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#43 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: June 14th, 2005
Posts: 4,898
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..einerseits muß ich dir Recht geben, aber anderseits auch nicht....mit dem Hören verhält es sich, wie mit dem Sehen!....den Meisten fehlt es am Können!... ...der wird den Unterschied auch nicht wahrnehmen... ..Das hat aber nichts mit den "Voodoo" Produkten zu tun, die leider immer wieder auch von "Fachzeitschriften" für gut verkauft werden..... Grüße, Jan |
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#44 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: October 11th, 2006
Posts: 2,624
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Neben den in der Audio-Technik benötigten passiven Filterschaltungen, bei denen wegen der irrsinnigen Toleranzforderungen die engtolerierten, aber mit sehr geringem "Kapazitäts-Volumen-Verhältnis" versehenen "Styroflex-Konsensatoren" eingesetzt werden, war damals speziell in meinem Fachgebiet mehr als 15 Jahre das Hauptproblem das Potentiometer (Poti) der Sensor-linearen Sollwertvorgabe gewesen, bis man endlich mit anreihbaren BNC-Schaltern ein Eingabemedium für Sollwertvorgaben fand, das den immer höheren Genauigkeitsanforderungen genügte, die dann von den immer besser und billiger werdenden prozessorgesteuerten Digital-Analog-Wandlern abgelöst wurden. Vor allem die Kompensation der durchweg nichtlinearen Geber (für Temperaturen, Druck, Schall, egal was...) war jahrzehntelang eine unserer, speziell meiner Hauptaufgaben, incl. der Kontakte zu einer Unzahl von speziellen Poti-Herstellern. Ganz so nebenbei, das allerbeste Poti-Signal wird dramatisch verschlechtert, wenn der "Schleiferstrom" mehr als ein paar Prozent des Speisestromes übersteigt. Nicht einhaltbare "Rückwirkungsfreiheit" war eines der Hauptprobleme bis Ende der 70er Jahre, bis immer bessere und zuverlässigere analoge "Integrierte Schaltungen" und entsprechende Converter-Schaltungen (A-D bzw. D-A-Converter) auf dem Markt waren. Wenn jetzt in der Phono-Technik wieder auf die passiven Lösungen zurückgegangen wird, vielleicht ist der Grund die schwierigere Nachbaubarkeit, keinesfalls ist es das menschliche Ohr. Es gibt kein schlechteres Frequenzmeßgerät als den Gehörsinn, auch wenn er das sog. "absolute Gehör" zu haben vorgibt. Nochmal: wer sich die Arbeit macht, selbst einen Vorverstärker oder Leistungsstufe, mit oder ohne Röhren, aufbaut oder repariert, und das Ding gibt einstellbare Töne von sich, Respekt dafür, auch vom Fachmann. Ich habe übrigens als einer der ersten in München in 1964 eine Hochspannungs-Kondensator-Zündung mit SCR in meinem Wagen eingebaut und gefahren, selbst erstellt in der Hofmannstr. 51. Als Münchener weißt Du, wer das war. Also, bastelt nach Herzenslust in der Elektronik rum, so wie ich meine Kameras benutze, jedem zu seinem Spaß, aber glaubt nicht jeden Unfug, den die "High-End-Händler" den ahnungslosen Kunden zu horrenden Preisen auf's Auge drücken. Gruß Erich Last edited by ErichF : May 9th, 2008 at 12:24 PM. |
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#45 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: June 14th, 2005
Posts: 4,898
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Einfach nur "basteln" bringt nichts, etwas Ahnung sollte man schon haben. Die Schaltung selber habe ich auch nie verändert, die waren in der Rundfunktechnik sehr hochwertig. Grüße, Jan |
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#46 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: October 11th, 2006
Posts: 2,624
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Bei langlebigen Industrie-Anlagen hat man diese Technik sehr früh eingesetzt, im Konsumenten.-Bereich begnügte man sich aus Preisgründen mit Kohleschicht-Potis, die natürlich ein erhebliches Rauschen erzeugen, das der nachfolgende Verstärker als hörbares Störsignal mit verstärkt. Übrigens sind im industriellen bereich fast nur sog. "Draht"-Potis eingesetzt worden, oft genug als 10-Gang-Wendelpoti, wenn Lineritäten im Promille-Bereich erforderlich waren. Was ist meine sind die früheren Belastungsschaltungen der Potis, die eine zusätzliche Nichtlinearität der Einstell-Drehwinkels vom elektrischen "Schleifer"-Signal bedeutete. Erst bei den mittlerweile als "Tankstellen-OpAmp" bezeichneten Operationsverstärkern, die mit ihren extrem hohen Eingangswiderständen einwandfreie Linearität des Ausgangssignals ergaben, war dieses Problem gelöst. Diese Professionelle und Industrietechnik haben in den 90ern die High-End-Leute auch für den Konsumenten-Bereich entdeckt und mit entsprechenden Preisen ihr Produkt als das bis dahin einmalige Nonplusultra verkauft. Trotzdem glaube ich, wenn sich ein seriöser Bastler mit den entsprechenden Grundschaltungen vertraut macht, kann er mit gar nicht so teuren Industrie-Bauteilen eine Präzission und Zuverlässigkeit seiner Anlagen hinbekommen, die einen winzigen Bruchteil der käuflichen Kisten kosten, aber genauso gut sind. Spezeille Meßgeräte zum Einstellen lassen sich für kurze Zeit mieten, oder ein befreundetes Unternehmen hilft mal leihweise aus. Also, mal ran, vi3elleicht zunächst an eine Reparatur, dann ein qualitatives "Upgrade" und zum Schluß die selbstgebaute Superanlage. Gruß Erich |
