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caugustin

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About caugustin

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  1. caugustin

    Voigtländer Prototypen: 1:3,5 21mm und 1:2 35mm

    Also wenn Voigtländer/Cosina beim 21er diesmal die Fertigungsqualität (sprich: Zentrierung der Linsen) in den Griff bekommt, dann könnte das was sein – für die Sony (für meine Film-MP habe ich jetzt das 2.8/21 von Leica, das tut's erstmal) …
  2. Gerade in meiner Inbox gefunden: (Matt Granger, "The Nikon Guy", auf der Photokina – aber das er irgendein "Verhältnis" mit Leica hat war mir schon vor seinem Auftritt im L-Allianz-Video aufgefallen. ) PS: Er gibt ein paar Infos preis, die hier noch nicht aufgetaucht sind (vielleicht im englischen Forum).
  3. Genau, wollte ich auch schon schreiben – meine MP (analog und à la carte) hat auch eine recht dezente Schraube an dieser Stelle (die sehr der Schraube in der Zenit ähnelt). Warum Leica so eine mordsmäßig große (flache) Senkkopfschraube in die M10-P reinerfunden hat, statt bei der früheren (dezenten) Linsenkopfschraube zu bleiben, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben. Und wenn diese Zenit wirklich nur eine 500-Stück-Sonderserie wird, und zu den Preisen verkauft wird, die kolportiert werden (5000–6000 EUR für's Set mit Objektiv), dann ist das schon eher seltsam – wer soll das kaufen??? Prinzipiell habe ich nichts gegen Objektive und Kameras aus dem ehemaligen Ostblock (auch wenn ich mich, bis auf eine Pentacon Six mit Kiev Vega-12b und ein paar MOG-Objektiven, inzwischen wieder davon getrennt habe). Wenn die Kamera aber letztlich nur eine M Typ 240 mit anderem Gehäuse ist, nur das Objektiv aus russischer Fertigung, und der Preis am Ende auf West-Niveau liegt, verliert das jeglichen Reiz. "Echte" Leica-Sammler dürften sich nicht dafür interessieren, als Einstieg ins M-System ist es so auch nutzlos.
  4. Sieht immer noch besser aus als dieses Ungetüm von Hässlich-Schraube in der M10-P. Und das ist für mich das eigentlich Erschreckende.
  5. Nö, 1.4/35 und 2.4/75 – das bringt den größten Nutzwert (ordentlich Lichtstärke beim 35er, 70cm Naheinstellgrenze beim 75er, was den gleichen Abbildungsmaßstab erlaubt wie das alte Nah-Summicron mit seiner Brille) und bleibt trotzdem handlich. Die M-D ist preislich leider etwas grenzwertig geraten …
  6. Puh, mal schauen, was wirklich kommt. An sich eine interessante Idee, zumal KMZ ja schon M39-Optiken produziert (z.B. für Lomography). Ob das qualitativ am Ende funktioniert, muss sich zeigen (und der Preis wird auch eine wichtige Rolle spielen).
  7. caugustin

    M10-P

    Falsch – da passt sehr wohl ein Finger zwischen, wenn man mit dem rechten Auge durchschaut. Ja, ist nicht viel Raum, und die Erkennung wird erschwert (da ja die Backe auch auf dem Touchscreen liegt), aber bei der Pen F funktioniert das ganz prima (Sucher links, mehr Raum), bei der E-M1 MkII gibt's das Feature auch (Sucher mittig, wenig Raum), und bei den Spitzenmodellen von Panasonic auch, soweit ich mitbekommen habe. Also prinzipiell machbar und sehr nützlich – außer, es gibt einen Joystick, mit dem das praktisch genauso gut und schnell geht. Dass man weiterhin mit der Wippe den Punkt verschieben kann habe ich nicht abgestritten – aber wozu dann ein Touchscreen? Um ein bisschen auf den Menüs rumtippen zu können (habe ich nicht ausprobiert, die werden aber auch selten gebraucht)? Weil er eben heutzutage sein muss? Kann mir jemand hier erklären, worin der Nutzen des Touchscreens bei der M10-P eigentlich besteht?
  8. caugustin

