Die neue Referenz: LEICA APO-SUMMICRON-M 1:2/50 mm ASPH.

Mit diesem Objektiv wollen Peter Karbe und sein Team sich ihren Platz in der Hall Of Fame der Leica Optikentwicklung sichern:
Leica bezeichnet das neue LEICA APO-SUMMICRON-M 1:2/50 mm ASPH. als „neuen Meilenstein in der Geschichte des Objektivbaus“, das „die Grenze des technisch Machbaren neu definiert“.

Tiefer Griff in die Technologiekiste

Um das zu erreichen, haben sich die Entwickler bei Leica einer ganzen Reihe von Technologien bedient. Die Rechnung basiert auf dem Vorgängermodell, dass seit 1979 auf dem Markt ist.
Vom Summilux-M 50mm sowie 35mm hat das neue Objektiv Floating Elements übernommen: Um auch im Nahbereich perfekte Abbildungsqualität zu erreichen, verschiebt sich eine Linsengruppe hinter der Blende relativ zur Vordergruppe.
Für die apochromatische Korrektur kamen Glassorten zum Einsatz, deren Ursprung auf das ehemalige Leitz Glaslabor zurückgeht.

Das Ergebnis

Laut Leica übertreffen die technischen Messergebnisse alle anderen Objektive im Leica M-Objektivprogramm – und diese sind schon für ihre Höchstleistungen bekannt. Die MTF Kurven belegen eine Übertragung selbst feinster Details mit einem Kontrast von mehr als 50% über das gesamte Bildfeld.

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Auch wenn die Leica Pressemitteilung neben den technischen Höchstleistungen betont, dass es sich um ein „besonders zuverlässiges und wertbeständiges Produkt „Made in Germany““ handelt, „aus hochwertigen Materialien gefertigt und in aufwändiger Handarbeit in Solms montiert“ wird, bin ich mir ganz sicher, dass man mit dem Objektiv auch fotografieren kann 😉

Das Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH. ist ab Ende Juli 2012 im Fachhandel für 6.000 € zu erwerben.

Wir freuen uns schon auf die ersten Bilder (und gerne auch auf viele Testberichte und MTF-Kurven)!

Hier die komplette Pressemitteilung und die technischen Daten:

Der neue Meilenstein im Objektivbau:
APO-SUMMICRON-M 1:2/50 mm ASPH.

Die Leica Camera AG, Solms, stellt einen neuen Meilenstein in der Geschichte des Objektivbaus vor: Das Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH. Mit dem Ziel, ein Objektiv zu erschaffen, das die Möglichkeiten hochauflösender Kamerasysteme vollends ausschöpft, ist es den Leica Ingenieuren gelungen, die Grenze des technisch Machbaren neu zu definieren. Entstanden ist ein hochleistungsstarkes Objektiv, das in der Abbildungsleistung neue Maßstäbe setzt und daher als Ausnahmetalent unter den Standardbrennweiten der Leica M-Objektive gilt.

Die neue Referenzoptik erzielt die bislang besten Messergebnisse im Leica M-Objektivprogramm. Die MTF–Kurven des Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH., die den Kontrast feiner Details und damit die Bildschärfe beschreiben, belegen die herausragende Leistung. Selbst feinste Details werden mit mehr als 50 Prozent Kontrast über das gesamte Bildfeld übertragen. Dieser bislang unerreichte Messwert belegt die Ausnahmestellung des Objektivs. So entstehen mit dem Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH. in allen Aufnahmesituationen extrem scharfe Bilder mit einer Durchzeichnung bis in die Bildecken. Zusätzlich minimiert die apochromatische Korrektur des Objektivs Farbsäume an scharfen Kanten und sorgt für eine natürliche Abbildung aller Details. Damit profitiert der Fotograf bei jeder Print-Größe von den besten Bildergebnissen.

