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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Join Date: 27.10.2002
Posts: 4
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Jürgen Schadeberg : Schwarz – Weiß
Ein Fotograf in Südafrika Ein Filmportrait von Peter Heller 53 Minuten D 2008 Am 02.Juli 2009 auf ARTE um 22.55 Uhr Jürgen Schadeberg ist einer der ganz großen Fotografen der Gegenwart. Seine künstlerische Laufbahn umfasst ein halbes Jahrhundert der dokumentarischen Fotografie. Der in Deutschland geborene Südafrikaner ist ein meisterhafter Chronist unserer Zeit: Seine Bilder des jungen Anwalts Nelson Mandela gingen um die Welt - und ein Viertel Jahrhundert später waren seine Fotos des im Kampf gegen die Apartheid ergrauten Führers in seiner Gefängniszelle wieder in der ganzen Welt abgedruckt worden. Als Teenager machte Schadeberg eine Ausbildung zum Fotografen bei der Agentur dpa in Hamburg. 1950 wanderte er nach Südafrika aus und wurde Bildredakteur und künstlerischer Leiter für das Magazin „Drum“. In dieser ersten Illustrierten für die schwarze Bevölkerung begann er deren Lebens- und Arbeitsbedingungen zu dokumentieren. Jürgen Schadeberg, manchmal auch „Vater der südafrikanischen Fotografie“ genannt, ist eine wichtige Person in der südafrikanischen Fotografie. Einige seiner schwarzen Schüler zählen heute zur Weltklasse. Er wurde zum Chronisten der Unterdrückung und des Befreiungskampfes während der Apartheid. Der Film „Schadeberg schwarz – weiß“ führt uns durch die Bilderwelten des Meisterfotografen in die Geschichte der Apartheid und des Widerstandes gegen den Rassismus in den Fünziger und Sechziger Jahren und schlägt den Bogen bis in die unruhige Gegenwart im reichen Land am Kap der Guten Hoffnung. Die Kamera begleitet und beobachtet Jürgen Schadeberg bei seiner Arbeit in den Elendsvierteln Johannesburgs - in den Slums und Squatters der Industriestadt besucht er seit Jahren immer wieder „seine Protagonisten“, die ihm fast schon zu Freunden wurden. In den Weinbergen Südafrikas verfolgt der Fotograf das Schicksal junger Tagelöhnerinnen und zeichnet damit kunstvoll ein unbestechliches Bild der sozialen Verhältnisse. Die Kamera ist mit bei der Entscheidung zur Rückkehr nach Europa und zeigt schließlich auch Ansätze des aktiven Achtundsiebzigjährigen zur neuen schöpferischen Arbeit in Frankreich und Deutschland. Mehr Fotos von Schadeberg unter Hans Albrecht Lusznat - Gallery Die Ausstellung Timeless Moments von Jürgen Schadeberg ist noch bis zum 18 Juli 2009 in der Leica Galerie in Salzburg zu sehen. Leica Camera AG - Kultur - Galerie Salzburg Hans Albrecht Lusznat |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 26.09.2002
Posts: 660
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Danke für den ausführlichen Hinweis !
Diesen Termin habe ich mir vorgemerkt. Gruß, Philipp
__________________
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 09.03.2003
Location: am Main, D
Posts: 1,085
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Hallo, ich habe gerade mal auf deiner HP gestöbert: Blitzsaubere s/w-Fotografie!!
Mein Kompliment! In deiner Bibliographie habe ich gelesen, dass du Jango Edwards portraitiert hast. Was macht der heute eigentlich? Schade, dass davon kein Foto bei deinen »Projects« zu sehen ist. Das Buch ist doch sicher längst vergriffen?? grüße manfred |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 25.07.2006
Posts: 604
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verfügbar auf plus7.arte.tv
falls es jemand verpasst hat |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 09.03.2003
Location: am Main, D
Posts: 1,085
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Absolut sehenswert!!!!!
Ein starker Film! Ein bedeutender Fotograf! Eine interessante Lebensgeschichte! Ein Glücksfall für uns, dass wir diesen Mann bei seiner unaufdringlichen aber umso eindringlicheren Arbeit + seinen Kontakten einige Momente begleiten durften. Könnte sein, dass ich mir das noch mal auf arte+ ansehe. Danke für den Hinweis + eine super Arbeit, Herr Lusznat!! grüße manfred |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 25.09.2002
Posts: 1,125
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>> hal
vielen Dank für diesen Programmhinweis ! Bin immer noch ganz beeindruckt von diesen arte- Film über einen Weltklassefotografen ... M f G Last edited by k_g_wolf; 03.07.2009 at 00:08. |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 25.07.2006
Posts: 604
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er hat ja nun heute fast ausschliesslich mit der M8 fotografiert.