    M10-P

    Hab' mir die M10-P vorhin bei Meister Camera hier in Berlin angesehen (sie haben tatsächlich ein Demogerät da) – und kann nur bestätigen, dass sie am Verschluss nichts hätten machen müssen. Der neue Verschluss ist zwar irgendwie leiser (weil nur noch relativ tieffrequente Geräusche hörbar), aber irgendwie klingt er für mich "tot". Ich würde den normalen M10-Verschluss vorziehen (oder selbst den der Typ 240). Und der Touchscreen ist überflüssig wie ein Kropf. Ja, man kann den Bereich für die Fokuslupe per Touch verstellen – solange man auf den Bildschirm starrt. Aber nicht, wenn man den EVF aufgesteckt hat und durchsieht; andere Kameras bieten dann wenigstens eine "Touchpad"-Funktion (z.B. meine Oly Pen F Digital), um auch mit EVF den Punkt verschieben zu können – das wäre cool, aber so? Und mir gefällt das schwarze Finish nicht. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache …
  9. caugustin

    Boahhh Leica is doof!!!

    Das kann ich gut nachvollziehen – eine analoge Leica habe ich immer behalten, und eine wird immer bleiben (höchstens wegen des Suchers im Typ wechseln, wenn ich irgendwann dauerhaft mit Brille fotografieren muss). Digital muss ich mal schauen (vielleicht kaufe ich meine alte M9 zurück – da weiß ich, was ich bekomme). Ich habe zum Glück (?) auch ein Faible für alte Optiken, was die Auswahl an bezahlbarem Glas deutlich verbessert. Was die Summarite anbelangt – das aktuelle 75er hat sich bei mir einen Stammplatz erarbeitet (während das 75er Apo Summicron, trotz der exzellenten Bildqualität, irgendwann dran glauben musste). Die Luxe sind, bis auf das alte 35er, für meinen Geschmack an einer M schon zu groß und zu schwer (um vom Preis mal etwas abzulenken ).
  10. caugustin

    Leica Noctilux-M 1:1,25/75 mm vorgestellt

    Das hatte ich ganz am Anfang – an einer Voigtländer Bessa R. Sehr ordentlich (vor allem für den Preis), aber an einer M macht sich das 75er Summarit besser, insbesondere das aktuelle wg. 0,7 m kürzester Entfernung. Das Summarit ist auch optisch deutlich besser (und hat auch eine extrem angenehme Fokussierung), bei für Leica-Verhältnisse angenehmem Preis; lediglich die Gegenlichtempfindlichkeit des Summarit ist kein Ruhmesblatt (da kann ich mich nicht mehr erinnern, wie das beim Heliar war) …
  11. caugustin

    Leica Noctilux-M 1:1,25/75 mm vorgestellt

    Schöner Look, hat was! Wenn ich an das 75er Apo-Summicron zurückdenke war der Look aber durchaus vergleichbar, nur in einer wesentlich kleineren "Packung" (die mir immer noch zu groß war – an einer M hab' ich lieber kleinere und leichtere Teile dran). Gegenüber einem 75er Summilux mag der Look aber anders sein (Nocti und Summi sind zumindestens von der Lichtstärke her eher vergleichbar).
  12. caugustin

    Objektive (innen) reinigen

    Ja, Mikeno62 muss man mit einer Tonne Salz genießen – insbesondere wenn man sieht, womit er teilweise arbeitet. Deswegen lieber Kunststoffpinzetten und Holzzahnstocher … Aber immerhin kann man sehen, wie die Teile aufgehen, und worauf man achten muss, um es wieder zusammen zu bekommen (das ist vielleicht noch wichtiger). Wetzlar lohnt sich nicht immer, und inzwischen gehen sie an viele (alte) Objektive auch nicht mehr ran – mangels Ersatzteilen (und das Risiko ist ihnen offensichtlich zu hoch, etwas zu beschädigen). Wer seine Scherben nicht nur in der Vitrine stehen haben will, sondern auch an der Kamera, dem bleibt inzwischen oft nichts anderes mehr übrig, als selbst Hand anzulegen (auch ansonsten sehr hilfreiche Werkstätten, wie z.B. der Kamera Service Ostkreuz, gehen wegen des Risikos nicht mehr an alles ran, wie ich bei meinem Nah-Summicron gesehen habe). Ich würde mich insgesamt auf alte Linsen beschränken, die mit einem moderaten Preisschild versehen sind – der Verlust ist gering, wenn es schief geht, aber der gewonnene Nutzwert kann hoch sein, wenn es klappt (speziell, wenn man das Objektiv eh schon rumliegen hat).
  13. caugustin

