Ein Unikat der Leica M, gestaltet von Apple-Chefdesigner Jony Ive und Designer Marc Newson, wird am 23. November 2013 auf der Auktion „(RED)“ bei Sotheby’s in New York versteigert. Der Erlös wird für karitative Zwecke in Afrika verwendet.

Leica M im Apple Style

leica_m_red_9Schon im September 2012 hatte Leica auf der Photokina bekanntgegeben, dass Jonathan Ive eine limitierte Edition einer Leica-M-Kamera gestalten wird.
Betrachtet man nun das Einzelstück, erkennt man schnell den Einfluss des Apple-Chefdesigners: Das äußerst schlichte Design ähnelt stark dem eines Apple Mac Pro.
Die Standard-Belederung der Leica M wurde durch ein laserbearbeitetes Außengehäuse aus eloxiertem Aluminium ersetzt und mehr als 21.000 Hemisphären zieren die Oberfläche.
Auch in ihren Funktionen wurde das Modell offensichtlich eingeschränkt:

  • Ein Hotshoe fehlt, genauso wie die Schnittstelle für den elektronischen Sucher.
  • Der Movie-Button und Mikrofon-Anschluss fehlen
  • Das Einstellrad wurde durch eine UP/Down-Taste erstezt
  • Es kann scheinbar kein Kabelauslöser angebracht werden
  • Der integrierte „Thumbrest“ wurde entfernt

Laut Leica wurden innerhalb von 85 Tagen rund 561 Modelle und nahezu 1000 Prototypenteile entwickelt, bis die Kamera entgültig fertiggestellt wurde.

Erlös fließt in den Kampf gegen AIDS

Nach mehr als 30 Jahren soll erstmals eine Generation ohne Aids aufwachsen. Im Jahr 2003 wurden jeden Tag mehr als 1.500 Kinder mit HIV geboren. Für nicht einmal 30 Cent täglich lassen sich schwangere Frauen behandeln, um eine Mutter-Kind-Übertragung zu verhindern. Heute kommen noch etwas über 900 Kinder täglich mit dem Virus auf die Welt, und bis 2015 kann diese Zahl auf fast null reduziert werden.

Weitere Bilder der neuen Leica M (RED):

Digitale Leica Messsucherkamera von Jony Ive und Marc Newson kommt zur Versteigerung

Der Erlös fließt in den Kampf gegen Aids in Afrika

Ein Unikat der digitalen Messsucherkamera Leica M, entworfen von Apple-Chefdesigner Jony Ive und Designer Marc Newson, wird am 23. November 2013 zusammen mit über 40 anderen Einzelstücken auf der Auktion „(RED)“ bei Sotheby’s in New York versteigert. Der Erlös kommt dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria zugute.
Gehäuse und Objektiv der einzigartigen Leica M Kamera sind mit einer Speziallegierung versehen. Die Leica typische Kamerabelederung wurde durch ein laserbearbeitetes Außengehäuse aus eloxiertem Aluminium mit perfekter Textur ersetzt. Mehr als 21.000 Hemisphären verleihen der Kamera nun eine ganz neue und außergewöhnliche Ästhetik. Bis zur Fertigstellung des finalen Produktes wurden Hunderte von Modellen und Prototypen entwickelt: in 85 Tagen rund 561 Modelle und nahezu 1000 Prototypenteile.
Ausgestattet mit einem Vollformat-CMOS-Sensor, einem Hochleistungsprozessor und dem Objektiv Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH, bietet die Kamera ein einmaliges Fotoerlebnis.

Jony Ive: „Leica verbindet Präzisionstechnik, Objektivkunst und Design zu hochwertiger Form und Funktion. Marc und ich haben uns sehr gefreut, dass wir dieses Unikat für die Auktion gestalten durften, und ihre Versteigerung am 23. November wird dringend benötigte Mittel für den Kampf gegen Aids einbringen.“

Marc Newson ergänzt: „Der Käufer erhält ein Stück Fotogeschichte – das Ergebnis von nahezu 1000 Prototypenteilen und mehr als 725 Stunden Fertigungszeit. Die Aufmerksamkeit für jedes Detail der Kamera – vom Außengehäuse bis zur Spitzenoptik – wird das Herz jedes Sammlers höher schlagen lassen, der echte Handwerkskunst zu schätzen weiß“.

Dr. Andreas Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Leica Camera AG, sagt: „Wir haben die Zusammenarbeit mit Jony Ive und Marc Newson sehr genossen. Ihr Design setzt einen neuen, beispiellosen Maßstab in der modernen Fotografie. Mit seiner einzigartigen Ästhetik wird das Leica Unikat in diesem Winter Auktionsgeschichte schreiben.“

Die Spendenauktion dient einem wichtigen Zweck: Nach mehr als 30 Jahren soll erstmals eine Generation ohne Aids aufwachsen. Im Jahr 2003 wurden jeden Tag mehr als 1.500 Kinder mit HIV geboren. Für nicht einmal 30 Cent täglich lassen sich schwangere Frauen behandeln, um eine Mutter-Kind-Übertragung zu verhindern. Heute kommen noch etwas über 900 Kinder täglich mit dem Virus auf die Welt, und bis 2015 kann diese Zahl auf fast null reduziert werden.

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Leon Baumgardt ist studierter Photoingenieur und leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Er ist Redakteur für das Systemkamera und das L-Camera Blog.

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