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#47 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: July 7th, 2006
Location: Ingolstadt
Posts: 153
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der Bezeichnung ML verantwortlich. ML1 und ML2 waren noch überarbeitete Designs von John Curl, ab ML 3 waren es reine Colangelo-Designs. Die ML3 läuft bei mir seit über 20 Jahren zur vollsten Zufriedenheit. Nach der Übernahme durch den Harman-Konzern wurden die Nr-Geräte von Kevin Burke entwickelt, leider nicht zu deren Vorteil. Nachdem Mark Levinson mitte der 80er seine Firma samt Namen verkaufen musste gründete er mit Tom Colangelo Cello, durfte aber lange nicht offiziell in Erscheinung treten da er keine Rechnte an seinem Namen mehr hatte. Heute verscherbelt Harman den Namen sogar für Handysoundsysteme an LG! PS: Interessante Parallelen, Verdier und Antares stehen auch bei mir.
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Leitz heißt Präzision. Weltweit. |
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#48 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: July 7th, 2006
Location: Ingolstadt
Posts: 153
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auch so einiges schräge im Sortiment hat.
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Leitz heißt Präzision. Weltweit. |
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#49 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: June 14th, 2005
Posts: 4,898
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...aber ich habe viel gelernt und es hat Spaß gemacht.... ..Grüße, Jan |
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#50 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: June 24th, 2006
Location: am Main, D
Posts: 528
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und was sehen wir hier noch?
dass man sogar mit einer Leica gute Produktfotos hinbekommt (duckundweg)
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…wenn ich nicht konzentriert fotografiere, sehen meine Bilder aus wie geknipst… |
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#51 (permalink) | |
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Benutzer
Join Date: April 2nd, 2008
Posts: 40
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in Taipeh. Nur waren die Harman Int. Leute clever und finanziell stabil genug, ihren ehemals ei- genen Namen als Händler des früheren Zulieferers weiter zu vermarkten und den smarten Professor Ottala ( der, dessen Name für die TIM-less Schaltungen stand, bevor Werbeleute die "Hochstromtechnik" entdeckten) zur Aufwertung des ramponierten eigenen Renommes einzu- spannen; durchaus zum gegenseitigen Nutzen, wie Ottalas weitere Industreikarriere zeigt! Und warum sollten ausgerechnet die, bei denen schon der ehemals eigene Name buchstäblich Handelsware ist, Skrupel beim Umgang mit ihren Zweit- und Drittlables wie AKG; REVOX oder eben auch Levinson haben? Heißen nicht billige Autoradios heute Sherwood, mit ein paar verkupferten Blechabschirmungen aufgepeppter Philips Kram Marantz, und - schlimmer noch - solange Panasonic dafür zahlt, manch wundersame Preßlinse "Leica" ? Die vielfach zum Ausdruck gebrachte Häme über Auswüchse einer sich geradezu parareligiös gebärdenden Branche sollte nicht den Blick dafür trüben, daß als deren Katalysatoren real existierende Gurus und andere Paradiesvögel unerläßlich sind. Mark Levinson ist ganz sicher der Erste unter ihnen, Dieter Burmester vermutlich der geschäftlich Erfolgreichste, Ingo Hansen womöglich der Lustigste, vielleicht mit Joop van den Hul um die Wette! Leid tun mir allerdings die Leute, die mit wirklich seriöser Entwicklungsarbeit erst die Bühne für solche Figuren geschaffen haben, etwa John Curl oder einige ehrwürdige ältere Herren aus Japan, deren Namen niemand kennt, genauso ihre jüngeren Kollegen bei Sony, die sich mit manch kurios anmutender - wissenschaftlich durchaus haltbarer - Beobachtung nicht an die Öffentlichkeit trauten, weil sie wussten, was Ihnen da von seiten etwa einiger LeicaForenten wohl "blühen" würde. Und so werden wir wohl damit leben müssen, daß immer wieder mal ein Kind mit dem Bad ausgeschüttet werden wird, leider! |
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