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Karl Heinz Marschner

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    Mehrere Objektive
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  1. Die M12 sollte in jedem Fall wieder einen Messucher enthalten. Warum ich einen EVF zusammen mit Objektiven ohne Springblende für eine Krücke halte, habe ich schon mehrfach beschrieben, also hier nicht nochmal. Der Messsucher sollte wahlweise mit verschiedenen Suchervergrößerungen erhältlich sein, noch toller wäre natürlich, wenn man verschiedene Suchervergrößerungen an der Kamera einstellen könnte. Mir hat mal ein alter Freund eine antike Leica M3 geschenkt, die steht bei mir in einer Vitrine, und die hat eine Suchervergrößerung von 1,0. Mit den heutigen Möglichkeiten müsste damit sogar der 35-er Bildausschnitt noch so gerade eben sichtbar sein. Für mich wäre das ideal. Noch mehr Auflösung für den aufsteckbaren EVF gerne, selbst wenn er dadurch noch größer würde. Ich halte den aufsteckbaren EVF für ein ganz hervorragendes Zubehörteil. Eine elektronische Fokus-Bestätigung, wie in Beitrag zuvor beschrieben fände ich natürlich auch auch toll. Noch mehr Megapixel: Wenn die technische Entwicklung dies zulässt, warum nicht? Ich selbst würde es nicht unbedingt brauchen, weil die Möglichkeiten von Ausschnittsvergrößerungen schon jetzt ganz enorm sind und ich keine größere Drucke als A4-Format mache. Meine seinerzeitige Wunschliste enthielt noch einen Punkt, nämlich einen In-Body-Auto-Fokus, der folgendermaßen funktionieren könnte, natürlich nur beim Betrieb mit EVF: Man stellt die Entfernung mit dem Einstellring am Objektiv grob ein, den Rest erledigt der Autofokus, indem er die Sensorebene entsprechend nach vor bzw. hinten verschiebt. Klar, dazu braucht es Platz, die Kamera müsste also ein paar Millimeter dicker werden, vielleicht so dick, wie die M240. Übrigens: Meine einzige digitale Leica ist weiterhin die M240, mit der ich weiterhin sehr gerne fotografiere. Umständehalber bin ich Leica untreu geworden und bei einer Sony Alpha 7 4R gelandet, warum, habe ich im Umfrage-Thread (Beitrag Nr. 116) beschrieben. Das soll aber keineswegs heißen, dass ich nicht doch irgendwann, z.B. bei einer M12 wieder bei Leica lande.
  2. Nun hat also die Leica M einen BSI-Sensor mit 60 Mp. Da hatte ich einen guten Riecher, als die Phase One erstmals mit einem BSI-Sensor mit weniger als 4 My Pixelpitch erschienen ist, und ich mir gewünscht hatte, das wäre doch genau das richtige für die M. Übrigens, einer der Platzhirsche im Forum fand damals diesen meinen Wunsch gar nicht gut. Und siehe da, jetzt gibt es für den Betrieb mit EVF sogar einen Crop-Modus mit zwei verschiedenen Vergrößerungen. So etwas hatte ich zum ersten Mal vor fast zehn Jahren vorgeschlagen und mir damals böse Rüffel von einigen Leica-Puristen eingehandelt, von wegen Digital-Zoom, pfui, igittigitt! Einer meiner Wünsche ist leider nicht in Erfüllung gegangen: Nämlich, dass es den Messsucher auf Wunsch mit unterschiedlichen Sucherverrgrößerungen gibt. Ich gehöre nämlich zu denjenigen, für die Fotographie erst bei Brennweite 35 beginnt, dafür wäre eine Suchervergrößerung von 0,85 oder sogar noch etwas mehr möglich gewesen. Aber das kommt vielleicht noch. Trotzdem halte ich die M11 für insgesamt sehr gut gelungen. Warum ich sie trotzdem nicht kaufen werde, habe ich im entsprechenen Thread erklärt.