Die Bilder, die davon gezeigt wurden hatten mich -technisch gesehen- nicht vom Hocker gerissen. Irgendwie alle etwas unscharf und "komisch" belichtet. Oder lag das nur am übertragenden "Medium" Film/Fernsehen? |
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#11 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 12.12.2002
Location: Land zwischen Eifel und Rhein
Posts: 5,436
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Hallo zusammen,
der Film hat sich wirklich gelohnt. Danke für den Hinweis an Hans Albrecht und Kay mit dem Link zu ARTE+7 Home - ARTE+7. Es lohnt sich den Film auch noch ein zweites mal zu sehen. Gruß Thomas |
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#12 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 15.11.2007
Posts: 1,083
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#13 (permalink) | |
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Moderator
Join Date: 06.01.2004
Posts: 8,740
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![]() p.s. Schöne Doku, hat gefallen.
__________________
Kameras kommen und gehen, gute Fotos bestehen! Cameras come and go, good photos remain!
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#14 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 19.03.2004
Location: Bad Herrenalb
Posts: 213
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Ein interessanter Beitrag eines außergewöhnlichen Fotografen!
Eindrucksvolle Bilder und ein Interview mit Jürgen Schadeberg sind im LFI 4/2008 noch zu bestaunen bzw. zu lesen!
__________________
Grüße aus dem Schwarzwald Helmuth |
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#15 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 09.03.2003
Location: am Main, D
Posts: 1,085
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Quote:
Die Unschärfe habe ich nur bei den available light-Aufnahmen in dunkelne Hütten gesehen, bei denen Bewegung im Spiel war. Sonst waren die doch glasklar. Und komisch belichtet sind sie mir auch nicht vorgekommen. |
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#16 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 25.07.2006
Posts: 604
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vielleicht sollte ich mal meinen Monitor putzen...
![]() Klar waren im Wesentlichen die Bilder, die bei wenig Licht fotografiert wurden. Dennoch... (spricht ja nicht unbedingt gegen die M8, vielleicht hätte "man" einfach bessere Beispiele im Film bringen können - damit keiner sagt, es sprächen gegen den Fotografen). |
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#18 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 25.07.2006
Posts: 604
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Quote:
In eine Hütte reingehen, hinter dem Vorhang eine junge Frau ansprechen und sagen, sie solle sich mal so und so hinstellen und abdrücken... nettes Foto, aber nicht mehr. Vielleicht habe ich da eine andere Wahrnehmung... Ich habe selber mal 1/2 Jahr in Kapstadt gearbeitet, unter anderem waren wir auch in den Townships (1x die Woche). Was uns hier in EU vielleicht als "bedrücken", "überragende Aussage", "pitoresk", "Armut"..... vorkommen mag, das war (damals) dort ständige Realität. Solche Bilder konnte man jederzeit und (dort) überall machen. Insofern wiederhole ich mich gerne: 1. Schadeberg als Mensch hat mir imponiert 2. seine Bilder (insbesondere die früheren) und die SW Bilder fand ich großteils sehr gut! 3. die Bilder, die er im Beitrag mit der M8 gemacht hatte, gefielen mir teilweise gar nicht. Für mich hatte das ein bisschen den Charakter: ich nehm mir jetzt mal eine Kamera und fahre mit den Kollegen Reporten in die Townships um denen mal zu zeigen, wie ich so meine Bilder gemacht habe. Dafür hat er dann alte Bekannte oder unbekannte "kurz mal hindrapiert" und geknipst. War wahrscheinlich auch so. Aber "nicht jeder (Foto)-Schuß ist auch ein Treffer", der dann auch noch in einer Reportage gezeigt werden muss. So, und jetzt sagt, was ihr wollt. Ich empfand es so, ohne jedoch -s.o.- Herrn Schadeberg als Fotografen in Frage stellen zu wollen. In DEM Beitrag waren mir seine Bilder allerdings großteils etwas zu salopp. |
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#19 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 09.03.2003
Location: am Main, D
Posts: 1,085
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Quote:
Ähnliches hat Barbara Klemm zu dem Dokumentarfilm »S/W ist Farbe genug« gesagt, der über sie gedreht wurde: »man will ja auch ein paar gute Bilder für den Film machen, während man gefilmt wird.« Aber es hat halt immer auch was konstruiertes, beispielhaftes, kurzzeitig veranschaulichtes. Muss ich noch mehr Worte suchen? grüße manfred |
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| apartheit , leica galerie salzburg , schadeberg , südafrika |
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