    Objektive (innen) reinigen

    Isopropanol wird zum Reinigen von Glas- und Spiegeloberflächen u.a. in der Lasertechnik verwendet – hat mir ein netter hiesiger Leica-Stammtischler verraten, der früher als Physiker damit zu tun hatte. Lediglich bei Kunststofflinsen sollte man das meiden (also z.B. bei Kunststoff-Brillen), das kann zu Trübungen führen. Die Verdünnung mit Wasser hilft beim Lösen von Rückständen, die nicht wasserlöslich sind. Dieses "Optical Wonder" könnte ich mir ganz gut zur "Vorreinigung" bei echt schmutzigen Linsen vorstellen, hinterher dann eben mit Isopropanol-Wasser-Mischung nachspülen. So mache ich das mit dem Brillenreinigungsspray (damit habe ich mal so richtig fetten Belag von einem Ditto runterbekommen, bei dem sonst nichts helfen wollte – keine Ahnung, was das war). Für Sensoren geht Isopropanol sicher auch, ist aus der Apotheke aber vermutlich nicht rein genug. Da benutze ich Eclipse, das wohl größtenteils (oder vollständig) aus gereinigtem Methanol besteht und sehr schnell verdunstet (hat sich bestens bewährt, auch auf Leica-Sensoren – leider hierzulande schwer zu bekommen und sauteuer). Auf den Weichzeichner-Effekt von beschlagenen Linsen kann ich persönlich sehr gut verzichten – das lässt sich inzwischen auch mit Photoshop simulieren …
  14. caugustin