  3. Eigentlich wollte ich die M11 kaufen, nun werde ich es aber doch nicht tun, und daran ist Leica selbst schuld. Ich hatte vor einem Jahr zum Abschied von einer ehrenamtlichen Tätigkeit mehrere Gutscheine zum Einlösen bei meinem Fotohändler, einem sehr renommierten Geschäft in der Düsseldorfer Innenstadt, bekommen, die wollte ich zur teilweisen Finanzierung der M11 einsetzen. Nun hat aber Leica einen eigenen Store ganz in der Nähe eröffnet und beliefert aus Konkurrenzgründen meinen Fotohändler nicht mehr. Was also tun? Ich habe überlegt: Ich besitze eine Leica M240, mit der ich weiterhin sehr zufrieden bin und die ich in jedem Fall behalten wollte, auch deshalb, weil sie so schön ist, und der 24-Mp-Sensor für die allermeisten Situationen hervorragend geeignet ist, eine zweite Leica brauchte ich also nicht unbedingt. Mir ging es insbesondere um einen hochauflösenden Sensor, und deshalb bin ich jetzt bei einer Sony Alpha 7 4R mit einem 1.8-35-Autofokus-Objektiv gelandet. Und den Adapter für meine Leica M-Objektive habe ich natürlich mitgekauft. Somit kann ich mein Apo-Summicron 2.0-90 und das Apo-Telyt 3.4-135 verwenden. Damit sollten mir Tieraufnahmen aus größeren Entfernungen mit meinem 135-er Objektiv gelingen, da ich weiß, welch extreme Ausschnittsvergrößerungen für Drucke auf A4-Format möglich sind. Die Sony sieht mit diesen längeren Brennweiten recht gut aus. Mein 35-er Summilux steht ihr nicht gut, damit wirkt die Sony irgendwie zusammengefummelt. Ob ich jemals mit dem schrecklichen Sony-Menü zurechtkommen werde, kann ich noch nicht sagen, denn das neue Equipment werde ich erst zu meinem Geburtstag in einem Monat bekommen. Vermutlich muss man sich auf einige ganz wenige Bedienungsmodi beschränken und diese dann solange durchexerzieren, bis man sie im Schlaf beherrscht.
  4. Doch sie ändert sich gewaltig! Das Bild ändert sich zwar durch das Croppen nicht, doch bei der Vergrößerung des Ausschnittes werden die Unschärfen sichtbar. Denn wirklich scharf ist ja immer nur die eingestellte Fokusebene. Von Schärfentiefe kann man nur deshalb sprechen, solange die Unschärfen vom menschlichen Auge nicht erkannt werden.
  5. Okay, meine Erfahrungen sind eben anders: Ich habe es sowohl mit dem EVF der Leica SL, als auch mit dem der neuen Lumix ausprobiert, ein 90-er Objektiv bei Blende 5,6 bzw. Blende 8 exakt zu fokussieren, es war in beiden Fällen ein Krampf. Anderseits sind mir mit dem Messsucher meiner M 240 vierfach vergrößerte Ausschnitte mit dem 50-er Summilux (ebenfalls Blende 😎 perfekt fokussierte Aufnahmen gelungen, die immerhin einer Brennweite von 200 mm entsprechen. Da bleibt nicht viel Schärfentiefe, da muss der Fokus einfach sitzen. Einen vierfach vergrößerten Ausschnitt mit dem 135-er Objektiv bei Blende 3,4 habe ich allerdings mit dem Aufsteck-EVF gemacht. Das war gar nicht so einfach, denn beim Fokus-Peaking bei 10-facher Suchervergrößerung wackelt das Bild dramatisch, wenn man aus der Hand fotografiert. PS: Ein Foto ist für mich dann scharf, wenn ein DIN-A4 Ausdruck aus normaler Leseentfernung (für mich mit Lesebrille) scharf erscheint.
  6. Dagegen möchte auch ich Einspruch erheben. Neben dem schöneren Sucherbild bietet der Messsucher auch einen entscheidenden technischen Vorteil: Bei manuell einzustellenden Objektiven ohne Springblende ist der Messucher nicht nur schneller sondern auch genauer. Und wir lieben doch alle diese schönen, kleinen Glasobjekte mit ihrer überragenden optischen Qualität. Leica würde also einen Fehler begehen, würde man auf den Messsucher zugunsten eines eingebauten EVF verzichten. Ich weiß aber auch, dass manche Forumsmitglieder genau diesen Zusammenhang nicht verstehen wollen.
