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Found 29 results

  1. Shlomo

    Japan

    Sick cultures show a complex of symptoms such as you have named...but a dying culture invariable exhibits personal rudeness. Bad manners. Lack of consideration for others in minor matters. A loss of politeness, of gentle manners is more significant than a riot. This symptom is especially serious in that an individual displaying it never thinks of it as a sign of ill health but as proof of his / her strength..." - - - Robert A. Heinlein - - - Die Unterschiede zwischen dem geliebten Vietnam (das bei mir ein lang anhaltendes nostalgisches Delir auslöste) und dem geliebten Japan sind schwer in Worte zu fassen, sozioökonomische und geografische Verschiedenheiten sind offenkundig, doch weder die weißen Baumwollhandschuhe der würdevoll erzürnten japanischen Taxifahrer, die nichts verstehen und alles wissen und deren Durchschnittsalter weit über 120 Jahren liegt, noch die kurzen Röcke der Damen in Vietnam erklären ausreichend die unterschiedlichen Ebenen der Faszination. Vielleicht hilft ein musikalischer Vergleich. Das sinnliche, verwildert schöne Vietnam ist Jim Morrison, Japan hingegen . . . . . . ist auch Jim Morrison, Jim, der virtuos eine Bach – Sonate spielt. Japans riesige Städte sind sprichwörtlich aufgeräumt, viel schöner als auf google.maps, fast schon besinnlich und, bedenkt man die 40 Millionen hart arbeitenden Einwohner von Tokyo / Yokohama, von einer eigentümlichen, harmonischen Stille, so kann den Ankommenden im Hotelzimmer ein offenes Fenster mitten in Shibuya durchaus irritieren, denn die von der Straße kommenden Geräusche beschränkten sich auf ein kaum hörbares unbestimmtes Rauschen und so ist das Zentrum von Tokyo ein Ort, an dem es Autos ohne Hupen gibt und keine Schurken lauthals auf der Straße die großartigen Pläne ihres nächsten Verbrechens verkünden. Stellvertretend für meinen Eindruck von Japan, wenn es auch nur winzige zwei Wochen gewesen sind, ist obiges Zitat von Robert Heinlein, denn Japan schien mir in nahezu jedem Augenblick das genaue Gegenteil einer sick culture zu sein, wo auch immer meine Neugier mich hintrieb. Während in den großen Städten man auf freundliche und gelassene (ähnlich wie in New York) und vor allem auf fast schon beschämende Weise hilfsbereite Menschen trifft, eine Hilfsbereitschaft, die vielleicht selbst die der Israelis übertrifft, war das ländliche Japan, wenn auch hier ich dessen in seiner ganzen Schönheit eigentümliches Leuchten nur durch einen winzigen Ausschnitt betrachten konnte, von einer geradezu spirituellen Entspanntheit. Japan ist ein Kaufparadies, das Angebot ist überreich, von höchster, tatsächlich sprichwörtlicher japanischer Qualität, die Läden sind aber auch diffus verstreut. Nützlicherweise sollte man schon vorher wissen, was man wie und wo haben möchte und, noch wichtiger, auch Geschäfte, in denen es die schönsten Photobücher der Welt (natürlich auf japanisch) oder kaum Schuhe unter 1000€ gibt, liegen träge und schön oftmals ganz still hinter grauen Vorhängen, hinter Türen ohne jede Aufschrift oder schläfrig verborgen im Tiefpaterre einer unspektakulär farblosen Seitenstraße. Andererseits schienen uns Waren und einfache Dienstleistungen genau so oder nur unwesentlich teurer, dennoch ist Japan der falsche Ort, um heimlich die verbliebenen Münzen zusammenzukratzen, man sollte einfach das Geld ausgeben in der sicheren Gewissheit, das wir nur dieses eine Leben haben. Die Befürchtung, wir würden in den riesigen U Bahn - Stationen Tokyos uns staunend mit offenen Mündern und unglücklich geschwollen Füßen verirren, nie mehr in das gemütliche Hotel zurückkehren, die Aussicht auf ein sauberes Bett am Abend und ein Frühstücksei am Morgen durch entsetzliche Dummheit für immer ruiniert zu haben und überhaupt für immer aus den Reihen der Menschheit zu verschwinden, war lächerlich unbegründet, alle Wege waren in englisch ausgeschildert. Ich bin überzeugt, daß man dem immer hilfsbereiten Personal und allen übrigen, erstaunlich stressfreien Japanern vor, während und nach ihres 25Stunden – Tages schon bald höchst bedeutsame Orden für ihre vornehme Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft überreichen wird. Unzumutbare Gerüche beim Betreten der Waggons oder Passagiere, die nicht aufhören wollen, laut und überdeutlich ein smartphone zu benutzen und die darüberhinaus ein Repertoire der wohlklingensten Stimmen dem gesamte Zugabteil zu gönnen in der Lage sind (wir denken an verhinderte Opernsänger, Stimmenimitatoren oder Frauen, die niemals atmen müssen, während sie sprechen), ja, all diese Personen sind entweder bereits vor Reiseantritt nach Berlin teleportiert worden, oder es hat sie einfach niemals in Japan gegeben, der öffentliche Nahverkehr in Japan ist das pure Vergnügen. Tipps und Tricks: Alles erforderliche elektronische Zubehör, z. B. 100 Volt – Adapter, Batterien, SD – Karten usw., usf., sollte besser vorher vollständig vorhanden sein, zwar schien das Ausmaß der Restaurants, der Kosmetik - und Kleidergeschäfte unerschöpflich, Elektronikgeschäfte hingegen waren kurioserweise ein rara avis in terris. Der Erwerb des Japan Rail – pass ist tatsächlich die conditio sine qua non jeder touristischen Japanreise, bequem und unverzichtbar (https://www.der-japan-rail-pass.de/jr-pass). Obligat ist das Studium des äußerst vielfältigen und komplexen Systems der verschiedenen Zug – und Bahnlinien, z. B. in google.maps, eine Reiseplanung erst vor Ort kostet wertvolle Zeit. Viele Reiseführer könnte man auf 1/3 ihres tiefsinnigen Inhalts kürzen, ließe man endlich einmal diese doofen Restaurant - Empfehlungen weg. Am löblichsten und praktischsten: Lonely Planet (https://www.lonelyplanet.com/japan/tokyo). Für die Metro sollte man Zeitkarten (https://www.tokyometro.jp/en/ticket/travel/index.html) oder smartcards benutzen (https://www.der-japan-rail-pass.de/services/pasmocard), zufällig verlorene Karten werden manchmal über längere Distanzen hinterhergetragen und mit einem unbezahlbaren Lächeln überreicht. Anbei ein Schnappschuss der beiden schönsten Deutschen von Tokyo, die Begegnung mit Andreas war einer der entspannendsten Momente meines Urlaubs (das wage ich genau hier zu schreiben, denn meine Frau ist nicht im LUF angemeldet), und wenn es jemanden gibt, der nach Japan passt, dann so ein feiner Mensch wie er. LG, Shlomo
  2. From the album: Impressions of Japan

