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Foton

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Everything posted by Foton

  1. Deine alte Heimat ist meine neue und vice versa. Fotohandelsmäßig betrachtet ist Freiburg schon büschen Diaspora (auch Ausstellungen etc.).Mir fallen gerade noch zwei verbliebene Läden ein: Ringfoto Löffler in der Schwarzwald-City, hat immer einiges von Leica da, ist flexibel und aktiv, d.h. veranstaltet Hausmessen, Workshops etc. und natürlich Vario Foto&Hobby. Da sieht man anschaulich die Entwicklung des lokalen Foto-Handels: von ehemals drei Vario-Foto-Laden-Lokalen (Franziskanerstr. : „normale Kameras“ Nikon, Canon, Olympus, Sony, büschen Leica; Gauchstr.: „Profi-Bedarf“: Hasselblad, Rollei, Mamiya, Linhof, Sinar; Friedrichring: „Labor“: EntwicklunsLaborkram, Verbrauchsmaterial auf zwei Etagen) ist nur der Laden am Rathausplatz, in dem ich übrigens meine ersten Lecas + Linsen erstanden habe, über geblieben. Walther(besonders!) in Tübingen und Lichtblick in Konstanz sind sicher empfehlenswerte Händler im Umfeld. Die früher zahlreichen und meist auch netten lokalen Händler in Freiburg und Umgebung haben alle aufgegeben: der Wegfall der Fotoarbeiten und Umsätze mit Verbrauchsmaterial waren einfach nicht zu kompensieren. Achja, Fachcolor Bühler gibt‘s auch noch, da hab‘ ich kürzlich ein Bild unter UltraSec rahmen lassen: astrein!
  2. Das sieht aus Standard-Kabel für aktuelle iPhones. Vielleicht mal ein Versuch tethered shooting mit Kabel:). Funkmäßig tat sich Leica in der Vergangenheit wiederholt ja was schwer 😂😇.
  3. "Fehler in allen Teilen" zu Studentenzeiten hatte ein Kommilitone einen leuchtend grünen Alfasud aus besagtem Mutterkonzern, für besagtes Kürzel sprach klar die Evidenz :). An der Karre hielt bei Magnet, letztendlich hat er die Schrankenanlage am Uni-Parkplatz aufgrund eines Achsschenkelversagens gefällt ...
  4. 1.) Dioptrienausgleich 2.) Zoomoptik (natürlich mit Bildfeldrahmen) fallen mir spontan ein. Und ein gut gemachter hybrider Messsucher, wäre zwar vermutlich nicht so einfach umzusetzen, hätte aber eindeutig was. Ein höher auflösender, rückwärtskompatibler (M10) EVF (auf den wohl konkrete Hoffnung besteht) wäre auch ein schöner Fortschritt ...
  5. Mir fällt erstmal auf, dass die (ergonomisch nicht so ideale) Funktiontaste (u.a. Belichtungskorrektur, manuelle Eistellung von Langzeiten, …)unterhalb des E-Messerfensters fehlt, dafür jetzt neben dem Auslöser eine Taste zu sehen ist. Diese „Fronttaste“ nach oben verlegt, wäre mir vom „Zugriff her“ sicher sympathischer … Auf anderen Bildern kann man eine manuell einstellbare Empfindlichkeit von 64 ISO erkennen: das weist auf neuen Sensor/Signalverarbeitung hin … Bin mal gespannt, aber mit der M10-R auch sehr zufrieden:)
  6. Das ist eigentlich gar kein so neues Problem: extrem hochauflösende Filme (Kodachrome 25, APX25, Techical Pan, …) haben auch in der Film-Ära viele Objektive „überfordert“ … Andererseits: je höher die Auflösung („Definition“) des aufzeichnenden Systems (digital oder analog) ist, desto klarer wird Charakterisk der Optik ( scharf-Unscharf-Übrgänge, Struktur im Bokeh etc. ) abgebildet und die tatsächliche Abbildungsleistung nutzbar … Insofern wird ein hochauflösendes System sich kaum schädlich aufs Bild auswirken … Natürlich: beim Pixelpeeping (Ranbereich, Farbsäume Purple fringing…)wird man bei hochauflösender Aufzeichnng optische Mängel deutlicher wahrnehmen. Im im Endformat ausgegebenen Bild wird das hochaufgelöst aufgezeichnete Bild aber besser wirken.
