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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 11/14/06
Posts: 454
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Nicht nur der hässlichste Ort in Berlin, nein, auch eine Platzverschwendung ohne Beispiel.
Stelen-web-5528.jpg lg Ludwig Elmarit-R 2.8/180 an E-1 |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 11/14/06
Posts: 454
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Nicht einmal strahlender Sonnenschein und eine attraktive Touristin können diesen Ort in Berlin erträglich machen
Frau-im-Feld-web.jpg Mittlerweile ist das Steelenfeld ein Tummelplatz geworden. lg Ludwig Elmarit-R 2.8/180 an E-1 |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 03/27/07
Location: D@rmst@dt
Posts: 1,230
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Zu dem Denkmal mag man stehen wie man will, der Titel provoziert und lenkt von den Bildern ab, die sind jedenfalls gut gelungen.
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Gruß, Joachim |
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#5 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 01/23/05
Location: Wien
Posts: 434
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Quote:
Hans |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 11/14/06
Posts: 454
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..........
SteelenfeldvomDach-web.jpg Summicron-R 2.0/90 an E-1 .......... Maedel-im-Feld-web.jpg Elmarit-R 2.8/180 an E-1 lg Ludwig |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 09/14/05
Posts: 2,409
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platzverschwendung..... ja, das haben die sich "damals" auch gedacht....
mann! ein denkmal heißt nicht umsonst so! denk mal! im sinne des nachdenkens halte ich das denkmal für sehr gelungen. aber vielleicht ist bei unserem ludwig ja so ein effizienzdenken mit platzsparfokus im kopf, wie es anno dazumal dann zu solchen projekten wie das KdF-ferienheim prora praktiziert hat? sorry, ludwig-aber es gibt dinge die sind einfach pietätlos. vielleicht SOLL dieser ort gar nicht erträglich sein...?! vielleicht ist es ja der SINN da etwas von dieser unerträglichkeit des seines zu spüren?! lg matthias |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 10/14/02
Posts: 1,127
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Ich kann Matthias nur zustimmen.
Als ob es an diesem Ort um das ästhetische Empfinden eines Einzelnen ginge, gar um Fragen nach Platzverschwendung. Angesichts des Ungeheuerlichen, für das dieses Denkmal steht, finde ich die Provokation, die am Anfang dieses Threads steht, unerträglich. Um nicht missverstanden zu werden: Ludwig kann über das Denkmal privat denken was er will, ich wehre mich aber dagegen, dass er das Forum missbraucht, damit hier en passant zu provozieren. Friedhelm |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 09/09/06
Posts: 1,565
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Hallo Ludwig,
Die Bilder sind wirklich hervorragend gelungen: in jeder Hin- und Ansicht. Der Kommentar dazu für mein Empfinden leider nicht. Durch die Bedeutung des Denkmales läßt sich das und darf sich das auch nicht so einfach übergehen lassen. Es handelt sich ja hier schließlich nicht um ein neues Kaufrauschhaus. Es wäre vielleicht für den Beginn eines allgemeinen Diskurses darüber besser von Dir gewesen, ganz darauf zu verzichten. Schönen Gruß Wolfgang Last edited by lykoudos : 08/17/07 at 11:56 AM. |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 10/14/03
Posts: 558
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"Unerträglich" ist es - das soll wohl so sein.
"Häßlich" ist es - das sollte wohl so sein. "Platzverschwendung" ist es - nicht auf ewig, wenn man so die jüngsten Berichte über Korrosionen liest. Aber man hätte es durchaus auch in den für´s Volk gesperrten Lustgarten der Abgeordneten stellen können. Gruß Oliver Last edited by kodaktrix : 08/17/07 at 12:49 PM. |
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#11 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 03/27/07
Location: D@rmst@dt
Posts: 1,230
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Quote:
(Ursprünglich) demokratische "Mehrheiten" dürfen aber nicht den Blick auf die "Minderheit" derer verwischen, die das System damals nicht gewollt haben und bis heute beschämt oder wütend darauf sind, es nicht haben verhindern bzw. stoppen zu können. Mit Sicherheit gehören dazu die meisten Deutschen der Nachfolgegenerationen. Dennoch, ich bin Deutscher und der Demokratie vepflichtet. Daraus ergibt sich ein klares Ja, verantwortungsbewußt an dieses Verbrechen zu erinnern und vor allem Demokratie sinnvoller anzuwenden, um Machtmißbrauch in Zukunft zu verhindern. Dazu gehört sebstverständlich auch, einem Mißbrauch im Sinne der "Holocaust-Industrie" entgegenzuwirken. "Platzverschwendung" ist hier ein völlig deplaziert, denn es kommt nicht auf die Größe und Weite eines Denkmal sondern auf seinen emotionalen Wert an. Der Umgang mit diesem Denkmal (siehe Spiegel-Bericht letzte Woche) zeigt aber schon wie fragwürdig, gedankenlos und unwürdig diese Mahnung verschleudert wird.
