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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Join Date: 07/03/06
Posts: 17
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Geschätztes Forum,
vor kurzem bin ich in den Besitz des Spiegeltele Telyt 1:8/500 gekommen. Wer hat/wo finde ich detaillierte Unterlagen über dieses Objektiv? Die Forum/google Suche bringt leider nichts Brauchbares. Wer verwendet/kennt sich mit dem Teil aus und hat ein paar Tipps zur Anwendung? Machen die enthaltenen Filter Sinn? Welche Funktion hat überhaupt der klare Filter? Was kann man - abgesehen Stativnutzung - für eine schnellere und genaue Schärfeeinstellung bei Verwendung mit einem Adapter an einer Olympus FT-Kamera tun? Wie reinigt man den Spiegel und das übrige Innenleben des Objektivs?! Ist eine manuelle Justierung des Spiegels möglich, ohne den Leica Service in Anspruch nehmen zu müssen? Vielen Dank! Last edited by AlexanderM : 04/20/08 at 05:06 AM. |
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#2 (permalink) |
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Benutzer
Join Date: 09/25/02
Location: in der Nähe von Reutlingen
Posts: 59
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@Alexander
Dem MR-Telyt-R 1:8/500 liegt normalerweise eine Kurzbeschreibung bei. Weitere Beschreibungen, Anwendungen und Bildern findest Du in zahlreichen Büchern über das Leica-R-System, z.B. in den Büchern "Angewandte Leica-Technik" von G. Osterloh. Ein Filter - egal welcher der fünf Filter - muß immer in den Strahlengang eingesetzt sein. Dieser Filter gehört zum, besser: er ist Bestandteil des optischen Systems. Die (äußeren) Linsen/Spiegel reinige ich ab und zu, d.h. bei Bedarf mit einem Mikrofasertuch. Die anderen Fragen (Adaption an Fremdcameras, Spiegeljustierung) kann ich Dir leider nicht beantworten. Grüßle aus HONAU. K.B. |
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#3 (permalink) | ||||
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 06/26/03
Location: Südbadische Weinstraße
Posts: 759
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Insgesamt war ich mit diesem Objektiv an der Leica-R nicht sehr glücklich und habe es alsbald wieder verkauft. - Das kringelige Bokeh im Hintergrund war mir immer zu unruhig, ja fremdartig verwirrend. - Die Abbildungsqualität war nicht berauschend! Sie lag deutlich unter der von Leica-R gewohnten Linsen-Festbrennweiten. - Das Fokussieren war wegen der geringen Lichtstärke oft nicht sicher, besonders bei nicht strahlend hellem Wetter.
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MfG WinSoft |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 10/14/02
Posts: 1,172
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So sehr ich winsofts Sachkenntnis sonst schätze, in der Frage der Filter irrt er hier.
EIN Filter ist Bestandteil der optischen Rechnung des Systems und MUSS auf die Hinterlinse geschraubt sein. Im Normalfall wird das der Klarglasfilter sein. Das Objektiv lässt sich über die Unendlichgravur hinaus fokussieren, da die exakte Einstellung temperaturabhängig ist. Die Skala dient nur der Orientierung. Fokussierung ist daher nur auf Sicht / mit Mattscheibenkontrolle möglich, eine Justierung des Spiegels ist weder nötig noch möglich. Die Darstellung der Unschärfe ist stark vom Motiv abhängig. Die bekannten Unschärfekringel werden nur bei Spitzlichtern deutlich sichtbar. Man muss sie dann halt in die Komposition mit einbeziehen. Ich mag sie, weiß aber, dass nicht viele diese Vorliebe teilen. Entsprechende Lichtverhältnisse, die Belichtungszeiten ab 1/250 sec erlauben, vorausgesetzt, lässt sich mit dem Objektiv selbstverständlich aus der Hand arbeiten. Ist halt immer eine Frage, was einem wichtig ist: das letzte Quentchen Schärfe in einem statischen Bild oder frische, lebendige, atmosphärestarke Bilder und Motive, die mit Stativ einfach nicht zu bekommen sind. Viel Spaß mit der Optik, die nach meiner Erfahrung viel besser ist als ihr Ruf! Friedhelm |
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#5 (permalink) | ||
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 11/05/06
Location: bei Mainz
Posts: 761
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Gar nicht erst dreckig werden lassen! Und wenn, dann gilt zumindest für die Frontlinse: Dreck hat noch keiner Optik geschadet, reinigen schon. An das Innenleben würde ich mich auch als erfahrener Teleskopmensch hier nicht rantrauen. Erstens dürfte man kaum dran kommen, und zweitens wäre dann endgültig alles, was Leitz an dem teil noch auszeichnet, ganz weg. Leider dürften Verunreinigungen auf dem Spiegel gerade dann sichtbar werden, wenn die Unschärfe-Kringel - wegen derer man so eine Optik ja verwendet - besonders stark ausgeprägt sind. Quote:
Stativ, höchste ISO-Einstellung, Kamera auf den Polarstern gerichtet. Einmal bis zum Anschlag, also weit über unendlich hinaus, fokussieren und eine Aufnahme machen. 30 Sekunden sollten ausreichen, um die Beugunsringe zu zeigen. Dann genauso weit auf der anderen Seite von unendlich (dürfte dann so bei 3 bis 5m sein) einstellen und gleiches Bild nochmal machen. Am Rechner dann beide Bilder überlagern. Wenn die Obstruktion innerhalb des hellen Kreises jeweils konzentrisch am selben Ort ist, muss gar nichts justiert werden! Wenn man bei beiden Aufnahmen den Fokussierweg genau kennt, kann über den Durchmesser beider Beugungskreise am Rechner (Einheit egal, Pixel, cm, etc.) auch der genaue Fokus in Unendlich bestimmt werden. Wenn so eingestellt bei 30 Sekunden der Polarstern auf einmal einen mini-Reflex-Stern zeigt, dann ist das kein Fehler, sondern perfekt. Er ist doppelt und wird nur von guten Optiken getrennt. Viel Erfolg und CLEAR SKIES Torsten
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... ebenfalls mit rotem Punkt überwiegend noch mit Film unterwegs ;-) |
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