  7. Bei der Umfrage habe ich "Andere Meinung" eingetragen. Natürlich bin ich trotzdem daran interessiert. Die höhere Auflösung bei mindestens gleichwertigen Dynamik- und ISO-Eigenschaften ist eine feine Sache. Ich werde sie aber nicht kaufen, da ich mir als noch immer sehr zufriedener Besitzer einer M240 vorgenommen habe, dem GAS zu widerstehen und auf die M11 zu warten. Zu der habe ich im Februar 2017 (Thread M11) eine Reihe von Wünschen geäußert. Insgeheim hoffe ich auf den BSI-Sensor von Sony mit ca 60 Mp. Wegen ihrer Geometrie haben BSI-Sensoren Vorteile hinsichtlich ihres angular responses, wären demnach für die problematischen M-Objektive mit ihren flach einfallenden Lichtstrahlen geradezu prädestiniert. Natürlich weiß ich, dass Leica irgendwie mit Panasonic-Towerjazz verheiratet ist. Anderseits geht es bei der Leica M um überschaubare Stückzahlen. Vor drei Jahren konnte man lesen, dass auch Pansonic-Towerjazz mit Hilfe eines neuen chinesischen Partners plant, BSI-Sensoren zu bauen, doch scheint aus dieser Kooperation nichts geworden zu sein. Jedenfalls, die Sensorarchitektur von Sony bewährt sich seither sowohl im Mittelformat (Phase One) als auch im Kleinbildformat (Sony Alpha 7-IV) ganz hervorragend . Meine M240 - ich habe nur diese einzige Kamera - habe ich von Anfang an an als Universalkamera benützt. Da ich keinerlei Scheu vor Ausschnittsvergrößerungen habe, kann ich meine Objektive - ich habe Brennweiten von 28 - 135 mm - für sehr große Brennweitenbereiche nutzen. Natürlich muss man dabei genau wissen, was man will, und sehr genau auf das entscheidende Motivdetail scharfstellen, der Messsucher ist aber derart präzise, dass man nur in Extremfällen (mehrfach Crops mit dem 135-er Objektiv) auf den EVF zurückgreifen muss. Dieser ist übrigens die einzige Schwachstelle, da er bei höheren Aussentemperaturen sehr schnell den Geist aufgibt. Apropos Universalkamera, natürlich ist die Leica M eine eher langsame Kamera und deshalb zum Fotographieren von Fußballszenen vom Spielfeldrand aus nicht gut geeignet. In manchen Fällen kann man sich aber helfen, indem man nicht auf die jeweiligen Akteure scharfstellt, sondern auf einen Fixpunkt, der sich ungefähr in der zu fokussierenden Bildebene befindet.
  8. Also, ich hatte noch nie im Leben zwei Kameras gleichzeitig. Im Moment bin ich hochzufrieden mit meiner M240. Vorher hatte ich eine Nikon D700 mit einem Universalzoom, die war trotz der vergleichsweise eher bescheidenen Qualität des Zooms sehr praktisch auf Reisen. Meiner Frau und schlussendlich auch mir selbst missfiel, dass diese Kombi doch recht klobig war. Und ich wollte eigentlich schon immer eine Leica M, weil sie so schön ist, weil sie so klein ist, und weil ich technisch hochwertiges Gerät liebe. Bislang störte mich aber, dass es dafür keine längeren Brennweiten als 135 mm gab. Dann erschien die Leica M240 auf dem Markt, mit immerhin 24 Mp. Ich begriff sofort, welche Vorteile ein hochauflösender Sensor bringt: Man kann Ausschnittsvergrößerungen machen, die einer längeren Objektivbrennweite entsprechen. Durch Versuche mit einem der Fotos von Jonathan Slack aus dem Internet konnte ich mich überzeugen, dass selbst vierfach vergrößerte Ausschnitte nach Hochskalieren in Adobe Camera Raw, gedruckt auf A4-Format noch immer hervorragend scharf erscheinen. Voraussetzung: Man muss sehr exakt scharfstellen und muss eine entsprechend kurze Belichtungszeit einstellen. Danach war klar: Die M240 ist die richtige Kamera für mich. Inzwischen habe ich auch mehrere Objektive. Auf Gruppenreisen, wo man nicht viel Zeit zum Objektivwechseln hat, nehme ich allerdings immer nur das 35 mm Objektiv mit. Wenn nötig, kann ich damit Teleausschnitte bis 140 mm machen. Das reicht praktisch immer. Und wenn ich Tiere im Zoo fotographiere, nehme ich das 135-er. Damit erwische ich ich auch sehr scheue Katzen aus großer Entfernung. Ein vierfach Crop mit dem 135-er entspricht immerhin einer Telebrennweite von ca 600 mm. Zum Scharfstellen nehme ich dann, aber eigentlich nur dann, den EVF. Die M10 habe ich übersprungen, die Verbesserungen erschienen mir einfach zu klein, und den Hype um das dünnere Gehäuse habe ich nie verstanden. Jetzt ist die Versuchung natürlich groß, bei der M10R zuzuschlagen. Doch hoffe ich weiterhin, dem GAS widerstehen zu können. Auf ein weiteres Jahr Wartezeit bis zur M11 kommt es mir jetzt auch nicht mehr an. Meine geheime Hoffnung ist, dass die M11 einen BSI-Sensor von Sony bekommt, der vor zwei Jahren bei der Phase One (150 Mp) erstmals zum Einsatz kam, und erst danach auch bei den Kleinbildkameras von Sony (60 Mp).