  7. Ja, hatte in an einer M7 auch genauso. Büschen kompliziert zu beschreiben:durch die beiden Arme des Knaufs führt eine Achse, die den Knauf drehbar lagert und die Arretierung bewirkt. Die verdrehsichere Befestigung der Achse am Knauf hatte sich gelockert und der Kauf arretierte infolgedessen nicht mehr in der ausgeschwenkten Stellung. Meine etwas verschrammelte Bodenplatte wurde seinerzeit kulanterweise vom Service gegen eine nagelneue getauscht. Drück Dir die Daumen, dass es bei Dir und für Dich genauso günstig abläuft👍
  8. Ich hab' das sehr gute, sehr schwere VE 24-90 mit dem, abgesehen vom Nahbereich, auch sehr guten und kompakteren Sigma 24-70 ergänzt. Mit beiden kann man tadellos arbeiten, persönlich bevorzuge ich das VE: die längere Brennweite, bessere Qualität im Nahbereich, den dualen Stabi, die bessere Gegenlichtblende und offen hat es doch nach meinem Empfinden etwas mehr Kontrast und klarere Farben - das wird durch den letztlich relativ geringen Gewichts-/Volumenvorteil und die größere Öffnung des Sigma am langen Ende für mich nicht aufgewogen. Ich fürchte Leica 2,8/24-70 wird eher wieder schwerer als das Sigma 2,8/24-70. Und so werd' ich dieses jetzt wohl nicht für das neue Leica, sondern für das vielleicht nicht ganz so gute, dafür aber sehr kompakte und leichte Sigma 2,8/28-70 in Zahlung geben ... . Scheint mir zum 24-90 eine attraktive Ergänzung, auch als Backup.
  9. Naja, auch zur vernünftigsten Regel gibt's Ausnahmen:) Vergleicht man das Noctilux 0,95/50 mit dem TT-Artisan 0,9/50 bei offener Blende und einem Abstand von etwa 2 Metern, ist man erstmal verblüfft wie gut die chinesische Version ist: die Zone guter Definition um das Bildzentrum herum ist eher ausgedehnter als beim Noctilux, die berüchtigten Farblängsfehler sind allerdings ähnlich ausgeprägt. Blendet man aber auf 5,6 oder 8 ab, wird das Noctilux im ganzen Feld sehr gut und man könnte es durchaus, falls man etwas selbstquälerisch veranlagt ist, mit gutem Resultat für Landschaftsaufnahmen missbrauchen. Das TT-Artisan wird dagegen auch abgeblendet an Rändern und Ecken nie landschaftstauglich: nur Matsch. Also, für Sümpfe ging's vielleicht ... D.h. abgeblendet auf z. B. Blende 8 zeigt sich, das Noctilux ist im Gegensatz zum TT-Artisan ein vollwertiges, universell einsetzbares 50er ... Das ist jetzt büschen OT bzgl. SL, aber eine feine Innovation bei vielen chinesischen M-Objektiven ist übrigens die Möglichkeit den E-Messer selbst auf die individuelle Kamera abzugleichen: mit dem EVF und dem beigefügten Werkzeug ist das in fünf Minuten erledigt und bei der gewählten Entfernung (typisch: 2m) extrem genau.
