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| Tags: absturz, fehler, leica m8, magenta |
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#101 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 11/19/04
Location: Würzburg
Posts: 353
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Hallo Gregor,
gebe dir recht, wie ich schon weiter oben geschrieben habe (Kunst). Unschärfen, Korn, Farbverschiebungen, Lens Flare und sogar Fussel und Kratzer auf dem Bild sind ja manchmal auch erwünscht. Und so hat auch z.B. eine Lomo oder Handyfotografie ihre Berechtigung... Letzendlich kommt es immer darauf an, ob man das gewünschte Ergebnis erzielt hat, egal ob analog oder Digital. VG, Arne |
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#102 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 12/29/06
Location: Hamburg, München
Posts: 282
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Seid Ihr eigentlich Fotografen oder Messtechniker???
Natürlich wirken Digitalfotos wesentlich homogener als Scans von Filmmaterial (speziell bei Empfindlichkeiten, die ohne Stativ nutzbar sind) - wenn man denn gaaaanz nah an den A3 Ausdruck ran geht oder 100% Ansicht am Bildschirm hat - schon ab ISO 100 sieht das Korn im Zweifel dann einfach sch... aus. Mit dem Auflösungsvermögen des Films hat das erstmal so gut wie nichts zu tun, weil's eben auch vom chemischen Entwicklungsprozess abhängt. Wenn ich das weiß, kann ich diese Eigenheiten gezielt einsetzen. Die unregelmäßigen Störungen des Korns sind mir für mache Motive einfach lieber als das fast sterile digitale Rauschen. Wenn mir analog zu aufwendig ist, kann ich zur Not noch Korn in Photoshop zaubern (DAS sieht vielleicht beknackt aus...). Ansonsten gelten beim Vergleich M Analog "gegen" M Digital die gleichen Voraussetzungen und die grundsätzlich gleiche Eignung bzw. Nicht-Eignung für bestimmte Arten zu fotografieren. Und wer nun dringend mit dem Fadenzähler über den Ausdruck (oder wahlweise den Abzug) herfallen will, der soll sich doch in Gottes Namen mit einer 9x12 Linhof oder wasweißich, gerne auch mit 32MP Digiback, abschleppen. Aber dann bitte nicht mosern, dass das Ding so furchtbar unhandlich für "Street" wäre... Die ganze Diskussion M8 'nich oder doch und wenn nich warum' ist aus meiner Sicht fast so überflüssig wie der Vergleich zur 5D. Wenn Arnold keinen Bock mehr auf die M8 hat - soll er doch. Wenn Arne den analogen oder hybriden Prozess nicht in den Griff kriegt und deshalb die M8 liebt - soll der doch. Und wenn ennjott am liebsten Siemenssterne knipst, dann soll er das meinetwegen auch. So, und jetzt will ich lieber noch ein paar Negative vom letzten Wochenende scannen. Christian |
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#103 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 12/18/06
Location: Germany
Posts: 201
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Keine Sorge, ich fotografiere keine Siemenssterne, auch wenn mich die potentielle Auflösung von Film schon fasziniert. Ich wollte nur bemerken, daß Film für den Qualitätsfanatiker unter hohem Aufwand aktuell eben evtl. noch mehr Freiraum bieten kann. Normalerweise ist der Film ja auch nur ein Glied in einer Kette aus Verarbeitungsschritten, und da will man bei jedem Schritt die Verluste minimieren. Dafür ist möglichst hohe Auflösung sinnvoll. Digital liegt die Praxis viel näher an der theoretischen Leistung und diese Höchstleistungen sind entbehrlicher. Wenn der kauzige Frickler sich mit einem riesigen Arbeitsaufwand sein hochauflösendes Landschaftsdia zaubert, hat das doch irgendwo auch etwas liebenswertes, das jetzt verlorengeht. Ich finde aber auch, daß man die abrupte Auflösungsgrenze teils ganz gut sieht. Zum Beispiel an den Haaren bei Portraitfotos. Die geringere Auflösung bei Diagonalen und die Verluste durch das Bayermuster sorgen da teils für ganz schön häßliche Effekte. Großformatige Ausdrucke findet man vielerorts als Werbung in Kaufhäusern oder auch U-Bahn-Stationen, und was ich da aktuell sehe, gefällt mir fast durchweg gar nicht. Wäre ich da Kunde für so ein Bildformat, würde ich auf Mittelformatfilm oder größer bestehen. Was für große Ausdrucke Leute mit ihrer M8 oder DSLR machen, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. A3 zeigt bereits deutlich die bekannten Matscheffekte; kein Wunder, denn vor Bayerverlusten bräuchte man ca. 6500 Pixel horizontal bei 300 DPI. Für weiten Betrachtungsabstand in Ordnung, zu nah sollte man nicht kommen. Du siehst, ich brauche keine Siemenssterne, um bei Auflösung kleinlich zu sein. ![]() |
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#104 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 03/01/06
Location: Hamburg
Posts: 2,241
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#105 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 09/25/04
Posts: 770
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liebe grüsse hg
__________________
Kleinbild analog / digital - Leica / Canon http://www.fotowebsite.de/4image/ http://www.pathoex.eu Last edited by hagee : 02/24/07 at 12:20 PM. |
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#106 (permalink) |
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Posts: n/a
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Ich habe mir gerade ein 60*90 Bild einer 10MP Datei (DMR) machen lassen, xxlpix.net auf Leindwand. Kommt megamäßig gut rüber. Sehe keine Artefakte.
Diese Diskussion über Auflösung habe ich bei 2 MP Kameras erlebt (3MP Kameras wie die Canon D30 galten dann als endgültig megamäßig gut) mit 6 MP Kameras und jetzt mit 10 oder 16MP Kameras. Was ich am Anfang noch nachvollziehen und SEHEN konnte an Verbesserungen, braucht zunehmend Lupenbetrachtung und esoterischen Glauben. Ein 60MP Gerät sollte wohl auf Stativ im Boden einbetoniert sein um die verbesserte Leistung überhaupt noch sehen zu können, denn mit zunehmender Auflösung werden doch auch die Anforderungen an die Aufnahmebedingungen immer höher, oder? |
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#107 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 09/14/05
Posts: 2,431
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was sehen? ich finde schon, daß man "etwas" sieht. allerdings mehr eine "anmutung". matsch trifft es ganz gut. selbst wenn man details sieht, sie sind irgendwie etwas matschig. das auge lernt schließlich (mit der technologiesteigerung) mit!
ich habe immer den foveonvergleich. die m8 z.b. ist summa summarum nicht unschärfer und im ganzen doch detailreicher bzw. "fülliger". aber es gibt strukturen in kombinantion mit bestimmten farben (gras, bäume, brauntöne- also insbesondere dann eben auch bestimmte haarfarben!!) wo das bayerpattern von der anmutung her "rummatscht". knalliges rot, blau oder grün kommt auch über bayer knackscharf. aber das ganze herbstgras was z.z. überall noch steht, vergrieselt irgendwie... (der foveon matscht dafür anderweitig-z.b. bei der farbtrennung, gelb/rot). lg matthias |
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