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Gruß, Joachim |
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#12 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 09/09/06
Posts: 1,565
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Hallo Joachim,
Du hast in der Tat mit Deiner Differenzierung der Thematik mehr als recht. Es gibt leider der verschiedenen Vereinnahmungen gar viele. Aus Deinen wie ich finde fruchtbaren Hinweisen möchte ich den Versuch wagen, den Kommentar von Ludwig dazu antithetisch zu formulieren. Einerseits "Der hässlichste Ort in Berlin", was diese furchtbaren Verbrechen anbelangt und andererseits " Eine reine Platzverschwendung" - was ja leider auch immer wieder öffentlich zu hören war. Beide Positionen lassen sich nicht verleugnen. Nur ein rationaler und eben kein persönlich etikettierender Diskurs darüber, kann uns dem Thema überhaupt erst näherbringen. Schönen Gruß Wolfgang . |
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#13 (permalink) |
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Posts: n/a
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@ Joachimeh
DANKE fuer dieses posting, welches mir in jedem Wort aus dem Herzen spricht. Das erste Bild finde ich sehr gut, die anderen gut und ueber den Titel wurde schon alles gesagt. Vielleicht kann man zu dem Denkmal und Deutschland noch ergaenzend sagen, dass es dem einen oder anderen Land ebenfalls nicht schlecht zu Gesicht stehen wuerde, wenn man mal wenigstens ANFANGEN wuerde, auch mal ueber die dunklen Zeiten selbstkritisch nachzudenken. Oder zumindest mal aufzuhoeren; die dunklen Zeiten auch noch aktiv bis in heutige Tage zu glorifizieren. Ich denke da an ein seit langem in die EU strebendes Land in Kleinasien und ein transatlantisches.... aber da gibt es auch noch andere. leider ist das, was Deutsche damals angerichtet haben, das Schrecklichste, was man sich eigentlich vorstellen kann (bzw. eigentlich NICHT vorstellen kann; weil es alles Vorstellbare sprengt. Und fuer das Unfassbare, was da passierte, kann das Stelenfeld nicht unbequehm genug sein, finde ich. Wenigstens haben wir Deutsche daraus fuer die Zukunft gelernt. Und insofern ist das Stelenfeld naemlich auch ein sehr optimistisch stimmendes Denkmal. So verquehr dieser Satz im ersten Moment auch scheinen mag. Gruss Dirk Last edited by Motivfindender : 08/17/07 at 10:20 PM. |
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#14 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 02/14/03
Location: Koblenz
Posts: 4,399
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denen, die aus der Vergangenheit nichts gelernt haben, wird auch das Stelenfeld nicht helfen. Man hätte das Geld besser in einen Knast für Neonazis investiert. Den Rest könnte man in ein paar Sehhilfen für Richter, die auf dem rechten Auge erblindet sind, stecken.
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Gruß an alle ypsilantis Stefan |
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#15 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 08/07/06
Posts: 314
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Quote:
Die Raumerfahrung, die das Werk in seiner Ästhetik provozieren soll, empfinde ich vor Ort als weit weniger stark als erwartet - eigentlich erschreckend banal. Viele gestalterische Details tragen dazu bei (z.B. die allzu biedere & brave Pflasterung der Gassen zwischen den Stelen). Ursprünglich sollte es ja auch noch tiefer, enger und zerklüfteter sein. Letztlich ist es aber wie bei jeder Skulptur: Es ist eine Projektionsfläche bzw. ein Projektionsraum, den jeder mit seinen eigenen Gedanken füllen muss. Und diese gedankliche Auseinandersetzung zu provozieren, erfüllt das Werk am Ende doch ziemlich gut. Das ist natürlich nichts für Leute, die fertige Antworten erwarten, die nach Anleitung gedenken möchten.
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Tom Last edited by augenschmaus : 08/18/07 at 04:10 PM. |
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#16 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 02/14/03
Location: Koblenz
Posts: 4,399
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ich habe einfach etwas dagegen, daß wir unsere Hauptstatt mit immer mehr Mahnmalen zupflastern und zupflastern lassen. Das findet man in keinem Land sonst auf der Welt, daß nach 60 Jahren des fortwährenden Aufarbeitens und Zahlens immer noch neue Mahnmale aufgestellt werden. Andere Hauptstätte würden sich dagegen verwahren. Oder lassen sich z.B. die Amerikaner - auf eigene Kosten - nach 60 Jahren Atombombe ein Mahnmal, welches das Grauen in Hiroshima und Nagasaki (be)greifbar macht, mitten in Washington aufstellen?
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Gruß an alle ypsilantis Stefan |
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#17 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 09/26/02
Posts: 305
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Feine Bilder von interessantem Motiv.
Besonders das erste gefällt mir sehr gut. Für Photographen ist das doch eine wahre Fund"grube". Besonders Nr.4 zeigt den selben Stil in Allerwelts"Installationen" auf den Dächern und in der Architektur der umliegenden Häuser. Da hält uns der Schöpfer des Denkmals doch richtig den architektonischen Spiegel vor. Ganz entzückt bin ich auch immer vom Bremer Spacepark (jetzt waterfront-bremen). Dort hat man ganz anders, wohl unbewußt, unserer Väter und Großväter Gegenwart gedacht (siehe unten) Gruß, Philipp |
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#18 (permalink) |
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Posts: n/a
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ich halte das Berliner Holocaust-Mahnmal für überflüssig - schließlich gibt es ein viel berührendes bereits in Berlin: den Bahnhof Grunewald. Das ist das Original-Gleis, von dem aus die Juden in die KZs abtransportiert worden sind. Es brauchte nur ein Gleis - denn es gab keine Wiederkehr.
![]() Mich zumindest hat dieser stumme Zeuge einer schlimmen Vergangenheit viel mehr berührt, als die um viel Geld aufgeschichteten Quader (mit Rissen). Holocaust-Mahnmal_10-b.jpg Dennoch würde ich dem Holocaust-Mahnmal - das übrigens beschämenderweise nicht auch den Ermordeten anderer Völker und den getöteten psychisch Kranken gilt - seine Berechtigung nicht absprechen. Gruß, Astrid Last edited by menze_as : 08/20/07 at 05:42 PM. |
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#20 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 01/06/07
Location: Niederlande
Posts: 605
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Meine erste Reaktion war auch: unangebracht (dieser Text bei diesem Photo/Denkmal) aber man kann Ludwig's Beitrag auch so verstehen daß so ein Denkmal eine bessere architektonische Kontext verdient hätte, damit es auch mehr die Wirkung bekommt die es verdient.
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