  10. Ich behaupte mal: bewertet man Bildgüte, Volumen/Gewicht und Preis siegt das Sigma 2:1 😂. Bewertet man zusätzlich Klang und Wohlgefühl der Rastung des Blendenrings ergibt das sogar ein klares 3:1! Spaß beiseite: ich hab' mit Apo 2/35 SL in Garzweiler einen Braunkohle-Bagger mit der SL2 im HighRes-Mode mit 187 MP bei Blende 4 aufgenommen und auf 120 cm x 180 cm ausgedruckt: der schiere Detailreichtum und die makellose Gleichmäßigkeit von Schärfe/Kontrast über das gesamte Bildfeld sind einfach absolut beeindruckend! Von den Apo-Summicron-SL hab' ich das 35 und 90 und das sind auch meine beiden besten Objektive überhaupt. Bzgl. der optischen Eigenschaften fällt es mir schwer überhaupt Schwachstellen zu benennen. Mein ursprünglicher Plan war eigentlich 28/50/90, aber ich glaube, das wird eher 24/35/50/90. Das 35er geb' ich jedenfalls nicht mehr her:) Das 35er Sigma hab' ich nicht, allerdings das 2,8/45 und das 3,5/24: beides sehr kompakte, haptisch ausgesprochen schön gemachte Objektive und beide zeichnen (Farbe, Kontrast, Bokeh) für mein Empfinden ausgesprochen angenehm. Mit der SL2 zusammen sind das handliche Kombis, die man einfach gerne in die Hand nimmt. Allerdings ist die Bildgüte beim 45 er im Nahbereich ein büschen duftig (ehrlicher: flau) und der Fokus scheint auch nicht ganz so zuverlässig. Das 24er erscheint mir optisch insbesondere im Nahbereich nochmal besser und der Magnet-Deckel, dessen Filz sämtlichen Staub dingfest macht, ein HightLight … Und ganz ehrlich: falls Licht und Motive passen, verhindern diese beiden Linsen weder ein gutes Bild noch den Spaß am Fotografieren. Und Chapeau: Sigma baut im Hochlohnland Japan ausgezeichnete, innovative Optiken (z.B. auch das 2,8/105 DG DN) zu ausgesprochen fairen Preisen.
  11. Im Oktober (2020) wurde mir bedeutet, das 28er werde im Dezember (2020) kommen ... naja.
  12. Ich hab' beide und darüber schon mal berichtet: https://www.l-camera-forum.com/topic/264596-neue-objektive-für-die-sl/?do=findComment&comment=3936550 Das Sigma ist relativ leicht, kompakt, preiswert und so gut, wie man sich das vor wenigen Jahren in dem Brennweitenbereich kaum zu wünschen wagte . Ich schleppe jetzt doch wieder meist das VE, weil mir der Bereich 70 - 90 fehlt, ich den (beim Sigma nicht so tollen) Nahbereich relativ oft nutze, die Gegenlichtblende des VE dessen Frontlinse wesentlich besser vor Witterungsunbilden schützt und ich außerdem den (subjektiven) Eindruck habe, dass der kombinierte Stabi von VE und SL2-Gehäuse noch effektiver ist. Naja, egal welches man benutzt: am Objektiv wird's kaum liegen, wenn's Bild nix taugt.
  13. Laowa bietet jetzt auch Objektive mit L-Mount an. Sind eher „Spezialitäten“, allerdings teilweise erstaunliche: z. B. dieses Makro https://www.venuslens.net/product/laowa-100mm-f-2-8-2x-macro-apo/. Die wissen übrigens durchaus, wie man Objektive baut. Das neue 9 mm für die M ist vor ein paar Tagen angekommen, da war ich positiv überrascht. Mechanisch sehr schön gemacht (schon der Objektivdeckel ...) und trotz einem Bildwinkel von 135°, ist es schon bei offener Blende (5,6 :)) in den Ecken scharf und die Verzeichnung ist minim. Ein sehr schöner magnetischer Filterhalter für 100 er Filter war noch kostenlos beigepackt. Für MFT gibt’s ein winziges zirkulares Fisheye 2,8/4 mm mit 210° Bildwinkel: Himmelsaufnahmen zeigen Sterne bis zum Rand ohne Koma. Chapeau! Die meisten werden natürlich für solche Exoten wenig echten Bedarf haben, aber die Freude am experimentieren rechtfertigt angesichts der überschaubaren Kosten schonmal das eine oder andere Spielzeug:)
  14. https://fotodioxpro.com/products/ef-lt-fsn Vielleicht gibt's doch Hoffnung:) Interessanterweise scheint dieser Adapter nicht nur Blende und AFs zu unterstützen, sondern auch, zumindest bei bestimmten Kameras, Stabilisierung sowohl in Objektiv als auch Body. Erstaunlicherweise ist er mit der T, aber nicht mit CL und SL kompatibel. Im Video scheint der AF ganz ordentlich zu funktionieren... Hat jemand das Teil schon?