    © Ali Riza Tuna

  3. From the album: Impressions of Japan

    © Ali Riza Tuna

  4. From the album: Impressions of Japan

    © Ali Riza Tuna

  5. From the album: Impressions of Japan

    © Ali Riza Tuna

  6. From the album: Impressions of Japan

    © Ali Riza Tuna

  7. Hi All — You might remember me from my extensive Q field test back in February — http://craigmod.com/sputnik/leica_q/ Well, the Q and a Monochrom (246) came on an eight day hike with photographer Dan Rubin (http://instagram.com/danrubin) and me, and we came back with a new book of photographs called KOYA BOUND. The Kickstarter for it just launched today: https://www.kickstarter.com/projects/craigmod/koya-bound-a-book-of-photography-from-japans-kuman There's probably something tremendously gauche about starting a topic about a Kickstarter project, but I figured this would be a great place for Dan and I to do some Q&A if you had any Qs requiring As. Dan shot with the Q, and I shot with the Monochrom. We walked for eight days. We got rained on quite a bit. We sweat all over the things. Banged them into stuff. Both cameras were troopers. Dan was shooting on the Q at (obviously) 28mm, and I was shooting at 50mm with a Summilux on the 246. We took about 3,000 photos in total over the eight days. And we both carried a spare battery although I don't think either of us needed it (the 246 could have almost gone the whole walk on a single charge). I've attached a couple of shots, but the uploader doesn't allow for much. You can see more here: https://www.dropbox.com/sh/ngw903rngzebpnj/AABdqQlkoN6G6sA9BoFxEd26a?dl=0 It was a great walk, and we had a whole lot of fun shooting and thinking about this book for the last six months. If you have any questions, send them over. Warmly, Craig (& Dan) (For those curious, I OK'd this with the forum administrator Andreas before starting this thread.)
  8. 100 t-max, M3, 50mm Zeiss People who have travelled to, or seen images of Shinto shrines in Japan will know about Ema...small wooden plaques on which you can write a wish to the kami/gods. It's common during the New Year's holiday to write your wish for the year. The first picture below is context for those who have not seen Ema. I've seen thousands of these, and wishes range from the cure for a loved-one's cancer, to a plea that Liverpool will win the Premier League. The other day, I randomly selected and turned over one Ema. As I slowly read, (shooting film seems to slow down everything I do), I thought it a bit ironic. "If his tests include English spelling, he will surely need to study more." Says I, the parent of a 6 yr old. .....but then I got to the last sentence.
  9. I may be going to Tokyo some time next year. I'd like to know what my options would be as far as renting Leica equipment goes. Don't know where to start. Google search doesn't yield much. Any places that you know of? How easy is it to rent there? What are the requirements (if any)? Any input would be much appreciated. Ta in advance.
  10. Hi, we are putting a book with photos together for Mr Miyazaki, all taken with Perar lenses. It would be great to have a contribution from you! More details here: https://www.flickr.c...ps/2843169@N21/ http://www.japanexpo...the-perar-book/ If you don’t use or like Flickr, please email us. Thanks and looking forward to hearing from you. Regards Dirk
  11. Turtlewits

