual displaying it never thinks of it as a sign of ill health but as proof of his / her strength..." - - - Robert A. Heinlein - - - Die Unterschiede zwischen dem geliebten Vietnam (das bei mir ein lang anhaltendes nostalgisches Delir auslöste) und dem geliebten Japan sind schwer in Worte zu fassen, sozioökonomische und geografische Verschiedenheiten sind offenkundig, doch weder die weißen Baumwollhandschuhe der würdevoll erzürnten japanischen Taxifahrer, die nichts verstehen und alles wissen und deren Durchschnittsalter weit über 120 Jahren liegt, noch die kurzen Röcke der Damen in Vietnam erklären ausreichend die unterschiedlichen Ebenen der Faszination. Vielleicht hilft ein musikalischer Vergleich. Das sinnliche, verwildert schöne Vietnam ist Jim Morrison, Japan hingegen . . . . . . ist auch Jim Morrison, Jim, der virtuos eine Bach – Sonate spielt. Japans riesige Städte sind sprichwörtlich aufgeräumt, viel schöner als auf google.maps, fast schon besinnlich und, bedenkt man die 40 Millionen hart arbeitenden Einwohner von Tokyo / Yokohama, von einer eigentümlichen, harmonischen Stille, so kann den Ankommenden im Hotelzimmer ein offenes Fenster mitten in Shibuya durchaus irritieren, denn die von der Straße kommenden Geräusche beschränkten sich auf ein kaum hörbares unbestimmtes Rauschen und so ist das Zentrum von Tokyo ein Ort, an dem es Autos ohne Hupen gibt und keine Schurken lauthals auf der Straße die großartigen Pläne ihres nächsten Verbrechens verkünden. Stellvertretend für meinen Eindruck von Japan, wenn es auch nur winzige zwei Wochen gewesen sind, ist obiges Zitat von Robert Heinlein, denn Japan schien mir in nahezu jedem Augenblick das genaue Gegenteil einer sick culture zu sein, wo auch immer meine Neugier mich hintrieb. Während in den großen Städten man auf freundliche und gelassene (ähnlich wie in New York) und vor allem auf fast schon beschämende Weise hilfsbereite Menschen trifft, eine Hilfsbereitschaft, die vielleicht selbst die der Israelis übertrifft, war das ländliche Japan, wenn auch hier ich dessen in seiner ganzen Schönheit eigentümliches Leuchten nur durch einen winzigen Ausschnitt betrachten konnte, von einer geradezu spirituellen Entspanntheit. Japan ist ein Kaufparadies, das Angebot ist überreich, von höchster, tatsächlich sprichwörtlicher japanischer Qualität, die Läden sind aber auch diffus verstreut. Nützlicherweise sollte man schon vorher wissen, was man wie und wo haben möchte und, noch wichtiger, auch Geschäfte, in denen es die schönsten Photobücher der Welt (natürlich auf japanisch) oder kaum Schuhe unter 1000€ gibt, liegen träge und schön oftmals ganz still hinter grauen Vorhängen, hinter Türen ohne jede Aufschrift oder schläfrig verborgen im Tiefpaterre einer unspektakulär farblosen Seitenstraße. Andererseits schienen uns Waren und einfache Dienstleistungen genau so oder nur unwesentlich teurer, dennoch ist Japan der falsche Ort, um heimlich die verbliebenen Münzen zusammenzukratzen, man sollte einfach das Geld ausgeben in der sicheren Gewissheit, das wir nur dieses eine Leben haben. Die Befürchtung, wir würden in den riesigen U Bahn - Stationen Tokyos uns staunend mit offenen Mündern und unglücklich geschwollen Füßen verirren, nie mehr in das gemütliche Hotel zurückkehren, die Aussicht auf ein sauberes Bett am Abend und ein Frühstücksei am Morgen durch entsetzliche Dummheit für immer ruiniert zu haben und überhaupt für immer aus den Reihen der Menschheit zu verschwinden, war lächerlich unbegründet, alle Wege waren in englisch ausgeschildert. Ich bin überzeugt, daß man dem immer hilfsbereiten Personal und allen übrigen, erstaunlich stressfreien Japanern vor, während und nach ihres 25Stunden – Tages schon bald höchst bedeutsame Orden für ihre vornehme Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft überreichen wird. Unzumutbare Gerüche beim Betreten der Waggons oder Passagiere, die nicht aufhören wollen, laut und überdeutlich ein smartphone zu benutzen und die darüberhinaus ein Repertoire der wohlklingensten Stimmen dem gesamte Zugabteil zu gönnen in der Lage sind (wir denken an verhinderte Opernsänger, Stimmenimitatoren oder Frauen, die niemals atmen müssen, während sie sprechen), ja, all diese Personen sind entweder bereits vor Reiseantritt nach Berlin teleportiert worden, oder es hat sie einfach niemals in Japan gegeben, der öffentliche Nahverkehr in Japan ist das pure Vergnügen. Tipps und Tricks: Alles erforderliche elektronische Zubehör, z. B. 100 Volt – Adapter, Batterien, SD – Karten usw., usf., sollte besser vorher vollständig vorhanden sein, zwar schien das Ausmaß der Restaurants, der Kosmetik - und Kleidergeschäfte unerschöpflich, Elektronikgeschäfte hingegen waren kurioserweise ein rara avis in terris. Der Erwerb des Japan Rail – pass ist tatsächlich die conditio sine qua non jeder touristischen Japanreise, bequem und unverzichtbar (https://www.der-japan-rail-pass.de/jr-pass). Obligat ist das Studium des äußerst vielfältigen und komplexen Systems der verschiedenen Zug – und Bahnlinien, z. B. in google.maps, eine Reiseplanung erst vor Ort kostet wertvolle Zeit. Viele Reiseführer könnte man auf 1/3 ihres tiefsinnigen Inhalts kürzen, ließe man endlich einmal diese doofen Restaurant - Empfehlungen weg. Am löblichsten und praktischsten: Lonely Planet (https://www.lonelyplanet.com/japan/tokyo). Für die Metro sollte man Zeitkarten (https://www.tokyometro.jp/en/ticket/travel/index.html) oder smartcards benutzen (https://www.der-japan-rail-pass.de/services/pasmocard), zufällig verlorene Karten werden manchmal über längere Distanzen hinterhergetragen und mit einem unbezahlbaren Lächeln überreicht. Anbei ein Schnappschuss der beiden schönsten Deutschen von Tokyo, die Begegnung mit Andreas war einer der entspannendsten Momente meines Urlaubs (das wage ich genau hier zu schreiben, denn meine Frau ist nicht im LUF angemeldet), und wenn es jemanden gibt, der nach Japan passt, dann so ein feiner Mensch wie er. LG, Shlomo
  2. Turtlewits