  15. Ich habe von TT-Artisan das 1,5/21 in der M-Version. Das fühlt sich gut an, Fokussierung weich und gleichmäßig, Blenden rasten präzise ... . Optisch ist es, angesichts des Preises, bei 1,5 wider Erwarten schon gut, bei 4 sogar ausgezeichnet. Es ist allerdings nicht codiert. Dass es etwas lang ist spielt an digitalen Ms mit EVF kaum eine Rolle. Wie die Firma 7artisans mit TT-Artisans zusammenhängt weiß ich nicht, deren 1,4/28 ist jedenfalls codiert und mechanisch wie optisch, auch im direkten Vergleich mit dem hervorragenden 2/28 asph., mehr als gut. Hier stört mich aber, da ich beim 28er an der M noch gern den Messbecher benutze, die Baulänge schon. Bei der SL ist das natürlich kein Thema. Interessant ist bei den Objektiven beider Firmen für Messucherkameras (bei der SL isses natürlich irrelevant), die E-Messerkurven auf einfache Weise "do it yourself" sehr genau auf die Kamera abstimmen zu können: beim 1,25/75 ist das wichtiger als eine perfekte MTF ...
  16. Eher nicht ... die T FW1.9 meldet nach Ansetzen MC-21/EF 2,8/100 L IS USM: "Lens not supported. Please update Camera firmware". 1.9 kam Ende 2018 und ist meines Wissens aktuell, ob da noch ne neue Version kommt?
  17. Das ist jetzt ein bisschen off topic, es geht nicht um Hochzeitsfotografie ... . Aber um lichtstarke Optiken, u.a. das oben im thread erwähnte CZ Planar 1,4/85. Witzig gemacht isses auch und was für Stanley Kubrick gut genug war ... Also, wem grad fad ist: viel Spaß beim Gucken!
  18. Hab' s eben ausprobiert, beim EF 2,8/100 L IS USM mit MC-21funktionieren funktionieren sowohl Blendensteuerung als auch AF an SL2 und S1R ordentlich. AF ist etwas langsamer, aber bei Makro ist das für mich eher sekundär ...
  19. Ja, an der SL2 keine Probleme ... Ich war im Januar mit der SL2 in Norwegen und hab' mir das 2,8/14-14 wegen der besseren Lichtstärke als Ergänzung zum 3,5-4,5/16-35 geholt. Nachteil ist, dass man am Sigma keine Filter verwenden kann und in Landschaftsfotografie ist das ein arger Nachteil. Das hat Leica gut gemacht: alle drei Zooms einheitlich 82er Filter. Die Abbildungsleistung ist absolut untadelig (bei beiden), aber bei offener Blende zeigt das Sigma Sterne bei 14 mm am Rand praktisch punktförmig: das ist eher außergewöhnlich!
  20. Also bei mir funktioniert der MC21 zusammen mit dem Sigma ART 1,4/20(Canon) an der SL2 ganz hervorragend ... Wenn ich's recht erinnere, hat Sigma eine Kompatibilitätsliste veröffentlicht.
  21. ich benutze einen "Adapter-Stack": Leicaist(RolleiQBM-LeicaM)+Leica(LeicaM-LeicaL) … "Leicaist" klingt schon mal putzig - oder? Funktionieren tut's aber einwandfrei, sogar der Unendlichanschlag. Das Planar ist ne Rechnung von vor 1972 von Sonneberg, also etwa ein halbes Jahrundert alt und grob nochmal 10 Jahre älter als das Summilux-M 1,4/75. Aus dem Gedächtnis würde ich sagen: grob ähnliche Charakteristik. Bei 1,4 relativ scharf in der Mitte, aber wenig Kontrast, bei 2 steigt der Kontrast in der Mitte deutlich, bei 4 ordentlich im Feld und bei 8 sehr scharf von Rand zu Rand - insgesamt beim Planar mehr Kontrast und mehr Farbquerfehler ? Das Planar lässt sich natürlich nicht sich mit dem Messucher der M nutzen und wird deutlich günstiger gehandelt, allerdings sind die Farbfehler natürlich digital leicht zu entfernen. Und es hat halt diese ganz besondere Blende - berühmt oder berüchtigt ist umstritten😁. Falls ich dazu komme, fotografier' ich mal am WE ein Bücherregal aus 2 m, um meine Erinnerungen aufzufrischen. Wobei so ein Vergleich natürlich wenig über die bei so einer Optik interessanten Eigenschaften wie Scharf-Unscharf-Übergänge, Zeichnung im defokussierten Bereich, Streulicht, etc. aussagt.
