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fototom

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  1. ... nur noch ein bisschen Geduld, kommt sicher in Kürze, denn die Beta-Tests sind abgeschlossen 😉 ...
  2. ... hier ein weiterer kleiner Test, den ich mit der M11 gemacht habe ...
  3. Hallo zusammen, wie an anderer Stelle schon angekündigt bzw. versprochen hier nun mein persönlicher Lens-Cast-Test mit der M11 Als großer Weitwinkel- und Altglas-Fan hat mich beim Beta-Test der Leica M11 unter anderem interessiert, wie die M11 mit der Problematik von Color-Cast und Vignettierung umgeht, vor allem bei bekannt kritischen alten Superweitwinkeln mit weit hineinragender Hinterlinse wie etwa das schöne Super-Angulon 3,4/21mm. Und wie sich die M11 hierbei im Vergleich zu meiner M10-R und M10-P schlägt. Um es gleich vorweg zu nehmen: sehr gut! Dass in der M11 bezüglich der Sensorauflösung und der Farbwiedergabe im Allgemeinen sehr viel passiert ist, ist ja in den letzten Tagen und Wochen schon bekannt geworden. Aber es ist auch offensichtlich bezüglich des Lens-Cast-Problems und der Vignettierung sehr viel geschehen, das wird mit diesem Test mehr als deutlich. Bei modernem codierten Leica-Glas ist Lens-Cast und Vignettierung durch die kamerainterne Korrektur ja schon länger kein Thema mehr. Aber die schönen alten Leitz-Weitwinkel oder auch SWW-Fremdobjektive wie z.B. die alten Generationen von Voigtländer 12mm und 15mm Objektiven produzieren an bisher allen digitalen M-Kameras starke bis extrem starke Farbverschiebungen in den Bild-Ecken und Rändern, die sich bisher nur umständlich über Zusatzprogramme wie z.B. Corner Fix eliminieren ließen. Bei der M11 ist das praktisch Geschichte! Sie zeigte bei meinem Test mit dem Super-Angulon 3,4/21mm fast kein Color-Cast mehr in den Bildecken und auch die Vignettierung ist deutlich geringer als bei den Vergleichskameras M10P und M10R, auch wenn die M10R hier schon nachgelegt hatte. Man benötigt dadurch keine Software-Hilfsmittel mehr wie z.B. Corner Fix, um aus den DNGs saubere Ergebnisse zu bekommen – lediglich eine unkomplizierte Vignettierungskorrektur bei der RAW-Verarbeitung ist noch notwendig. Eine gute Nachricht also für alle Fans von uncodierten alten Superweitwinkeln wie eben meinem Super-Angulon 3,4/21mm. Nun zum Testaufbau: Testmotiv im weißen Studio bei Tageslicht durch das Oberlicht, Kameras mit dem SA 3,4/21mm auf dem Stativ, manuelle Weißabgleichseinstellung von 6000 Kelvin, manuelle Einstellung von Zeit / Blende 5,6 / ISO 100 über alle Kameras hinweg, RAW-Entwicklung mit Photoshop RAW-Converter, dabei nochmals manuelle Nachkorrektur jedes einzelnen Motivs mit der Weißabgleichspipette auf das Zentrum des großen Oktagon-Schirms über dem Motorrad, damit die Farbigkeit des Color-Cast gut vergleichbar ist. Die erste 3er-Bildserie ist ansonsten völlig unbearbeitet, hier sieht man sehr deutlich das Color-Cast vor allem bei der M10P, aber auch noch bei der M10R – bei der M11 ist es praktisch kaum noch vorhanden. Vignettierung ist bei der M11 zwar noch ordentlich da, aber doch deutlich geringer als bei M10P und M10R. In der zweiten Reihe dann eine korrigierte Variante, in der ich eine Vignettierungskorrektur von +60 im RAW-Converter über alle 3 Aufnahmen hinweg gemacht habe. Hier sieht