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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 04/10/03
Location: Salzburg
Posts: 367
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Dank der Staudämme, die ganze Täler überfluteten, ist die Extremadura nicht mehr die lebensfeindliche Steppe, die sie einmal war.
![]() M6, CV 1.9/28, Velvia 100 Grüße, Marcus |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 06/28/06
Posts: 1,496
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Dank der großzügigen Abholzungen in der ferneren Vergangenheit ist die Estremadura nicht mehr so bewaldet, die sie einmal war. Sorry, ist etwas spitzfindig, aber erst alles plattmachen und dann Staudämme bauen finde ich nicht unbedingt die Ultima Ratio
Das Foto sieht natürlich gut aus. Gruß |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 04/10/03
Location: Salzburg
Posts: 367
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Hallo Marcus,
mein Kommentar war natürlich nicht als positive Wertung gedacht. Dass die massiven Aufstauungen des Caceres-Plan das gesamte Klima der Region verändert haben, ist klar. Es ist keine "natürliche" Landschaft mehr. Vom wirtschaftlichen Standpunkt allerdings dürften sie dazu beigetragen haben, dass die Extremadura nicht mehr der dünn besiedelte, trockene und rückständige Landstrich ist, der sie mal war. man vergleiche nur die wenigen Reiseführer, gedruckt meist in den Siebzigern und Achtzigern, mit der heutigen Realität; deren Autoren würden die Gegend kaum wieder erkennen. Für uns Landschaftstouristen natürlich ein Problem, aber für die Leute dort bedeutet es mehr Jobs, weniger Absiedlung. Grüße, Marcus |
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#4 (permalink) |
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Posts: n/a
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Für mich ist die Extremadura die faszinierendste Landschaft Spaniens. Dafür gebe ich alle Strände (mit ihren oft grausamen Bausünden) gerne her. Besonders im Frühjahr ist diese Gegend nicht nur für Fotografen ein Traum. Ich war häufiger dort und jedesmal begeistert: Extremadura
Gruß H. |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 06/28/06
Posts: 1,496
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Hallo Marcus,
Caceres ist wirklich spannend. Ich bin da 1990 mal rein zufällig gelandet und war überrascht und begeistert über das pulsierende Leben in der mittelalterlichen Stadt. Haben die damals schon mit den Stauungen angefangen? Und wie sieht es unterhalb der Staumauern aus? Normalerweise sind die flußabwärtigen Gebiete wenig begeistert über die Stauseen. Wirtschaftlich kann das natürlich interessant sein, zumindest für eine Zeit. Gruß Marcus |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 04/10/03
Location: Salzburg
Posts: 367
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Die Großstaudämme wurden schon ab den Fünfzigern gebaut, aber begonnen haben damit eigentlich schon die Römer. In der Gegend von Merida gibt es noch römische Stauwerke, die immer noch im Betrieb und für die Trinkwasserversorgung genutzt werden. Ökologisch stellen die Maßnahmen praktisch ein Wechselbad dar, und für die Landwirtschaft hat es, glaube ich, nicht viel gebraucht. Vor allem die Wiederaufforstung mit Eukalyptus, die über Jahrzehnte betrieben wurde, hat am Boden viel Schaden angerichtet (für Camper aber eine feine Sache: unter Eukalyptusbäumen gibt es keine Mücken!), und in wenigen Gegenden, wie dem Monfragüe-Nationalpark, versucht man sogar, vehement zurückzurudern. Dass die Embalsen die Landschaft drastisch ändern, merkt auch der Autofahrer, vor allem im Süden, in der Serena. Hier stimmen auch aktuelle Straßenkarten mit der regen Bautätigkeit nciht mehr überein, und selbst die aktuellsten Karten meines Garmin-GPS ließen uns komplett im Stich; überall neue Straßen, und etliche alte Wege dafür verschwunden. Ein nicht unbeträchtlicher Teil des EU-Straßenbaubudgets muss in der Region verbetoniert werden.
Grüße, Marcus |
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