    Objektive (innen) reinigen

    Hallo Frank, Kladdi hat mich auf diesen Thread aufmerksam gemacht – und ich kann ein paar (wenige) Erfahrungen mit Leica-Linsen beisteuern. Und nein, (ältere) Leica-Objektive zu zerlegen ist kein Sakrileg, kann aber ziemlich nervenaufreibend sein. Das größte Problem ist "Wie zerlege ich dieses spezielle Objektiv?", gefolgt von den oft sehr empfindlichen Vergütungen im innern von Objektiven vor 1950 (oder in dem Dreh, es gibt meines Wissens keine exakte Grenze, ab der auch die Innenflächen hartvergütet wurden). Meine persönlichen Erfahrungen bislang: 1. Mein Nah-Summicron – das hat letztlich gut geklappt, war aber durchaus mit Stress verbunden (ist nicht gerade ein Billig-Objektiv). 2. Mein altes Hektor 4.5/13,5cm – und auch wenn Kladdi immer wieder fragt, ich veröffentliche die Seriennummer hier nicht … Das Hektor war tatsächlich das problematischere Objektiv, da es a) schlechter zu zerlegen ist (tatsächlich weniger offensichtlich und anders als bei neueren), die Gewinde alle festgefressen waren, ich dabei c) ein Messing-Feingewinde beschädigt habe (das Andreas, einer unserer hiesigen Leica-Liebhaber, mit großem persönlichen Engagement wieder in Ordnung gebracht hat) und d) die Innenvergütungen extrem empfindlich sind (das kann ich jetzt aus eigener Anschauung bestätigen, auch wenn ein Teil der Schäden vermutlich nicht von der aktuellen Reinigung herrührt). Beim Nah-Summicron waren die Vergütungen dagegen auch innen völlig unproblematisch, nur ist es deutlich komplexer gebaut und hat ein paar "Besonderheiten", die ich in der Form bei Objektiven anderer Hersteller nicht beobachtet habe (und mir hat z.B. eine spitze Pinzette mit Kunststoffbacken gefehlt; ich habe dann, soweit ich mit erinnere, mit runden Holz-Zahnstochern gearbeitet). Letztlich sind beide Optiken jetzt wieder voll einsatzfähig und auch bei Gegenlicht wieder so gut, wie es beim jeweiligen Objektivtyp geht (in meinen Augen das größte Problem bei Belag auf den Linsen). Kleinere Schäden an der Vergütung sind im praktischen Einsatz irrelevant und reduzieren nur den Sammlerwert; wer kein Geschäft mit seinen Objektiven machen will, sondern photographieren (ohne Unsummen in Reinigungen zu investieren), der sollte sich da nicht zu viel Gedanken machen. (Ein Noctilux o.ä. und Objektive von anderen würde ich nicht anfassen ) Meine Empfehlungen für alle, die sich da einarbeiten (oder es einfach mal probieren) wollen: 1. Alte (und möglichst billige) Meyer-Optik-Görlitz-Objektive (bzw. deren Gegenstücke von Pentacon) zum Üben verwenden – die sind meist recht einfach zu zerlegen. 2. Alte (und möglichst billige) russische Objektive zerlegen und wieder zusammenbauen (auch wenn die oft anders konstruiert sind). Habe ich nicht gemacht, wäre aber vermutlich sinnvoll gewesen … 3. Auf YouTube nach entsprechenden Videos Ausschau halten. Einige Leica-Optiken findet man z.B. bei "Mikeno62" (https://www.youtube.com/channel/UCgANrFnm3Sdai8zvA2iJGQg). Und man kann viele Tricks bei ihm lernen, gerade auch bei Objektiven anderer Hersteller (die Tricks sind oft übertragbar). Und passendes Werkzeug ist wichtig! Da helfen eBay und Amazon. Genau genommen ist das Werkzeug zum Zerlegen sogar die entscheidende Komponente. Sehr schön sind die diversen "Gummistopfen" zum Lösen von Schraubringen ohne Kerben (kann man oft auch für solche mit Kerben verwenden, was den Stressfaktor deutlich reduziert). Die Verwendung von PowerGrip-Handschuhen kann auch hilfreich sein, aber nur zum Zerlegen (beim Zusammenschrauben braucht's Feingefühl, um die Gewinde nicht zu beschädigen – s.o.)! Zum Reinigen der Linsen kann man Optik-Reinigungstücher (aus Papier bzw. Baumwoll-Fließ) sowie Wattestäbchen verwenden (letztere sind vermutlich schonender bei empfindlichen Oberflächen, werde ich künftig verstärkt einsetzen), und als Flüssigkeit idealer Weise Isopropanol oder eine Mischung aus 2 Teilen Isopropanol und 1 Teil Aqua dest. Es gibt auch die Empfehlung für Waschbenzin (oder Feuerzeugbenzin), aber das Zeug aus dem Drogeriemarkt verdunstet nicht ganz rückstandsfrei, während sich die Isopropanol-Wasser-Mischung bislang bestens bewährt hat. Bei hartnäckigem Belag (der nicht tatsächlich aus feinen Kratzern besteht – vorher mit der Lupe prüfen) kann auch lauwarmes Wasser mit etwas billigem (nicht-rückfettendem) Spülmittel helfen, oder ein Brillenputzmittel mit Tensiden (hinterher mit destilliertem Wasser nachspülen). Das Hektor sollte ich vielleicht selber dokumentieren. Wenn man erstmal weiß, wie es geht, ist es eigentlich nicht so schwierig …
  15. Na ja, nicht ganz – BER ist tatsächlich der IATA Code für die Berliner Flughäfen und später für den künftigen (einzigen) Flughafen Berlins (das kann Kladdi bestimmt besser erklären als ich ). Da gab's auch mal "BBI" und "FBB" (das entsprechende Logo hatte ich selber vor der Nase, als ich vor einigen Jahren die entsprechenden Word-Vorlagen über die zuständige Agentur gemacht hatte), aber am Ende hat sich der IATA Code durchgesetzt (steht jetzt auch im offiziellen Logo). Namen ausschreiben ist einfach zu lästig …
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