man bei der M11 neben dem nicht mehr vorhandenen Color Cast dann auch praktisch kaum noch Vignettierung. Im Gegensatz zu den beiden anderen Kameras, wo neben dem starken Color Cast, das alleine mit der RAW-Entwicklung nicht zu entfernen ist, auch noch die Vignettierung recht stark vorhanden ist – diese bekommt man auch nicht gänzlich weg, selbst wenn der Vignettierungs-Regler auf den stärksten Wert +100 gesetzt wird. Man könnte es mit noch stärkerer Einstellung die Vignettierung bei dem M11-Shot auch gänzlich eliminieren, das ist mir aber dann zu glatt und passt nicht zur Objektiv-Charakteristik, finde ich – ist halt Geschmacksache. Fazit: mit der M11 lassen sich nun ohne Corner Fix oder andere Software-Tools mit sehr einfacher Vignettierungs-Korrektur in der RAW-Entwicklung mit alten Weitwinkelobjektiven praktisch Lens-Cast-freie Ergebnisse erzielen. Liebe Grüße Tom
  4. ... ich habe sogar einen kleinen Test gemacht mit dem 3,4/21er SA, dem alten 12mm Voigtländer und dem WATE an M10-P, M10-R und M11. Das zeige ich demnächst in meinem M11-Beitrag. Nur schon mal so viel vorab: die M11 geht im Vergleich zur M10-P und M10-R mit der Problematik Lens Cast und Vignettierung bei diesen alten Objektiven besser um. Dabei ist der Abstand zur M10-P sehr deutlich und auch zur M10-R ist der Unterschied noch vorhanden, obwohl die in diesem Punkt schon Verbesserungen erfahren hatte ...
  5. ... na ja, ich persönlich habe halt das Summilux, weil mir die eine Blende mehr Lichtstärke besser gefällt. Das 35er Apo-Summicron ist natürlich auch erste Sahne und bezüglich Abbildungsleistung mindestens genauso zu empfehlen – ist dann eben eine persönliche Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss. Hinzu kommt dann noch der Geldbeutel, das Apo-Summicron kostet halt auch ungefähr die Hälfte mehr 😉 ...
  6. ... zu 8.: im Moment sind da zwar noch ein paar Dinge nicht perfekt, wie z.B. die leider immer noch nicht implementierte Wahl der Speichermöglichkeit "DNG auf SD-Karte, JPEG auf interner Speicher" und es gibt sicherlich auch ein paar Probleme mit dem Download per Kabel, aber ich bin zuversichtlich, dass das bald behoben wird und dann halte ich den internen Speicher für eine wirklich tolle Sache! ... zu 13.: wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass es zumindest momentan technisch einfach nicht möglich ist, in ein so schlankes Gehäuse einer M-Kamera mit Wechselobjektiven im unveränderten Auflagenmaß sowie Gehäusemaßen der alten analogen M-Leicas auch noch einen Sensorstabi unterzubringen – sonst hätte es Leica wahrscheinlich schon gemacht. Und dass das Gehäuse dicker wird, das wollen wir doch alle nicht, oder? 😉
  7. ... bin eigentlich ein absoluter RAW-Fotograf, weil ich bekanntermaßen ja sehr viel an den Fotos rumschraube 😁 Aber aus der M11 sehen die JPEGs schon richtig gut aus. Die Farben des neuen Sensors sind wunderbar ausgeglichen und die Hauttöne sehr schön natürlich – für meinen Geschmack schöner als bei Fuji, wo es mir oft zu bunt und grell ist. Kein Wunder übrigens, die Farbabstimmung mit der Firmware war auch für die Tester ein schönes Stück Arbeit 😉...
  8. ... beides richtig! Mit dem Kabel braucht natürlich auch die M11 deutlich weniger Strom, trotzdem hält die M11 mit WiFi sehr viel länger als alle bisherigen M10-Derivate ...