  22. Das Planar 1,4/85 HFT für die Rolleiflex 3003 hab‘ ich noch aus Studententagen - da war ich mal sehr stolz drauf! Und wie ich finde steht es auch heute noch einer SL ganz ausgezeichnet 🙂. Außergewöhnlich ist die Form der Blende: Ziel ist hier normalerweise durch ein Vieleck mit gekrümmten Sehnen einen Kreis möglichst gut anzunähern, um ein harmonisches Bokeh und runde Lichtklekse aus defokussierten Lichtquellen zu erreichen. Zeiss ist hier konsequent einen Sonderweg gegangen und hat die mathematisch schlechtest mögliche Näherung an ein Kreis gewählt: ein Dreieck. Und das sieht man: dreieckige Lichtkleckse und der Leica-Schriftzug zeigt ganz merkwürdige Artefakte. It’s Not a bug, it’s a Feature: man muss es halt mögen:) Ich habe da mit Hr. Dr. Nasse auf ner Photokina mal drüber geplaudert: er hatte auch keine Erklärung, nur Kopfschütteln ...
  23. Ich habe mich für das SL 2/90 entschieden und das (zumindest bis jetzt 🤨) nicht bereut. Neben dem SL 2/35 ist das so ziemlich die einzige Linse an der es mir schwerfällt Schwachstellen zu finden ... Bleibt der Preis, aber ich glaube den hat man längst vergessen, wenn Gewicht/Größe des Sigma noch immer nerven ... Allerdings hat Panasonic ja auch ein kompaktes 1,8/85 (mit tollem Bokeh - was immer das heißt) angekündigt, bin mal gespannt ... Panasonic weiß wie man hervorragende Objektive baut. Sigma hat auch Patente für einen Satz 1,8-Optiken von 18 -50 mm angemeldet. 1,8/2 scheint mir für Kleinbild ein guter Kompromiss zwischen Freistellpotential/Lichtstärke/Volumen/Gewicht/Bildgüte/Preis zu sein. Leica hat‘s vorgemacht, jetzt kommen Nikon, Panasonic, Sigma ... Wenn Du aber keine Zeit hast zu warten, machst Du mit dem SL90 aus meiner Sicht nix falsch. Bei Porträts bleibt die Bildgüte auch im Nahbereich völlig erhalten, sehr gleichmäßiger Schärfe- Unschärfeübergang, keinerlei Farbsäume an Haaren etc., keine störenden Zwiebelringe in Spitzlichtern ... wenn man noch einen Ticken Klarheit rausnimmt, ergibt für meinen Geschmack für Porträts eine perfekte Wiedergabe ohne Härten. Der Schärfeverlauf und die Klarheit bei offener Blende gibt auch schon schöne Stills: Die Bildgüte läßt natürlich bei der geringen Auflösung auf dem Schirm nicht wirklich beurteilen ... Und: je länger Du wartest, desto größer wird die Qual der Wahl
  24. ... ne andere Freude ist immer ein geistreiches Buch - und dazu passt ein Espresso bestens 😋 Das Bild ist mit dem großen und schweren 2,8-4/24-90 (1165 g) bei offener Blende aufgenommen: wie alle Leica SL-Optiken ist die Abbildungsqualität auch im Nahbereich absolut einwandfrei. Das Sigma 2,8/24-70 (835 g) ist deutlich zierlicher und leichter (geht zwar nur bis 70, dafür durchgehend 2,8). Es bildet bei "normalen" Abbildungsmaßstäben auch durchgehend ordentlich ab, bei größeren Abbildungsmaßstäben sinkt die Bildgüte allerdings deutlich und hier speziell die Korrektur der Farbfehler. Das zeigen die Ausschnitte deutlich: Vario-Elmarit 24-90 (oben) Signa Art 24-70 DG DN (oben) Insgesamt ist das Sigma ist jetzt keinesfalls "schlecht", wenn ich z.B. an das erste EF 2,8/24-70 L denke ... . Das spezifische Motiv legt eher einen der wenigen Schwachpunkt klar offen und das Vario-Elmarit ist im Zoom-Bereich schon herausragend. Man muss es halt tragen wollen ...
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