100 Jahre Leica stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Augen Auf!“ in Hamburg. Es werden weltbekannte Bilder, die mit Leica fotografiert wurden gezeigt, aber auch Aufnahmen von unbekannten Amateurfotografen. Die Ausstellung findet vom 24. Oktober 2014 bis 11. Januar 2015 im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg statt. Ein gleichnamiges Buch zeigt zudem die ausgestellten Bilder und ergänzt diese mit Essays internationaler Autoren.

„Augen Auf!“: Die Geschichte der Kleinbildfotografie

Christer Strömholm: NANA
Christer Strömholm: NANA

Die Ausstellung „Augen auf! 100 Jahre Leica Fotografie“ beleuchtet die Geschichte der Kleinbildfotografie. Bis zum 11. Januar 2015 werden rund 500 Fotografien von mehr als 140 Künstlern zu sehen sein, darunter Aufnahmen von:

  • Henri Cartier-Bresson
  • Nick Ut
  • Joel Meyerowitz
  • Robert Capa
  • Christer Strömholm
  • Bruce Gilden
  • René Burri
  • Thomas Hoepker uvm.

Von Oskar Barnack bis Joel Meyerowitz werden Bilder von den Anfängen der Kleinbildfotografie bis heute gezeigt. Abgerundet wird die Ausstellung mit zeitgenössischen Zeitschriften, Magazinen, Büchern, Werbemitteln, Broschüren, Kameraprototypen und Videos, die dabei die Technik- und Fotografiegeschichte beleuchten. Die Schau wird von Michael Koetzle kuratiert, dem Publizist und ehemaligen Chefredakteur der „Leica World“.

Nach der Premiere in Hamburg geht die Ausstellung auf Wanderschaft:

  • März bis Juni 2015: Leica Galerie in Frankfurt
  • August bis November 2015: C/O Berlin
  • Dezember 2015 bis Februar 2016: Westlicht/Ostlicht in Wien
  • März bis Juni 2016: Versicherungskammer München

Bildband zur Ausstellung

Wer keine Zeit für die Ausstellung hat, kann sich den begleitend erscheinenden Band „Augen Auf!“ von Michael Koetzle bestellen. Auf über 500 Seiten mit 1.200 Fotos erzählt das Buch auch die Geschichte der Kleinbildfotografie. Ergänzt werden die Bilder mit Essays internationaler Autoren über die Technik der Leica Kameras, den Einfluss auf den Bildjournalismus und die Bedeutung für verschiedenste Strömungen innerhalb der Fotografie.

 

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Hier ist die offizielle Leica Pressemitteilung:

Augen Auf! – 100 Jahre Leica Fotografie
Die Jubiläumsausstellung feiert im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg Premiere

Die Leica Camera AG, Wetzlar, feiert in diesem Jahr „100 Jahre Leica Fotografie“. Anlässlich des Jubiläums wird nun die Ausstellung „Augen Auf! 100 Jahre Leica Fotografie“ präsentiert, die vom 24. Oktober 2014 bis zum 11. Januar 2015 erstmals im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg zu sehen ist. Kuratiert von Michael Koetzle (freier Schriftsteller, Publizist und ehemaliger Chefredakteur der „Leica World“), beleuchtet das Projekt in 14 Kapiteln die Aspekte der Kleinbildfotografie – von journalistischen Strategien über dokumentarische Ansätze bis hin zu freien künstlerischen Positionen. Rund 500 Fotografien von über 140 Künstlern, ergänzt um Zeitschriften, Magazine, Bücher, Werbemittel, Broschüren, Kameraprototypen und Filme rekapitulieren dabei die Technik- und Fotografiegeschichte.

Die Ausstellung „Augen Auf! 100 Jahre Leica Fotografie“ wandert ab 2015 und wird dann auch im Fotografie Forum und der Leica Galerie in Frankfurt (März bis Juni 2015), im C/O Berlin (August bis November 2015), bei Westlicht/Ostlicht in Wien (Dezember 2015 bis Februar 2016) und in der Versicherungskammer München (März bis Juni 2016) gezeigt.

„Augen Auf! 100 Jahre Leica Fotografie“ stellt den Umbruch in der Fotografie dar, den die technische Innovation der kriegsbedingt erst 1925 eingeführten „Leica“ (= „Leitz Camera“) ausgelöst hat. Sie machte das Fotografieren zum selbstverständlichen Teil des Alltags, da sie handlich und bequem zu tragen war. Und sie gestattete nicht nur Fotografen, sondern auch fotografierenden Amateuren, Quereinsteigern und emanzipierten Frauen einen leichteren Zugang zur Fotografie. Neben Arbeiten international bekannter Leica Fotografen (Alexander Rodtschenko, Henri Cartier-Bresson, Robert Capa, Christer Strömholm, Robert Frank, Bruce Davidson, William Klein, William Eggleston, René Burri, Thomas Hoepker und Bruce Gilden) beinhaltet die Jubiläumsausstellung auch weniger bekannte Aufnahmen von Amateuren oder Künstlern, deren Namen bis dato nicht mit dem Thema Kleinbild in Verbindung gebracht wurden – wie Ilja Ehrenburg, Alfons Walde, Ben Shahn oder George Grosz. Bedeutende, zum Teil noch nie gezeigte Leihgaben aus dem Werksarchiv der Leica Camera AG (Wetzlar), internationalen Sammlungen und Museen sowie von privaten Leihgebern (Sammlung F. C. Gundlach, Sammlung Skrein, Sammlung WestLicht) bereichern das Projekt.

About The Author

Leon Baumgardt ist studierter Photoingenieur und leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Er ist Redakteur für das Systemkamera und das L-Camera Blog.

1 Comment

  1. Kann es sein, dass die Austellung in Frankfurt nicht nur in der Leica Gallery, sondern auch im Fotografie Forum sein wird?

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