  9. ... genau unter diesen Voraussetzungen macht eine reduzierte DNG-Auflösung eigentlich keinen Sinn, denn gerade die Nachbearbeitung würde ja die Möglichkeit eröffnen, das Rauschverhalten nochmals zu verbessern. Und der optische Eindruck von High-ISO-Aufnahmen ist aus meiner Sicht bei der M11 gerade UNBEARBEITET beim 60-MP-File besser als beim 36- oder 18-MP-File, und zwar wegen der Feinheit des Rauschens und die etwas differenziertere Tonwertabstufung durch die höhere Pixeldichte. Dabei will ich aber betonen, dass das keine Messwert-basierte Analyse ist sondern nur eine ganz praxisorientierte Beobachtung der Ergebnisse im Laufe meines M11-Tests ...
  10. ... ich sehe das exakt ganz genauso wie @elmars. Beim Test hat sich auch bei mir gezeigt, dass die Nutzung der kleineren DNG-Größen bezüglich Rauschen und sogar der Dynamik am Ende keinen wirklichen Vorteil bringt. Das gleiche Ergebnis kann man mit einer guten DNG-Verarbeitung in Lightroom bzw. dem PS RAW-Converter erzielen. Da ich umgekehrt auf Nummer sicher gehen will, fotografiere ich persönlich deshalb immer mit voller Auflösung – man weiß nie, ob man sich nicht doch mal ärgert, das Foto nicht in größtmöglicher Auflösung aufgenommen zu haben. Im Job ist das sowieso keine Option. Und auch das Thema Speicherkapazität und Rechnerleistung ist für mich kein Grund. Speicherkarten und Festplatten sind entsprechend den hochauflösenderen Kamerasensoren mitgewachsen, Rechnerprozessoren und Software ebenfalls ...
  11. Hallo Stephan, erst mal danke für´s Lob, freut mich! Bezüglich der vielleicht von Dir etwas vermissten Konturschärfe – das kommt bei mir etwas anders rüber. Ich bin definitiv super zufrieden mit der Schärfeleistung und auch mit den Mikrokontrasten der M11. An den Objektiven (hauptsächlich das 35er Summilux FLE) kann´s auch nicht liegen. Und bei der RAW-Verarbeitung achte ich sehr auf gute Kontraste und beobachte das Histogramm immer ganz genau. Aber man darf vielleicht eines nicht vergessen: hier im Forum sind die Daten ja mehr oder weniger reduziert und heruntergerechnet. Kann sein, dass die Algorithmen der Forums-Software da manchmal nicht so ganz perfekt mit den Aufnahmen umgeht. Und zum Zweiten: bei der Musik-Studio-Serie hat ein weiteres Forums-Mitglied das schon mal so ähnlich beurteilt – hier muss man bedenken, dass das Action-Bilder sind, die im Zusammenspiel mit mäßig schnellen Verschlusszeiten schon mal ein klein wenig Bewegungsunschärfe erzeugen können, was in den Originalen auch sofort als solche erkannt wird und meiner Ansicht nach da auch völlig angebracht ist. Wenn diese Aufnahmen dann aber heruntergerechnet gezeigt werden, empfindet man das manchmal nicht mehr als Bewegungsunschärfe sondern als eine "unerklärliche" Unschärfe, die nicht so ganz zugeordnet werden kann. Und richtig, meine nicht immer, aber durchaus oft eingesetzte, mal mehr, mal weniger starke Vignettierung ist eines der Stilmittel, die ich bei der RAW-Entwicklung einbaue – ist Geschmacksache und polarisiert natürlich auch, aber damit kann ich gut leben 😊 LG Tom
  12. ... wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, hat die Stromversorgung über meine RAV Powerbank hervorragend funktioniert! Und wie Elmar ebenfalls schon bestätigt hat geht die simple Stromversorgung mit jedem Kabel, Kompatibilitätsprobleme mit "falschen" Kabeln gibt es in der Regel nur bezüglich Datenübertragung ...
  13. ... in meiner M11-Testerzeit habe ich auf Reisen zu 80% mit dem 35mm Summilux FLE gearbeitet – dieses Objektiv wäre auch meine heiße Empfehlung an der M11 ...
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