  9. Na sowas, den In Body Auto Fokus gab es also schon einmal. Das habe ich nicht gewusst. Wenn es darauf ein Patent gab, müsste es inzwischen nach über 20 Jahren abgelaufen sein. Dass die Kamera durch dieses Feature dicker werden muss, ist mir klar. Bei meiner M 240 stört mich das dickere Gehäuse nicht.
  10. PS.: Wer alle meine damaligen Vorschläge lesen möchte, muss in den Thread "M11" gehen, der am 1. Februar 2017 gestartet wurde.
  11. Naja, da gäbe es schon noch eine ganze Menge an Entwicklungspotential für die M11. Kurz nachdem die M10 erschienen ist, habe ich im Forum einige solche Vorschläge formuliert. Damals, als die Entwicklungsarbeit für das neue Modell begann, war das sinnvoll. Jetzt ist es zu spät, jetzt sind nur noch Spekulationen möglich. Interessanterweise hat damals so gut wie niemand auf meine Vorschläge reagiert. Abgesehen von dem Gejammere, um Gottes Willen, bloß nicht noch mehr Pixel. Das waren die wichtigsten meiner Vorschläge: Unabhängig von der Sucherlupe wäre es schön, wenn man das Sucherbild des - aufsteckbaren - EVFs in Stufen vergrößern könnte. 1,5-fach - 2-fach - 3-fach -(4-fach). Dass sich die Leica M - Objektive ganz hervorragend für Tele-Ausschnittsvergrößerungen eignen, hat sich ja inzwischen allgemein herumgesprochen. Der Messsucher sollte, so wie dies schon früher mal der Fall war, wahlweise mit unterschiedlichen Suchervergrößerungen angeboten werden. Eine Suchervergrößerung von 0,85 oder vielleicht sogar 1.0 für die Leute wie mich, die lieber mit längeren Brennweiten fotographieren. Als eine - zugegebenermaßen - ziemlich abgedrehte Idee habe ich einen "In Body AutoFokus (IBAF) für das Fotografieren mit dem EVF vorgeschlagen, bei dem der Sensor um ca 3 mm vorwärts-rückwärts beweglich gelagert sein müsste. Mit dem Entfernungsring des Objektivs stellt man die Entfernung grob ein, den Rest erledigt der Autofokus und meldet dies im Sucherbild des EVF.
  12. Lieber Franz, hast Du, bzw. die anderen Forumsteilnehmer, die das so gerne möchten, eigentlich schon mal überlegt, wie so ein M-Gehäuse mit fest eingebautem EVF aussehen könnte. Die beiden Sucherfenster müssten dann logischerweise entfallen, denn einen wie immer gearteten Hybridsucher, der neben der EVF-Funktion auch die Qualität des jetzigen Messsuchers hat, kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Ohne die Sucherfenster sieht die M aber nicht mehr aus wie eine M, oder soll Leica etwa Fake-Fenster einbauen. Also ich weiß nicht! Vor langer, langer Zeit gab es mal eine M ohne Sucher, für irgendwelche wissenschaftliche Zwecke, die sah irgendwie sehr nackt aus, die hätte mir gar nicht gefallen.
  13. Also, bei den Objektiven bis 50 mm Brennweite ist der Messsucher selbst bei 150 Mp noch genau genug, bei 90 mm wird es allmählich kritisch, bei 135 mm empfiehlt sich der EVF (wichtig: zum Scharfstellen muss die Blende ganz offen sein, sonst wird es ungenau). Ich hab das ausprobiert mit meiner M240, indem ich 4-fach vergröißerte Ausschnitte gemacht habe, die ich auf A4-Format gedruckt habe. Die Genauigkeit des EVF hängt aber sehr wohl mit der Auflösungsfähigkeit des Displays bzw. des Sensors zusammen, je mehr Pixel, desto genauer. Ich bin mir allerdings nicht so ganz sicher, ob das Fokuspeakingsignal wirklich aus dem Sensor kommt oder doch nur aus dem Display. Weiß das jemand aus dem Forum?
  14. Ich plädiere nach wie vor für einen verbesserten EVF als aufsteckbares Zubehörteil. Ein fest eingebauter EVF wäre eigentlich nur dann sinnvoll, wenn es neue M-Objektive mit Springblende gäbe. Einen wirklich guten Hybridsucher, nämlich einen, der in seiner optischen Qualität dem Messsucher in nichts nachsteht, kann ich mir technisch nicht vorstellen.
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