Die herausragende Leistung des Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH. liegt begründet in dem gelungenen Zusammenspiel aller Parameter von der Optikrechnung über die Materialauswahl bis hin zur anspruchsvollen Fertigung und Verarbeitung des Objektivs. Zusammen mit der Erfahrung aus über 150 Jahren in der Entwicklung optischer Instrumente unterstreicht dies einmal mehr den Ruf der Marke Leica als Hersteller der weltweit besten Objektive.

Als Basis für die Neuentwicklung des Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH. diente die optische Rechnung des Vorgängermodels, die in ihrer letzten Version seit 1979 auf dem Markt ist – das älteste Objektiv im M-Sortiment. Die klassischen Kenndaten – 50 mm Brennweite und eine Lichtstärke von 1:2 – stellten die ideale Ausgangsbasis für die Weiterentwicklung dar. Auf diese Weise konnten sich die Optikdesigner ganz bewusst auf die Abbildungsqualität innerhalb von Standardspezifikationen konzentrieren.

Für den optischen Aufbau orientiert sich das Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH. an den Objektiven Summilux-M 1:1,4/50 mm ASPH. und Summilux-M 1:1,4/35 mm ASPH. So ist beispielsweise auch das Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH. mit einem Floating Element ausgestattet: Die Linsen hinter der Blende bilden zusammen eine Floatinggruppe, die während der Fokussierung ihre relative Position zur Vordergruppe verändert. Damit erreicht das Objektiv eine hervorragende Abbildungsqualität auch im Nahbereich.

Um die apochromatische Korrektur des Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH. zu realisieren, werden besondere Glassorten verwendet, deren Ursprung auf das ehemalige Leitz Glaslabor zurückgeht. Ihre Bearbeitung erfordert einen erhöhten Aufwand und jahrelange Erfahrung. Durch konsequente Weiterentwicklung der optischen Technologien konnte die Verarbeitung der hochwertigen Glassorten so perfektioniert werden, dass sie in der bestmöglichen Qualität in den Leica Optiken zum Einsatz kommen, so auch im Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH.

Als besonders zuverlässiges und wertbeständiges Produkt „Made in Germany“ wird das Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH aus hochwertigen Materialien gefertigt und in aufwändiger Handarbeit in Solms montiert. Die Verbindung von modernster Technik mit sorgfältiger Manufaktur sorgt hierbei für die konstante Qualität jedes einzelnen Leica Objektivs.

Das Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH. ist in einer schwarzen Ausführung ab Ende Juli 2012 im Leica Fachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung in Deutschland beträgt 6000 Euro.

Technische Daten LEICA APO-SUMMICRON-M 1:2/50 mm ASPH.

Bildwinkel in °
(diagonal/horizontal/vertikal):
47° / 40° / 27°
Abmessungen
(Ø x L ab Bajonettflansch, in mm):
ca. 53 x 47
Gewicht (in g): ca. 300
Kürzeste Einstellung
(ab Filmebene, in cm):
0,7
Kleinstes Objektivfeld (in mm): ca. 217 x 407
Anzahl der Blendenlamellen: 11
Linsenzahl (Linsen/Glieder): 8/5
Asphärische Flächen
Lage der Eintrittspupille (zum Bajonett): 24,4 mm
Entfernungseinstellung
Arbeitsbereich: 0,7 m bis unendlich
Skalen: Kombiniert Feet/Meter
Größter Maßstab: 1 : 11,3
Blende
Einstellung/Funktionsweise: Vorwahl mit Rastung, halbe Stufen, rastend
Kleinster Wert: 16
Bajonett: Leica M-Schnellwechsel-Bajonett
Filterfassung: Innengewinde für Schraubfassung
Filtergewinde (Ø in mm): E39
Gegenlichtblende: Eingebaut, herausdrehbar

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About The Author

Andreas ist Fotoingenieur, lebt in Bonn und betreibt neben dem Leica Forum auch das Systemkamera Forum und das Fuji X Forum

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