    Tokyo

    Leica M8 - 35mm f/2 ASPH Summicron-M

    © Philippe Reyniers 2018

  12. From the album: My Leica M-A

    © Erwin Kindangen

  13. From the album: My Leica M-A

    © Erwin Kindangen

  14. gehört hierher : The MS Optical Sonnetar 50mm f/1.1 MC | Japan Camera Hunter
  15. Taken in Tokyo Shinjuku. Leica M9, 21mm f/1.4 Summilux ASPH
  16. Early April this year. Despite the earthquake, tsunami, and Fukushima nuclear power station problems; blue skies and cherry blossoms, and people out enjoying them, one way and another. [ATTACH]257794[/ATTACH] [ATTACH]257795[/ATTACH] [ATTACH]257796[/ATTACH] (M7 / 35mm Summicron asph)
  17. "Engpässe bei Elektronik" so lautet die Überschrift eines Artikels in der heutigen gleichgeschalteten württembergischen Presse "Sonntag aktuell" (leider auch in Baden erhältlich) Anbei ein kurzer Auszug: Da dieses Periodika (Zeitung möchte ich es nicht nennen) nicht die Speersitze des investigativen Journalismaus darstellt, vermute ich das dieser Artikel ein Zusammenbrau aus einem grössenern Beitrag aus der Wirtschaftswoche (der Name taucht mal auf) ist. Steht dort etwas detaillierter um was es handelt... * Sonntag aktuell, 22.05.11, Printausgabe S 5
  18. At the Blurb For Good web shop, I have presented a book on Japan: Kyoto, Eternal city of cherry blossoms, geishas and temples. You can search there for 'Kyoto'. This is a book for fundraising. All profits go to the Japanese Red Cross. The cover photo is from the Ryoanji Dry Garden, a special meditative temple. M8, Summicron 35 Enjoy, and do have a look at the book. And be prepared - it is addictive. Something you will want, and can afford. albert
  19. Ich hoffe der Hinweis wird nicht wieder todgeredet. Die Natur- (und menschengemachte) Katastrophe lässt die Veranstalter der mainzer Minikina 2011 (geplant 21. und 22. Mai 2011) diese absagen Startseite Damit es _kein_ Missverständnis gibt : auch mein volles Mitgefühl für die Opfer der Naturkatastrophe in der japanischen Bevölkerung.* Ich bitte aber ausdrücklich das Thema nicht todzureden. (* Nach meiner Kenntnis mehr als eine 1/2 Mio in Notunterkünften und mehr als 1,7 Mio ohne Wasserversorgung , ....) PS: _ _ eingefügt
  20. ... auf dem Nachhauseweg. M2 / 35mm Summilux-M / Tri-X
  21. Some shots from my recent trip to Tokyo, Japan. I wound up using the D-Lux 5 quite a bit. It was a joy to use and I was impressed with the image quality. Tokyo Tower by acetonic, on Flickr Tokyo Tower by acetonic, on Flickr Tokyo at Night by acetonic, on Flickr Tokyo Tower by acetonic, on Flickr Thanks for taking a look!
  22. A moment of silence is hold this Sunday, March 11th at 6:30 in the forecourt of Human Rights at the Trocadero. At 6:46, the time of natural disaster, a minute's silence symbolized solidarity of Paris with the victims of Sendai. The ceremony is initiated by Mr Takada Kenzo, a Japanese fashion designer and former founder of Kenzo brand. With the presence of His Excellence Mr Ichiro Komatsu, Ambassador Extraordinary and Plenipotentiary of Japan in France. More details at: Passion Leica Weblog Leica Digilux 3 Leica D Vario-Elmarit f/2.8-3.5/14-50 mm ASPH.
  23. Tokyo, Shibuya, 2010 Jan. M8 ¦ CV 28 Ultron ¦ f/2.8 ¦ 320 ISO [ATTACH]188646[/ATTACH] Thank you for looking. Gérald
  24. Again, how could I resist? Tokyo,Keihin-Tōhoku Line, on the way to Yokohama, 2010 Jan. M8 ¦ CV 28 Ultron ¦ f/2.8 ¦ 320 ISO [ATTACH]189461[/ATTACH] Thank you for looking. Gérald
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