    Tokyo

    Leica M8 - 35mm f/2 ASPH Summicron-M

    © Philippe Reyniers 2018

  3. I was wandering on the street in Tokyo without any purpose. I walked pass this midnight diner (居酒屋) and was attracted by the way the Japanese interact with others. The person in the black suit was paying his bill and leaving the restaurant. Both side bowed a few times as they exchanged dialogue. This quite interested me and I snapped this shot. I think it documented some of the feeling of Japanese's bowing culture. DSC07426_s by Terence Yam, on Flickr (50mm Noctilux on Sony A7) Hope you like it. Best, Terence from Hong Kong
  4. Dear users, This summer i will spend long time in Japan and my M2 will be my lovely gear for hot summer. What is your tips to develop B&W and Color film in Tokyo? Negative and prints also. Thanks!
  5. I may be going to Tokyo some time next year. I'd like to know what my options would be as far as renting Leica equipment goes. Don't know where to start. Google search doesn't yield much. Any places that you know of? How easy is it to rent there? What are the requirements (if any)? Any input would be much appreciated. Ta in advance.
  6. From the album: Monochrom MM1

  7. From the album: Monochrom MM1

  8. mlcoxy

    Platform 02

    From the album: Monochrom MM1

  9. Taken in Tokyo Shinjuku. Leica M9, 21mm f/1.4 Summilux ASPH
  10. andrewtansj

    King of Pop

    not the actual person himself unfortunately. taken in Madame Tussauds, Tokyo Leica M9, 50mm f/0.95 Noctilux ASPH
  11. Early April this year. Despite the earthquake, tsunami, and Fukushima nuclear power station problems; blue skies and cherry blossoms, and people out enjoying them, one way and another. [ATTACH]257794[/ATTACH] [ATTACH]257795[/ATTACH] [ATTACH]257796[/ATTACH] (M7 / 35mm Summicron asph)
  12. I walked through Shinjuku, Tokyo yesterday after work looking for local colour. Now starting to get used to processing the M9 pictures for colour, and I like the bright, rich look of the files I'm getting. All taken with 35mm Summicron IV. Thanks for looking, Pete
  13. I just had to share this link with you fine people. Gives an amazing insight into life in Tokyo that you don't get from the TV. Shoot Tokyo - A friendly Photography Blog from Tokyo, Japan. Come and learn more about Photography and Japan!
  14. Some shots from my recent trip to Tokyo, Japan. I wound up using the D-Lux 5 quite a bit. It was a joy to use and I was impressed with the image quality. Tokyo Tower by acetonic, on Flickr Tokyo Tower by acetonic, on Flickr Tokyo at Night by acetonic, on Flickr Tokyo Tower by acetonic, on Flickr Thanks for taking a look!
  15. A popular shopping street for the young crowd in Tokyo. Takashita Street by acetonic, on Flickr Takeshita St. Harajuku by acetonic, on Flickr Takeshita St. Harajuku by acetonic, on Flickr Takeshita St. Harajuku by acetonic, on Flickr
  16. Tokyo, Shibuya, 2010 Jan. M8 ¦ CV 28 Ultron ¦ f/2.8 ¦ 320 ISO [ATTACH]188646[/ATTACH] Thank you for looking. Gérald
  17. How could I resist? Tokyo, Omori Station, 2010 Jan. M8 ¦ CV 28 Ultron ¦ f/2.8 ¦ 160 ISO [ATTACH]189409[/ATTACH] Thank you for looking. Gérald
  18. Some impressions of my short stay in Tokyo. I drove with a Taxi to the city. Summicron 50/2 V3.
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